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AON Hotvolleys gewinnen in Athen 2:3

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hotVolleys überraschen in Champions League

Athen - Österreichs Volleyball-Meister Aon hotVolleys hat am Mittwoch in der zweiten Runde der Champions League bei Panathinaikos Athen überraschend einen weiteren Sieg gefeiert. Die Wiener setzten sich beim 17-fachen griechischen Meister nach Abwehr von vier Matchbällen und 0:2-Satzrückstand mit 3:2 (-21,-18,23,20,18) durch und sind damit Tabellenführer im Pool B. Außerdem durften sich die Außenseiter über den ersten Europacup-Sieg eines österreichischen Teams auf griechischem Boden überhaupt freuen.

Schwacher Beginn der Wiener

Die Wiener fanden anfangs nicht ins Spiel, starteten mit 0:5 in den ersten Satz. Der österreichische Meister und Supercup-Sieger erfing sich zwar, musste den ersten Durchgang aber dennoch mit 21:25 abgeben. Die hotVolleys-Verteidigung blockte zu viele Bälle ins Aus. Als sich bei der Mannschaft von Trainer Gianni Cretu dann auch noch Annahmefehler einschlichen, ging auch der zweite Satz mit 25:18 klar an die Gastgeber. "Die Mannschaft hat in dieser Phase ihr Potenzial nicht abgerufen", so hotVolleys-Manager Peter Kleinmann.

Im dritten Durchgang zeigten sich die Wiener, die alles auf eine Karte setzten, stark verbessert und behaupteten lange Zeit eine Führung. Die Griechen glichen erst beim Stand von 21:21 aus. Die Cretu-Truppe behielt jedoch die Nerven und sicherte dank herausragenden Leistungen der beiden Kroaten Antunovic (insgesamt 27 Punkte) und Sikeric (14) mit 25:23 den ersten Satzgewinn einer österreichischen Europacup-Mannschaft in Griechenland.

Griechische Fehler

Auch im vierten Satz hatten die hotVolleys, bei denen der von einer Lungenentzündung geplagte Libero Jussi Heino ("Ich war leer"), der deshalb Trainingsverbot hat, immer wieder schwächebedingt ausgetauscht werden musste, das bessere Ende für sich. Nicht zuletzt dank zahlreicher Fehler der verunsicherten griechischen Favoriten wurden die hotVolleys für konstante Side-Outs mit dem Satzgleichstand belohnt (25:20).

In einem unglaublich spannenden Finaldurchgang, in dem in der Schlussphase die Führung mit jedem Punkt wechselte, verwerteten die etwas glücklicheren Österreicher dann nach 1:58 Stunden Spielzeit ihren zweiten Matchball und behielten mit 20:18 die Oberhand. Zuvor hatte man mit spektakulären Punkten vier Matchbälle der Gastgeber abgewehrt. Auf den ersten Satzgewinn eines österreichischen Teams folgte damit als Draufgabe der erste Erfolg eines ÖVV-Vereins auf griechischem Boden. "Wir haben immer an den Sieg geglaubt, auch bei 0:2. Der Gegner war heute nicht so stark wie erwartet und das haben wir ausgenützt", resümierte Coach Cretu zufrieden.

Langes Warten

Die Wiener landeten gleichzeitig ihren ersten Champions League-Auswärtssieg seit 1.743 Tagen. Der bisher letzte Erfolg, ein 3:2 bei Lewski Sofia, hatte vom 2. Februar 2000 datiert, aus der Saison, als die Wiener letztmals das Final-Four erreicht hatten. Dank dem 3:1-Auftaktsieg gegen den polnischen Vertreter Jastrzebie Wegiel rangiert der 16-fache österreichische Meister im Pool B nach zwei Spieltagen vor Vojvodina Novi Sad an der Tabellenspitze. In zwei Wochen empfangen die Wiener im Spitzenspiel die Serben, die schon am Dienstag mit 3:0 bei den Polen durchgesetzt hatte.

Niederlage für Tirol

Der österreichische Cupsieger Hypo VBK Tirol verlor nach der 0:3-Auftaktniederlage im französischen Tours am Mittwoch auch das erste Heimspiel der Klubgeschichte in der Volleyball-Champions League. Die Innsbrucker unterlagen in der mit 1.200 Zuschauern fast ausverkauften USI-Halle dem spanischen Serienmeister Unicaja Almeria mit 0:3 (-20,-21,-22) und stehen damit nach zwei Runden bereits mit dem Rücken zur Wand. Kommenden Mittwoch müssen die Tiroler zu Sisley Treviso, dem absoluten Topfavoriten in Pool C.

Die Tiroler zeigten gegen die Iberer, die sich mit einer Final-Four-Teilnahme hohe Ziele gesetzt haben, immer wieder gute Ansätze, machten in ihrem ersten Jahr in der Indesit-Champions League aber nicht zuletzt auf Grund mangelnder internationaler Erfahrung den einen oder anderen entscheidenden Fehler. "Wir haben heute einige Punkte hergeschenkt. Dadurch ist die Partie gekippt", trauerte auch Hypo-Coach Emanuele Zanini, der im Trainer-Duell mit seinem Landsmann Piero Molducci klar den Kürzeren zog, der vergebenen Chance nach. Der angestrebte vierte Gruppenplatz rückte für den Neuling bereits in weite Ferne.

Quelle: der standard online

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