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Kronsteiner will für Kontinuität sorgen

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"Das alleinige sportliche Sagen hat der Trainer"

Wien - "Kein Kommentar", heißt es von Austrias neuem Sportchef Günther Kronsteiner zum derzeit brisantesten Thema im heimischen Fußball. Während Jogi Löw am Mittwoch in Oberwaltersdorf als Nachfolger von Christoph Daum präsentiert wird, ist der Wechsel von Ivica Vastic zum Double-Gewinner nach Wien viel diskutiert und umstritten.

Fäden ziehen im Hintergrund

Die Entscheidung, ob der frühere Sturm-Spieler in Zukunft violett trägt, liegt am neuen Trainer in Absprache mit Frank Stronach, der dem Transfer nach Fanprotesten vorerst einen Riegel vorgeschoben hat. Auch weiteren Personalentscheidungen will der 49-jährige Steirer nicht vorgreifen und verwies auf die Pressekonferenz in Stronachs Fontana-Club am Mittwoch. Zuvor müsse sich die neue sportliche Führung der Austria ein Bild über mögliche Neuzugänge machen.

Wünsche des Trainers erfüllen

"Der Trainer muss entscheiden, mit wem er arbeiten möchte und mit wem nicht."

"Meine Aufgabe ist es", so Kronsteiner weiter, "die Vorstellungen und Wünsche des Trainers so gut es geht zu erfüllen, etwa bei Verhandlungen mit neuen Spielern." Er selbst wolle im Hintergrund arbeiten, "denn das alleinige sportliche Sagen hat der Trainer", erklärt der Ex-Sportdirektor von Austria Salzburg im Telefonat mit Sport1 weiter. Ein Neuzugang für die kommende Saison scheint indes fix. Der 36-fache norwegische Teamspieler Petter Rudi (29) kommt für drei Jahre von Germinal Beerschot in Belgien.

Handlungsbedarf für Europas Königsklasse

Kronsteiner verhehlt aber nicht, dass angesichts der Leistungen der Violetten im Frühjahr Handlungsbedarf bestehe, vor allem hinsichtlich Champions-League-Qualifikation. Kritik am Zeitpunkt der Auswechslung der gesamten sportlichen Führung bei der Austria lässt Stronachs neue rechte Hand nicht gelten.

Fortsetzung von Svetits´ Weg?

"Immerhin mussten weder Daum noch Svetits den Verein verlassen. Sie gingen beide auf eigenen Wunsch. Das passiert eben." Fakt ist aber, dass Svetits und Daum seit Wochen und Monaten am künftigen Bild der Veilchen arbeiteten, Spieler suchten und kontaktierten. Jetzt gilt es auszuloten, wie weit Löw und Kronsteiner diesen Weg fortsetzen wollen und die eigenen Vorstellungen zurück stecken müssen.

Kontinuierliche Aufbauarbeit

Eine der dringendsten Aufgaben im Verein liegt auch für Kronsteiner in der Suche nach der seit Jahren vermissten Kontinuität und Konstanz in Favoriten. Seit Horst Hrubesch (Saison 1995/96) hat kein Trainer der Austria eine komplette Saison bestritten. Aber Kronsteiner weiß genau: "Die Kontinuität hängt in erster Linie vom sportlichen Erfolg ab. Allerdings sollte Erfolg mit kontinuierlicher Aufbauarbeit in Verbindung stehen. Das ist bei der Austria teilweise noch nicht bekannt. Hoffentlich gelingt uns das endlich."

US-Boys for Austria?

Damit der Erfolg auch in Zukunft garantiert bleibt, könnte die Austria schon bald in den USA auf Spielersuche gehen. Kronsteiner gilt als Kenner und Freund des "US-Soccer". "Wenn man sich die internationalen Leistungen der Amerikaner in den letzten Jahren ansieht, muss man den US-Fußball derzeit sicher über unseren stellen."

Michael Unger

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