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LowFive

[CD-REVIEW] SOMETHING FOR KATE

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Something For Kate - The Official Fiction

Die relativ unbekannten Austrialier Something For Kate veröffentlichen ihr

erstes internationales Album "The Official Fiction".

Das letzte Album, "Echolalia", das in Insiderkreisen als "das" Indie-Rock-Album

des Jahres 2001 gilt, war ein Werk mit vielen kleinen Kanten, an denen man sich gerne gestossen hat.

Das neue Werk namens "The Official Fiction" lasst es etwas ruhiger angehen,

die Melodien stehen im Vordergrund, das Indie-Getöse tritt zurück.

Übrig bleibt schöne Rockmusik.

Der Opener "Max Planck" (gesungen wird unter anderem von chain reactionsund cyclones) ist melancholisch-verträumt, getragen von der markanten Stimme

von SFK-Frontmann Paul Dempsey. Der Höhepunkt des Album folgt

direkt darauf: "Best Weapon" stellt die Gitarren wieder ein wenig nach vorne;

unterstützt von einem unwiderstehlichen Bass-Riff groovt das Stück vor sich hin,

bis es sich in ein Wall-Of-Sound-Solo stürzt.

Auf "Kaplan/Thornhill" wird die Band von Streichern unterstützt, ebenso wie bei

"Light At The End Of The Tunnel", das durch eine wunderschöne, auf einer Akustikgitarre gespielte, Melodie besticht.

Die Single "Deja Vù" schlägt wieder ein wenig härtere Töne an. zum ersten Mal hört

man die für SFK typischen, leicht schräg verzerrten Gitarrensolo-klänge. Ähnlich

klingt "Souvenir", das entfernt an Sonic Youth erinnert.

Auf "Moving Right Along" werden Country-Klänge angeschlagen, Musik wie man sie

sich von einer australischen Band erwartet.

Auf das düstere "Asleep At The Wheel", folgt mit "No Man's Land" der gelungene,

harmonische Abschluss der Platte.

Fazit

Ein sehr schönes Album, schöne Songs, Alternative-Rock zum Träumen,

man wünscht sich manchmal mehr Ecken, vielleicht lautere Gitarren,

außerdem wirken die Lieder auf Dauer durch den markanten aber

sehr wenig orgninellen Gesang Dempseys fast.

Trotzdem sehr schön. Musik für den Sonnenuntergang am australischen

Strand halt.

8/10 Punkte

bearbeitet von LowFive

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