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Tom-UF

SV Krottendorf - FAVORITNER AC

4 Beiträge in diesem Thema

UIIII, IS DES GUAD !

Samstag, 8. Februar 2003, Wien Favoriten, an der Kenner Road:

Zu fast nachtschlafender Zeit für einen Samstag, nämlich um 09.00 Uhr fanden sich 47 Mann ein, um mit einem schönen burgenländischen Reisebus in das Land der grünen Wiesen, des Onkel Strohsacks und des Schilchers zu fahren. Das Wetter war zwar nicht optimal, wurde aber mit allerlei Alkoholika schöngesoffen. Natürlich waren wiedereinmal alle Verdächtigen der ROTEN TEUFEL und ULTRAS FAVAC samt Fahnen, Trommeln, Transparenten und jeder Menge Rauch vertreten, um im Reich von MAGNA und Schilcher einen möglichst guten Eindruck vom rotschwarzen Wien zu hinterlassen. Die Fahrt war eigentlich bis auf zwei Pinkel- bzw. Rauchpausen ziemlich ereignislos, wenn man von den gelegentlichen Ansagen unseres Hilfsreiseleiters T.W. absieht, der es immer wieder verstanden hat, die Stimmung positiv in die Höhe schnellen zu lassen. So gegen Mittag erreichten wir dann MAGNA Krottendorf, offenbar ein Vorort von Franzis Disneyland – pardon Weiz. Wohin man sah, überall „lachte“ einem das Werksemblems Stronachs entgegen, wenn man mal von der örtlichen Eisenbahn absah, die in den KOTANYI-Farben angemalt war – getreu dem Spruch: WAS TÄT I OHNE KOTTANYI !“. Ansonsten gab es dort wohl keine anderen größeren Unternehmen. „Der Besuch des alten Onkels“ frei nach Dürnmatt hat also schon längst angefangen. Zurück zum Thema. Der SV MAGNA Krottendorf spielte in der 2. Klasse Nord (glaub ich), der Platz dürfte im Sommer gut sein, heute war er nur grausam, daran konnte auch ein äußerst "motivierter" Mann mit der Walze nicht viel ändern. Das Klubhaus war genial, die Toiletten waren gerade mal im Bau, soll heissen, dass Pissoir und WC baulich noch NICHT voneinander getrennt waren, lediglich eine Stufe zeigte an, wo man sich die Trennlinie vorzustellen hat. Wenn man Bock auf Sch.....n hat, nimmt man einfach ein Holzstangerl mit, dass man unter die Türklinke klemmt und los geht der Genuß. Die Pinkelwilligen dürfen derweil die Büsche rund um den Platz bewässern. Soo macht das Ganze Sinn – und Spaß. Die Leute waren aber alle sehr nett, einige Damen noch netter als die anderen und es wurde richtig gemütlich. Vor dem Spiel gings noch „Murmeltierrennen“ anschauen, soll heissen, die Einheimischen sahen sich so komische Dinge wie Schirennen (????) an, während andere wiederum Brettljausen verspeisten. Die übrigens sehr gut waren. Gastfreundlich sinds ja gwesen, die Krottendorfer. Der sportliche Wert dieses Spieles war zwar nicht vorhanden, aber trotzdem war es lustig. Mit rund 20 Mann wurde guter Support gemacht, der Rest labte sich an den Köstlichkeiten flüssigerer Art, die Transparente flatterten lustig im Wind herum, ein wenig Rauch und rotes Leuchtpulver wurde abgebrannt – zur Freude der Weizer, die noch mehr wollten – konnten sie haben – und auch eine Schneeballschlacht mit allen Schikanen ging problemlos über die Bühne. Die Forderung eines mitgereisten Schlachtenbummlers nach „Pudern“ wurde allerdings nicht erfüllt – zumindest ihm nicht. Zwei UF kamen von Schladming aus nach Krottendorf, sie brauchten fast eine Stunde länger als der Rest der Bande – aber eine Rundfahrt durch Graz hat sicher auch seine Reize....

Das Spiel wurde mit 3-0 gewonnen, dass es haufenweise Chancen gab, die auf normalem Belag eingenetzt würden, ist klar, die Partie war aber sehr fair, was uns auch zu Jubelgesängen veranlasste, deren Lautstärke dann auch so nach und nach die gesamte männliche Einwohnerschaft Krottendorfs auf den Platz lockte – war wahrscheinlich das erste Mal, dass ein Wiener Viertlegist bei einem Freundschaftsspiel eine solche Show abzog – und auch die örtlichen Pressefritzen schossen ein Bild nach dem anderen. Interviews wurden allerdings abgelehnt, wir schicken ihnen aber eine Presseaussendung. Versprochen. Genug der Kalauer. Die Pause wurde zum regenerieren verwendet, um in der zweiten Halbzeit den Support in ungeahnte Höhen zu treiben. Dazu gehörte auch das Ablassen eines Kilos weissen Rauches, der halb Krottendorf in schönen, melancholischen Nebel hüllte. Zum Entzücken der Einheimischen. Nach dem Spiel wurde noch der eine oder andere „Tee“ getrunken, die beiden Kantimösen, Sabine und Sabine fanden schnell Anhang – oder umgekehrt, in einem netten Gasthof gab es dann noch Speis und Trank, von einigen lustigen Kalauern mal ganz abgesehen, danach wurden noch Telefonnummern ausgetauscht, Einladungen an S&S ausgesprochen („Wanns nach Wien kommts, rufts uns an – uns g´hert nämlich die Stadt !“ – Na ja der Alkohol), danach wollte ein Einheimischer noch einen heurigen Wein (für 2003 ist das wohl noch a bisserl zu früh, wie ich meine), ehe der Busfahrer alle einsammelte und mit uns über tiefverschneite Berge, den Wechsel weiter nach WIEN zu fahren. Im Bus machte unser Animateur wiedereinmal seinen Beruf alle Ehre und hielt uns alle vom Schlafe ab. Gegen 21.30 Uhr waren wir dann an der Kenner Road, von wo jeder ins heimatliche Bettchen abzog, die einen mit, die anderen ohne Spieler........ :support:

Fazit: Geniale Fahrt, sollte man öfters machen. Ist leider in der Stadtliga nicht allzu häufig. Aber wer weiß ? Danke jedenfalls allen die dabei waren und ein gepflegtes „Pech g´habt“ an alle, die nicht dabei waren. :super:

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