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**HERZOG**

Edliner im Interview

3 Beiträge in diesem Thema

:clap: Laut www.sport1.at,

Edlinger: "Ich nehme auch die Champions League"

Lokalaugenschein in Belek - Präsident Edlinger und sein Vorgänger Kaltenbrunner mit Hickersberger

Wien - Seit einem Jahr und vier Monaten ist Rudolf Edlinger Präsident von Rapid Wien.

Die Leistungsbilanz des Ex-Finanzministers ist zwiespältig. Vom bei Amtsantritt versprochenen Meistertitel - von einem Versprechen will der 67-Jährige heute allerdings nichts mehr wissen - ist Rapid heute zumindest ebenso weit entfernt wie damals.

Nicht zu leugnen ist allerdings, dass der Rekordmeister bei Edlingers Amtsübernahme auf Platz neun der Tabelle stand. Am Samstag gehen die Hütteldorfer als Fünfte in die Frühjahrssaison - allerdings fehlen nur drei Punkte auf Platz zwei. Und Rapid hat wie im Herbst öfters bewiesen, eine zumindest in Teilen funktionierende Mannschaft.

Kein Wunder also, das der Präsident trotz eisiger Kälte durchaus Frühjahrs-Gefühle empfindet. Im Sport1-Interview erklärt er warum und wie er sich die weitere Entwicklung des populärsten Klubs von Österreich vorstellt.

Sport1: Wie oft haben sie ihre Mannschaft seit dem Ende des Herbstdurchganges gesehen?

Rudolf Edlinger: Ich habe etliche Testspiele in Österreich gesehen und war vier Tage in der Türkei, aber nicht, um Urlaub zu machen. Ich wollte einfach sehen, wie sich die Stimmung, das Klima innerhalb der Mannschaft entwickelt.

Sport1: Ihr Eindruck?

Rudolf Edlinger: Im Verhältnis zu gleichen Zeit des Vorjahres ist es eigentlich unvergleichbar. Damals hat sich Rapid als Mannschaft nichts zugetraut. Das ist jetzt 100:1. Die Einstellung, die Mentalität der Burschen ist jetzt wirklich exzellent.

Sport1: Worauf führen sie das zurück?

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Rudolf Edlinger: Mit dem Dänen Jacob Lauresen wurde ein Mann geholt, der in der Abwehr für eine Konsolidierung sorgen kann. Außerdem haben sich die jungen Spieler prächtig entwickelt. Mit Josef Hickersberger haben wir einen Trainer, der in dieser Beziehung hervorragend arbeitet. Außerdem glaube ich, dass die spielerische Steigerung, die schon im November festzustellen war, weiter fortschreitet. In den Testspielen, die ich gesehen habe, haben sich etwa Andreas Herzog und Andreas Ivanschitz prächtig verstanden. Fast jede gefährliche Aktion ging von den beiden aus. Diese Harmonie ist ja auch nicht selbstverständlich. Ältere Spieler, womöglich Familienväter, mit 18-, 19-jährigen Burschen unter einen Hut zu bringen, ist nicht so einfach. Das verlangt ja vom Trainer ein unglaubliches psychologisches Einfühlungsvermögen. Und die Befindlichkeiten, gerade von Fußballern, sind ja oft wirklich unglaublich schwierig zu handhaben. Manche sind solche Mimosen...

Sport1: Das muss ja direkt ein erfolgreiches Frühjahr werden. Was erwarten sie sich?

Rudolf Edlinger: Das bleibt unverändert ein Platz im internationalen Bewerb.

Sport1: Also den UEFA-Cup-Platz?

Rudolf Edlinger: Ich nehme auch die Champions League, aber man muss auf dem Boden bleiben.

Sport1: Bei Amstantritt haben sie noch den Meistertitel versprochen.

Rudolf Edlinger: Das stimmt so nicht. Ich habe gesagt, dass es Rapids Ziel ist, wieder den Meistertitel nach Hütteldorf zu holen. Damals lagen wir auf Platz neun und die Mannschaft war eigentlich kaputt. Da hat man gesehen, was eine sportliche Leitung anrichten kann. Es ist nicht leicht aus so einem Wellental in etwas mehr als einem Jahr heraus zu kommen. Meine Amstzeit läuft ja noch bis Ende 2004. Und schließlich ist die Situation schwieriger geworden, weil sich die Rahmenbedingungen des Wettbewerbes verändert haben.

Sport1: Ein gutes Stichwort - wie geht's Rapid in finanzieller Hinsicht?

Rudolf Edlinger: Ich habe schon öfter gesagt, dass es unter meiner Führung keine Abenteuer geben wird. Wenn ich alle kulminierten Fan-Wünsche erfüllen wollte, wären wir in einem halben Jahr dort, wo der FC Tirol im Mai letzten Jahres stand.

Sport1: Was ist dran an den Gerüchten, dass die Bank Austria austeigen will.

Rudolf Edlinger: Der Vertrag mit der Bank Austria läuft bis Ende 2004.

Sport1: Das ist nicht mehr lange hin, sind andere oder zustätzliche Sponsoren in Sicht?

Rudolf Edlinger: Für mich schon, es wird verhandelt, aber man könnte mir schon die Fingernägel einzeln ziehen und ich würde nicht verraten, um wen es sich dabei handelt, wenn es noch keinen Abschluss gibt.

Sport1: Die Zeit drängt aber. Am 15. März muss ein Budget nach UEFA-Richtlinien für die Saison 2003/04 stehen.

Rudolf Edlinger: Sicher, und das kann auch noch nicht bis in die letzten Einzelheiten ausformuliert sein. Tatsache ist, dass die Saison 2003/04 noch nicht ausfinanziert ist - wie bei vielen anderen Klubs übrigens auch. Unser Problem ist ja, dass seit Bosman alle versuchen, ihre Spieler vier, fünf Jahr zu binden. Aber welcher Sponsor unterschreibt schon einen so langfristigen Vertrag.

Naja, who knows what happens.....

Daumen halten :busserl:

RAPID WIEN...RAPID WIEN......RAPID WIEN..... :clap::clap::clap:

Die nummer eins in Wien sind wir......

mfg

:clap: **HERZOG** :clap:

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Hickes Hoffnungen ruhen auf echtem Heimvorteil im Hanappi

Hickersberger (l.) störten die "arktischen" Temperaturen in Österreich

Wien - Mit viel Optimismus und großen Erwartungen geht Rapid-Trainer Josef Hickersberger ins Frühjahr: "Wir wollen Platz zwei, der für die Champions-League-Quali berechtigt!"

Dieses Ziel sei als Tabellen-Vierter und angesichts von nur drei Punkten Rückstand auf den ersten Austria-Verfolger Pasching auch "ganz normal", so "Hicke" im Gespräch mit Sport1.

Hoffnung Hanappi-Stadion

Die Hoffnungen des 54-Jährigen ruhen dabei vor allem auf dem Heimvorteil Hanappi-Stadion, das wieder zur Festung werden soll: "Wir hatten im Herbst im Happel-Stadion eine ganz schlechte Heimbilanz, Siege in den acht Spielen im Hanappi-Stadion sind daher auch die Basis für eine bessere Platzierung im Frühjahr."

Ivanschitz-Durchbruch auch im Team?

Mit der Vorbereitung, speziell dem Trainingslager in der Türkei, ist der Trainer zufrieden, nur die "arktischen" Temperaturen und hart gefrorenen Plätze in Österreich störten. Umso mehr freut es Hickersberger, dass seine Spieler von Verletzungen verschont geblieben sind.

In den Vordergrund spielte sich in den letzten Wochen vor allem U21-Teamkapitän Andi Ivanschitz: "Er hat hervorragend gespielt, war auch torgefährlich. Von ihm erwarte ich den Durchbruch auch im Nationalteam", so Hickersberger, der auch mit Andreas Herzog weiter als fixe Größe rechnet: "Ich erwarte, dass er so spielt wie in den letzten Herbst-Spielen. Egal, ob von Beginn an oder eingewechselt hat er wichtige Tore gemacht und Impulse gegeben."

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Wallner sucht die Form

Sorgen bereitet nach wie vor Roman Wallner. Im Camp von "Hicke" in die Kraftkammer geschickt, weil die Fett- und Konditions-Werte nicht stimmten, fehlt dem Teamstürmer jetzt die Form: "Er hat seine Defizite total bewältigt, muss jetzt aber intensiv arbeiten, um zu Saisonbeginn wieder der Torjäger zu sein, der er im Früh-Herbst war."

Denn durch die Rückkehr von Vico hat Hickersberger jetzt auch im Sturm eine Alternative: "Es ist sehr erfreulich, dass wir nun einige Positionen doppelt besetzt haben. Das belebt und wird positiv stimulieren", weiß der Trainer, der von seiner Truppe im Frühjahr auch erwartet, dass Siege nicht nur durch Kampf sondern auch mit spielerischen Mitteln errungen werden.

Tormannfrage unbeantwortet

Noch offen lässt der 54-Jährige die Tormannfrage: "Helge Payer hat in den vier Spielen in der Türkei, während Ladi Maier mit einer Zerrung pausieren musste, hervorragend gespielt und war wesentlich daran beteiligt, dass wir auch gegen internationale Klubs positive Resultate erreicht haben." Bis zum Auftakt-Spiel am Samstag gegen die Admira will sich "Hicke" spätestens entscheiden ...

Fix ist schon jetzt, dass der mit vielen Vorschuss-Lorbeeren bedachte dänische Abwehr-Routinier Jacob Laursen schon im ersten Spiel zu sehen sein wird. Hickersberger: "Er ist genau der gesuchte Mann, ich hoffe, er kann die starken Leistungen von Training und Testspielen auch in der Meisterschaft bestätigen."

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Rudolf Edlinger: Für mich schon, es wird verhandelt, aber man könnte mir schon die Fingernägel einzeln ziehen und ich würde nicht verraten, um wen es sich dabei handelt, wenn es noch keinen Abschluss gibt.

Außer wenn mich auf offener Straße einer mit seinem Hund beim Gassigehen überrascht dann bin ich gesprächsbereit.

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