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Hansa legt Einspruch gegen Spielwertung ein

10 Beiträge in diesem Thema

Hansa legt Einspruch gegen Spielwertung ein

Der FC Hansa Rostock hat beim DFB Einspruch gegen die Spielwertung der Partie bei Hannover 96 eingelegt. Wie der Klub am Montag in einer Pressemitteilung verlauten ließ, habe Schiedsrichter Edgar Steinborn das Spiel unmittelbar vor dem 2:1 durch Idrissou in der 45. Minute durch einen "für alle deutlich vernehmbaren Pfiff" unterbrochen, weshalb der Treffer nicht hätte zählen dürfen.

"Nach den Spielregeln des DFB unterbricht jeder Pfiff das Spiel. Weil der Ball in der betreffenden Szene die Torlinie erst nach dem Pfiff überquert hat, hätte der Treffer nicht anerkannt werden dürfen. Während einer Spielunterbrechung kann kein Tor erzielt werden", begründete Volker Beecken, Rechtsanwalt der Rostocker den Protest.

Dr. Rainer Koch, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts wird im Laufe des Dienstags über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

(Kicker.de)

Sollte wohl die Austria auch machen gegen das 1:0 von Rapid! :D

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Gerechtigkeit für Hansa. :teufel:

Das Spiel wäre zwar ohnehin verloren gegangen, aber damit Herr Veh und Co. etwas durchatmen können, wäre eine für Hansa positive Entscheidung in diesem Falle (Spielwiederholung?) nicht das Schlechteste.

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hat der Steinborn gesagt dass er gepfiffen hat?

Wenn nicht wirds wohl nicht wiederholt.

Vor ein paar Jahren gab es genau das selbe schon mal beim Match Karlsruhe gegen 1860 und das Match wurde für einige Zeit aus der Wertung genommen und dann durch eine Entscheidung von der FIFA bestätigt...

Naja wie dem auch sei...wenns nicht unbedingt eine Krasse Fehleentscheidung ist sollte man meiner Meinung nach an den Tatsachenentscheidungen festhalten....sonst können wir gleich aufhören mit dem Fussballspielen und Werbespektakel á la American Football veranstalten...

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Naja wie dem auch sei...wenns nicht unbedingt eine Krasse Fehleentscheidung ist sollte man meiner Meinung nach an den Tatsachenentscheidungen festhalten....sonst können wir gleich aufhören mit dem Fussballspielen und Werbespektakel á la American Football veranstalten...

Ein zweiter Pfiff ist wohl nicht wirklich eine Tatsachenentscheidung! Das gleiche hats ja auch mal bei Rapid - GAK geben, dort kam der Pfiff aber eindeutig von den Fans und nicht vom Schiedsrichter.

Wenn er nicht gepfiffen hat, dann ist das Tor natürlich absolut regelkonform.

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Ein zweiter Pfiff ist wohl nicht wirklich eine Tatsachenentscheidung! Das gleiche hats ja auch mal bei Rapid - GAK geben, dort kam der Pfiff aber eindeutig von den Fans und nicht vom Schiedsrichter.

Mit der Tatsachenentscheidung meinte ich dass er das Tor gegeben hat.

Was ich aber nicht verstehe: Wenn es schon den Präzendezfall KSC-1860 gab, warum wird dann nicht genauso gehandelt?

Dann hätt die ganze Diskussion ein Ende und es wär auch für die Zukunft klar...

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Rostocks Protest zurückgewiesen

München - Die Aussage von Schiedsrichter Edgar Steinborn vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) lieferte die Begründung zur Abweisung des Protestes von Bundesligist Hansa Rostock.

Damit verhinderte er eine mögliche Neuansetzung der Partie und bewahrte die DFB-Juristen vor einer erneuten Auseinandersetzung mit dem Fußball-Weltverband (Fifa).

Steinborn sieht sich im Recht

Streitpunkt war der 2:1-Treffer von Hannover 96 beim 3:1-Sieg gegen Rostock am 9. März, der nach Meinung der Ostseestädter erst nach einem Pfiff des Unparteiischen und damit irregulär erzielt wurde.

Dieser Auffassung widersprach der Schiedsrichter aus Sinzig in seiner Aussage vor dem Gericht: "Erst nachdem der Ball die Torlinie überschrittenhatte, habe ich gepfiffen. Der Pfiff erfolgte zur Verdeutlichung des Torerfolges."

Sportgericht pflichtet Schiri bei

Seiner Aussage folgend, wies das Gericht unter Vorsitz von Präsident Dr. Rainer Koch den Hansa-Protest gegen die Wertung der Partie ab und verwies zudem auf die Rechtsauffassung beim Weltverband.

"Die Situation enthielt sicherlich einige Kuriositäten, aber selbst wenn Herr Steinborn vor dem Tor gepfiffen hätte, dann wäre der Fall identisch mit dem Spiel 1860 München gegen den Karlsruher SC gewesen", erläuterte Koch in der Begründung des Gerichts.

Ähnlicher Fall liegt sechs Jahre zurück

1997 hatte Sean Dundee beim 2:2 zwischen 1860 München und dem Karlsruher SC ein anerkanntes Tor erzielt, nachdem Schiedsrichter Michael Malbranc, wie er hinterher zugab, gepfiffen hatte.

Das DFB-Sportgericht entschied zunächst auf Neuansetzung, doch der Weltverband Fifa drohte Sanktionen an und ließ das Urteil revidieren. Tatsachenentscheidungen seien heilig und nicht durch TV-Bilder zu korrigieren, lautet das unumstößliche Fifa-Credo.

Rostocker glauben an Regelverstoß

Enttäuscht äußerten sich die Vertreter von Hansa Rostock über das Urteil. "Jeder im Stadion hat gesehen, was los war. Zum Wahrheitsgehalt einiger Aussagen von heute will ich mich nicht äußern", kommentierte Manager Herbert Maronn.

Hansa hatte in der Begründung seines Protestes darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine Tatsachenentscheidung, sondern um einen Regelverstoß handele, doch nach Fifa-Recht gilt die Tatsachenentscheidung des Unparteiischen schwerer als ein Regelverstoß.

Enttäuschung bei Hansa

"Man konnte davon ausgehen, dass es nicht erfolgreich ist. Sonst wäre eine Lawine von Prozessen losgetreten worden. Es ist traurig, dass der Schiedsrichter gelogen hat", sagte Abwehrspieler Dietmar Hirsch.

Positiv nahmen die "Gewinner" von Hannover 96 den Entscheid auf. "Bei allem Respekt. Hansa wird die Punkte gegen den Abstieg auf dem Rasen erkämpfen müssen. Das war eine klassische Tatsachenentscheidung", sagte 96-Anwalt Christoph Schickhardt.

Ausdrücklich begrüßte der Jurist, dass dank der Aussage von Steinborn das DFB-Sportgericht keinen "Kunstgriff über die Fifa" benötigt habe.

(sport1.de)

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