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Milano18

Alles über die heutige Pressekonferenz...

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Diese Meldung kam heute für viele wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Vladimir Jugovic erhielt vor ca. zehn Tagen ein Angebot von einem vermutlich europäischen Toppklub und von der Admira die Freigabe für einen internationalen Transfer. Denn: Wenn ein 35-jähriger verdienstvoller Spieler ein derartiges Angebot erhält, muss man ihn einfach ziehen lassen. "Vlado" wird bei seinem neuen Klub wesentlich mehr Geld verdienen und die Admira erhält auf jeden Fall eine Ablöse.

Nenad Bjelica ist bereits in der Südstadt, aber sein Transfer ist noch nicht 100%ig fix. Er absolvierte am Montag die medizinischen Tests - die finanziellen Details rund um den Transfer sind allerdings noch nicht gänzlich geklärt und daher verzögert sich die Verpflichtung des kroatischen EM-Fussballers.

Für die am sonsten bereits fixierte bosnische Neuverpflichtung Bosko Peraica fehlt noch die Freigabe. Der Grund: Über seinen bisherigen Klub Cibalia Vinkovci wurde eine Transfersperre verhängt. Das bedeutet, dass der Verein Spieler weder verpflichten noch abgeben kann. Da aber Peraicas Vertrag ausgelaufen ist, hofft man auf eine Freigabe durch die FIFA. Man geht auf jeden Fall davon aus, dass der bosnische Stürmer morgen spielberechtigt sein wird.

Nach dem Abgang von Jugovic stehen somit neun Ausländer im Kader, mit Nenad Bjelica wären es zehn. Im Gegenzug gehören zwölf Spieler aus dem vereinseigenen Nachwuchs zur Kampfmannschaft. Das bringt nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen finanziellen Vorteil mit sich: Seit dieser Saison gibt es bei der Bundesliga den sogenannten "Österreicher-Topf", der ca. 4,5 Millionen € beinhaltet. Um in den Genuss dieses "Österreich-Topfes" zu kommen, müssen pro Spiel mindestens acht Österreicher bzw. maximal zehn Ausländer auf dem Spielbericht jeder Runde aufscheinen. Geld fliesst allerdings nur dann, wenn einer dieser Österreicher auch wirklich zum Einsatz kommt. Die Einsatzminuten eines U21-spielberechtigten Akteurs zählen sogar doppelt. Und: Das Geld erhalten die Vereine nur, wenn diese Regel in allen 36 Runden eingehalten wird. Und allgemein gilt: Wenn ein junger Spieler besser als die Legionäre spielt bzw. trainiert, kommt dieser auch zum Einsatz.

In diesem Zusammenhang sollte man auch kurz die Amateure, die ja bekanntlich in der Regionalliga Ost spielen, erwähnen. Man möchte mit den Amateuren dieses Jahr umbedingt um den Meistertitel in der Ostliga mitspielen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben: Alle Spieler werden unter der Woche bei der Kampfmannschaft trainieren, einige von ihnen werden dann am Wochenende bei den Amateuren spielen. Das ist sowohl für die Spieler selber - sie sammeln dadurch Spielpraxis - als auch für die Amateure besser. Um diese Entscheidung auch durchführen zu können, wurden die Heimspiele der Amateure von Freitag auf Sonntag verlegt.

Über den morgigen Meisterschaftsauftakt beim FK Austria wurde natürlich auch gesprochen. Trainer Bernd Krauss hat den Gegner am vergangenen Freitag beim Supercup-Spiel gegen den GAK beobachtet. Er sprach von einer sehr guten Mannschaft. Nur in der Abwehr gäbe es einige Ausfälle, doch diese kann die Austria leichter als andere Klubs wie die Admira oder den SV Mattersburg kompensieren. Bei der Admira werden morgen auf jeden Fall Michi Hatz (kann aufgrund einer Achillessehnenverletzung nicht mittrainieren) und Harald Suchard (trainiert aber wieder mit) fehlen. Das Duo Peraica/Ortner könnte morgen von Beginn an stürmen.

Als Gradmesser sollte man die erste Halbzeit vom Testspiel gegen Groclin Grodzisk nehmen. Wenn ein Spiel 90 Minuten lang so gut läuft, sollte man sich keine grossen Sorgen machen. Trotzdem gilt: Es kann nicht alles von heute auf morgen funktionieren; die ersten Spiele werden unteranderem auch für's Selbstvertrauen wichtig sein.

Ein Sponsor wurde heute nicht vorgestellt. Es soll diese Woche noch Gespräche geben - man hofft, dass man bis Ende der Woche den neuen Sponsor vorstellen kann. Namen wurden keine genannt, zuerst soll die Sache konkret werden. Der Sponsorvertrag mit der NÖN konnte hingegen verlängert werden - die Beträge wurden ausserdem verdoppelt. Unter dem Motto "Wir Niederösterreicher" gibt es Kontakte mit diversen niederösterreichischen Firmen und Betrieben.

© MilANo für www.admira-wacker-moedling.at

bearbeitet von Milano18

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SYSTEMWECHSEL

Bei Admira geben sich die Altstars die Klinke in die Hand

Eigentlich wollte Admira einen Tag vor dem Saisonstart bei der Austria einen neuen Star präsentieren, die Saisonstart-Pressekonferenz musste kurzfristig in die Abschiedsvorstellung für einen anderen Star umfunktioniert werden. Vladimir Jugovic ist seit Montag Abend nämlich ein Ex-Admiraner, sein potenzieller Nachfolger Nenad Bjelica hingegen noch immer kein Admiraner.

"Jugovic hat ein Angebot aus dem Ausland. Dort kann er das fünffache Gehalt wie bei uns verdienen. So eine Chance können wir ihm nicht verbauen", erklärte Admira-Präsident Weiss die offizielle Version des Klubs. Deshalb wurde ihm auch die Freigabe erteilt. Zu einer fixen Ablösesumme, die ein Interessent aus Spanien bezahlen soll.

Hinter den Kulissen wird schon lange gemunkelt, dass sich Jugovic nach dem Abgang seines Freundes Dejan Markovic nicht mehr wohl gefühlt hat. Dazu soll dem fast 35-jährigen serbischen Star das angeblich viel höhere Gehalt des fast 33-jährigen kroatischen EM-Spielers sauer aufgestoßen haben.

Aber auch der Transfer von Bjelica ist noch nicht fix. Der Mittelfeldspieler soll von einem Konsortium finanziert werden, die Verhandlungen laufen schon seit acht Monaten, sind aber immer noch nicht abgeschlossen. Weiss: "Bjelica ist erst fix bei uns, wenn das Geld des neuen Sponsors auf dem Tisch liegt. Sonst ist ein Transfer dieser Größenordnung für uns nicht finanzierbar."

TEST Trainer Krauss macht derweil gute Miene zum bösen Spiel. "Ein Korsettstange ist weg. Und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Aber das Leben geht weiter", meinte der Deutsche. Gegen Austria steht Admiras neues System am Prüfstand. Raumdeckung samt Viererkette in der Abwehr bzw. Raute im Mittelfeld sind die Modeworte: Krauss: "In den Testspielen hat die Umstellung ganz gut geklappt. Wie weit wir aber wirklich sind, werden wir am Mittwoch sehen."

- Stephan Blumenschein

Copyrighthinweis: © Kurier

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