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Gruppo Antiviola

Rapids Meisterrezept

3 Beiträge in diesem Thema

Sorry, falls den Text schon wer gepostet hat, aber er trifft den Nagel einfach auf den Kopf, wenngleich der Schluss zu ignorieren ist:

Mit dem SK Rapid werden seit Jahrzehnten Begriffe wie Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Teamwork assoziiert.

Dass man mit diesen Attributen in Zeiten, in denen Erfolge im Fußball immer mehr zu einer Frage des Geldes werden, dennoch "goldene Regeln" brechen kann, hat der frisch gebackene österreichische Meister in der laufenden Saison eindrucksvoll bewiesen.

Den 31. Titel des Rekord-Champions nur auf Kampfgeist zurückzuführen, wäre freilich zu kurz gegriffen. Rapid verfügt etwa mit Steffen Hofmann, Andreas Ivanschitz, Sebastian Martinez und Peter Hlinka über Spieler mit hohem Kreativ-Potenzial und ist dadurch weit schwieriger auszurechnen als zum Beispiel der oft schablonenhaft agierende entthronte Titelverteidiger GAK.

Hickersberger als Erfolgsgarant

Und mit Josef Hickersberger sitzt ein erfahrener Coach auf der Trainerbank, der unter anderem mit seinem Gespür für die Befindlichkeiten seiner Kicker möglicherweise zum entscheidenden Erfolgsgaranten wurde.

Offensive ist Trumpf

Während auf internationaler Ebene zuletzt meist defensiv orientierte Mannschaften Erfolge einfuhren, war für die Hütteldorfer Offensiv-Fußball Trumpf.

Als sich Hickersberger nach durchwachsenem Frühjahrsauftakt endgültig zu einer Variante mit drei Spielmacher-Typen im Mittelfeld hinter zwei Spitzen entschloss, wurde die Meisterschaft zum Selbstläufer und der bis zur letzten Runde erwartete Vierkampf zu einem Titel-Triumphzug in Grün-Weiß.

Auch das Glück darf nicht fehlen

Schon in den vergangenen beiden Saisonen hatte sich Rapid bis zum Winter eine gute Ausgangsposition erarbeitet, mit schöner Regelmäßigkeit aber war es in der Rückrunde zu einem markanten Rückfall gekommen.

Diesmal allerdings blieben die Hütteldorfer mit Ausnahme der Kreuzbandrisse von Martin Hiden (der durch Jozef Valachovic adäquat ersetzt wurde) und Markus Katzer von Verletzungen verschont und hatten in wichtigen Heimspielen gegen direkte Konkurrenten (GAK, Pasching) und zuletzt gegen die Admira auch das nötige Glück.

Weiters profitierte Rapid neben dem großen Rückstand des GAK nach der Herbstsaison vor allem vom Selbstzerfleischungsprozess der Austria.

Mit weniger Geld zum Erfolg

Beim Rekordmeister hingegen scheint vom Präsidenten über den Sportdirektor und Trainer bis zur Mannschaft ein Rädchen ins andere überzugreifen, wodurch wiederum ein Umfeld geschaffen wurde, das Fans scharenweise ins Hanappi-Stadion pilgern ließ.

Rapid gleichsam als Antithese zur Austria: Weit weniger Geld, daher ein quantitativ und wohl auch qualitativ schlechterer Kader, dafür aber weit höhere Zuschauerzahlen, größere Identifikation der Spieler mit dem Verein und weniger interne Machtspiele - und schließlich mehr Erfolg.

"Titel für die Ewigkeit"

Grund genug also für die Anhänger des vor Saisonbeginns nicht zu den absoluten Meisteranwärtern gezählten Klubs, über einen "Titel für die Ewigkeit" zu jubeln - und gleichzeitig zu hoffen, dass nicht die doppelte Bedeutung der Phrase zum Tragen kommt. Denn neben der Austria bekommt Rapid in Zukunft mit den Red Bulls Salzburg einen weiteren zumindest finanziell übermächtigen Gegner.

Außerdem weckten die Leistungen von Hofmann und Ivanschitz Interesse bei ausländischen Klubs, und Coach Hickersberger hatte schon vor Monaten anklingen lassen, dass er den Verein im Falle des Titelgewinns verlassen könnte.

Quelle: orf.at

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MMn könnte man diesen Thread mit dem Meistertitel Thread mergen, der Artikel würde dort hineinpassen.

Außerdem wäre ein eigener Thread über Geld/nicht Geld meines Erachtens nur Zündstoff für unsachgemäße Konflikte mit dem krisengeplagten Austria-Anhang.

:winke:

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Wenn die magna fans diskutieren wollen lach mas einfach aus :D

In hütteldorf ist die welt halt noch in ordnung, da braucht man keine 20 Millionen für Erfolge.

Wobei auch ein anteil an den Rapid erfolgen den besten Fussball Fans österreichs angerechnet werden muss :respekt:

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