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Wagner: "Ich spiele gegen meine Heimmannschaft"

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Wien - Was ist ein relativ risikoloser Wetteinsatz? Man frage nach bei Rene Wagner.

"Wenn wir bei Rapid gewinnen, bekommt die ganze Mannschaft eine Einladung zum Essen von mir", versucht der Neo-Mattersburger bei Sport1 seine Teamkollegen vor dem Auswärtsspiel bei Ex-Klub Rapid heiß zu machen.

Die Chancen stehen gut, dass der tschechische Stürmer billig davon kommt. 14 Partien in Folge verließen die Burgenländer in der Fremde als Verlierer den Platz. Eine Pleite bei Rapid und der "ewige Negativrekord" des SC Neusiedl ist gebrochen.

"Das wird sehr emotionell, da ich acht Jahre bei Rapid war"

Die Bürde dieser unrühmlichen Statistik will natürlich die große "Hütteldorf-Fraktion" im Dress der "Rapidler im Herzen" aus Mattersburg verhindern.

Neben Wagner hat mit Mandreko, Kühbauer, Hedl und Mörz ein Quartett eine grün-weiße Vergangenheit im Westen Wiens.

Die größte Aufmerksamkeit zieht aber natürlich der Premieren-Auftritt Wagners als Spieler der Gastmannschaft im Hanappi-Stadion.

"Das wird sehr emotionell, da ich acht Jahre bei Rapid war. Ich spiele gegen meine Heimmannschaft", macht der 31-Jährige kein Hehl daraus, für welchen Klub in Österreich sein Herz schlägt.

"Alles versuchen, um Rapid zu schlagen"

Um jedoch prompt festzustellen, dass in dieser Herzensangelegenheit Amor 90 Minuten Pause haben wird: "Ich werde alles versuchen, um sie zu schlagen."

Dennoch: Das Hanappi-Stadion sei ihm noch immer heilig, "ich habe nach dem Wechsel natürlich sofort geschaut, wann wir gegen Rapid antreten."

Mit weniger "Überdosis G'fühl", aber ebenso erwartungsfroh sieht ein anderer Ex-Rapidler im Gespräch mit Sport1 die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Sergej Mandreko.

Kein Wunder: Seit seinem Abschied aus Hütteldorf sind inzwischen auch schon über sieben Jahre vergangen. Dennoch: Fünf Jahre im Rapid-Trikot samt Meistertitel und Europacup-Finale vergisst man nicht.

"Dalton" Mandreko erinnert sich an "super Stimmung"

"Es waren schöne Jahre. Eine der schönsten Zeiten meiner sportlichen Karriere. Es ist mir aus den fünf Jahren sehr viel in Erinnerung geblieben", schwelgt der Tadschike mit österreichischem Pass in Nostalgie.

Unvergessen die Zeiten, als der 33-Jährige gemeinsam mit Kühbauer, Marasek und Barisic als Mitglied der "Daltons" vereinsintern für Schabernack verantwortlich war.

Mandreko: "Damals hatten wir eine super Stimmung. Durch die Erfolge ging es bei Rapid noch lustiger als in Mattersburg, wo wir auch eine Superstimmung haben, zu."

Außer zu Masseur Wolfgang Frey pflegt er zwar nur noch wenig zwischenmenschliche Kontakte nach Hütteldorf ("Aus meiner Zeit spielt sonst eh keiner mehr dort"), dennoch freut er sich auf die Partie: "Ich fahre immer gerne ins Hanappi-Stadion, ich freue mich, die Rapid-Fans wieder zu sehen."

Ob der Ex-Deutschland-Legionär (Hertha BSC, Bochum) sich auch nach dem Spiel freuen kann, hängt logischerweise vom Ergebnis ab.

Unterschiedliche Meinung, wie man Auswärtsserie stoppen kann

Wie man die Auswärts-Katastrophen-Serie stoppen kann? Darüber haben Verteidiger Mandreko (flog beim vorletzten Auftritt in Hütteldorf übrigens vom Platz) und Stürmer Wagner naturgemäß unterschiedliche Auffassungen.

Die eigene Formation scheint jedenfalls wenig Schuld zu haben:

Wagner: "Man kann das einfach ändern: Wir dürfen auswärts kein Tor mehr kassieren. Wobei wir hinten eigentlich gut stehen. Wenn wir kein Tor kassieren, bin ich überzeugt, dass wir ein, zwei Tore schießen."

Mandreko: "Wir haben in jedem Spiel genug Chancen. Unser großes Problem ist, dass wir kein Tor machen. Gerade auswärts muss man die Chancen nutzen."

Wer weiß, vielleicht können die beiden nächste Woche bei einem Abendessen im Mannschaftskreis besprechen, was denn nun das Erfolgsrezept war...

Quelle:sport1.at

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