Dannyo

Mängel in der Viererkette

6 Beiträge in diesem Thema

Die bisher auffälligste "Formationsverfehlung" der Viererkette des SK Rapid war, dass die Aussenverteidiger sich nicht richtig in die Offensive einschalteten. Das war bei Jazic nicht der Fall, das war bei Saler nicht der Fall, da war bei Hiden nur sporadisch der Fall und gestern bei Feldhofer und Adamski war es sowieso ÜBERHAUPT NICHT der Fall.

Ich denke, dass mir da alle zustimmen.

ABER:

Beim gestrigen Spiel gegen Pasching fiel ein weiterer Mangel dieser Formation ganz gewaltig und noch dazu leider sehr häufig auf. Ich zählte diesen Fehler in der ersten Halbzeit ganze acht mal...

Macht der SK Rapid das Spiel in der eigenen Hälfte eng, so landet der Ball am Ende einer riskanten Passstaffette bei einem der beiden Innenverteidiger, also im gestrigen Fall bei Schießwald oder Laursen.

Und diese beiden droschen die Kugel planlos ins Mittelfeld. Nur ein einziges mal in dieser Partie konnten wir den Ball nach einer derartigen Situation in der Mannschaft halten.

Noch schlimmer: Nicht nur aus Bedrängnis heraus, kam es zu solchen Kick&Rush-Pässen, für die wir weder die Offensivspieler noch die Kick&Rush-Passgeber haben, auch aus völlig unbedrängten Situationen kam es immer wieder zu solchen Pässen. (halbrechts sehr auffällig... oft ließ man den Ball zum nächstdefensiven Mitspieler abtropfen und der drosch einfach mal drauf).

Daraus folgte auch, dass Prisc und Ivanschitz, gestern die beiden defensivsten Mittelfeldspieler nie gscheit ins Spiel kamen. Normalerweise sollte es ja die Aufgabe der Innenverteidiger der Viererkette sein genau diese Spiele zu bedienen bzw. ihnen den Rücken zu decken... aber brauchbaren Pass bekamen diese Spieler keinen einzigen.

Übrigens könnte es auch gut sein, dass die große Flaute des Ivan Knez ein Resultat dieser in letzter Zeit immer unsystematischeren Spielweise ist.

Und an einen von rigobert.song in meinem vorhin eröffneten "Schadensbegrenzung oder Hoffnung"-Beitrag angelehnt, bin ich daher der Meinung, dass man das Mittelfeld dritteln sollte:

Bisher sah das ganze ca. so aus:

Prisc

Hofmann - Herzog - Ivanschitz

Wobei Herzog hin und wieder auf die Position als hängende Spitze aufrückte.

Ich denke, dass das ganze folgendermaßen aussehen sollte:

Hiden

Ivanschitz

Hofmann - Herzog

Ivanschitz spielt in dieser Variante auf der selben Höhe wie Prisc in der momentan fabrizierten Variante. Hiden spielt einen "noch defensiveren" defensiven Mittelfeldspieler und stellt so eine Art Verbindungsmann zwischen Mittelfeld und Abwehr dar. Rein von seiner Zweikampfstärke her gesehen müsste er ideal geeignet sein um auf einer solchen Position zu spielen... auch Ivanschitz wäre dieser neue Part zuzutrauen. Er hat es lieber zentraler und vorallem etwas "alleiner" zu spielen.

Was haltet ihr von dieser Variante, die das planlose Vordreschen der Bälle verhindern könnte ?

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fällt dir das zum ersten mal auf dannyo?? es ist schon jahrelang ein regelrechter zustand, dass alle verteidiger den ball irgendwie blind nach vorne schießen - so nach dem motto: "irgendwer wird ihn schon kriegen"

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Das Problem bei den Rapid-Verteidigern ist, dass sie keine guten Fußballer sind. Die sind einfach nur zum Rausdreschen zu gebrauchen. Bis auf den Markus Hiden und vielleicht Ferl Feldhofer kann keiner etwas mit dem Ball anfangen. Eine Teilung des Mittelfeldes wäre sicher empfehlenswert, denn so könnte Hiden aus dem defensiven Mittelfeld die Bälle verteilen und Laursen (warum hat man den überhaupt verpflichtet) und Schießwald (schrecklicher fehler gestern) hätten nicht mehr so viel mit dem Spielaufbau zu tun.

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Hiden

Ivanschitz

Hofmann - Herzog

Versteh ich die Variante richtig, dass die Verteidiger durch einen Mittelfeldspieler weiter hinten, den Ball nicht mehr vordreschen, sondern den kurzen Pass suchen??

Wenn ja, vielleicht wird dadurch der Ball länger in den Reihen gehalten, aber nach dem 2. oder 3.Mal, checken das auch die Angreifer und versuchen diesen Spieler enger zu decken bzw. verhindern das er einen Ball bekommt. Ivanschitz sollte für mich ganz nach vorne ins offensive Mittelfeld gestellt werden, da er durch seine Ballsicherheit und Technik sicher mehr erreichen kann.

Wenn nein, vergesst das oben geschriebene! :D

bearbeitet von Gigi

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@patriot: Im Frühjahr fiel es ganz gewaltig auf, im Herbst hingegen spielte Knez in etwa den Part, den ich hier erläutert habe. Er ging der Abwehr wesentlich besser entgegen als zum Beispiel Prisc oder auch Herzog und das Herausspielen aus der eigenen Abwehr wurde dadurch wesentlich schneller und genauer. Jetzt tut das aber aus unerfindlichen Gründen niemand mehr.

@Gigi: Genau so ist es. Und wenn dieser Verbindungsmann dann noch enger gedeckt wird, ist das sogar gut, weil der Verbindungsmann durch seine Rückwärtsbewegung das Mittelfeld des Gegners nach vorne lockt - so kann man ein ganzes Mittelfeld auseinandernehmen.

Ivanschitz sollte nur in Spielen an vorderster Mittelfeldfront spielen, in denen Rapid wirklich intensiv stürmen muss... ansonsten ist er etwas weiter hinten besser aufgehoben. Er ist ja immerhin der für die Zukunft angepriesene Spielmacher und als Spielmacher sollte man das Spiel von etwas weiter hinten auch lenken können.

Man kann natürlich auch einen in guter Form spielenden Knez auf dieser Position versuchen, denn Übersicht und Ballsicherheit hat der allemal.

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@Gigi: Genau so ist es. Und wenn dieser Verbindungsmann dann noch enger gedeckt wird, ist das sogar gut, weil der Verbindungsmann durch seine Rückwärtsbewegung das Mittelfeld des Gegners nach vorne lockt - so kann man ein ganzes Mittelfeld auseinandernehmen.

Da würd aber mMn schon ein defensiver Mittelfeldspieler genügen und mit dem spielt ja Rapid sowieso. Ich denk nur das es ned soviel Sinn hat, wenn der Spieler gedeckt wird, da dann auch wieder die weiten Pässe nach vorne kommen, die wieder keinen richtigen Abnehmer finden. Aus Sicht des Gegners würds aber auch schon reichen, wenn nur ein Stürmer den def.MFSpieler decken würde, dann fällt auch keiner aus dem Mittelfeld raus. bearbeitet von Gigi

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