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Tom032

"Ohne Wenn und Aber: In Nordirland muss ein Sieg h

3 Beiträge in diesem Thema

Wien - Der Fußball-Gott muss ein Pole sein, zumindest sein oberster Statthalter auf Erden ist es ja erwiesenermaßen.

Die 1:3-Niederlage gegen Polen ist für das ÖFB-Team nach dem tollen Auftakt in die WM-Qualifikation gegen England (2:2) und Aserbaidschan (2:0) die bittere Bauchlandung auf dem harten Boden der Realität.

Als bessere Mannschaft wurde Österreich eiskalt ausgekontert, zwei Standard-Situationen reichten cleveren Polen, um im ausverkauften Happel-Stadion die drei Punkte zu stehlen.

"Das haben meine Spieler nicht verdient", haderte Teamchef Hans Krankl mit dem Schicksal, um aber nur Sekunden später wieder den Kämpfer hervorzukehren.

Schopp: "Sieg in Nordirland. Ohne Wenn und Aber"

"Ich freue mich auf das Rückspiel", tönte er, "wir schlagen die Polen in Polen! Da werden wir den Spieß umdrehen und sie auskontern."

Markige Sprüche. In Polen müssen wir aber erst in einem knappen Jahr, am 3. September 2005, ran. So weit wollen die Schützlinge des "Nachtfalken" noch nicht denken.

Brauchen sie auch nicht, kommt doch nun erst einmal dem Spiel gegen Nordirland am Mittwoch bereits vorentscheidender Charakter zu.

"Wenn wir ungefähr auf unserer Route bleiben wollen, muss ein Sieg her. Da gibt's kein Wenn oder Aber, die drei Punkte in Nordirland sind Pflicht!", analysiert etwa Markus Schopp.

Stranzl: "Jetzt muss die deutsche 'Leck-mich-am-Arsch-Mentalität' her!"

Der Brescia-Legionär hätte mit seinem wunderschönen Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1 der Held des Tages werden können. Hätte. Wäre Österreich als freundlicher Gastgeber nicht in Geber-Laune gewesen.

Schopps Legionärs-Kollege Martin Stranzl fordert, dass die Mannschaft nun Charakter zeigen muss.

"Egal wie, wir müssen gegen Nordirland gewinnen. Jetzt muss die deutsche 'Leck-mich-am-Arsch-Metalität' her!" Diese Tugend kennt er als Wahl-Stuttgarter bekanntlich nur allzu gut.

Stranzl weiter: "In Nordirland wird sich zeigen, wie geschlossen die Mannschaft schon ist. Verkraften wir so eine Niederlage nicht, haben wir bei der WM eh nichts verloren. Wenn man bei der WM das Auftaktspiel verliert, darf man den Kopf auch nicht in den Sand stecken."

Unnötige Patzer kosten Sieg-Chance

Kopf in den Sand stecken, wäre falsch, die dummen Eigenfehler abstellen natürlich richtig. Eine Fehleranfälligkeit, von der sich diesmal unter anderem auch Goalie Alex Manninger anstecken ließ.

"Solche Tore gibt's, die passieren. Leider sind sie heute mir passiert", erklärte der Siena-Keeper.

Beim 0:1 und beim 1:3 wehrte "The Cat" den Ball direkt vor die Füße des Gegners ab, beim vorentscheidenden Freistoß zum 1:2 reagierte er - vorsichtig ausgedrückt - unglücklich.

Auch der ansonsten starke Joachim Standfest trübte den guten Gesamteindruck durch seinen bösen Patzer bim letzten Gegentreffer.

Der GAK-Verteidiger kleinlaut: "Ich habe genau ins Licht hineingeschaut und den Ball nicht mehr gesehen. Danach will ich den Ball im Spiel halten. Das war ein Fehler, ich hätte ihn wegschießen sollen."

Haas, Aufhauser und Vastic verletzt

Patzer, die beinhart bestraft wurden. Markus Schopp warnt: "Fehler, wie diese heute, werden auch von den Nordiren genützt. Wir müssen ganz einfach einmal anfangen, unsere Eigenfehler-Quote abzustellen. Wenn uns das gelingt, werden wir noch für viele positive Überraschungen sorgen können."

Am besten gleich am Mittwoch. In Belfast wird es gezwungenermaßen wohl zu Umstellungen kommen. Mario Haas und Rene Aufhauser schieden verletzt aus und sind wohl auch gegen die "Inselkicker" kein Thema.

Um "Super-Comebacker" Ivica Vastic muss Krankl zittern. "Ich habe einen Schlag auf die rechte Wade bekommen. Mal schauen, wie sich die Verletzung bis Nordirland entwickelt", meinte der 35-Jährige.

Ivanschitz übt Selbstkritik

Neben einem erneut starken Vastic braucht das ÖFB-Team in Belfast aber auch einen wesentlich stärkeren Andi Ivanschitz. Der Motor des Kapitäns ist nämlich gewaltig ins Stottern geraten, seine Performance gegen Polen war mangelhaft.

Der bis Freitag noch 20-Jährige übt im Sport1-Interview Selbstkritik: "Ich kann sicher mehr! Ich war ein bisschen zu passiv und habe wenige Aktionen über die Seite gebracht. Ich hoffe, dass es gegen Nordirland besser klappt."

Dafür betet eine ganze rot-weiß-rote Fußball-Nation. Denn bei allem Respekt wünschen wir uns doch innigst, dass in rund einem Jahr eine Quali-Party in Österreich und nicht beim polnischen Edelfan im Vatikan steigt...

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Hab den Bericht schon vorher gelesen und es is denk ich eh unumstritten, dass ein Sieg her muss. Aber nicht nur gegen Nordirland, sondern auch gegen die kommenden Gegner natürlich, auch wenns schwer wird...

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Eigentlich müssten wir in Nordirland gewinnen, vorausgestzt wir schaffen es endlich einmal ein Spiel ohne irgendwelche Steirer-, Eigen- oder ähnliche Tore zu überstehen. Sollten wir wirklich gewinnen, ist wieder alles offen, da ich den Polen in Wales bestenfalls einen Punkt zutraue, wenn sie so spielen wie gegen uns werden sie wahrscheinlich verlieren. Hoffentlich lässt der Papst nicht wieder seine Beziehungen spielen, so wie gestern :D

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