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Wiebach kommt zurück

2 Beiträge in diesem Thema

SN: Fußball Intern 14.04.05

ALEXANDER BISCHOF

Franz Beckenbauer, der Berater von Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz, weilte einen Tag nach dem Champions-League-Aus seiner Bayern, gestern, Mittwoch, wieder in Salzburg. Der Bayern-Präsident setzt alles daran, dass die neue Fußball-Ära schneller als erwartet beginnen kann. "Wir Salzburger werden stark. Wien wird sich anhalten müssen", hatte Beckenbauer via Video-Zuspielung am vergangenen Dienstag bei einem Empfang des deutschen WM-Koordinators Heinz Palme in Wien ausrichten lassen. Die "Warnung" hat auch Austria-Wien-Generalmanager Toni Polster beim gemütlichen Beisammensein gehört. Noch in dieser Woche sollen die wichtigsten personellen Entscheidungen, mit welcher Führungscrew die Salzburger in die neue Saison gehen, fallen. Fix scheint die Rückkehr von Kurt Wiebach zur Salzburger Austria. Der Deutsche, der 1989 als Trainer die Salzburger zurück in die Bundesliga geführt und Oliver Bierhoff nach Salzburg geholt hatte, wird als starker Mann von Red Bull bei der Austria gehandelt. Sportdirektor Wiebach hat bereits aktiv in das Geschehen eingegriffen. Amateur-Trainer Franz Aigner beobachtete im Auftrag von Wiebach am Dienstag Mattersburg, den nächsten Gegner der Salzburger in der Meisterschaft. Gespannt darf man sein, wie lange Nikola Jurcevic noch als Trainer auf der Betreuerbank der Austria sitzen wird. Vieles deutet nämlich daraufhin, dass Red Bull mit Kurt Jara den Trainer für die nächsten Jahre bereits gefunden hat. Sollten die Salzburger, die am Mittwoch durch Tore von Mrdakovic (2), Pöllhuber (2), Scharrer, Villar und Gjosevski einen Test gegen den ASK 7:0 gewannen, am Samstag in Mattersburg verlieren, dann holt man den Notplan aus der Schublade: Wiebach oder Jara werden sofort aktiv.

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Extrainer Wiebach durchforstet die Austria und soll neue Strukturen schaffen

HANS ADROWITZERSALZBURG (SN). Das erste Comeback ist schon vollzogen: Kurt Wiebach kehrt zu Salzburgs Fußballklub Nummer eins, wie immer er künftig nach der Machtübernahme durch Red Bull heißen wird, zurück. Der gebürtige Berliner blickt auf eine recht erfolgreiche violette Vergangenheit zurück: Kurt Wiebach war schon Trainer der Austria, feierte mit Stürmerlegende Hans Krankl den Aufstieg in die 1. Division (1989), wurde 1992 von Otto Baric beerbt und wechselte dann ins Management. Nun ist er nach rund zehnjähriger Abstinenz seit Wochenbeginn in "beratender Funktion" in der Geschäftsstelle im EM-Stadion in Salzburg-Kleßheim tätig. Und zwar durch "Kaisers Gnaden". Denn Franz Beckenbauer, der Berater von Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz, hat den Namen Wiebach ins Spiel gebracht.

"Wenn man von Kaiser Franz Beckenbauer empfohlen wird, dann empfinde ich das schon als große Ehre", erklärte Wiebach am Donnerstag den SN. Er macht derzeit im Klub eine komplette Bestandsaufnahme, führt Gespräche mit den Mitarbeitern. "Erst nach einer exakten Analyse werden die weiteren Schritte in die Wege geleitet. Ich versuche mitzuarbeiten, damit der Klub in der neuen Saison möglichst erfolgreich sein kann", sagte Wiebach. Auf einen Nenner gebracht, hat der Exaustrianer die Aufgabe, im Verein neue Strukturen zu schaffen. Dass bei den nach wie vor abstiegsgefährdeten Violetten kaum ein Stein auf dem anderen bleiben wird, zeichnete sich schon nach der Hofübergabe von Rudolf Quehenberger an Dietrich Mateschitz ab.

Da nicht anzunehmen ist, dass sich der Fußballklub mit Beratern begnügen wird, stellt sich die Frage: In welche Position wird Wiebachs derzeit beratende Funktion münden? "Über Positionierungen haben wir noch keine konkreten Gespräche geführt. Jetzt ermitteln wir, wie gesagt, den Ist-Zustand." Der erfolgreiche Versicherungs-Makler Wiebach, der zuletzt seinen Heimatverein Schönau trainiert hat, könnte sich bei seinem Comeback durchaus einen Full-Time-Job bei seinem Exklub vorstellen.

© SN.

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