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Exklusivinterview mit Petrovic

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Interview mit Trainer Mischa Petrovic

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sturmonline: Hr. Petrovic, wie beurteilen Sie jetzt die Situation nach dem 2. Unentschieden gegen Austria Wien?

Mischa Petrovic: "Na gut, wenn mir einer vor diesen beiden Spielen gesagt hätte, dass wir 2 Punkte holen werden, wäre ich zufrieden gewesen. Aber nach diesen beiden Partien glaube ich, dass wir mindestens 2 Punkte verloren haben. Wir haben in beiden Spielen sehr gut gespielt - aber o.k. wir können mit dem Resultat leben."

sturmonline: Sie haben die Mannschaft vor ca. 2 Wochen nach einer Negativ-Serie übernommen. Wie ist es ihnen jetzt in dieser kurzen Zeit gelungen, eine solche Leistungssteigerung zu erwirken?

Mischa Petrovic: "Ich habe vom ersten Tag an gesagt, dass die Mannschaft sicher besser spielen kann als sie sich davor präsentiert hat. Ich habe in der letzten Woche einfach probiert, dass die Spieler wieder mit Spaß und Lust beim Training sind. Wir haben in der ersten Woche gegen die Austria in Graz schon gut gespielt- in der Woche darauf haben wir noch etwas mehr gearbeitet - wir haben am Vormittag und am Nachmittag trainiert. Wir haben in diesen beiden Spielen gezeigt, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben - ich bin mir sicher, dass es noch besser geht."

sturmonline: Sturm war in den ersten Spielen der Saison immer für ein Tor durch einen Individualfehler eines einzelnen Spielers anfällig. In den beiden Spielen unter Ihrer Regie ist das nicht mehr passiert - wie konnten Sie das so schnell abstellen?

Mischa Petrovic: "Die Spieler und ich haben jetzt am Anfang sehr viel miteinander gesprochen. Die Spieler müssen verstehen, dass sie sich am Spielfeld gegenseitig helfen - in der Abwehr sowieso. Gott sei Dank hat die Abwehr in diesen beiden Partien sehr gut gespielt - wenn ein kleiner Fehler im Spiel passiert ist, war immer einer daneben der sofort ausgeholfen hat. Beim Spiel in Wien wurde die Defensivleistung sehr stark durch das Mittelfeld unterstützt - auch die Spitzen haben viel Druck gemacht. Es ist die gesamte Mannschaft sehr gut gestanden. Dadurch ist es dann für die Verteidigung viel leichter."

sturmonline: Bedeutet der Trainerwechsel eine Totalumstellung des vorigen Spielsystems?

Mischa Petrovic: "Nein - wir spielen praktisch mit der gleichen Mannschaft - vielleicht wurden eine oder zwei Positionen gewechselt. Natürlich, wenn ein neuer Trainer kommt, möchte jeder Spieler, zeigen was er alles kann. Aber glauben sie mir, diese Mannschaft kann auch ohne Mischa Petrovic besser spielen. Das hat sie in diesen beiden Spielen schon gezeigt."

sturmonline: Wie ist eigentlich das Konzept von Mischa Petrovic?

Mischa Petrovic: "Jeder Trainer möchte offensiv spielen, aber gegen so eine Mannschaft wie die Austria kann man nicht mit 3 Stürmern spielen. Da müssen wir von der Defensive nach vorne kommen. Jetzt gegen Mattersburg haben wir eine ganz andere Situation - wir müssen praktisch gewinnen und deshalb auch offensiver spielen. Aber eine kontrollierte Offensive. Es heißt nicht, dass wir jetzt alle nach vorne laufen - das wäre kein offensiver Fußball. Wir müssen vor allem hinten gut stehen - wichtig beim Fußball ist, dass wir rechtzeitig von hinten nach vorne kommen - dann sind wir gefährlich."

sturmonline: Der Trainereffekt ist in der Abwehrleistung eindeutig sichtbar - was können sie tun, damit der gleiche Effekt auch in der Chancenauswertung eintritt?

Mischa Petrovic: "Nur trainieren. Durch das Training wird auch die Chancenauswertung besser."

sturmonline: Es wurden erfahrene Spieler für eine kurze Übergangszeit verpflichtet, die jetzt diesem Stamm angehören. Wie wirkt sich das auf einen systematischen Umbau der Mannschaft aus?

Mischa Petrovic: "Natürlich können wir nicht über Nacht alles umstellen, aber in unserem Konzept sieht es so aus, dass wir Junge nachführen. Wir trainieren jetzt schon so, dass es dann möglich ist. Wir sind auf einem guten Weg und ich glaube, es kommen noch Junge dazu. Mit dem bestehenden Kader und der Qualität der Spieler bin ich zufrieden. Wir werden da in nächster Zeit keine großen Änderungen durchführen müssen."

sturmonline: Was sind jetzt eigentlich ihre Ziele. Möchten Sie über längere Jahre eine erfolgreiche Mannschaft aufbauen?

Mischa Petrovic: "Das ist für jeden Trainer ein Wunsch. Aber der Druck ist natürlich groß. Im Fußball geht es um viel Geld - jeder will über Nacht eine gute Mannschaft. Ich glaube, dass wir die Zeit bekommen werden, denn wir werden nicht so lange brauchen. Ich möchte schon in dieser Meisterschaft ein Konzept für die Mannschaft des nächsten Jahres machen - das wäre mein Ziel."

sturmonline: Wie ist es für einen Trainer, wenn er eine Mannschaft übernimmt die am Tabellenende steht. Handelt es sich dabei um eine schwerere Aufgabe oder um eine leichte? Man könnte ja sagen, es kann nur besser werden.

Mischa Petrovic: "Natürlich könnte man jetzt sagen, es ist eine leichte Aufgabe denn man hat ja nichts zu verlieren. Das Problem dabei ist aber, dass von Sturm niemand mehr gewohnt ist, an so einem Tabellenplatz zu stehen - die Mannschaft hat jahrelang international gespielt. Bei einer anderen Mannschaft, wie z.b. Mattersburg oder Bregenz, wäre das viel einfacher. Bei Sturm ist der jetzige Tabellenplatz unglaublich - das ist schon ein Druck. Nicht nur für den Trainer, sondern auch für die Spieler, für den Vorstand - den ganzen Verein. Aus diesem Grund müssen wir so schnell wie möglich von diesem Platz nach vorne kommen."

sturmonline: Ich habe ihr Training beobachtet - sie haben einiges zu ihrem Vorgänger umgestellt. Sind sie auch ein Anhänger des schnellen - einmal berühren - Spieles?

Mischa Petrovic: "Ja sicher, wir trainieren nur die Dinge, die ich auch im Match sehen möchte. Wir trainieren hauptsächlich direktes Spiel, schnelles Spiel, viel Laufen - auch ohne Ball. Wenn sie laufen, dann müssen sie mit dem Kopf laufen. Wir machen dafür kleine Übungen - 3 gegen 3 oder 2 gegen 3 - damit die Spieler auch schneller mit dem Ball spielen und konkret gefährliche Situationen durch richtiges freilaufen erarbeiten. Oft wird über einen Spieler gesagt - super, er ist viel gelaufen aber er hat keine 2x den Ball berührt - mir ist lieber, wenn wir pro Halbzeit nur wenige male nach vorne kommen, aber dann sind wir für den Gegner brandgefährlich. Es reden alle darüber, warum spielt eine, zwei oder drei Spitzen. Das ist in Wahrheit unerheblich - mir ist wichtig, dass die Spieler rechtzeitig nach vorne kommen. Es kann eine Mannschaft mit den besten 5 Stürmern spielen - das hilft nichts, wenn der Gegner diese dann nicht in Spiel kommen lässt, weil 5 Verteidiger den Raum zumachen. Das heißt für uns, dass im Spiel viel Bewegung sein muss, die Spitzen auch in die Mitte zurückkommen und dadurch freie Räume schaffen. Das ist modernster Fußball - wenn die gesamte Mannschaft überfallsartig in den Angriff übergeht, wenn die Defensive schnell in die Offensive umschaltet - wir haben das schon gegen die Austria in Wien ein paar mal gezeigt."

sturmonline: Sie haben bei der Pressekonferenz zu ihrer Amtseinführung gesagt, dass sie schon immer einmal zu Sturm zurückkommen wollten. Ist es jetzt so, wie sie es sich vorgestellt haben?

Mischa Petrovic: "Ja sicher, das war mein Ziel. Es gibt wenige Spieler die bei einem ausländischen Club ihre Karriere beenden können. Bei mir war es so - Sturm war der einzige Verein bei dem ich im Ausland gespielt habe - insgesamt 8 Jahre - dann habe hier 2 1/2 Jahre als Trainer gearbeitet. Das war meine schönste Zeit in meiner Spielerkarriere. Als ich 98 von Sturm weg nach Slowenien gegangen bin, habe ich immer gehofft, dass ich einmal als Cheftrainer zurückkommen kann. Gott sei Dank hat das geklappt."

sturmonline: Glauben Sie, dass Sie mit der Mannschaft am Ende der Saison international spielen werden?

Mischa Petrovic: "Im Fußball ist alles möglich. Natürlich, wir sind jetzt am letzten Tabelleplatz und die Situation ist sehr schwer. Aber der Abstand vom Dritten zum letzten ist nicht so groß. Für mich ist jetzt wichtig, dass wir Kontinuität in unser Spiel bringen. Heute kann eine Mannschaft nur mit regelmäßigen Siegen leben. Wir haben jetzt zwei Spiele nicht verloren, positiv wäre es, wenn jetzt dann die ersten Siege dazukommen. Was wir schließlich brauchen ist eine Siegesserie damit wir zumindest vorerst auf einen mittleren Tabellenplatz vorkommen - dann wird alles viel leichter.

Ich spreche auch mit den Spielern darüber. Es ist normal, wenn es so wie bis jetzt schlecht gelaufen ist, dass die Spieler negatives erfahren. Sie müssen lernen, dass dann auch einmal schlecht geschrieben wird - man kann dann von einer Zeitung nicht erwarten, dass sie dann positiv schreibt. Ich will jetzt aber festhalten, dass die Erfolge den Spielern zugeschrieben werden - ich will nicht, dass jetzt alle sagen - Mischa kommt und alles ist ganz anders. Die Spieler sind wichtig, sie haben in diesen beiden Partien verdient, dass die Presse jetzt positiver über meine Spieler spricht. Ich habe ihnen im Training auch gesagt, dass sie diese beiden Punkte gegen die Austria verdient haben. Und wenn wir jetzt so weitermachen, dann kommt eine schöne Zeit - für alle, Spieler, Trainer und die ganze Sturm-Familie."

sturmonline: Wir haben jetzt auf der Homepage eine Umfrage laufen, bei der über 80% der Abstimmenden unserer Mannschaft 4 oder 6 Punkte aus den nächsten beiden Partien zutrauen. Was sagen sie dazu?

Mischa Petrovic: "Es ist schön, dass die Leute so denken - es ist sehr Positiv. Natürlich wollen wir aus den nächsten beiden Partien sechs Punkte mitnehmen, aber das schwerste Spiel für uns ist gegen Mattersburg. Wenn wir jetzt gegen die Burgenländer gewinnen können, dann wird es eine offene Partie im Derby und dann glaube ich an ein positives Resultat. Der GAK ist zur Zeit ein schwerer Gegner. Die Spielen schon seit 2 Jahren mit der gleichen Mannschaft und haben zur Zeit sehr viel Erfolg. Aber ich habe selbst schon oft erlebt, dass in einem Stadtderby der aktuelle Tabellenplatz oder die momentane Form nicht so eine große Rolle spielt. Es hängt einzig davon ab, wer an diesem Tag die bessere Motivation mitbringt.

Quelle: SturmOnline

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Mischa Petrovic sorgt für Harmonie und Erfolg Er ist eine Sturm-Legende, war acht Jahre - und 233 Meisterschaftsspiele - lang Liebling der Fans und Um und Auf der Mannschaft. Als Trainer sorgte er auf Anhieb für Harmonie und für Erfolge, hauchte dem geschockten SK Sturm neuen Lebensmut ein.

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Michael "Mischa" Petrovic ist seit 8. September Sturm-Coach. Eineinhalb Monate später wissen alle: "Er" ist der richtige Mann am richtigen Platz zur rechten Zeit.

Der SK Sturm fiel von höchsten Höhen auf die Nase. Petrovic half und hilft beim Aufstehen, und er ist mit viel Sturmherz, Erfahrung, Hausverstand und der Cleverness eines Trainerprofis dabei, eine neue, eingeschworene Mannschaft aufzubauen.

Was Mischa jetzt braucht, ist Zeit und Geduld. Die Sturmfans fühlen instinktiv, dass da nach der Osim-Ära wieder etwas wachsen könnte.

Sturm-News: Mischa Petrovic, wir sitzen hier im alten Klubhaus in der Gruabn in jenem Zimmer, wo schon ein Gerd Springer, ein Karl Schlechta, Otto Baric, Gernot Fraydl, Walter Ludescher, Gustl Starek oder Ivica Osim Interviews gegeben hat. Ein besonderes Gefühl?

Mischa Petrovic: "Ich war gestern erstmals wieder hier in der Gruabn. Ein Wahnsinnsgefühl, da kommen die Erinnerungen an acht wunderschöne Jahre wieder. An all die Erlebnisse, Höhen und auch Tiefen. Ich bin glücklich und stolz wieder hier bei Sturm arbeiten zu dürfen."

Sturm-News: Der Spieler Petrovic war Extraklasse, der Trainer Petrovic hatte schöne Erfolge in Slowenien. Ist der Trainerjob Berufung?

Mischa Petrovic: "Nach meiner aktiven Zeit habe ich 1993 sofort mit der Trainerausbildung begonnen und 1995 die höchsten Lizenzen erworben. Zwei Jahre mit den Sturm-Amateuren und an der Seite von Ivica Osim - mit dem Landesliga-Titel - waren das Reifezeugnis. Dann konnte ich in Slowenien Primorje nach oben führen, Domzale und Dravograd vor dem Abstieg retten. Mit Olympia Laibach wurde ich Dritter und spielte im UEFA-Pokal. Mein Wohnort aber blieb immer Raaba bei Graz, wo meine ältere Tochter auch zur Schule geht. So war es für mich immer ein Wunschtraum, einmal Sturm-Trainer zu werden. Dass es nun Wirklichkeit wurde, kam überraschend. Aber im Fußball geht alles viel schneller als im normalen Leben."

Sturm-News: Ein enormer Vorteil für den Einstieg war doch die Vertrautheit mit den hiesigen Gegebenheiten.

Mischa Petrovic: "Natürlich bin ich gut informiert. Wann immer es mir möglich war, bin ich zu den Sturmspielen gegangen oder habe sie im Fernsehen bzw. per Video-Aufzeichnung gesehen.

Ich kenne viele Spieler, das Umfeld und die Entwicklung der letzten Jahre genau. Ich habe gesehen, dass die Mannschaft, der ganze Verein durch die unglücklichen Spiele und Misserfolge stark verunsichert waren.

Mit vielen Einzelgesprächen, Seelenmassage und guter Stimmung, habe ich in den ersten Wochen getrachtet das Selbstvertrauen wieder zu heben.

Die Spieler sollten wissen, sie sind eine gute Mannschaft, die sich den letzten Platz nicht verdient haben."

Sturm-News: Und so klappte von Anfang an das Defensivverhalten wesentlich besser als im gesamten Jahr zuvor.

Mischa Petrovic: "Ich habe klar gemacht, dass die Abwehr nicht die drei bis vier letzten Mann sind. Wir müssen von den Spitzen angefangen über das Mittelfeld bis zur Defensive etwas für die Abwehr leisten, dann haben es die Verteidiger leichter. Gott sei Dank hat das vom ersten Austria-Spiel angefangen immer geklappt.

Dass es gegen Mattersburg dann schief lief, kam nicht ganz überraschend. Einige haben nach den beiden Remis gegen die Austria geglaubt, es ginge nun schon wieder leicht.

Letztlich haben wir aus der Niederlage viel gelernt. Jetzt wissen die Spieler endgültig: Nur wenn einer dem anderen hilft, wenn alle laufen und bis zum Umfallen kämpfen, dann haben wir eine Chance.

Im Derby und auch in Kärnten hat das dann gut funktioniert. Ein Derby-Sieg - vor allem der erste nach längerer Zeit - ist immer wichtig für Mannschaft, Fans und Verein."

Sturm-News: Mischa Petrovic ist kein Trainer mit eiserner Faust, eher ein väterlicher Freund, ein richtiger Osim-Schüler eben. Ein Petrovic strahlt Sympathie, Ausgeglichenheit und Cleverness aus.

Mischa Petrovic: "Ich habe in 20 Profijahren als Spieler und in sieben Trainerjahren gelernt, dass die Spieler vor allem kapieren müssen, dass alles, was wir für sie machen, letztlich für sie gut ist. Von Diktatur halte ich nichts. Menschlichkeit ist ganz wichtig. Vor und nach dem Training bin ich für alle Spieler da - der Name ist das nicht maßgebend."

Sturm-News: Wird Mischa Petrovic langfristig eine neue Mannschaft mit jungen Talenten - a la Rapid - aufbauen?

Mischa Petrovic: "Jeder Trainer will eine Mannschaft formen, die seinen Stempel trägt. Wir haben bei Sturm genug Qualität, um uns im vorderen Mittelfeld zu positionieren. Gerade heuer ist das Vorhaben nicht leicht. Während sonst meist zwei Mannschaften gegen den Abstieg spielten, ist heuer mehr als die halbe Liga involviert. Die enorme Ausgeglichenheit erhöht den Druck. Bis zum Winter müssen wir einmal von Spiel zu Spiel leben. Das nächste Spiel ist immer das Schwerste. Natürlich werden wir weiter junge Spieler von den Amateuren heran führen. Jeden Montag und Dienstag trainieren rund vier Talente mit der Ersten mit, um den Kontakt zu vertiefen.

Mit Knezevic, Gratzei, Dag, Säumel haben wir vier Leute dabei. Dazu natürlich Klaus Salmutter, ein ganz großes Talent, das sicher kommt, oder Rabihou, der auch dabei ist - und einige weitere, die ebenfalls auf dem Sprung sind.

Aber natürlich ist es in der derzeitigen Situation, wo wir mit dem Rücken zur Wand stehen, für Junge nicht leicht."

Sturm-News: Der Petrovic-Wunsch für die nächsten Wochen?

Mischa Petrovic: "Ich hoffe, dass die Spieler weiter so viel laufen und kämpfen wie gegen GAK, Kärnten etc. Die große Champions-League- und Meistertitel-Zeit ist Vergangenheit. Jetzt sind wir eine neue Mannschaft. Man muss Realist bleiben, wir brauchen einfach Zeit. Wenn die Fans aber sehen, dass das Wollen, dass der absolute Einsatz da ist, dann wird das Werk gelingen. Ich weiß aus meiner Sturmzeit, dass die Sturmfans einfach super sind, dass sie der zwölfte Mann sind. Beim Derby herrschte Begeisterung wie zu alten Zeiten. Darauf müssen wir aufbauen. Über Nacht gibt`s keine Wunder. Aber Harmonie, Begeisterung, Einsatz und harte Arbeit - das ist ein gutes Rezept, damit kann man eine Erfolgs-Mannschaft formen."

Michael Petrovic auf einen Blick

Geboren am 18. Oktober 1957 in Losnica bei Belgrad.

Verheiratet mit Gattin Breda.

Tochter Petra (geb.4.10.1985 in Graz),

Tochter Lina (geb. 9.12.1996 in Graz) - erster Schultag am 8.10.03, dem ersten Trainertag Mischas bei Sturm.

Österreichischer Staatsbürger seit 1989.

Der Spieler:

Roter Stern Belgrad, 1974 - 1976 RAD Belgrad, 1976 - 1978 Roter Stern Belgrad, 1978 - 1984 Olympia Laibach (Trainer Elsner), 1984/85 Dinamo Zagreb (Blazevic), 1985 - 1993 Sturm Graz, 1993 - 1995 Pöllau, 1995/96 ESK Graz.

Der Trainer:

1996 - 1998 Sturm-Amateure (Landesliga-Titel), Osim-Assistent, 1998 - 1999 NK Primorje (vor Abstieg gerettet), 1999 - 2000 NK Donzale (vor Abstieg gerettet), 2000 - 2001 Primorje (Rang 3), 2001 - 2002 Olympia Laibach (Rang 3, UEFA-Pokal), 2003 NK Dravograd (11 Runden vor Schluss übernommen und gerettet). August 2003 Assistent von Ex-Teamchef Blazevic bei NK Mura.

233 Spiele für Sturm, 1987 bis 1992 Sturm-Kapitän.

DR. TROGER / STURM-NEWS

Quelle: Sturm News

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