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India

[Filmbericht] - Monster

2 Beiträge in diesem Thema

Monster

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Regie: Patty Jenkins

Darsteller: Charlize Theron, Christina Ricci, Bruce Dern, Lee Tergesen, Annie Corley

Inhalt

Von Selbstmordgedanken geplagt, landet Aileen in einer Bar, wo sie Selby Wall kennen lernt.

Eine junge Frau, die von ihren Eltern zu einer Tante nach Florida geschickt wurde, um dort von ihrer Homosexualität „geheilt“ zu werden.

Aileen Wuornos, das Opfer einer tragischen Kindheit voller Missbrauch, verliebt sich in Selby und klammert sich an sie, als gelte es, ihr eigenes Leben zu retten. Nicht in der Lage einen normalen Job zu finden und verzweifelt versuchend, die Beziehung mit Selby nicht zu verlieren, arbeitet Wuornos weiter als Prostituierte.

Als einer ihrer Freier gewalttätig wird, erschießt sie ihn in Notwehr; es ist der erste Mord in einer tragischen Reihe von vielen.

Meine Meinung

Zu Beginn bekommt man über Bildfetzen einen Einblick in Aileens Kindheit und ihre frühe Jugendzeit.

Die eigentliche Geschichte beginnt mit der ersten Begegnung von Aileen (Charlize Theron) und Selby (Christina Ricci) in einer kleinen verrauchten Bar.

Von da an entwickelt sich eine Liebesbeziehung der etwas anderen Art.

Wie erwartet spielen die beiden Hauptfiguren ihre Rolle sehr gut und mit sehr viel Energie. Dabei wirken sie schon fast unheimlich authentisch.

Das Wechselspiel zwischen der liebevollen, verzweifelten Freundin und der kühlen, aber nie eiskalten Mörderin wurde wirklich fast perfekt umgesetzt.

Rund um den medialen "Hype" um Charlize Theron, ging die schauspielerische Leistung von Christina Ricci leider ein wenig unter.

Nach dem Film muss ich allerdings sagen, dass gerade sie den Film zu dem macht was er ist, nämlich äußerst beeindruckend und sehenswert.

Eine schöne Szene will ich hier auch noch schnell erwähnen und zwar als Aileen, Selby über die Türschwelle in ihre neue Absteige bzw. Wohnung trägt.

Eine sehr gewichtige Szene, wie ich finde, da die Botschaft dahinter ziemlich eindeutig ist.

Fazit:

Ein wirklich sehr guter Film, den ich eigentlich nur jedem empfehlen kann.

Einziger Störfaktor war bei mir, dass ich mich nicht immer voll in den Film hineinfühlen konnte. Der Grund dafür waren wohl die vielen Vorberichte, Trailer und Interviews mit Charlize Theron.

Allerdings wars das auch schon wieder mit negativen Eindrücken, wobei das ja auch nichts mit dem Film ansich zu tun hat.

Also, viel Spaß beim Kinobesuch.

Meine Bewertung: 9/10

bearbeitet von India

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habe ihn gerade auch gesehen- wirklich gut gemacht, vor allem die schauspielerische Leistung von Charlize Theron, aber auch von Christina Ricci.

Die Geschichte ist vor allem gedanklich sehr gehaltvoll, mit einigen argen Szenen

Etwa, als sie merkt, dass sie einen Polizisten erschoßen hat, dessen Frau im Rollstuhl sitzt, oder den Mann erschießt, der ihr ehrlich helfen wollte.

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