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pepiporn

Mikael Forsell

3 Beiträge in diesem Thema

Weiss wer mehr über den (ich hoffe ich hab ihn richtig geschrieben)??

Finde ja er hatt die letzten beiden spiele recht oderndlich gespielt und soll ja angeblich ein großes talent sein, also hatt wer hintergrundinfos ueber den jungen mann (bzw. gibts schon hier wo ne beschreibung ueber ihn?)

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Geboren am: 15.03.81

Geburtsort: Steinfurt

Wohnort: Mönchengladbach

Nationalität: _Finnland_

Familienstand: ledig

Kinder: -

Vereinsmitglied seit: 2003

Vorherige Vereine: HJK Helsinki, Chelsea FC, Crystal Palace, Chelsea FC

Bundesligaspiele: -

Bundesligatore: -

Trikotnummer: 29

Position: Sturm

Länderspiele: 19 (7 Tore)

Größe: 1,84 Meter

Gewicht: 86 Kilogramm

Nicht sonderlich viel, ist nur das was auf der Gladbach HP steht! Interessant an ihm ist aber das er in Deutschland geboren ist.

„Supersub“ will jetzt für Borussia treffen

Die Medien empfingen den neuen Mann mit viel Getöse. „Howie holt den Deutschland-Schreck“ titelte eine Boulevardzeitung in fetter Schlagzeile als bekannt wurde, das Borussia Mikael Forssell vom FC Chelsea verpflichtet. Überhaupt nicht schrecklich, sondern locker, offen und sympathisch zeigte sich der 21-Jährige beim ersten Gespräch mit den Journalisten. Und auch bei den neuen Mannschaftskameraden hinterließ der junge Finne auf Anhieb einen angenehmen Eindruck. Dass er für Borussia eine Verstärkung sein kann, deutete Mikael schon vor einer Woche bei seinem ersten Spiel für den VfL beim 1. FC Kaiserslautern an.

Der erste neue Kollege, dem Mikael Forssell in Gladbach begegnete, war Otto Fredrikson. Als der gehört hatte, wer da am frühen Abend noch am Bökelberg eintreffen würde, setzte er sich in die Geschäftsstelle und wartete. Mikael und Otto kennen sich bestens aus gemeinsamen Spielen mit den finnischen Jugendnationalmannschaften und haben eine weitere interessante Gemeinsamkeit: Mikael ist in Deutschland geboren, in Steinfurt im Münsterland. Im selben Ort, in dem Otto wegen der beruflichen Tätigkeit seines Vaters als Kind ein paar Jahre lebte. Nach dem ersten Hallo im Büro von Christian Hochstätter führte Otto Fredrikson Mikael Forssell dann noch am selben Abend in das Geschehen in Mönchengladbach und rund um Borussia ein – bei einem Abendessen beim Lieblingsitaliener der VfL-Profis.

Auch für die Presse war Otto Fredrikson der erste Ansprechpartner bei der Suche nach Informationen über den neuen Stürmer. Und Otto sorgte für die Schlagzeilen: „Mikael hat Deutschland zerstört“, schmunzelte der junge Keeper in Anspielung auf Forssells Tore gegen die deutsche Nationalmannschaft: erst drei in zwei Spielen gegen die deutsche U21, dann zwei beim 2:2 im WM-Qualifikationsspiel gegen Rudi Völlers Mannschaft im Juni 2001 in Helsinki.

Der Traum von der Bundesliga

Der junge Mann, der Deutschland so erschreckt hat, gibt sich indes selbst als großer Anhänger des deutschen Fußballs zu erkennen. Sein Vater brachte ihm von Dienstreisen nach Deutschland stets Videokassetten mit Zusammenschnitten von Bundesligaspielen mit. Die bestaunte der kleine Mikael daheim in Helsinki mit großen Augen. „Schon als ich klein war, war es immer mein Traum, einmal in der Bundesliga zu spielen“, erzählt Forssell, den in Finnland alle nur „Miklu“ nennen – ein Kosenamen, den ihm seine ältere Schwester als Kind verpasste. Die Verwirklichung des Traums rückte näher, als „Miklu“ als 14-Jähriger zu HJK Helsinki kam, dem größten Klub in Finnland. Ein halbes Jahr später war ganz Europa hinter ihm her, auch Bayer Leverkusen. „Dort habe ich drei Probetrainings gemacht und es sah so aus, dass ich nach Leverkusen gehen würde“, erinnert sich Mikael Forssell, der deshalb begann, in der Schule Deutsch zu lernen. Doch die Bayer-Späher waren nicht die einzigen, denen das Supertalent aufgefallen war. Es folgten Einladungen vom PSV Eindhoven und schließlich vom FC Chelsea. Dort durfte Mikael als 16-Jähriger mit den Profis trainieren, mit den Superstars aus der ersten Mannschaft im Stadion an der Stamford Bridge. „Von Chelsea war ich so beeindruckt, dass ich dorthin gegangen bin“, sagt „Miklu“, der im Alter von 17 Jahren begleitet von seiner Mutter von Helsinki in die Weltstadt London umzog.

Debüt mit 17 gegen Arsenal London

Forssells Durchbruch in die Premier League ließ nicht lange auf sich warten: Gegen Arsenal London machte er als 17-Jähriger sein erstes Spiel in der englischen Eliteliga. „Ich wurde für Gianfranco Zola eingewechselt“, berichtet Mikael. „Eine Woche später habe ich im FA-Cup erstmals von Anfang an gespielt, gegen Oxford United, ich habe zwei Tore gemacht.“ Zehn Spiele machte Forssell im ersten Jahr bei Chelsea, dann kam in der Saison 1999/00 der erste Rückschlag – eine Knieverletzung, die einen Eingriff am Meniskus nach sich zog. Um nach der Verletzungspause Spielpraxis zu bekommen, ließ sich „Miklu“ an Crystal Palace ausleihen. Für den Traditionsklub aus der First Divison (2. Liga in England, die Red.) machte Forssell in 15 Monaten 16 Tore. Und damit ging es im Sommer 2001 zurück zum FC Chelsea.

Im Laufe der Saison 2001/02 kam der junge Finne, der längst auch im Nationalteam zur festen Größe geworden war, immer besser in Schwung. Bei Chelsea spielte er zwar selten von Beginn an, schoss als Einwechselspieler aber ein Tor nach dem anderen, in Meisterschaft und Pokal insgesamt neun. „Supersub“ nannten ihn darauf die britischen Gazetten, was soviel heißt wie „Superjoker“. Auch für Finnland traf „Miklu“ weiter. Beim 4:1-Sieg gegen Portugal schoss er in seinem 19. Länderspiel sein siebtes Tor, bereitete ein weiteres vor. „Ich war in Superform“, erinnert sich Mikael, doch dann kam der 1. April 2002, ein Spiel mit Chelsea gegen Ipswich Town, Forssell in der Anfangself. „Jemand hat mich gefoult und ich habe mich wieder am Knie verletzt.“ Es war das letzte Pflichtspiel, das Mikael für Chelsea machen konnte, wieder folgte eine Operation und die harte Zeit im Rehatraining.

Inzwischen ist Forssell wieder so weit hergestellt, dass er spielen kann und möchte. „Ich habe mit Claudio Ranieri, dem Chelsea-Trainer, über meine Aussichten für die Rückrunde gesprochen. Er war ehrlich und hat mir gesagt, dass ich nicht viele Spiele in der Stammelf machen werde.“ Zu groß ist die Konkurrenz im Angriff von Chelsea, das mit aller Macht in die Champions League will: der holländische Nationalstürmer Jimmy Floyd Hasselbaink, Italiens Altstar Gianfranco Zola und der isländische Shooting-Star Eidur Gudjohnsen sind erste Wahl im Chelsea-Sturm. Mikael Forssell aber wollte spielen und suchte sich unter den vielen Angeboten anderer Vereine das aus, das ihm für sein Weiterkommen am meisten zusagte: Forssell entschied sich für Borussia Mönchengladbach. „Weil ich den Klub kenne. Meine Berater haben mir nur das Beste erzählt, Borussia ist gut organisiert, die Wahl fiel mir nicht schwer“, sagt Mikael, der nach den ersten Tagen in der neuen Umgebung feststellte, dass er sich richtig entschieden hatte. „Die Stadt ist zwar nicht so groß und beeindruckend wie London, aber Borussia tut alles für mich. Im Verein wird mir alles leicht gemacht, ich habe keine Probleme und kann nur an Fußball denken“, sagt „Miklu“, der für die Zeit in Gladbach ein Zimmer in einem Hotel in der Nähe des Bökelbergs bezogen hat.

Supertalent ohne Ansprüche

Mikael Forssell will Fußball spielen, möglichst viel. Doch Ansprüche stellt er nicht. „Ich will hier hart arbeiten, damit ich spielen kann und werde versuchen, Borussia so gut es geht zu helfen“, sagt der Finne. Das spielerische Niveau der Mannschaft sei viel besser als er dachte: „Arie van Lent und Morten Skoubo sind sehr gute Stürmer. Ich kann nicht einfach fordern, dass ich spielen muss.“ Zurückhaltende Töne, die Hans Meyer gerne hören wird. Töne, die belegen, dass dieser sympathische, junge Mann weiß, wie die Fußballwelt tickt. Mikael Forssell ist erst 21, doch schon seit vier Jahren Profi. „Miklu“, den seine Tore zum „Deutschland-Schreck“ gemacht haben, will nun für Borussia treffen.

(Der Text stammt aus dem FohlenEcho zum Spiel gegen Hertha BSC Berlin vom 16.02.03)

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