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Sammer neuer Trainer in Stuttgart

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Matthias Sammer wird neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Dies berichtete Rudi Völler am Pfingstmontag im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Winden im Elztal.

Quelle: sport.orf.at

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Sammer von Dortmund nach Stuttgart

Dortmund - Die Kettenreaktion wurde am Sonntag mit der Vertragsauflösung in Dortmund ausgelöst. Matthias Sammer wird neuer Trainer beim VfB Stuttgart.

Nur einen Tag nach dem Ende der "Ära Matthias Sammer" nach vier Jahren bei Borussia Dortmund wird der jüngste Meister-Coach der Bundesliga-Geschichte am Montag (14 Uhr) im Hotel "Am Schlossgarten" als neuer Cheftrainer bei den Schwaben vorgestellt.

Sammer war Wunschkandidat von VfB-Präsident Erwin Staudt für die Nachfolge von Felix Magath. Der 36-Jährige hatte als Spieler mit dem VfB 1992 die Meisterschaft gefeiert und in 63 Spielen für die Schwaben zwischen 1990 und 1992 insgesamt 20 Tore erzielt.

Einigung über Vertragsauflösung

Am Pfingstsonntag hatten sich der 36 Jahre alte Ex-Nationalspieler und BVB-Präsident Dr. Gerd Niebaum auf eine vorzeitige Auflösung des bis 2006 datierten Vertrages und zogen damit einen Schlussstrich unter eine enttäuschende Saison.

"Wir sind gemeinsam und einvernehmlich zu der Meinung gelangt, dass die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt die beste Lösung ist, auch wenn sie allen Beteiligten schwer fällt", meinte Niebaum nach einem Gespräch mit Sammer.

Ob der 51-malige Nationalspieler vom BVB noch eine Abfindung erhält, blieb unklar. Sammer soll beim sechsmaligen Deutschen Meister knapp drei Millionen Euro pro Jahr verdient haben. Der VfB würde nur knapp die Hälfte zahlen.

Sammer stimmte der Vertragsauflösung zu: "Wir haben offene und faire Gespräche geführt und gemeinsam entschieden, das Vertragsverhältnis aufzuheben. Ich denke, dass eine Veränderung beim BVB zu neuer Aufbruchstimmung führen wird und dass der Verein wieder in ruhigeres sportliches Fahrwasser gelangt."

Van Marwijk, Daum und Hitzfeld im Gespräch

Bereits in der kommenden Woche wollen die Dortmunder einen Nachfolger von Sammer präsentieren. Heißester Anwärter auf den Trainerjob ist der Niederländer Bert van Marwijk, dessen Vertrag bei Feyenoord Rotterdam zum Saisonende ausläuft.

Aber auch ein Engagement von Christoph Daum (Fenerbahce Istanbul) und eine Rückkehr von Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld sind im Gespräch.

Die Zeit drängt jedenfalls, denn Mitte Juni ist in Dortmund bereits Trainingsauftakt, im Juli steht bereits das erste UI-Cup-Spiel auf dem Programm.

Sammer Wunschkandidat in Stuttgart

Sammers Weg führt zurück ins Schwabenland. Als Spieler hatte Sammer 1992 mit den Schwaben die Meisterschaft geholt.

Seit 1993 stand Sammer beim BVB unter Vertrag. Als Spieler gewann er mit dem Klub nahezu alles, was es zu gewinnen gab (Deutscher Meister, Champions League, Weltpokal).

Jüngster Meister-Trainer

Als der Klub in der Saison 1999/2000 vor dem Abstieg stand, übernahm der 36-Jährige zunächst als Co-Trainer unter Udo Lattek und in der anschließenden Saison als Cheftrainer das Zepter.

Sammer führte die Dortmunder wieder in die Bundesliga-Spitze und wurde 2002 als jüngster Trainer überhaupt mit den Westfalen Deutscher Meister.

Unattraktives Spielsystem

Doch bereits 2003 gab es einen ersten Rückschlag, als der BVB nach einem 1:1 gegen Energie Cottbus die Champions-League-Teilnahme leichtfertig verspielte.

Sammer wurde vorgeworfen, die millionenschweren Stars nicht mehr in den Griff zu bekommen. Aufgrund seines unattraktiven Spielsystems soll er den Ballkünstlern um Tomas Rosicky den Spaß geraubt haben.

"Mit Matthias verlässt uns ein Freund"

In der abgelaufenen Saison setzte sich der Abwärtstrend fort. Am letzten Spieltag gaben die Schwarz-Gelben die Uefa-Cup-Teilnahme mit einem 1:1 beim 1. FC Kaiserslautern aus der Hand. Spätestens seit diesem Tag ist auch sein Fürsprecher Niebaum von Sammer abgerückt.

"Mit Matthias Sammer verlässt uns ein Freund, mit dem wir große Erfolge als Spieler und Trainer errungen haben und der ein hohes Maß an persönlicher Bindung zum BVB besitzt", kommentierte Niebaum die zurückliegende Zeit.

(sport1.de)

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Sammer neuer Trainer in Stuttgart

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat Matthias Sammer als Nachfolger des zu Bayern München abgewanderten Trainers Felix Magath verpflichtet. Dies wurde am Montagmittag von Seiten des VfB bestätigt. Der 36 Jahre alte Sammer hatte sich am Pfingstsonntag mit Borussia Dortmund auf eine vorzeitige Auflösung des bis 2006 datierten Vertrages geeinigt.

Ex-Nationalspieler Sammer hatte 1992 als Spieler mit dem VfB die Meisterschaft gefeiert und in 63 Spielen für die Schwaben zwischen 1990 und 1992 insgesamt 20 Tore erzielt.

Nach dem Ende der Ära Matthias Sammer hofft Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund auf die Zusage des niederländischen Trainers Bert van Marwijk. "Wir haben Kontakt gehabt, aber noch ist nichts entschieden. Es gibt noch andere Kandidaten, die eine Rolle spielen könnten", sagte BVB-Manager Michael Meier nach der vorzeitigen Vertragsauflösung mit Sammer am Sonntag. Van Marwijk, Coach von Feyenoord Rotterdam, bestätigte Verhandlungen mit Borussia. "Wir haben gute Gespräche geführt", sagte der 52 Jahre alte Trainer auf der Homepage des niederländischen Clubs. Der Vertrag läuft am Saisonende aus. Bereits am Dienstag oder Mittwoch wollen die Dortmunder ihren neuen Coach präsentieren.

Die Entscheidung für eine neue sportliche Leitung hat sich der BVB nicht leicht gemacht. "Wir sind gemeinsam und einvernehmlich zu der Meinung gelangt, dass die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt die beste Lösung ist, auch wenn sie allen Beteiligten schwer fällt", begründete Clubchef Gerd Niebaum die Entscheidung. "Mit Matthias Sammer verlässt uns ein Freund, mit dem wir große Erfolge als Spieler und Trainer errungen haben und der ein hohes Maß an persönlicher Bindung zum BVB besitzt", meinte Niebaum. Meier bestätigte, dass sich das Verhältnis zu Sammer nach der schwierigen sportlichen Situation verändert habe und dass dies "nicht gerade positive Vorzeichen" für die neue Saison seien.

Sammer, der 1993 als Spieler zum BVB gekommen war und seit 2000 das Amt des Cheftrainers innehatte, sagte am Sonntag: "Wir haben offene und faire Gespräche geführt und gemeinsam entschieden, das Vertragsverhältnis aufzuheben. Ich denke, dass eine Veränderung beim BVB zu neuer Aufbruchstimmung führen wird und dass der Verein wieder in ruhigeres sportliches Fahrwasser gelangt." Damit endete eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit nach insgesamt elf Jahren, in denen Sammer zwei Mal als Spieler und ein Mal als jüngster Trainer überhaupt den deutschen Meistertitel mit dem BVB gewann.

Für die BVB-Profis kam die Entscheidung überraschend. "Das habe ich nicht erwartet, auch wenn das viele nach den letzten Entscheidungen prophezeit hatten. Ich bin Sammer für vieles dankbar und hatte nie Probleme mit ihm", meinte Mittelfeldspieler Tomas Rosicky. Sein tschechischer Nationalmannschaftskollege Jan Koller sagte: "Die Verantwortung für die misslungene Saison trägt nicht Sammer allein. Wir hatten auch Verletzungspech."

Ungewiss bleibt die Zukunft von Nationalspieler Torsten Frings beim BVB. "Wenn Sammer geht, will ich auch weg", sagte der Borussen- Profi, der seinem Club mitgeteilt hat, dass er zu Bayern München wechseln möchte. "Ich bin schon sehr überrascht von dieser Aussage und glaube, dass er das nicht so ernst gemeint hat", sagte Meier.

kölnische rundschau

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