Heffridge "Inside everyone there´s a litte nut!" Geschrieben vor 14 Stunden Da hier die Böden doch trockener als erwartet sind, entscheiden wir uns gegen ein weiteres Spiel auf einem Kunstrasen und steuern sohin eines der vier im Komitat Pest sicher auf Naturrasen angesetzten Spiele an. Wenige Kilometer östlich von Rakosmente liegt Tápiószecső. Doch wir entscheiden uns gegen das dortige Spiel, zumal dort der Tabellenzweite auf den abgeschlagenen Tabellenletzten trifft und uns somit ein sportlich wertloses Spiel erwartet. Die spannendste Ausgangslage hat das höchstklassige Spiel in Bugyi, sodass dieses schließlich in die Ziehung kommt. Ein weiterer Mitgrund ist es, dass man von hier aus noch zwei weitere Spiele zeitgerecht erreichen könnte, falls in Bugyi doch nicht gespielt werden sollte. Doch all unsere Sorgen sind unbegründet, sodass wir schließlich das Spiel der I.osztály im Komitat Pest, zwischen Bugyi SE und dem Ceglédi VSE beiwohnen. Beide Vereine sind zwar im Mittelfeld der Tabelle beheimatet, jedoch hat Cegléd einiges mehr an Punkten und Bugyi im Herbst eine Formkrise, sodass die Favoritenrolle doch beim Eisenbahnerverein aus Cegléd liegt, der vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein solider Zweitligist war. Der Sportplatz in Bugyi ist auch mehr als solide, verfügt er auf beiden Längsseiten über einen Ausbau, wobei insbesondere die beiden massiven Tribünenelemente auf der Seite beim Klubhaus überzeugen und sich selbst die kleine Stahlrohrtribüne vor dem Klubhaus sehr gut ins Ambiente einfügt. Leider ist die Zuschauerkulisse mit rund 80 Besuchern doch etwas unter den Erwartungen geblieben. Immerhin gibt es Fans der Heimelf, die sich mit eine Bugyi-Fahne und einem Transparent auf der kleinen Stahlrohrtribüne auf der Hauptseite einfinden. Das Spiel verläuft, wie von uns erwartet, ausgeglichen. Es gibt kaum Torraumszenen auf beiden Seiten und somit ist der Pausenstand von 0:0 auch die logische Folge. Es ist im Vergleich zum Vormittag nun kein unterhaltsamer Fußballleckerbissen. In den zweiten 45 Minute genehmige ich mir den am Vormittag im Budapest erstandenen 0,0-Radler auf der Tribüne und wir sehen von einer bequemen Position den Führungstreffer Cegléds durch Asztalos in der 54.Minute. Doch auch nach dem Führungstreffer der Gäste wird diese Partie nicht wirklich besser. Jedoch wird Bugyi in der Schlussphase aktiver und kommt nun häufiger vor das Tor Cegléds. Doch erst in der Schlussphase kommen die Gastgeber zu wirklich guten Chancen, aber den Ball will leider nicht über die Linie und somit wirft man hier einen Punkt leichtfertig weg, denn eine der hochkarätigen Möglichkeiten hätte schon sitzen müssen. Cegléd nimmt aber nicht unverdient die drei Punkte in den äußersten Südosten des Komitats mit und wir verabschieden uns aus Bugyi in die Gegenrichtung, denn nach einer Fahrt von 15 Kilometern in den Norden erreichen wir die Autobahn, die danach nur mehr eine Richtung, nämlich Nordwest, kennt. Bugyi SE - Ceglédi VSE 0:1 (0:0) 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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