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GetViolett

der traditionelle alljährliche sport1-Aprilscherz

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Sensations-Deal! Mateschitz steigt selbst ins Red Bull-Cockpit

Wien - Man könnte, ja eigentlich müsste man es fast für einen April-Scherz halten.

Doch die Presseaussendung von Red Bull Racing gibt dem nahezu unglaublichen Gerücht Gewissheit.

Dietrich Mateschitz steigt ab Imola selbst ins Cockpit beim Nachfolger des maroden Jaguar-Rennstalls.

Und wandelt damit auf den Spuren so berühmter Milliardärs-Kollegen wie Weltumflieger Steve Fossett oder Ballon-Pilot Richard Branson.

Vom Bummel-Student zum F1-Pilot

In der heimischen Geldrangliste rangiert Mateschitz ganz weit vorne, auch weil Milliardäre hierzulande rar sind wie weiße Trüffeln. Mit der Ernennung zum F1-Piloten geht für den stillen Frauenschwarm ein Traum in Erfüllung.

"Ich werde in Imola erstmals vor Ort sein", gibt sich Mateschitz in der heutigen "Kronen Zeitung" kryptisch.

Noch vor der Saison wollte sich der medienscheue Mateschitz - abgesehen vom Kauf des Teams - nicht großartig in die Agenden des Teams einmischen.

Hinter den Kulissen fühlte sich der ehemalige Sitzenbleiber und Bummel-Student, der in fünf Jahren keine einzige Prüfung an der Uni absolvierte, bis jetzt am wohlsten.

"Sie werden mich nicht mit Headset, Funkgerät und Stoppuhr an der Boxenmauer stehen sehen", ließ der passionierte Flieger noch vor der Saison wissen.

Klien als neuer Testfahrer bei McLaren?

Jetzt macht der 60-Jährige plötzlich F1-Nägel mit Köpfen und setzt sich selbst hinters Lenkrad. "Das Leichteste ist, ein Team zu kaufen. Das dicke Ende kommt oft danach!"

In diesem Fall nach dem Grand Prix von Bahrain, wo es für Christian Klien nicht mehr um den Verbleib bei Red Bull Racing, sondern um die Empfehlung für einen neuen Arbeitgeber geht.

Da würde die Piloten-Rochade im Sauber-Team dem Vorarlberger natürlich gerade recht kommen, zur Not kann er ja Alexander Wurz als McLaren-Testfahrer beerben.

Wurz hat das Warten satt, will Helm und Overall an den Nagel hängen und nach dem Bahrain-Wochenende zurück in den BMX-Circuit wechseln. Dort hat er einen Lenker fix.

Erste Geheimtests am Salzburgring

Die Super-Lizenz will sich Mateschitz bei Testfahrten in Barcelona "verdienen", auf dem Salzburgring haben bereits erste Geheimtests in einem Formel 3000-Boliden stattgefunden.

Mit Rundenzeiten, die selbst "Super-Talent" Mathias Lauda weiß um die Nase werden lassen. Von Bernhard Auinger und Norbert Siedler ganz zu schweigen.

Aber welcher Jungspund will sich schon gerne von einem 60-Jährigen "panieren" lassen. Abgesehen von Schulmädchen eins bis sieben.

Teamchef Horner zeigt sich zuversichtlich. "Herr Mateschitz ist in sehr guter Form, fühlt sich topfit. Zuletzt ist er Snowboarden am Himalaya gewesen. Ich sehe überhaupt kein Problem darin, das er unser neuer Fahrer ist!"

Start in Hemd, Jeans und feuerfester Unterwäsche?

Mateschitz, der in der Branche als ÖGMAZ (Österreichs größtes Marketinggenie aller Zeiten) gilt, erweitert seinen spektakulären Lebenslauf um ein zusätzliches Kapitel.

In der Fabrik in Milton Keynes wird auf Hochtouren gearbeitet, ein Chassis für den "Chef" gefertigt. "Wir haben seine Maße bereits bekommen, der Mateschitz-Bolide steht kurz vor der Fertigstellung", so ein Insider im Gespräch mit Sport1.

Dass der neue Red Bull-Pilot in Hemd, Jeans und feuerfester Unterwäsche an den Start gehen will ist noch nicht mehr als ein unbestätigtes Gerücht. Genau wie die geplante Rebellion gegen das "Flinserl-Urteil" der FIA.

Ansprüche, die Nummer eins im Team zu sein, will Mateschitz aber keine stellen. "David Coulthard ist ein sehr erfahrener Pilot, von ihm kann ich noch sehr viel lernen. Vielleicht kann ich ihm ja den einen oder anderen Marketing-Tipp geben. Der Bart zum Beispiel muss weg!"

Auch Baumgartner meldet Ansprüche an

Mittlerweile hat auch Red Bull-Überflieger Felix Baumgartner, eigentlich "born to fly", Ansprüche auf ein Cockpit bei den "Renndosen" angemeldet.

"Ich habe schon so oft meinen Kopf hingehalten, nur damit der rote Bulle ins Fernsehen kommt. Ich bin über den Ärmelkanal geflogen, habe einen Base-Jump von den Petronas-Towers gemacht, jetzt will ich in den Häuserschluchten von Monaco Gas geben", so Baumgartner.

Der einzig wahre Extremist bei Red Bull ist und bleibt aber Dietrich Mateschitz, der sich mit dieser Aktion ein weiteres Denkmal setzt.

Bavaglio di Aprile/Stephan Schwabl (mail)

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