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Dannyo

Schachner: "Los gehts erst im Sommer"

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Wien - "Jetzt beginnt die Meisterschaft für den GAK neu", hatte Walter Schachner bei seinem Amtsantritt in Graz posaunt. Tatsächlich führte er den GAK aus der Abstiegszone ins Mittelfeld.

Kurz vorm Frühjahrs-Auftakt ist "Schokos" bereits sprichwörtlicher Optimismus aber einer leichten Resignation gewichen. "Almer, Bazina und Ramusch sind verletzt, Tokic, Dmitrovic und Naumoski zehn Tage beim Team. Dazu können wir nur auf Kunstrasen trainieren."

"Eine Katastrophe"

Dafür sind die körperlichen Werte weit besser als im Vorjahr, die Einstellung der Mannschaft ist ebenso vorbildlich. Im Trainingslager von Rom herrschten ideale Bedingungen, war das Training "zwar hart, hatte aber Hand und Fuß", kann sich Ronnie Brunmayr nicht beklagen.

Schnellkraft und Taktik standen in "bella Italia" im Vordergrund, zurück in Österreich wird noch an der Spritzigkeit gefeilt, das 4-4-2 perfektioniert. "Und gerade da haben wir schlechte Trainingsbedingungen. Eine Katastrophe", murrt Schachner im Gespräch mit Sport1.

Besonders schwer trifft den Coach die Verletzung seiner Nummer 1. Manager Koschak lässt aber keine Hektik aufkommen. "Wir haben mit Schranz und Glashüttner zwei weitere gute Torleute." Dennoch werden die Grazer nicht umhinkommen einen neuen Schlussmann als "Feuerwehr" zu verpflichten.

"Vier Leute stehen zur Auswahl, die vertragslos sind. Das Problem dabei ist halt wieder, dass die auch keine Spielpraxis haben." Stani Tschertschessow, der Schachner sofort eingefallen ist, dürfte aber kein Thema sein. "Erstens ist nicht sicher ob er bei Spartak einen Vertrag bekommt, zweitens ist er 39 und dann wird es auch finanziell nicht machbar sein."

Alles ist möglich, aber nix is fix

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass für den GAK in den noch ausstehenden 15 Runden alles drin ist. Sieben Punkte trennen die Athletiker vom Abstieg und sieben Punkte fehlen auf einen Platz in der Champions-League-Quali. "Von Platz zwei bis sieben ist alles drin", kehrt das Kämpferische in Schachner wieder zurück. "Wichtig ist ein guter Start, dann kann alles passieren", hofft auch Brunmayr noch auf einen Platz im internationalen Geschäft.

Der ist für den Coach zwar möglich, aber auch wenn's nicht reicht, bricht keine Welt zusammen. "Der Rückstand im Herbst war einfach schon zu groß. Daher lief die Vorbereitung auch schon im Hinblick auf den Sommer."

Verstärkungen erst im Sommer

Dann sollen auch zwei bis drei neue Spieler an die Mur gelotst werden. "Unser Kader ist recht klein, da brauchen wir für die nächste Saison auf alle Fälle noch den einen oder anderen." Konkret hat der Teufels-Dompteur noch keinen im Auge. "Man muss sehen wie sich die Spieler jetzt entwickeln."

Der Kader wurde im Großen und Ganzen gehalten, nur Kusi-Asare und Gislason wurden abgegeben. "Das schmerzt nicht. Im Sturm haben wir immer noch fünf Leute, und Gislason war ohnehin nur ein Kaderspieler. Wenn ein Ausländer nicht besser ist als ein Österreicher verstellt er nur einem Jungen den Platz", schickt Schachner auch gleich sein Credo nach.

Gute Auslosung

Roland Kollmann ("Mei Bua") wurde dafür fix von Twente Enschede erworben, eine Investition, die sich im Sturm der "Reds" auf alle Fälle bezahlt machen wird. Auch die Viererkette klappt von Mal zu Mal besser. Auch wenn Schachner jetzt also tiefstapelt kann man sicher noch einiges erwarten.

Zumal die Auslosung dem GAK drei Heimspiele beschert. Bregenz zum Auftakt, dann das Derby gegen Sturm und danach Ried.

Klaus Molidor

Quelle: http://www.sport1.at/coremedia/generator/s...id=1905144.html

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