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  1. In den Niederlanden hat es im August einen ähnlichen Fall gegeben. Dort endete das Verfahren in erster Instanz mit einer Verurteilung. PRÄZEDENZFALL Sechs Monate bedingte Haft In Österreich ist noch kein Profifußballer wegen eines Foulspiels strafrechtlich verurteilt worden. In den Niederlanden gibt es hingegen einen Gerichtsfall, der im August 2005 wegen der harten Strafe europaweite Beachtung fand. Rachid Bouaouzan, Profi bei Sparta Rotterdam, wurde von einem Gericht in Rotterdam wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer halbjährigen Gefängnisstrafe, ausgesetzt für zwei Jahre auf Bewährung sowie 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Bouaouzan hatte am 19. Dezember 2004 in einem Spiel der zweiten niederländischen Liga zwischen Sparta Rotterdam gegen Go Ahead Eagles Deventer seinen Gegenspieler Niels Kokmeijer schwer verletzt. Der Stürmer war über eine Schiedsrichterentscheidung so verärgert, dass er kurz darauf Kokmeijer im Kampf um den Ball mit gestrecktem Fuß attackierte. Für Kokmeijer bedeutete das Foul das Ende seiner Profikarriere. Der damals 26-Jährige hatte unter anderem einen komplizierten Beinbruch und eine Schlagaderblutung erlitten. Insgesamt wurde Kokmeijer fünf Mal operiert. ANSCHLAG Der Schiedsrichter, der Bouaouzan sofort ausgeschlossen hatte, vermerkte im Spielbericht eine „gewalttätige Aktion“, notierte, dass Bouaouzan den Gefoulten wie ein „Rasiermesser“ erwischt hatte und sprach von einem „Anschlag“. Bouaouzan wurde vom niederländischen Verband zu einer Sperre von zwölf Spielen verurteilt. Die Staatsanwaltschaft sah in der Attacke Bouaouzans jedoch einen Vorgang, der die Grenzen der verbandsinternen Gerichtsbarkeit überschritten hatte. Deshalb wurde ein Verfahren eingeleitet, das mit einem Schuldspruch in erster Instanz endete. Der Richter erkannte in seiner Urteilsbegründung zwar an, dass Bouaouzan seinen Gegenspieler nicht mit Absicht verletzen wollte. Doch hatte er bei seiner Attacke eine Verletzung in Kauf genommen. QUELLE: KURIER -------------------------------------------------------------------------------------
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