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PingPong

Steckbrief des neuen Meisters

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Steckbrief des neuen Meisters

SK RAPID WIEN

Gegründet als 1. Wiener Arbeiter Fußballklub im September 1898, am 8. Jänner 1899 in Sportklub Rapid umgetauft

Klub-Farben: Grün-Weiß (seit 1904, davor Blau-Rot)

Stadion: Hanappi-Stadion (seit 1977/derzeitiges Fasssungs-Vermögen 17.500 Zuschauer); davor 1899-1904: Schmelz, 1904-1912: Rudolfsheim, 1912-1976: Pfarrwiese (letztes Spiel 1978)

Mitglieder: Rund 5.000 (inklusive "Greenies")

Trainer: Josef Hickersberger

Sportdirektor: Peter Schöttel

Präsident: Rudolf Edlinger

Bekannteste Spieler: Steffen Hofmann (GER), Andreas Ivanschitz, Helge Payer, Martin Hiden, Axel Lawaree (BEL)

Größte Erfolge: 31 Mal österreichischer Meister, 14 Mal österreichischer Cup-Sieger, 3 Mal österreichischer Supercup-Sieger, 2 Mal Finale im Europacup der Cupsieger (1985 1:3 gegen Everton, 1996 0:1 gegen Paris Saint-Germain), 1 Mal deutscher Meister (1941), 1 Mal deutscher Cup-Sieger (1938), 1 Mal Mitropacup-Sieger (1930), 1 Mal Zentropacup-Sieger (1951)

Berühmteste Spieler: Josef Uridil, Pepi Bican, Rudi Raftl, Pepi Smistik, Franz "Bimbo" Binder, Josef Brandstätter, Ferdinand Wessely, Hans Hofstätter, Leopold Gernhardt, Walter Zeman, Ernst Happel, Robert (2) und Alfred (1) Körner, Robert Dienst, Erich Probst, Walter Glechner, Jonny Bjerregaard, Gerhard Hanappi, Gustl Starek, Franz Hasil, Rudi Flögel, Toni Fritsch, Poldi Grausam, Günter Kaltenbrunner, Bernd Krauss, Peter Pacult, Zlatko Kranjcar, Petar Brucic, Hans Krankl, Antonin Panenka, Herbert Feurer, Heribert Weber, Jan-Aage Fjörtoft, Michael Konsel, Didi Kühbauer, Peter Schöttel, Dejan Savicevic, Andreas Herzog, Steffen Hofmann, Andreas Ivanschitz

Berühmteste (und erfolgreichste) Trainer: Edi Bauer, Leopold Nitsch, Hans Pesser (Sektionsleiter Bimbo Binder), Robert Körner (Happel), Rudi Vytlacil, Otto Baric, Vlatko Markovic, Hans Krankl, Lothar Matthäus, Ernst Dokupil, Josef Hickersberger

Rapid-Team des Jahrhunderts (1999 von den Lesern des "Rapid-Magazin" gewählt): Konsel - Happel, Weber, Schöttel - Panenka, Herzog, Hanappi, Kühbauer - Uridil, Krankl, Binder

Rapidler des Jahrhunderts: Hans Krankl

Meisterschafts-Rekordspieler: Peter Schöttel (436 Einsätze)

Meisterschaft-Rekordtorschütze: Robert Dienst (307 Tore)

Meisterschaftsbilanz (seit 1911): 2.497 Spiele - 1.427 Siege - 525 Remis - 545 Niederlagen, Torverhältnis 6.228:3.274

Rekordsiege in der Meisterschaft: 13:1 in Wr. Neustadt (1939), 12:1 daheim gegen Sturm Graz (1950) und daheim gegen Kremser SC (1957), 11:0 gegen Elektra (1951/Praterstadion), 11:1 daheim gegen Grazer SC (1940) und GAK (1977), 10:0 u.a. auswärts gegen GAK (1985)

kurier.at

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Der populärste Sportklub Österreichs

Spieler und Fans dürfen endlich den 31. Meistertitel feiern

Auch wenn die titellosen Meisterzeiten für die zahlreichen "grün-weißen" Fans auch außerhalb von Wien in jüngerer Zeit oft unerträglich lange dauerten (z.B. 14 Jahre von 1968 bis 1982, acht von 1988 bis 1996, neun bis zum heutigen Tag): Der SK Rapid darf sich mit Recht und Tradition nach wie vor als der populärste Sportklub Österreichs bezeichnen, der wenige Fußballfreunde kalt ließ, vielen aber im Herzen sitzt.

Rapid war 1912 der erste Meister Österreichs und ist auch der bisher letzte, wobei die Hütteldorfer ihre heimische Rekord-Ausbeute auf 31 schraubten: 14 vor dem Zweiten Weltkrieg, 17 nach 1945. Im Cup-Bewerb (ab 1919/erster Sieger und damit erster Double-Gewinner Rapid) mussten die Hütteldorfer zwar den Violetten von der Austria (23 Trophäen) den Vortritt lassen, 14 Finalerfolge (zuletzt 1995) können sich aber sehen lassen.

Als 1. Wiener Arbeiter Fußballklub im September 1898 gegründet, wurde der Verein schon am 8. Jänner 1899 in Sportklub Rapid umgetauft. In den folgenden 106 Jahren erwarben sich die zunächst Blau-Roten, ab 1904 aber Grün-Weißen den Ruf als sportliches Markenzeichen Nummer eins zwischen Neusiedler- und Bodensee. Als (einstige) Kampfmaschine, die mit begeisterndem Angriffsfußball oft genug die Konkurrenz aus den Stadien schoss. Oft in der legendären Rapid-Viertelstunde noch entscheidend zusetzte und schon verlorene oder zumindest nicht gewonnene Partien aus dem Feuer riss.

Die verschiedenen Rapid-Mannschaften und schossen sich zum Ehrentitel "Kanoniere", halten seit 1950/51 mit unglaublichen 133 Treffern in 24 Spielen einen wohl ewigen Rekord. Die meisten Kicker, die auf der "Pfarrwiese" (Rapid-Heimstätte vor dem West/bzw. Hanappi-Stadion) antraten, mussten oft genug mit gehörigen Packungen nach Hause fahren.

Denn an Torjägern war bei den Hütteldorfern kein Mangel. Ob Pepi Uridil, Franz "Bimbo" Binder (1.151 Tore in insgesamt 794 Spielen für Rapid und Auswahlteams), Robert Dienst und Hans Krankl (jeweils vier Mal Schützenkönig), wobei der aktuelle Teamchef mit 41 Treffern aus der Saison 1977/78 auch den Rekord hält - sie waren der Schrecken der gegnerischen Torhüter.

Große Könner

Aber Grün-Weiß stellte in jeder Formation große Könner - wie u.a. nach dem Krieg "Tiger" Walter Zeman, "Wödmasta" Ernst Happel, "Schropp" Gerhard Hanappi, Weltcupsieger (allerdings mit Feyenoord) Franz Hasil oder Europameister Antonin Panenka und Österreichs Rekord-Nationalspieler Andreas Herzog.

Zwei Mal gewannen die Grünen den Titel ohne Niederlage (1913 und 1935), ein Kunststück, das nur noch dem Sportclub 1958/59 gelang. Als einzige Mannschaft waren die Hütteldorfer immer erstklassig, holten 31 Mal den Titel, trugen sich weitere 22 Mal als "Vize" ein und kamen auch 22 Mal als Dritte ins Ziel, eine unglaubliche Ausbeute. Die schlechteste Platzierung der Klubgeschichte war ein achter Rang 2001/02, übrigens unter "Teamchef" Lothar Matthäus.

Unvergessen der Auftritt der Wiener am 22. Juni 1941 im Finale um den deutschen Meistertitel gegen den favorisierten FC Schalke 04 vor knapp 100.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion. 3:0 lagen die "Knappen" schon voran, "9:0"-Sprechchöre hallten von den Rängen, mit diesem Ergebnis hatten die "Königsblauen" zwei Jahre vorher im Endspiel Admira Wien deklassiert. Doch Schors und drei Mal Bimbo Binder schossen die Gelsenkirchner mit 4:3 k.o. und holten nach der deutschen Pokaltrophäe 1938 durch ein 3:1 im Berliner Finale gegen den FSV Frankfurt auch die deutsche Meisterschaft.

Meilensteine

Zu den Meilensteinen der Rapid-Triumphe zählten auch der Mitropacup-Sieg 1930 mit dem Gesamtscore von 4:3 gegen Slavia Prag. Das 6:1 im Duell der Kanoniere in Brügge gegen Englands Meister Arsenal 1953 mit der vielleicht besten Rapid-Elf aller Zeiten - auch wenn Vergleiche problematisch sind: Mit Zeman - Merkel, Happel - Hanappi, Gernhardt, Gießer - Körner I, Riegler, Dienst, Probst, Körner II.Schade nur, dass es damals keinen Europacup gab.

Dieser wurde erstmals 1955/56 durchgeführt und im zweiten Meistercupjahr brachte Rapid das weiße Ballett aus Madrid (Real gewann die ersten fünf Trophäen) an den Rande des Ausscheidens. Ein 2:4 in Madrid beantworteten die Hütteldorfer im Achtelfinal-Rückspiel mit einem 3:1 (Happel war dreifacher Torschütze), hätte es schon damals die Auswärtstorregel gegeben, wären die Wiener weitergekommen. So traten sie abermals in Madrid zum Entscheidungsspiel an und verloren 0:2. 1960/61 zogen die Rapidler ins Halbfinale ein, in dem sie gegen den späteren Sieger Benfica (0:3,1:1/Abbruch) den Kürzeren zogen.

Die größten Erfolge für Grün-Weiß gab es dann bei den Cupsiegern mit zwei Finali, die aber jeweils 1985 in Rotterdam gegen Everton (1:3) und 1996 in Brüssel (0:1 gegen Paris SG) verloren gingen.

:love::heul: bin so gerührt...

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