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stellungnahme des praesidiums

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Werte Anhänger des Wiener Sportklub Wienstrom !

Es ist mir ein persönliches Anliegen nach den eingetretenen Veränderungen in den letzten Wochen einige klärende Worte aus Sicht des Präsidiums zu verlauten.

1. Sportliche Ergebnisse Saison 2003/2004

Die Erwartungshaltung war in der Tat relativ groß. Während seitens des Präsidiums das Saisonziel mit Platz 5 definiert war, hatten sich doch manche erwartet ganz vorne mitspielen zu können. Diese Ansicht war wohl nicht völlig unbegründet, hatten wir doch Spieler verpflichtet, die in der "Red Zac" gespielt hatten. Die Grundstimmung war ebenfalls durchaus positiv, das finanzielle Umfeld geebnet. Allerdings kam es anders als erwartet und wir spielten gegen den Abstieg. Man muss zugeben, dass sich sog. Verstärkungen nicht als solche erwiesen haben. Dies musste nach langer Hoffnung auf eine Trendwende die sportliche Leitung ebenfalls erkennen und eingestehen.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass das Präsidium in der Auswahl der Spieler zwar einbezogen war, aber nie in vorentscheidender Position. Vielleicht ein Fehler, aber ein Grundprinzip unseres delegativen Führungsstils, der auf eine höhere Verantwortung der beauftragten Stellen abstellt.

Nach dem Rücktritt von Herrn Dallos und dem Interim mit Herrn Müllner waren wir dem drohenden Abstieg noch näher als je geplant und sog. Schicksalsspiele wurden verloren.

Willy Kaipel wurde seitens des Präsidiums und auf Wunsch vieler Anhänger und Förderer des Vereines gebeten uns in dieser schwierigen Phase zu unterstützen, um den drohenden Abstieg abzuwehren. Das ist uns Dank der erstärkten Motivation, miteinander den Klassenerhalt zu schaffen auch gelungen. Dafür gilt es den offiziellen Dank des Vereines an Willy Kaipel auszusprechen – Danke Willy.

2. Veränderungen im Präsidium, Management des Vereines

Mag. Peter Danich als langjähriges Mitglied des Präsidiums hat um seine Rücktritt gebeten, einerseits um sich mehr als in der Vergangenheit seiner Familie widmen zu können, andererseits weil im Zusammenhang mit der zukünftigen sportlichen Gestaltung des Vereines andere Pläne verfolgen wollte als letztlich entschieden.

An sich sollte ich als Präsident auf Grund der nicht erreichten Saisonziele (Platz 5) zurücktreten. Auch das Faktum, dass ich seit Oktober als Unternehmensleiter für die Wiener Städtische in Polen tätig bin, gibt weniger Spielraum für eine aktive Rolle als Präsident des Vereines. Ich habe daher meine Funktion zur Disposition gestellt und die Präsidiumsmitglieder gebeten eine neue Lösung zu suchen. Ganz offensichtlich waren meine Kollegen der Meinung ich sollte dem Verein erhalten bleiben.

Der WSK hat mit Wienstrom einen äußerst attraktiven Sponsor, wir haben in Bezug auf die Entschuldung des WSC auch dank der intensiven Arbeit von Mag Danich und Vorstandskollegen wesentliche Vorarbeiten geleistet, die Finanzen sind dank Herrn Eder korrektest geführt und Ordnung, fehlte nur ein guter Trainer für die nächste Saison um mit einer wesentlich erneuerten Mannschaft zu altem Erfolgsgeist zurückzufinden.

Willi Kaipel hat gebeten ihn vorerst nicht in einer leitenden Funktion im Verein vorzusehen, teils wegen seines beruflichen Engagements, teils wegen anderer Vorstellungen in Bezug auf die Trainerwahl. Das war demokratisch zu respektieren, wenngleich er sich angeboten hatte, alles was er bereits an Gesprächen geführt hatte weiterzureichen und den dann bestellten Trainer zu unterstützen. Wer Willy Kaipel kennt weiß, dass er seine Versprechen hält und er hat in enger Abstimmung mit Herrn Segrt bereits fixierte Spieler als „on Board“ bestätigt.

Herr Loran ist als Vorstandsmitglied im April 2004 zurückgetreten. Auch ihm gilt es einen großen Dank des Vereines auszusprechen für sehr viele Jahre Arbeit für den Verein, sei dies WSC oder WSK. Er hatte enorm viel seiner privaten Zeit investiert, zum damaligen Zeitpunkt aber keine Möglichkeit gesehen sich zu entfalten und daher dieser Entschluss.

3.Trainer – mit Petar Segrt haben wir einen ausgezeichneten Trainer engagieren können

Nachdem es zu diesem Thema einige Gerüchte gibt, die Gehälter der Spieler werden zu Lasten des teuren Trainers gekürzt und ähnliches, erscheint mir auch hier eine Klarstellung unbedingt angebracht.

Mein Credo in der Auswahl des Trainers lautete : Einen jungen, dynamischen, in oberen Ligen erfahrenen Trainer zu bestellen. Verdienterweise hatte sich Willy Kaipel um die Sache angenommen und war in die Vorselektion stark eingebunden. Aber auch einige andere.

Wir waren schon in der "Red Zac Erste Liga“ mit Herrn Segrt im Gespräch, auf Grund anderer Entscheidung ist das aber damals nicht zustande gekommen. Arrangiert von Mag. Peter Danich hatten wir ein Gespräch mit Segrt vereinbart, um die Machbarkeit seiner Bestellung auszuloten. Alle Anwesenden waren von der Präsentation Herrn Segrts, seinen Ideen, seinem Elan und Enthusiasmus überzeugt, so dass seine Bestellung lediglich eine Frage des Geldes schien. In der Folge gab es dazu nach dem Cupspiel am 9. Juni ein weiteres Gespräch mit Präsidiums- und Vorstandsmitgliedern, wo es um die Fragen des Geldes für Trainerstab und Mannschaft ging. Von Anfang an war klar, dass wir jedenfalls unser Budget einhalten wollten und dass wir nicht etwa zu Lasten auch nur eines einzigen Spielers das Budget für den Trainerstab erhöhen wollten. Nachdem Gespräche mit den Sponsoren ergaben, dass es für Segrt kein zusätzliches Budget geben wird, teilte man Herrn Segrt am nächsten Tag nach dem Cupspiel mit, dass wir „uns ihn nicht leisten könnten“ und die Herren Kaipel und Co. suchten nach einer anderen Lösung. Dazu war ein Gespräch mit einem anderen Kandidaten für den Samstag dieser Woche vereinbart worden. Meines Erachtens immer mit dem Hinweis, vorbehaltlich einer Einigung mit Segrt. Am Freitag besagter Woche einigte ich mich mit Herr Segrt betreffend seines Engagements, nachdem er bestätigte, dass er nach Rücksprachen mit 2 privaten Sponsoren und Kollegen des Klubs bereit wäre zu einem geringeren Entgelt diesen Job zu übernehmen, letztlich weil ihn diese Aufgabe sehr reizt. Nachdem die erwähnten Privatsponsoren die Differenz von Originalbudget für den Trainer und endgültigem Entgelt übernommen haben, war der Deal perfekt und ich informierte die Kollegen im Präsidium.

Das man sich bei wichtigen Entscheidungen im Leben eine 2. Option im Köcher hält und Gespräche führt ist in vielen Bereichen des Alltags keine Unüblichkeit, daher dazu kein weitere Kommentar von meiner Seite.

Herr Segrt ist intensivst mit den Spielern in Kontakt, einige Spielerbestellungen sind Ihnen bereits bekannt, einige werde folgen. Die Herren Kaipel und Loran unterstützten bisher Herrn Segrt intensivst beim Aufbau der Mannschaft für die Saison 2004/2005. Alle vor Bestellung von Herrn Segrt getroffenen Entscheidungen in Bezug auf neue Spieler wurden eingehalten. Logischerweise können wir auf Grund des vorgegebenen Budgets nicht in allen Fällen die Gagen des Vorjahres bezahlen. Man muss aber auch feststellen, dass manche Gagen nicht im Einklang mit der dargebotenen Leistung standen. In Kenntnis der Möglichkeiten, was unser Klub nach wie vor selbst erfahrenen Spielern unserer Spielklasse zahlen kann, mache ich mir keine Sorgen eine vernünftige Mannschaft gestalten zu können.

Es wäre unrealistisch zu glauben, dass wir allein mit dem Trainer einen Aufstieg in die nächste Liga schaffen werden. Nein, das ist auch nicht unser Ziel. Sehr wohl aber ist es unser Ziel den WSK nach vorne zu spielen, stärker als bisher die Jugend zu forcieren und attraktive Spiele zu liefern, sowie eine Mannschaft aufzubauen, welche ein Jahr später sehr wohl die Chance hat unter die ersten 3 zu kommen.

In der Hoffnung zumindest manche Verwirrung entwirrt zu haben, manche Klarstellungen getroffen haben verbleibe ich mit schwarz weißen Grüßen und der Vorfreude auf die ersten Spiele

Ihr Franz Fuchs

quelle: wsk.at

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