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LowFive

[CD-REVIEW] The (International) Noise Conspiracy

4 Beiträge in diesem Thema

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The (International) Noise Conspiracy - Armed Love

Selten eine Band engagiert sich so politisch wie

T(I)NC. Kommunismus ist eine Lebenseinstellung und Rockmusik

ist sexy. Und außerdem ein Kommunikationsmedium.

The-Bands sind im Großen und Ganzen noch immer in und

außerdem Produziert ja Rick Rubin... Was soll da schiefgehen?

T(I)NC durfte man schön öfter in Österreich live erleben

und das Wort "Erlebnis" kommt hier nicht von ungefähr.

Kaum eine Band hat so viel Einsatz, Spielfreude und Kontakt zum

Publikum, wie T(I)NC. (Zu Musik soll man außerdem auch tanzen

können!)

Der Sänger der Conpiracy ist schon fast eine Legende, Dennis Lyxzén,

hat schon mit Refused Punk gemacht und ist da mit "New Noise" in

die Geschichte eingegangen. Der Punk macht auf der neuen Platte,

die - wie schon erwähnt - keinem geringeren als Rick Rubin (RHCP z.B.) produziert

wurde, einem Sixties-Soul-Surf-Rock Platz, was dem Spaß keinen Abbruch tut.

Die politische Message kommt auch da nicht zu kurz.

Der Opener "A Small Demand" macht gleich mal klar "All We Ever Wanted

was Just Everything" (Erinnert schwer an "we want the world"!). Wenn

nur alles so grooven würde.

Der Song "Let's Make History" ist mit Abstand der politischste,

groovt, wie der Rest des Albums, mächtig. Cooler Bassriff, Keyboardmotive

und stark verzerrte Gitarren verschmelzen zu einem großen Ganzen.

"The Dream Is Over" erinnert schon mehr an das alte Album "A New Morning,

Changing Weather", sehr soulig, mit Orgelsolo, erinnert teilweise an die Doors.

"All In All" ist ein eher ruhigerer Song, besticht durch Laut-Leise-Dynamik,

hat im Gegensatz zu manch anderen Lieder auf dem Album ein charakteristischer

Gitarrensolo.

"Communist Moon" ist eher ein gewöhnlicher Song, der aber durch sein

später einsetzendes Orgelmotiv unwiderstehlich wird. Da teilt

man gerne seine Träume :D

Fazit

Wie schon öfters geschrieben: Diese Platte groovt!

Tanzbare Revolution. Auf jeden Fall zugänglicher als

der Vorgänger, und um einiges besser als die Durchschnitts-The-Band.

Leider etwas eintönig, relativ wenige wirklich chrarakteristisch-

eigenständig klingende Songs.

Anspieltipps: "Let's Make History", "Communist Moon" und "Like a Landslide".

macht 8 von 10 Punkten

bearbeitet von LowFive

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"Capitalism stole my virginity" kommt für mich als Wirtschafts-FHler auf einer Stufe mit "Supply & demand", um den Studienfrust abzuladen. ;)

Trotz allem bin ich nicht besonders begeistert davon, wenn sich Bands politisch"zu sehr" engagieren. (Ich hoffe der Satz ist verständlich).

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