Stan

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  1. Besonders elegant wäre es natürlich, die Vierkette zu pendeln. Letztlich ist die einfachste Lösung aber eine flügelbarere Alternative zu Dogan...
  2. Der Tannenbaum wäre sicherlich auch nicht ideal spielbar, könnte aber - eher als die Raute - durchaus geeigent sein, das Zentrum etwas besser in den Griff zu bekommen und, das war ja der Ausgangspunkt, Dogan besser im Spiel zu halten. Gerade in den vielen Spielen, in denen ein Unentschieden schon ein Erfolg wäre. Denn ein nominell besetzter Flügel, der bis auf Halbfeldflanken und Einwürfe nichts beisteuert, scheint mir zugunsten eines kompakteren Mittelfelds durchaus verzichtbar. Formal würde ich aber auch ein 4-2-3-1, bzw. (wie von dir notiert) 4-4-1-1 bevorzugen - sei es nun mit Perktold, Gökcek oder einem Neuzugang linksaußen...
  3. Dogan hat sich sicher nicht als Regisseur aufgedrängt - aber eben auch nichts gezeigt, das ihn als geeigneten Flügelspieler ausweisen würde. Er hat kein Laufduell und kein 1gegen1 gewonnen, ist kein einziges Mal zur Grundlinie durchgekommen (wenn ich mich recht entsinne). Geht man davon aus - und das tue ich -, dass seine technischen Qualitäten der Mannschaft helfen können, muss man eben versuchen, diese in´s Spiel zu bringen, ohne dass sein Phlegma das System korrumpiert. Gegen St.Pölten hat man ja, wenn ich das richtig sehe, mit Raute gespielt - das geben Pink und Hinterseer als Doppelspitze zwar grundsätzlich her, aber, ohne das Spiel gesehen zu haben, hätte ich meine Zweifel was die Offensivqualitäten der Außenverteidigung betrifft. Meine Alternative wäre ein Tannenbaum mit Dogan und Hinterseer zentral offensiv, oder ein 4-2-3-1, falls beispielsweise Gökcek eine Option für linksaußen sein sollte. Falls nicht, sollte in meinen Augen bei der Kaderplanung dann auch ein linker Flügelspieler Priorität haben, denn solange die Raute nicht vernünftig spielbar ist, wäre ein flaches 4-4-2 ohne Dogan eine sinnvolle Variante.
  4. Grundsätzlich gefällt mir Dogan auch - gerade sein Positionsspiel war für mich jedoch die Hauptursache dessen, selbst in Überzahl keinen Zugriff bekommen zu haben. Im 4-3-3 der ersten Hälfte schien seine Ambition, das Spiel breit zu machen und die Position am Flügel zu halten, zwar nachvollziehbar, dieser Rolle ist er jedoch läuferisch nie gerecht geworden - defensiv wegen mangelnden Einsatzes nicht, offensiv aufgrund fehlender Schnelligkeit. Durch das wesentlich kompaktere Mittelfeld der Linzer und die ständige Unterzahl im Zentrum, hat er sich quasi selbst aus dem Spiel genommen. Was dann in der zweiten Hälfte und durch die Einwechslung Rotters passierte, ist für mich systemisch kaum zu fassen. Während Hinterseer die Rolle des Außenspielers in einem flachen 4-4-2 vollständig ausfüllte, gut nach hinten gearbeitet hat, immer anspielbar war und sogar Torgefahr entwickelte, spielte Dogan wechselweise auf einer Linie mit Rotter und Pink - in einer Art verschobenem 4-3-3 - und zentral hinter diesen, auf einer Phantasie10. Bei gegnerischem Ballbesitz an der Seitenlinie parkend und in der Offensive den Flügel aufgebend, verschob er zwar unterhaltsam antizyklisch - wodurch ja auch einige relativ gute Aktionen entstanden - offenbarte aber die Überflüssigkeit Rotters, der immer genau dort stand, wo er gerade nicht helfen konnte. In etwa so habe ich jedenfalls das Spiel wahrgenommen, wobei ich nur Tribünen-Eindrücke und keine Fernsehbilder hatte... Ungeachtet des möglichen körperlichen und taktischen Entwicklungspotentials der Mannschaft, bleibt für mich der Eindruck haften, dass im zentralen Mittelfeld die spielerische Klasse für ein 4-3-3 fehlt. Gut vorstellen könnte ich mir jedoch ein 4-5-1 mit Dogan auf der 10. Fraglich ist allerdings, wer dann das Pendant zu Hinterseer sein sollte, wenn Dogan in´s Zentrum rückt.