Harry Kane schreibt Bundesliga-Geschichte, während Bayern 2026 dominiert
Manche Vereine im Fußball haben eine lange Erfolgsgeschichte hinter sich. Was der FC Bayern im Moment allerdings in der Bundesliga abliefert, kann man nur als historisch bezeichnen. Die Buam aus München haben die Bundesliga seit mehreren Jahren fest im Griff, die Frage ist eigentlich nur, mit wie vielen Punkten Vorsprung die Bayern die Meisterschaft erringen werden. Und gerade in der Spielzeit 2026 kann man sich auf ein paar besondere Highlights freuen.
Das Team Bayern München
Wenn man sich einmal die Bundesliga Wettquoten ansieht, dann wird schnell klar: die letzten 10 Jahre stehen klipp und klar unter dem Stern des Südens. Besonders unter der Führung von Vincent Kompany haben die Bayern eine Form erreicht, wie man sie in der Bundesliga bislang nur selten gesehen hat. Das Team ist nicht nur erfolgreich, sondern beeinflusst auch den gegenwärtigen modernen Fußball mit einem aggressiven Angriffsstil, den man von deutschen Teams in dieser Form eigentlich nicht gewohnt ist. Hier trifft die taktische Finesse und der organisierte Spielaufbau der Bundesliga auf die rohe physische Präsenz und den Kampfgeist der Premier League. Und der Schlüssel zu dieser Formel ist natürlich der Engländer Harry Kane.
Wer ist Harry Kane?
Der Londoner Harry Kane ist 32 Jahre alt und befindet sich im Moment auf dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere. Seine Erfahrung konnte er sich im Ligasystem der britischen Inseln aufbauen. Seit 2023 ist er bei den Bayern unter Vertrag und stellt dort einen Rekord nach dem anderen auf. Kane bringt eine ganz besondere Mischung aus Spielinstinkt und physischer Präsenz mit. Bei einer Körpergröße von 1,88 m ist es schlicht schwierig, ihn zu stoppen, wenn er erst einmal in Fahrt gekommen ist. Dazu kommt ein sicherer Torinstinkt, der auch aus schwierigen Winkeln zuschlägt. Dabei ist Kane nicht nur ein Abstauber, sondern ist in der Lage, sich dem Fluss des Teams unterzuordnen.
Ein 60-jähriger Rekord
Die Überschrift ist etwas irreführend, denn tatsächlich hat Harry Kane bereits zwei Rekorde gebrochen, die über 60 Jahre alt sind. In seiner Debütsaison erzielte er insgesamt 31 Tore und brach damit den Rekord von Uwe Seeler. Seeler schoss in der Spielzeit 1963/64 insgesamt 30 Tore von den Hamburger SV. Auch Timo Konietzka musste seinen Rekord in dieser Spielzeit an Kane abgeben. Konietzka erzielte in den Spielzeiten 1963 bis 1966 pro Saison mindestens 20 Tore. In dieser Saison ist Harry Kane mit ihm gleichgezogen und die Frage stellt sich, ob er die Serie in der nächsten Spielzeit erweitern kann.
Wie stehen die Münchner in der Tabelle da?
Mit 20 Toren ist Kane damit der amtierende Torschützenkönig der Bundesliga. Der Abstand zum Zweitplatzierten Deniz Undav beschreibt dabei ganz gut, wie die Münchner die Tabelle dominieren. Das Team aus Bayern führt vor dem Zweitplatzierten Borussia Dortmund mit sagenhaften 11 Punkten. Das bedeutet, dass die Dortmunder die nächsten 4 Spiele gewinnen müssen, während die Bayern 4 Spiele verlieren müssen, damit die Borussen die Führung übernehmen könnten. Selbst wenn die Bayern nur Unentschieden spielen, würde das für Dortmund nicht ausreichen. Man kann also von einer echten Dominanz sprechen.
Das internationale Umfeld
Auch in der Champions League sind die Bayern erfolgreich, wenn auch nicht ganz so dominant wie in der Bundesliga. In der Tabelle stehen die Münchner im Moment auf dem zweiten Platz. Mit 15 Punkten sind sie einen Sieg davon entfernt, mit dem Tabellenführer Arsenal aufzuschließen. Das ist allerdings immer noch eine sehr gute Position, schließlich haben die Münchner bereits eine starke Konkurrenz wie Paris Saint Germain und Mancherster United hinter sich gelassen. Das nächste Spiel steht gegen den Club Brügge an, der als eine bezwingbare Herausforderung gilt.
Eine vorsichtige Prognose
Arsenal gilt im Moment als der Favorit für die diesjährige Saison der Champions League. Die Bayern mussten sich dem wütenden Ansturm geschlagen geben und steckten eine Schlappe mit 3 zu 1 ein. Erkennbar ist aber, dass die Londoner auch schlagbar sind. Mit dem direkten Zug zum Tor, wie das in der Bundesliga so gut funktioniert, kommen die Bayern hier aber wahrscheinlich nicht weiter. Stattdessen muss der Spielfluss der Londoner gestört und die Konditionierung auf die Probe gestellt werden. In der Bundesliga ist allerdings zu erwarten, dass die Bayern auch dieses Jahr die Meisterschaft mit nach Hause nehmen, wenn nicht etwas komplett Unvorhergesehenes passiert.

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