goldenerhomer

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Über goldenerhomer

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Fußball, Hobbies, Allerlei

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    SK Rapid Wien
  1. Ich habe den Vorschlag von Krammer begrüßt, dass sich der Präsident im sportlichen Tagesgeschäft etwas herausnimmt. Ein guter Präsident muss versuchen gute Mitarbeiter unter sich zu haben/einzustellen. Ich denke Krammer hat das in den letzten Jahren nicht so schlecht gemacht. Es wurden auch sukzessiv Verbesserungen in dem System vorgenommen (z.B. mehr sportliche Kompetenz im Präsidium durch Hickersberger). Im Großen und Ganzen denke ich es ist wichtig als Präsident ein guter Manager des Vereins zu sein. Deshalb war auch die Kompetenztrennung von Wirtschaft und Sportlichen wichtig. Wenn der Präsident merkt, dass es in die falsche Richtung geht, muss er selbstverständlich einschreiten. Natürlich hat auch Krammer Fehler gemacht, Canadi hätte nie eingestellt werden dürfen (Rapid hatte einen Weg eingeschritten, den Canadi überhaupt nicht entsprochen hatte). Vielleicht kann Steffen in Zukunft zu einer Leitfigur im Verein wachsen, aber bis dahin muss er auch lernen was außerhalb des sportlichen wichtig bei Rapid ist.
  2. ich kann kein Problem an der Trennung vom sportlichen und wirtschaftlichen erkennen. das wurde lange zeit gefordert und wurde vor einiger Zeit umgesetzt. Die Trennung hat uns auch einige Vorteile gebracht. Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht wie hoch unser Budget steigen kann. Die Realität ist, dass die wirtschaftliche Abteilung der sportlichen Führung ein Budget zur Verfügung stellt, welches selbst ein Müller noch nicht hatte. Bickel hat jede menge Geld ausgegeben (und natürlich auch einiges eingenommen), die Ergebnisse sind dafür aber recht mau. Ich persönlich erwarte mir keine Wunderdinge, dafür bin ich schon zu lange Rapid-Fan. Man kann aber erwarten, dass mit dem Budget-Vorsprung zumindest spielerisch ein Unterschied erkennbar ist. Weiters kann es doch nicht wirklich dein Ernst sein, dass Hofmann Krammer beerbt. Bei allem Respekt, Hofmann hat sicher viel Ahnung wie Rapid funktioniert, aber als Präsident gehört doch einiges mehr dazu als das. Das "Fanproblem" von Rapid ist definitv (zumindest in Österreich) speziell. Aber das Problem wurde auch sukzessive vom Verein geschaffen, indem man sich immer mehr auf die vergangen Erfolge besinnt. Die Ruhe wird eben auch von den Medien bewusst gestört. Aber auch einige Mitarbeiter haben sich in den letzten Wochen nicht mit Ruhm bekleckert. Man muss ja nur nachsehen, wie viel Aufruhr Bickel mit seiner Aussage vor zwei Wochen hervor gerufen hat. Manchmal wäre es besser einfach den Mund zu halten. Kurz zurück zu Djuricin: persönlich habe ich nicht das Gefühl, dass er noch die Trendwende schafft. Es fehlen derzeit Grundtugenden die es einfach im modernen Fußball braucht. Er hat versucht den Ballbesitzfußball vom Barisic zu adaptieren, im Moment hat man aber das Gefühl er hat die Kontrolle über das Spiel dadurch abgebaut und wir haben trotzdem nicht mehr ernsthafte Momente im vorderen Drittel.
  3. Ich lese eigentlich nur mit, aber jetzt ist für mich der Punkt erreicht wo ich meine Meinung kundtun muss. Ich bin kein Fan von Trainerwechsel, aber jetzt ist der Punkt erreicht wo etwas getan werden muss. Wir hatten bis jetzt eigentlich fast nur einfache Aufgaben, wo die Mannschaft liefern musste. Die heutige Niederlage wäre kein Problem hätte die Mannschaft davor gute Ergebnisse geliefert. Ich habe auch das Gefühl Fredy Bickel versteht den Verein bis heute nicht richtig. Kein Fan ist böse wenn die Ergebnisse mal ausbleiben, wenn die Leistung dementsprechend ist. Eine Halbzeit Fußball spielen ist einfach zu wenig. Kein Aufbäumen, keine Lust guten Fußball zu spielen ist spürbar. Mittlerweile ist die Einkaufspolitik einfach zutiefst zu hinterfragen. Ich denke die Spieler die geholt wurden haben alle ihre Qualität, sind aber kaum in der Lage uns sofort zu helfen. Perspektivspieler zu holen macht schon Sinn, aber nur wenn man diese BEVOR wichtige Spieler den Verein verlassen holt. Ich war lange kein Fan von Berisha, mittlerweile ist er der einzige neben Schwab der die Rapidtugenden verkörpert. Die Aufstellung war, bis auf Müldür als Außenverteidiger in Ordnung. Warum man den jungen Mann auf dieser Position bringt, bleibt für mich ein Rätsel (als Innenverteidiger hat er auf alle Fälle Potential). Die erste Halbzeit war denke ich nicht so schlecht, Chancen waren vorhanden, aber wenn wir schon da ein Tor bekommen können wir uns trotzdem nicht beschweren. In der zweiten Halbzeit war das aber leider gar nix. Ein Sitznachbar hinter mir hat das für mich noch am besten beschrieben: "Wissen die Spieler eigentlich, dass sie 0:1 im Rückstand sind?" Die nächsten Spiele werden auf alle Fälle nicht einfacher, der Druck ist aber um einiges gestiegen. Ich habe noch keine Aussagen der Verantwortlichen gelesen, die Aussagen kann ich mir aber denken. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll, aber wenn es so weiter geht wie bisher müssen wir uns ernsthafte Sorgen machen das ober Playoff noch zu erreichen. Ich denke an der Trainerposition wird sich nach dem Spiel nichts ändern, erst wenn noch einige Niederlagen oder schlechte Ergebnisse dazu kommen wird der Verein wirklich gezwungen sein etwas zu ändern. Persönlich wünsche ich mir noch immer Djuricin schafft die Wende, die Hoffnung geht aber gegen Null. Es tut einfach richtig weh dieser Mannschaft zuzusehen. Wenn sie so weiter machen brauchen sie sich nicht beschweren, wenn sie nur mehr vor 8000 Zusehern spielen.