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chinomoreno

Hooligan-Krawalle in Amsterdam

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Schwere Hooligan-Krawalle in Amsterdam

Zu schweren Ausschreitungen von Fußball-Hooligans ist es am Donnerstagabend in Amsterdam nach einem Spiel der Reservemannschaften von Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam gekommen.

Einige Dutzend Anhänger der Heimmannschaft griffen nach dem 3:1-Sieg ihrer Elf Spieler der gegnerischen Mannschaft auf dem Feld an. Die Spieler seien geschlagen und getreten worden, berichtete die Polizei am Freitag.

Chilene schwer verletzt

Der aus Chile stammende Rotterdamer Mittelfeldspieler Jorge Acuna wurde mit Verletzungen an Kopf, Nacken und Rippen ins Krankenhaus gebracht.

"Ich rannte um mein Leben", schilderte Rotterdams Trainer Mario Been vor Journalisten. Er sei von einem Fanatiker mit einem Messer bedroht worden. Ajax-Coach Marco van Basten und sein Kollege John van't Schip hätten ihn rechtzeitig geschützt.

Kein Polizei-Großaufgebot

Für die Sicherheit während des Spiels mit 3.500 Zuschauern auf einem Nebenplatz des Ajax-Stadions waren zehn Polizisten und 25 Ajax-Ordner eingesetzt.

Obwohl es früher schon Krawalle bei Treffen beider Vereine gegeben hatte, sei das Spiel am Donnerstag vorab nicht als Risiko-Begegnung eingestuft worden.

TV-Aufnahmen verhindert

Die Randalierer konnten nach Angaben der Polizei entkommen. Die Ordnungshüter suchten am Freitag nach Amateuraufnahmen mit den nur wenige Minuten dauernden Krawallen. Hooligans hatten verhindert, dass Fernsehteams filmen konnten.

Der niederländische Fußballverband KNVB kündigte eine Untersuchung sowie Sanktionen gegen Ajax Amsterdam an. Anhänger von Feyenoord haben mit Revanche gedroht.

orf.at

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