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Gigi

Gross nicht nach Berlin

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"Ich bleibe in Basel"

Christian Gross (49) wird es nicht. Sagt er selbst und klingt glaubhaft dabei. "Ich kann ausschließen, dass ich neuer Trainer von Hertha BSC werde", sagte Gross am Mittwoch dem kicker. Am Dienstag hatte er sich die Berliner Blamage in Köln vor Ort angeschaut.

Gross' Name war als Trainer-Kandidat seit Oktober bei Hertha BSC immer mal wieder gefallen - das ist nun vorbei.

"Ich habe im Sommer erst beim FC Basel verlängert", sagte Gross (Vertrag bis 2006 ohne Ausstiegsklausel), "das gebe ich jetzt nicht auf." Ein Wechsel nach Deutschland sei "im Moment überhaupt kein Thema", seinem Besuch in Köln habe "eine private Einladung" zugrunde gelegen, erklärte der Schweizer, der am Mittwoch auch noch das Bundesliga-Spiel Dortmund gegen Kaiserslautern live verfolgte, "aus Interesse".

Gross wird es nicht. Giovanni Trapattoni (64), bei dem Hertha BSC angefragt hatte, ist nicht verfügbar, weil er Italien bei der EURO 2004 im Sommer trainieren will. Der gleichfalls kontaktierte Hans Meyer (61) lehnt eine Rücckehr auf die Trainerbank ab, Ex- Hertha-Profi Kjetil Rekdal (35) steht bei Valerenga Oslo vor einer Vertragsverlängerung. Den intern diskutierten Asgeir Sigurvinsson (48, Vertrag bis 2005 als isländischer Nationaltrainer) und Krassimir Balakov (37, Vertrag beim VfB Stuttgart bis 2005 als Assistent von Team-Manager Magath) gereicht ihre mangelnde Erfahrung im Trainer-Bereich zum Nachteil.

Und an die Lösung Christoph Daum (50, Vertrag bis 2005 bei Fenerbahce Istanbul) traut sich Hertha-Manager Dieter Hoeneß nicht heran - wegen persönlicher Ressentiments. Das Duo hatte zwar den VfB Stuttgart 1992 gemeinsam zum Meistertitel geführt. Zwischen beiden gibt es aber seit dem Wechselfehler von Leeds 1993, vor allem aber seit Daums Kokain-Affäre 2000, als sich Dieter Hoeneß vehement auf die Seite seines Bruders Uli schlug, atmosphärische Spannungen.

So ist Hannovers Ralf Rangnick (45, Vertrag bis 2005 mit Ausstiegsklausel) ungeachtet aller Dementis weiterhin ein aussichtsreicher Kandidat für den Trainer-Posten in der Hauptstadt. Zum Trainingsstart am 3. Januar werde der neue Trainer vorgestellt, erklärte Hoeneß am Mittwoch. Zugleich attackierte er in bisher nie erlebter Schärfe die Mannschaft, die nach dem Anfang Dezember geschassten Huub Stevens auch Interims-Trainer Andreas Thom im Regen stehen ließ. Auf eine Trotzreaktion hatten Hoeneß und Thom vor dem Spiel in Köln gehofft. Die blieb, wie so oft in den Wochen zuvor, aus.

Haarsträubende individuelle Aussetzer, zu wenig Bewegung im Spiel ohne Ball, miserable Standards, Angsthasen-Fußball - Herthas Profis boten in Köln noch einmal ein Best of ihrer Defizite. Jetzt erwartet Hoeneß, "dass die Mannschaft zu Opfern bereit ist". Im Klartext: Die Profis sollen sich zu einem Gehaltsverzicht durchringen. Herthas Team kurz vor Weihnachten 2003 - irgendwo zwischen Scherbenhaufen und Sauhaufen.

(kicker.de)

Da wird sich genki aber freuen! :D

bearbeitet von Gigi

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