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[Legenden Togo]

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TOGO

Zur Überraschung der meisten Experten schaffte es Togo sich für die Weltmeisterschaft 2006 zu qualifizieren. Trainer Stephen Keshi musste nach der erfolgreichen Qualifikation trotzdem gehen, da seine Mannschaft im Afrika Cup eine miserable Figur machte. Star der Truppe ist Arsenal Stürmer Adebayor der 11 der 20 Treffer in der Qualifikation schoß.

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Die folgende Auflistung von ehemaligen und aktuellen Legenden ist nicht vollständig. Bei Interesse würde ich mich freuen, wenn jemand Lust und Zeit hat sie zu erweitern.

Stephen Okechukwu Keshi

Keshi, der das Unmögliche möglich gemacht hat und als Trainer Togo zur WM nach Deutschland gebracht hat, wurde am 31.01.1961 in Lagos geboren. Zu seiner aktiven Zeit spielte der Mittelfeldspieler die meiste Zeit in der belgischen Liga. Danach entschloss er sich in der USA die Trainerlizenz zu machen und wurde unter Augustine Eguavoen Co-Trainer vom nigerianischen Nationalteam. In dieser Funktion konnte er 1996 die Olympischen Spiele gewinnen. 2004 wurde er Nationaltrainer von Togo und qualifizierte sich überraschend für die WM in Deutschland. Da aber Togo im Afica Cup miserabel abschnitt musste er seinen Trainerposten räumen und darf sich nun die Weltmeisterschaft im Fernsehen anschauen. Ersetzt wurde der Nigerianer vom Deutschen Otto Pfister.

Emmanuel Adebayor

Emmanuel Adebayor wurde am 26.02.1984 in Lomé (Togo) geboren. Ein Nachwuchsturnier in Schweden legte den Grundstein zu Adebayors Karriere, denn dort wurde er von Scouts des französischen Erstligisten Metz entdeckt und später auch verpflichtet. Das erste Jahr verlief für seinen neuen Verein nicht gerade gut, denn Metz stieg am Saisonende ab – Adebayor erzielte in 10 Spielen zwei Mal. Sein verein stieg aber gleich wieder auf und der Stürmer hatte mit 13 Toren einen großen Anteil an diesem Erfolg. Danach war der AS Monaco sein neuer Arbeitgeber und an der Seite von Morientes schoss er in seiner ersten Saison 8 Tore. Nächste Saison konnte er sich noch ein wenig verbessern, da ihm ein Treffer mehr gelang und Arsenal sicherte sich daraufhin seine Dienste. Auch in der Qualifikation lief es gut für Emmanuel, denn er konnte gleich 11 der 20 Treffer für Togo erzielen und wurde mit dieser tollen Ausbeute zugleich auch Torschützenkönig in der Qualifikation.

Bachirou Salou

Bachirou Salou lernte das Fußballspielen in den Straßen von Togo, bis er als 19 jähriger nach Kamerun auswanderte und dort vom Tschen Anton Ondurs gescoutet wurde. Dieser machte den Spielerberater auf den Stürmer aufwendig, der ihn dann zu Borussia Mönchengladbach lotsen konnte. Der Anfang war hart für Salou, er beklagte sich mehrmals, dass die Winter und die Trainer zu hart seinen in Deutschland. Er wechselte zum MSV Duisburg, wo er den Durchbruch schaffte, was zur Folge hatte, dass halb Europa den bulligen Stürmer verpflichten wollte. Er wechselte nach Dortmund, kurze Zeit später verpflichtete ihn Frankfurt um 7 Millionen Mark. Es ging aber wieder bergab mit Salou, er hatte Problem mit Felix Magath (Salou:“der letzte Diktator in Europa“) und es kamen Gerüchte auf, dass er Alkoholprobleme hatte. Momentan spielt Salou in Belgien bei Eupen.

Yao Aziawonou

In der Saison 1997/98 wechselte Yao von seinem Heimatverein Etoile Lomé zum FC Nantes nach Frankreich, wo er das Fußballinternat besuchte. In der Folge wechselte Aziawonou den Verein fast so häufig wie seine Unterhosen, er heuerte in der Folge beim FC Sion, beim FC Wangen, bis er wenigstens einmal für zwei Saisonen beim FC Basel blieb. Er wechselte danach zum FC Thun, von dort dann weiter zu Servette Genf und dann zu seinem jetztigen Verein den Young Boys Bern. Im Gegensatz zur Nationalmannschaft kommt der Mittelfeldspieler dort jedoch meist nur als Joker ins Spiel.

Touré Cougbadja

Mit 16 kam Touré zu Hannover 96, denn der ehemalige Präsident Klaus-Dieter Müller hatte ihn bei einem Jugendländerspiel gegen Südafrika entdeckt. Er sammelte dort Erfahrung bei den Amateuren und hatte sogar ein paar Mal die Gelegenheit Bundesligaluft zu schnuppern. Im Jahr 2001 wechselte Touré dann zum damaligen Oberligisten Ihrhove. "Ich hatte Probleme mit der Sprache und der Mentalität in Hannover." Einmal sei er statt um 17 Uhr um sieben Uhr am verabredeten Treffpunkt erschienen. Mit Ihrhove ging es bergab, der damalige Privatsponsor hatte Probleme und Touré fand sich in der siebenten Liga wieder. Touré blieb, auch weil er keinen Berater hatte, der ihn zu einem besseren Verein hätte lotsen können. Doch das Problem ist weniger sein spielerisches Vermögen, sondern das Arbeitsrecht, denn nicht mal bei einem Regionalligisten dürfte er einen neuen Vertrag unterschreiben. Denn der DFB sieht vor, dass Spieler aus dem nichteuropäischen Ausland nur als Profis unter Vertrag genommen werden dürfen. Touré aber hat Amateurstatus und verdient momentan 750 € im Monat. Er hatte sich bis zuletzt Hoffnungen auf die WM Teilnahme gemacht, mitspielen darf aber nun doch nur sein Bruder, der beim FC Sochaux in Frankreich spielt

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