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hurivati

SN vom 7.3.2002

3 Beiträge in diesem Thema

Mit Sieg in neue Ära

07. März 2003 (SN).

In Salzburg findet am Samstag das erste Bundesligaspiel auf Kunstrasen statt. Laessig und Co. wollen mit Sieg Euphorie auslösen.

Premiere in Salzburg: morgen, Samstag, wird in der Bundesliga erstmals auf Kunstrasen gekickt. "Das Spiel auf Kunstrasen ist eine ganz andere Sportart", sagt Oldie Heimo Pfeifenberger, der eine extreme Belastung der Gelenke befürchtet. Eine Umstellung ist jedenfalls notwendig: denn der Ball läuft schneller, damit auch das Spiel. Wichtig ist, dass genau gespielt wird, grätschen tut weh - gute Fußballer tun sich auf dem neuen Terrain leichter.

Gegner der Salzburger ist der FC Kärnten. Der hat zuletzt zwei Mal verloren und steht daher unter Druck. Aber auch Salzburg "muss" gewinnen. Mit einem Sieg wollen die Violetten den letzten Rest von Abneigung gegen das künstliche Grün vertreiben. Die neue Heimstätte soll in Zukunft dem Gegner Angst einflößen und die Hausherren beflügeln. Heiko Laessig und Co. wollen mit einem tollen Spiel für Euphorie sorgen, diese wiederum soll dann in Zukunft Ränge und Kassen füllen. Keine Frage: gegen die Klagenfurter steht für die Austrianer aus Salzburg viel auf dem Spiel. "Wir wollen gewinnen und werden daher das Spiel nach vorne forcieren", sagte Lars Söndergaard. Doch der Trainer der Salzburger warnt gleichzeitig davor, die Abwehr zu vernachlässigen: "Angreifen ist okay, aber wir dürfen nicht ins offene Messer laufen, ein Remis ist immer noch besser als eine Niederlage."

Möglicherweise muss Lars Söndergaard auf einen ganz wichtigen Mann verzichten: Roland Kirchler ist erkrankt. Er konnte zuletzt zwei Tage nicht trainieren. Sollte Salzburgs bester Schütze nicht einsatzfähig sein, wird Ewald Brenner ganz vorne spielen. Dafür kann Söndergaard wieder auf Roman Szewczyk bauen. Der Abwehrchef - er litt zuletzt an einer Muskelverletzung - ist wieder fit. Auch Heimo Pfeifenberger könnte spielen. Er wird aber vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen. "Ich werde ihn aber sicher bringen", sagte Lars Söndergaard.Festspielhaus für den Fußballsport"

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Viel Lob für das neue Stadion in Wals-Siezenheim - Aufstockung für die Fußball-EM geplant

GEORG SCHINWALD (SN).

Für Friedrich Stickler, den Präsidenten des Österreichischen Fußballbundes, ist das neue Stadion in Wals-Siezenheim das "derzeit schönste in ganz Österreich". Und auch Salzburgs Landeshauptmann Franz Schausberger geizte zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der 44 Millionen Euro teuren Arena nicht mit Lob. Bei einer internationalen Pressekonferenz sprach er am Donnerstag vom "Festspielhaus für den Fußballsport".

Die Begeisterung teilt auch Rudolf Quehenberger, der Präsident der Salzburger Austria, die das Stadion betreiben wird. Der als unverbesserliche Optimist bekannte Clubchef erhofft sich durch das Stadion einen wesentlichen Schub für "seine" Austria. "Wir werden versuchen, mit talentierten österreichischen Kickern wieder die Nummers eins in Österreich zu werden", kündigte Quehenberger an. Nicht weniger ehrgeizig ist ein anderes Ziel: er will für das gut 18.000 Zuschauer fassende Stadion 15.000 Dauerkarten verkaufen.

Zwei Besonderheiten zeichnen die Sportarena aus: Zum einen wird auf einen von der UEFA genehmigten und mitfinanzierten Kunstrasen gespielt, zum anderen trennt kein Zaun die Fans vom Spielfeld. Damit die Sicherheit dennoch gewährleistet ist, überwachen 24 Kameras das Geschehen auf den Rängen.

Der Kunstrasen könnte sich freilich als Manko erweisen. Wie Präsident Stickler bestätigte, sind darauf Länderspiele nicht möglich, es sei denn der Gegner stimmt zu. Allerdings gilt das nur für Freundschaftsspiele. Sollte sich Wüstenrot Salzburg für einen internationalen Clubbewerb qualifizieren, müsste der Rasen ebenfalls gegen ein herkömmliches Grün ausgetauscht werden.

Ungeachtet des sportlichen Erfolges stehen im Jahr 2006 große Investionen an. Die Kapazität des Stadions wird laut Stickler für die Europameisterschaft 2008 auf 30.000 erhöht. Nach der EM wird die Arena auf das bisherige Maß "zurückgestutzt", wobei die Bauteile für andere Stadien verwendbar sind. Nachsatz Sticklers: "Außer der sportliche Erfolg der Austria macht einen Abbau unnötig."

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15.000 dauerkarten??? na dass ist ein hochgestecktes ziel, aber sehr fraglich...........

24 kamaras......... da wird das zündeln noch schwierige, müssen wir geschickt verhalten............

30.000 ole wäre dann auch geil......... aber da rechnet wer mit uns........

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