[Bilder] SV Horn vs. First Vienna FC 1894, 1:0 (0:0)


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erste liga-neuling horn traf auf den alten ostliga-rivalen vienna. die gastgeber warteten noch auf den ersten heimsieg in der laufenden saison, die gäste auf den ersten auswärts-dreipunkter. am ende entschied ein freistossstor (70.) die ausgeglichen partie. die vienna drehte erst nach dem horner treffer auf, konnte ihre chancen aber nicht nutzen.

das horner siegtor erzielte spielgestalter miroslav milošević. er wurde im nachwuchs der vienna ausgebildet und war 2009/10 auch der zweitbeste vienna-torschütze in der ersten liga. insgesamt stehen zehn ex-vienna-spieler im kader horns, darunter drei, die noch letzte saison für die blau-gelben im einsatz waren.

den ausflug nach horn nutzte der vienna-fanclub "wanderers 08" als mottofahrt "döbling asozial – der osten (p)rollt!". hartz iv-style mit joggingshosen und wifebeatern war angesagt. das regenwetter mit kühlen waldviertler 11°c liess diese allerdings nicht zur geltung kommen. auffällig waren daher lediglich die in einer kleinauflage von 30 stück aufgelegten blau-weiß-gelben fischerhüte, die die häupter vieler awayfahrer "zierten" (als so genannter "sozialarbeiter" der rasselbande wurde mir ein um €1 angeschaffter fischerhut mit gefaktem burberry-muster verpasst. ich trug ihn wacker, obwohl mir das allseits schräge blicke einbrachte...).

originell auch ein paar der von den blau-gelben fans vorgetragene lieder und chants. darunter "hier regiert der erwin pröll!", "football's coming back to horn" oder in abwandlung des zeckenlieds "wir sind döblinger, asoziale döblinger, schlafen unterm porsche oder im fünf-sterne-hotel...".

für raubtierfeeling unter den blau-gelben sorgte der neue auswärtskäfig. einen anderen namen verdient dieser sektor nicht. er erstreckt sich zwar über die gesamte torseite bei den kabinen, ist gastronomisch gut versorgt und überdacht, aber auch wegen letzterem fans mit platzangst nicht zu empfehlen.

er ist nämlich ungewöhnlich schmal und auf allen seiten eng vergittert/geschlossen. nur zwischen dach und zaun blieb ein schmaler streifen frei, der aber erst durch hochklettern zugänglich wird. wer halbwegs ordentlich sehen will, muss auch hinauf - da der käfig kaum über dem rasenniveau errichtet wurde und lediglich eine stufe für eine ein wenig erhöhte position und damit halbwegs brauchbare sicht sorgt. das hängen oder sitzen am zaun wird aber vom ordnerdienst nicht goutiert, was im spiel gegen die vienna für laufende konflikte sorgte...

vorschaubilder:

1) beengtes kafig-feeling im away-sektor

2) bei den "blue boys" im horner fanblock

3) stehplatz-stahlrohrtribüne auf der gegengerade

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der matchbericht auf firstviennafc.at:

Ein Freistoß macht den Unterschied

Der First Vienna FC 1894 musste sich dem SV Horn im heutigen Auswärtsspiel knapp aber doch mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Den entscheidenden Treffer für die Niederösterreicher erzielte Miroslav Milosevic in Minute 70 durch einen direkten Freistoß.

Flott, flotter, Anfangsphase

Die Partie begann rasant. Schon nach wenigen Sekunden war Vienna-Goalie Thomas Mandl, heute wieder im grünen Gwandl, gefordert, klärte aber souverän zur Ecke. Auf der anderen Seite verfehlte eine Flanke der Döblinger Neuerwerbung Richard Czar, der gleich in der Startelf stand, den Kopf von Markus Pink nur knapp.

Lukas Hinterseer versuchte es auf dem rutschigen Terrain mit einem Weitschuss, den Horn-Goalie Cican Stankovic nur mit Mühe bändigen konnte, da waren noch keine fünf Minuten gespielt.

In Minute acht dann die beste Tormöglichkeit der ersten zehn Minuten, aber Florian Bauer, bei einem Eckball von allen guten Gegenspielern verlassen, köpfte ganz knapp vorbei.

Wogen, Wehen, Pausenpfiff

Das war es dann für ein paar Minuten mit Erwähnenswertem, eine durchaus ansehnliche, ausgewogene Partie wogte so vor sich hin. Der SV Horn versuchte sich im Kombinationsfußball und lief ein paar Mal ins Abseits, Andreas Dober ballerte einen Freistoß in die Mauer, es muss schmerzhaft gewesen sein dort, und Dominik Rotter nach einer halben Stunde knapp über das Tor.

Weitere Highlights hoben sich die beiden Teams für die zweite Halbzeit auf, nach einer kurzen allgemeinen Verunsicherung ob eines vermeintlichen Handspiels im Vienna-Strafraum zeigte Schiedsrichter Drachta Richtung Kabinengang, statt auf den Punkt.

Das weißrussische Bollwerk

Durchgang zwei begann wie sein Vorgänger – flott. Keine fünf Minuten war er alt, als Thomas Mandl einen abgefälschten Cehajic-Schuss mit einem glänzenden Reflex zur Ecke drehte.

Alfred Tatar hatte in der Pause den blassen Pink durch Hakan Gökcek ersetzt, dessen Schnelligkeit der Horner Abwehr immer wieder Probleme bereiten sollte, während am anderen Ende des Spielfelds Andrei Lebedev einen Fels in der Brandung mimte.

Angriff um Angriff der Waldviertler zerschellte spätestens am sehr sicheren Weißrussen. Nur einmal, nach einer gespielten Stunde, enteilte ihm Sandro Gotal. Dessen Stanglpass verfehlte der Brasilo-Waldviertler Mineiro aber knapp.

Milosevic macht’s direkt

Aber die Gastgeber immerhin hatten sich die Gastgeber eine gewisse Feldüberlegenheit erarbeitet und bearbeiteten vor allem die rechte Abwehrseite der Vienna ganz ordentlich. Den Döblingern fiel in dieser Phase nicht allzuviel ein, was das Offensivspiel mit Leben erfüllen könnte.

Und so kam, was sich abgezeichnet hatte. Einen Freistoß von der Strafraumgrenze versenkte Miroslav Milosevic direkt zum 1:0 für Horn. Dem vorangegangen war ein Angriff über die erwähnte Seite.

Plötzlich lief aber auch bei der Vienna wieder was, Lukas Hinterseer vergab unmittelbar nach dem Gegentor zwei Mal knapp, und auch Richard Czar versuchte sich, scheiterte mit seinem Versuch aber an Horn-Goalie Stankovic.

Offene Visiere ohne Folgen

Eine ebenso spannungsgeladene wie chancenreiche Schlussphase nahm ihren Lauf. Milosevic verzog zwei Mal nur ganz knapp, Andreas Dober verfehlte mit zwei Freistößen sein Ziel ebenso.

Es ging hin und her. Mandl zeichnete sich abermals aus, Jochen Fallmann verfehlte ein Gültekin-Zuspiel nur ganz knapp, aber am Ende ging es sich – auch aufgrund eines nicht gegebenen Elfmeters nach einer Attack an Hinterseer – leider doch nicht mehr aus. Dafür sah der eingewechselte Ersan Gültekin in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

Der SV Horn entschied die Partie also knapp aber doch für sich, jetzt ist zwei Wochen Länderspielpause, danach (14.9.2012, Spielbeginn 18:30 Uhr) empfängt die Vienna den Tabellenführer aus Lustenau auf der Hohen Warte.

Aufstellung SV Horn:

Stankovic; Stangl, Friess (58. Salvatore), Djordjevic, Pantic; Zulechner, Milosevic, Cehajic, Dilic (85. Jelenko); Gotal, Mineiro

Aufstellung First Vienna FC 1894:

Mandl; Dober, Lebedev, Bauer, Speiser; Hinterseer, Becirovic, Fallmann, Czar; Rotter (75. Gültekin), Pink (46. Gökcek)

Tor:

1:0 Milosevic (70.)

und auf svhorn.at:

SV Horn 1-0 First Vienna FC

SV Horn - First Vienna FC 1:0 - Waldviertler Volksbank Arena, 2.100, SR Drachta

SV Horn: Stankovic; Pantic, Djordjevic, Freiss (59. Salvatore), Stangl, Dilic (86. Jelenko), Milosevic, Cehajic, Zulechner; Gotal, Mineiro

Tor: 1:0 - 70. Milosevic

Gelbe Karten: Lebedov, Bauer

Rote Karte: 91. Gültekin

Premieren-Heimsieg in der HfM Ersten Liga

In einem ausgeglichenen Spiel kommt der SV Horn zu den besseren Möglichkeiten. In der 20. Spielminute nimmt Zulechner eine Gotal-Flanke volley und verfehlt das Tor knapp, drei Minuten später taucht Neuzugang Cleiton Mineiro völlig alleine vor Torhüter Mandl auf. Die Einschussmöglichkeit ist perfekt - die Abseitsentscheidung des Linienrichters leider falsch.

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Cleiton - in seinem ersten Spiel für den SV Horn - wird hier leider zurückgepfiffen

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit folgt die nächste Fehlentscheidung: Vienna-Kapitän Fallmann wehrt einen Dilic-Schuss im Strafraum mit der Hand ab. Der Elfmeterpfiff bleibt aus.

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in dieser Szene hätte es Elfmeter knapp vor der Pause geben müssen

Nach 49 Minuten die nächste Möglichkeit: Halbvolley-Kracher von Milosevic aus gut 20 Metern. Mandl muss sich ordentlich strecken um das Gegentor zu verhindern. Nach einer Stunde Spielzeit verpasst Mineiro einen Gotal Stanglpass nur knapp.

Der Torjubel der Waldviertler folgt in der 70. Minute: Milosevic versenkt einen Freistoß von der linken Strafraumkante unhaltbar im langen Eck was zugleich den Endstand bedeutet, da Dilic und Pantic weitere gute Chancen zum Ausbau der Führung nicht nützen können.

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...der Ball ist im Netz - Miroslav Milosevic trifft zum 1:0

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...eine der weiteren guten Chancen durch Emir Dilic

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Mann des Spieles: Miroslav Milosevic erzeugte einige Gefahr und lieferte wieder eine starke Partie

Der erste Heimsieg ist perfekt! Endstand 1:0 durch einen Freistoßtreffer von Milosevic.

Letztendlich feiert der SV Horn nach hartem Kampf seinen insgesamt dritten Sieg in der Ersten Liga - es gibt die ersten hart erkämpften aber verdienten 3 Punkte endlich auch vor heimischer Kulisse!

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Alle Bilder zum Spiel:

Bilder von der HfM-Tour vom Training mit Herbert Prohaska: picasaweb.google.com/svhornbilder/Trainingherbertprohaska20120831

Mediengespräch und Pressekonferenz in den VIP-Räumen: picasaweb.google.com/svhornbilder/Talkrundeundmediengespraech20120831

Bilder der ersten Halbzeit: picasaweb.google.com/svhornbilder/Svhornggvienna1Hzt

Bilder 2. Halbzeit: picasaweb.google.com/svhornbilder/Svhornggvienna2Hzt

nach dem Spiel: picasaweb.google.com/svhornbilder/Svhornggviennanachdemspiel

SV Horn! Be Part Of It

bearbeitet von StopGlazer

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Rapidler

kannte den Auswärtssektor bisher nur noch ohne Dach und da war es dort schon eher ungemütlich und vor allem sehr schwierig, sich das Match von einer halbwegs vernünftigen Position aus anschauen zu können. Mit dem Ausbau zum Vollvisier-Hochsicherheitskäfig wirkt es tatsächlich noch klaustrophobischer.

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SV Horn - SK Rapid 1:7 (1:3) 22.10.2008

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da ich nicht unter klaustrophobie leide, ist mir das dach lieber als im regen stehen zu müssen.

aber der horner käfig ist echt so gebaut, dass ab einem belag von ca. 100 away-fans auch weniger anfällige beklemmungsgefühle bekommen. durch baumängel ist er allerding bei allenfalls aufkommender panik leicht auseinanderzunehmen. denn die unten begrenzenden werbebanden sind so unzureichend fixiert (zu wenige schrauben, zu kleine beilagscheiben), sodass sie mit wenigen tritten entfernt werden können.

beim spiel horn vs. vienna haben ein paar fans bei chants rhythmisch dagegengeklopft, da sie ein guter resonanzkörper waren. die werbetafeln waren im nu aus der verankerung gerissen. dummerweise wollten die ordner das als randale auslegen und haben die polizei zu einem einsatz animiert. die wollte zunächst gar nicht, hat aber den immer nervöser gewordenen ordnern dann doch nachgegeben...

*****

hier noch die beiden lieder, die als vorbilder für die im ausgangsposting genannten verballHORNungen dienten:

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