gerhard79 ASB-Halbgott Geschrieben 8. Oktober Das letzte Spiel an diesem Wochenende sollte westlich von Budapest stattfinden. Wie auch Dunavarsany TE, spielt auch der Viadukt SE Biatorbagyi in der ersten Klasse Pest. Der Sportplatz liegt idyllisch am Rand der Kleinstadt Biatorbagyi, die durch einen Anschlag auf den Nachtschnellzug Budapest-Wien am 13. September 1931 Bekanntheit erlangte. Der Eisenbahnattentäter Sylvester Matuska sprengte die Gleise des 25 Meter hohen Eisenbahnviadukts, als der Zug dieses gerade passierte. Daraufhin stürzten die Lokomotive und sechs der zwölf Wagen des Zuges in die Tiefe. 22 Menschen kamen ums Leben. Das Viadukt wird heute nicht mehr für den Eisenbahnverkehr genutzt. Die alte Strecke wurde renaturiert und teilweise bebaut. Auf dem Viadukt besteht ein Weg und kann darauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert werden. Leider fuhr ich nur mit dem Auto unten hindurch und hatte keine Zeit, für ein paar Fotos stehenzubleiben, denn Parkplätze am Sportplatz sind rar, und die Teams und der Schiedsrichter standen bei meiner Ankunft schon bereit zum Einlaufen. Das Spiel gegen Szazhalombatta verlief überraschend ausgeglichen - die mit 10 Punkten angereisten Gäste waren doch höher einzuschätzen - und man rechnete schon mit einem typischen 0:0. In der 87. Minute erlöste aber Cserei Norbert die Zuschauer mit dem Siegestor für den Viadukt SE. Die Gastgeber feierten damit im 5. Spiel den ersten Sieg und konnten den Tabellenkeller verlassen. Für mich war es an der Zeit, mit schönen Erinnerungen an dieses Spätsommer-Wochenende (wohlgemerkt Anfang Oktober) in Budapest und mit sieben interessanten Spielen im Gepäck die Rückreise anzutreten. Fotos 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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