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Inquisitor

Frau wirft Enkelin auf Polizisten!

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Gott, wie gern wäre ich in diesem Gerichtssaal gesessen... :hammer:

Mutter, Sohn und Schwiegersohn - recht familiär ging es am Mittwoch im Grazer Straflandesgericht auf der Anklagebank zu. Die ganze Runde musste sich wegen einer gröberen Auseinandersetzung im Lokal eines Einkaufszentrums verantworten. Dabei wurden nicht nur die Polizisten wüst beschimpft, im allgemeinen Wirbel warf die Frau ihre einjährige Enkeltochter in die Menge. Ein Polizist fing das Kind gerade noch auf. Alle drei wurden schuldig gesprochen und bekamen Geldstrafen.

Familie. Die Familie ist Richter Gernot Patzak nicht unbekannt: "Sie sind vor einigen Jahren aus Wien gekommen, und sie haben viele Geschwister", meinte er zu einem der drei Angeklagten. Diesmal hatte der 25-Jährige Günter P. allerdings seine Mutter und seinen Schwager Robert S. (26) mitgebracht. Alle drei hatten vor zwei Monaten in einem Lokal im Grazer Citypark in alkoholisiertem Zustand für Ärger gesorgt. Der Koch, der als erster einschritt, bekam einen Schlag und erlitt Prellungen am Kopf. Vier Polizisten versuchten, Ordnung zu schaffen. Dabei ging es recht direkt zu: "Wenn du meine Mutter noch einmal angreifst, kannst was erleben, du Arschkieberer" war noch eine der höflicheren Formulierungen.

Wurf. Mitten hinein in die aufgebrachte Gruppe soll dann die angeklagte Waltraud D. die einjährige Michelle geworfen haben. "Sie fiel direkt auf uns drauf, ich konnte sie gerade noch auffangen", schilderte einer der Polizisten. "Das stimmt alles nicht", meinten die Angeklagten einstimmig vor Gericht. "Sie haben sowieso ein gestörtes Verhältnis zur Exekutive", bemerkte der Richter in Hinblick auf das Vorleben der Beschuldigten. "Mich interessiert die Wurfbahn des Kindes, wie weit ist es geflogen?", schaltete sich die Staatsanwältin ein. "So zwei Meter", meinte der befragte Polizist.

Urteil. Die beiden Männer wurden je zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt, die Fraus 1.800 Euro zahlen. Robert S. bekam noch drei Monate bedingte Haft dazu. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Quelle: Kleine Zeitung

bearbeitet von Inquisitor

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