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ÖFB Legionäre Gesamtübersicht

323 Beiträge in diesem Thema

Edit: Martin Pusic hat nun mit dem heimischen Mattersburg auch einen Verein gefunden.

Edit: Ismael Tajouri spielt nun für die libysche Nationalmannschaft (hat ein Spiel für das A-Team im September 2018 gemacht), scheint also auch noch die libysche Staatsbürgerschaft zu haben, gilt jedenfalls ab nun als Fußball-Libyer.

Edit: Dejan Stojanovic hat die mazedonische Staatbürgerschaft zurückgegeben, ist nun (wieder) Österreicher auch im Sinne des Fußballs.

Edit: Jonas Auer, der bei Slavia Prag ohnehin nie auf dem Spielbericht stand, wurde in die zweite tschechische Liga verliehen (Zivkov), wird hier vorerst nicht weiter verfolgt.

bearbeitet von Lampard

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Österreichische Fußballlegionäre

Bilanz Herbst 2018

 

Die Herbstmeisterschaften, sowie die gesamte Meisterschaften in Norwegen, Südkorea und den USA sind beendet, daher ist es Zeit für die halbjährliche Bilanz.

Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Dezember 2018) sowie in Top-5-A-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Mazedonien, Litauen, oder auch Indien und Singapur und in Zukunft Südafrika, und B-Ligen wie in den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien, Kroatien, Zypern oder Schottland, oder schwächere erste, zweite, dritte oder noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter und Spieler, die eindeutig den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind.

 

Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe nicht.

Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort immer noch hervorragender 12.

Von den 61 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Herbstmeisterschaft 2018 55 zum Einsatz, das sind um 5 mehr als im Frühjahr 2018 (und gleich viele wie in der Rekord-Halbsaison im Herbst 2017). 25 von ihnen und somit 45 Prozent spielen allerdings in (noch konkurrenzfähigen) schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl alle schwächer).

 

In der Herbstsaison 2018 nicht zum Einsatz kamen Markus Suttner (Brighton), Georg Teigl (Augsburg), Lukas Jäger (Nürnberg), Arnel Jakupovic (Empoli), und die Dreier-Torhüter Michael Langer (Schalke) und David Stemmer (Anorthosis).

 

Die im Herbst 2018 eingesetzten 49 Feldspieler haben 55 Tore geschossen. Führender der “Torschützenliste” ist Royer mit 10 Toren alleine seit Juni vor Arnautovic mit 5, sowie Gorgon und Haring mit 4.

Folgend die Bilanz der 55 eingesetzten Spieler:

 

Christian Fuchs (32), Leicester City, England (2.): In seiner vierten und wohl letzten Saison in Leicester hat der Linksverteidiger, über Jahre einer der besten österreichischen Legionäre, leider seinen Stammplatz verloren, wie es sich schon in der vergangenen Saison abzeichnete (sein Ersatzmann wurde mittlerweile englischer Teamspieler). Somit kam er in der Meisterschaft nur in einer von 20 Runden (über die ganze Distanz) zum Einsatz. Er lässt eben in dieser Saison eine tolle Zeit beim Meister 2016 ausklingen. Leicester, im Vorjahr 9., ist heuer bisher (ohne viel Fuchs-Beitrag) 8.

 

Sebastian Prödl (31), FC Watford, England (2.): Im Nationalteam noch sehr gefragt, hat der Innenverteidiger leider ebenfalls in seiner vierte Saison bei dem Verein seinen Stammplatz verloren. Er wurde überhaupt nur 1x ein- und dann wegen Verletzung gleich wieder ausgewechselt. Das warf ihn weiter zurück. Nun scheint er wieder fit zu werden, aber nach wie vor sogar auf der Tribüne sitzen zu müssen. Eventuell wird er sich nach Veränderung umsehen müssen. Watford ist bisher (ohne viel Prödl-Beitrag) guter 9. (Vorjahr 14.).

 

Marko Arnautovic (29), West Ham United, England (2.): Österreichs auffälligster Fußballer ist derzeit sicher auch einer der besten – und der einzige Österreicher, der heuer in der PL regelmäßig spielt. Wenn er nicht verletzt ist, ist er in seiner zweiten Saison ein wichtiger Leistungsträger bei den Londonern. In den bisher 20 Runden spielte er 14x, immer von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 9x ausgewechselt (oft wegen Verletzung), und fehlte ansonsten auch nur verletzt. Und er schoss immerhin 5 Tore. West Ham spielt aber insgesamt als bisheriger 11. (Vorjahr 13.) unter den Erwartungen. Wie immer gibt es einige Transfergerüchte um Arnautovic.

 

David Alaba (26), Bayern München, Deutschland (3.): Für Österreichs erfolgreichsten Fußballer gehen bald die Superlativen aus. Seit 2011 ist er durchgehend Stammspieler beim deutschen Meister, und gerade mal im besten Fußballeralter. Man könnte höchstens sagen, dass er nicht ganz auf seinem Zenit spielt wie vor zwei oder drei Jahren, und dass sein Verein heuer nach langer Zeit zur Halbzeit der Saison nur Zweiter ist. Heuer wieder durchgehend als Linksverteidiger eingesetzt, spielte er in allen 17 Begegnungen, davon 15x von Beginn an, 12x durch, wurde 3x aus- und 2x eingewechselt. Damit ist seine Einsatzstatistik sogar besser als in den letzten Jahren. Und er schoss wieder 1 Tor. In der CL (Bayern Gruppensieger) spielte er in 5 der 6 Begegnungen durch. Auf Vereinsebene ist er nach wie vor unser Top-Legionär.

 

Stefan Ilsanker (29), RB Leipzig, Deutschland (3.): Der verlässliche defensive Mittelfeldspieler spielt nun schon seine vierte Saison in Leipzig. Nicht immer von Beginn an eingesetzt, ist er doch nach wie vor eine wertvolle Stütze der roten Bullen. Er spielte in 13 der 17 Begegnungen (1x rotgesperrt), 7x von Beginn an, 6x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, musste aber 6x von der Bank kommen, dabei wurde er 1x gleich ausgeschlossen. In den 6 Spielen der EL spielte er 5x von Beginn an, wurde je 1x aus- und eingewechselt, wobei Leipzig allerdings schon ausschied. Der Verein ist heuer als 4. auf CL-Kurs (im Vorjahr nur 6.). Auf seiner Position bleibt Ilsanker einer der besten Österreicher.

 

Konrad Laimer (21), RB Leipzig, Deutschland (3.): In seiner zweiten Saison in Leipzig unterliegt der Salzburger weiter oft der Rotation, kam aber doch auf eine befriedigende Einsatzstatistik. Meist zentral oder rechts defensiv im Mittelfeld eingesetzt, kam er auf 13 Einsätze in 17 Runden, spielte aber nur 1x durch, wurde 5x aus- und 7x eingewechselt. In der EL spielte er hingegen alle 6 Spiele durch. Man hat den Eindruck, dass er ein wenig stagniert und Potential nach oben hat, aber das ist Jammern auf recht hohem Niveau.

 

Marcel Sabitzer (24), RB Leipzig, Deutschland (3.): Ebenfalls schon die vierte Saison in Leipzig, ist der flexibel einsetzbare Offensivspieler fraglos weiterhin eine Stammkraft. Er spielte in 15 der 17 Runden, davon 12x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde nur 3x aus- und 2x eingewechselt, fehlte nur verletzt oder gelbgesperrt. Nur seine Torerfolge sind heuer mit bisher 2 noch mager. In der EL spielte er in 5 der 6 Spiele, 3x von Beginn an, 2x durch, wurde 1x aus- und 2x eingewechselt, blieb ohne Torerfolg. Im Verein hält er über Jahre ein hohes Niveau.

 

Pavao Pervan (31), VfL Wolfsburg, Deutschland (3.): In höherem Fußballeralter in seiner ersten Legionärssaison vom LASK gekommen, war es klar, dass er als zweiter Keeper engagiert wurde. Somit spielte er auch nur in der zweiten von 17 Runden 1x durch, als der Stammtormann verletzt war, saß ansonsten immer auf der Bank. Ohne viel Hilfe des serbisch-stämmigen Tormanns ist Wolfsburg heuer guter 5. (Vorjahr 16.).

 

Florian Grillitsch (23), TSG Hoffenheim, Deutschland (3.): Der Wechsel zum Vorjahres-Dritten, mit dem er heuer allerdings bisher nur auf Rang 7 liegt, war für den Mittelfeldspieler sicherlich ein Aufstieg. Und er war zunächst auch klarer Stammspieler, bevor es, auch wegen einer Verletzung, etwas schlechter lief. Insgesamt kam er aber doch auf 14 Einsätze in 17 Runden, 1x von Beginn an, spielte 8 davon durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 2x von der Bank. Zwei Runden lang war er verletzt. In der CL, wo man allerdings als Gruppenletzter ausschied, spielte er 5 Begegnungen von Beginn an, 3x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt und schoss 1 Tor. Insgesamt eine solide Saison des Niederösterreichers mit weiterem Verbesserungspotential, ist angeblich sogar im Blickfeld englischer Spitzenteams.

 

Stefan Posch (21), TSG Hoffenheim, Deutschland (3.): Der talentierte Innenverteidiger, seit 4 Jahren bei dem Verein in Baden-Württemberg, und das zweite Jahr im A-Kader, hatte es heuer schwer, wurde in über der Hälfte der 17 Spiele nicht berücksichtigt. Vor der Saison verletzt, kam er auf 7 Einsätze, immer von Beginn an, spielte 6x durch (davon immerhin die letzten 3 Runden), wurde nur 1x ausgewechselt. In der CL spielte er 2 der 6 Spiele durch. Es scheint, dass er sich wieder ins Team spielt und seine Karriere doch keinen wirklichen Knick erleidet, wie es zeitweise aussah.

 

Valentino Lazaro (22), Hertha BSC, Deutschland (3.): Nach einem Jahr Leihe im Sommer fix verpflichtet, hat sich der in Graz geborene, in Berlin (nach einer Umstellung) hauptsächlich als rechter Verteidiger eingesetzte Defensivspieler auf der rechten Seite als eine absolute Stammkraft erwiesen. Er spielte alle Spiele durch, hat in den 17 Runden keine einzige Minute versäumt (als einer von 2 Bundesliga-Legionären) und mauserte sich damit zu einem der besten österreichischen Legionäre. Im Vorjahr 10., ist Hertha (mit höheren Zielen) heuer bisher 8. Es wundert nicht, dass es um Lazaro Transfergerüchte (Milan?) gibt.

 

Julian Baumgartlinger (30), Bayer Leverkusen, Deutschland (3.): Der Nationalteam-Kapitän hatte in seiner schon dritten Saison in Leverkusen lange Zeit einiges Pech und fiel die ersten 9 Runden aus. Danach wurde er auch nicht in jedem Spiel eingesetzt und kam somit nur auf 5 Einsätze in 17 Runden, 4x von Beginn an, wobei er da immer durchspielte (1x Kapitän war) und 1x eingewechselt wurde. Der Verein, im Vorjahr 5., ist bisher nur enttäuschender 9. In der EL (aufgestiegen) spielte Baumgartlinger in 3 der 6 Spiele, 2x von Beginn an und durch, 1x eingetauscht. Grundsätzlich sollte der Defensivmann in Leverkusen weiter gefragt sein und endlich Stammspieler werden können.

 

Aleksandar Dragovic (27), Bayer Leverkusen, Deutschland (3.): An sich schon seit Sommer 2016 in Leverkusen, ist eine Leihe im letzten Jahr zu Leicester eher schief gegangen. Trotzdem wollte der Wiener noch einmal in der deutschen Liga durchstarten. Es ist ihm zumindest besser als befürchtet gelungen. In den 17 Runden kam er zu 11 Einsätzen, 10 davon von Beginn an, wobei er immerhin 9x durchspielte, je 1x aus- (verletzt) und eingewechselt wurde, nur in der Mitte der Hinrunde öfters mal auf der Ersatzbank saß. Und er schoss sogar 2 Tore. In der EL machte er alle 6 Spiele von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 1x ausgewechselt. Seine Leistungen sind nicht immer stabil, er ist jedoch wieder ein Faktor bei dem Verein.

 

Ramazan Özcan (34), Bayer Leverkusen, Deutschland (3.): Nun schon die dritte Saison in Leverkusen engagiert, und nach wie vor als Nummer 2, spielte er wenigstens in den ersten beiden der 17 Runden, da der Stammkeeper verletzt war. Die ihm zugedachte Rolle scheint der geborene Vorarlberger offenbar für die letzte Phase seiner Karriere akzeptiert zu haben.

 

Marco Friedl (20), Werder Bremen (Leihe), Deutschland (3.): Seit Januar 2018 (bis Sommer 2019) von Bayern München hierher verliehen, um Spielpraxis zu sammeln, kämpft das Tiroler Talent, das seit 2008 in München fußballerisch aufgewachsen ist, um den Anschluss. Leider verbrachte der Verteidiger die meiste Zeit auf der Ersatzbank. Er wurde in 3 von 17 Runden eingesetzt, 2x von Beginn an, spielte 1x durch, wurde je 1x aus- und eingewechselt. Das ist eine schlechtere Bilanz als im Frühjahr. Obwohl ihn der Trainer anscheinend mag, ist er von einem Durchbruch weit entfernt.

 

Martin Harnik (31), Werder Bremen, Deutschland (3.): Im Spätsommer/Herbst seiner Karriere kehrt der Stürmer also zu dem Verein zurück, bei dem ihm der Durchbruch seines erfolgreichen Fußballer-Profilebens gelang (von 2007 bis 2009). In drei Runden verletzt, kam er in den 17 Spielen insgesamt zu einer ordentlichen Anzahl an Einsätzen, nämlich zu 10. 6x spielte er von Beginn an, allerdings nur 1x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Dabei schoss er 2 Tore. Seine Rolle zwischen Spielfeld und Bank wird er wohl beibehalten. Bremen macht als 10. (Vorjahr 11.) kaum Fortschritte.

 

Florian Kainz (26), Werder Bremen, Deutschland (3.): In seiner schon dritten Saison in Bremen wollte dem auch im Blickfeld des Nationalteams stehende Mittelfeldspieler der endgültige Durchbruch in die Stammelf glücken. In der ersten Hälfte der Herbstsaison sah es auch gut aus, doch dann wechselte der Steirer doch immer mehr auf die Ersatzbank, wurde bisweilen sogar nicht im Kader berücksichtigt. So kam er nur auf 8 Einsätze in 17 Runden, 5x von Beginn an, wurde jedes Mal ausgewechselt, und er kam 3x von der Bank. Damit hat sich die Bilanz gegenüber dem Frühjahr sogar verschlechtert. Er scheint bisweilen immer noch ein Fremdkörper zu sein.

 

Philipp Linhart (22), SC Freiburg, Deutschland (3.): In seinem zweiten Jahr in Frankfurt nach Leihe von Real Madrid fix verpflichtet, schien der Verein also Vertrauen zu dem Innenverteidiger zu finden, aber die Einsatzstatistik gibt das nicht wieder. Er kam nur auf 8 Einsätze in 17 Runden, davon sogar nur 1x von Beginn an, wobei er ausgetauscht wurde. 7 x kam er von der Bank. Freiburg ist nach Rang 15 im Vorjahr heuer bisher zumindest 11. Für den Niederösterreicher wird es aber schwer werden, seiner Karriere Auftrieb zu verleihen.

 

Phillipp Mwene (24), FSV Mainz 05, Deutschland (3.): Vom Zweitligaabsteiger Kaiserslautern zum Bundesligist Mainz – ein toller Aufstieg für den Rechtsverteidiger aus Wien. Nach einer Anlaufzeit schien er sich an die erste Elf heranzuarbeiten, bevor ihn eine langwierige Knieprellung zurückwarf. So kam er auf nur 6 Einsätze in 17 Runden, 2 davon von Beginn an und durchgespielt, bei 4 Einwechslungen. Wenn er die Verletzung überwindet, kann es noch etwas werden mit ihm. Mainz ist heuer bisher 12., nach Platz 15 im Vorjahr.

 

Karim Onisiwo (26), FSV Mainz 05, Deutschland (3.): Seit Beginn des Jahres 2016 bereits in Mainz, war der überall im Sturm einsetzbare Stürmer aus Wien nie viel mehr als ein Edeljoker. Das gilt auch für heuer. Er kam auf 12 Einsätze in 17 Runden, immerhin 4 von Beginn an, wobei er 1x durchspielte und 3x ausgewechselt wurde. 8 x musste er von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. Offenbar wird er über die derzeitige Rolle, zumindest in Deutschland, nicht hinauskommen, was man aber auch als Jammern auf hohem Niveau bezeichnen könnte.

 

Guido Burgstaller (29), Schalke 04, Deutschland (3.): Genau zwei Jahre ist der Kärntner nun auf Schalke, und der Mittelstürmer ist nach wie vor meist in der Stammelf der Gelsenkirchener zu finden, somit gehört er weiter zu den den Top-Legionären. Allerdings litt auch er unter der schwachen Gesamtperformance Schalkes in der Meisterschaft – nur 13. nach dem Vizemeister-Titel in der vergangenen Saison. Er kam auf 14 Einsätze in 17 Runden, fehlte nur in den letzten 3 wegen einer Verletzung. 9 x spielte er von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 3x aus- und 5x eingewechselt. Er schoss heuer bisher nur 2 Tore. In den 6 Spielen der CL spielte er 4x, 1x von Beginn an und durchgespielt und 3x eingewechselt, und er schoss 1 Tor (Schalke stieg immerhin ins Achtelfinale auf). Vielleicht nicht ganz so erfolgreich wie letztes Jahr, aber er spielt weiter auf hohem Niveau.

 

Alessandro Schöpf (24), Schalke 04, Deutschland (3.): Gleich lang engagiert wie Burgstaller, hat er sich in den zwei Jahren nicht ganz so gut durchsetzen können, aber der rechte Mittelfeldspieler, der offensiv fast universell einsetzbar ist, ist doch etabliert und ein wichtiges Mitglied im Kader von Schalke. Er spielte in 13 der 17 Begegnungen, immerhin 9x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss 1 Tor. In der CL spielte er in 4 der 6 Spielte, 3x von Beginn an und durch, wurde 1x eingewechselt und schoss 1 Tor. Er gehört sicher zu den besten Legionären im Mittelfeld.

 

Kevin Stöger (25), Fortuna Düsseldorf, Deutschland (3.): Der Mittelfeldspieler galt mal als eines der größten Talente Österreichs. Nach Abstieg in die 2. Liga, erreichte er in der vergangenen Saison mit Düsseldorf wieder den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Hier saß er in der ersten Saisonhälfte mehr auf der Bank, aber er kämpfte sich in der zweiten Saisonhälfte zum Stammspieler hoch. So kam er auf 11 Einsätze in 17 Runden, 10 von Beginn an, spielte 8x durch, wurde nur 2x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Er hat sicher noch Potential für mehr. Auch der Verein liegt als Aufsteiger als 14. auf einem befriedigenden Platz.

 

Kevin Danso (20), FC Augsburg, Deutschland (3.): Seit März 2017 in den A-Kader der Augsburger aufgestiegen, schien er sich hochgelobt als Bundesligaspieler zu etablieren und spielte sogar schon in der Nationalmannschaft. Doch in dieser Saison konnte er sich auf seiner Position in der Innenverteidigung nicht durchsetzen. Er spielte 5x in 17 Runden, 2x von Beginn an und durch (in den letzten 2 Runden), wurde 3x eingewechselt. Augsburg scheint ihn aber weiter zu schätzen. Der Verein kämpft heuer als 15. wieder gegen den Abstieg (Vorjahr 12.).

 

Michael Gregoritsch (24), FC Augsburg, Deutschland (3.): Der immer noch junge, talentierte Stürmer (meist hängende Spitze) ist in seiner zweiten Saison in Augsburg Stammspieler, seine Leistung scheint jedoch nicht so gut zu sein wie in der vergangenen Saison, was ja auch für den Verein gilt. Er spielte in 16 der 17 Runden, 14x von Beginn an, aber nur 6x durch, wurde 8x aus- und 2x eingewechselt. Und der Goalgetter des Vereins in der letzten Saison schoss heuer bisher nur 3 Tore. Der Steirer gehört sicher zu den besten österreichischen Stürmern, aber er muss weiter Leistung bringen.

 

Martin Hinteregger (26), FC Augsburg, Deutschland (3.): Wohl weiter die Nummer 1 unter den österreichischen Innenverteidigern, ist der Kärntner in seinem dritten Jahr unumstrittene Führungspersönlichkeit in Augsburg. Er spielte in den ersten 15 der 17 Runden durch, bevor er in der folgenden Runde wegen Verletzung ausgetauscht wurde und in der letzten fehlte. Er machte auch wieder 2 Tore. An ihm liegt es wohl nur wenig, dass Augsburg zuletzt zurückfiel.

 

Kevin Wimmer (26), Hannover 96 (Leihe), Deutschland (3.): In drei Jahren in England, konnte sich der Oberösterreicher, der in Köln seinen persönlichen Aufstieg erlebt hatte, nicht so recht durchsetzen, sodass er nun von Stoke nach Hannover verliehen wurde. Doch nach 5 Runden verlor der Innenverteidiger sogar hier seinen Stammplatz. So kam er auf 11 Einsätze in 17 Runden, 8x von Beginn an, spielte da immerhin immer durch, und kam 3x von der Bank (und wurde selbst da 1x wieder ausgetauscht). Gerade in der zweiten Herbstsaison-Hälfte wurde er wenig eingesetzt, und sein Verein kämpft als 17. (Vorjahr 13.) hart gegen den Abstieg. Es könnte leider weiter bergab gehen für Wimmer.

 

Georg Margreitter (30), FC Nürnberg, Deutschland (3.): In seiner dritten Saison in Nürnberg spielt der routinierte Verteidiger nun erstmals in der Ersten Deutschen Bundesliga. Er blieb dort unumstrittener Stammspieler und spielte alle 17 Runden ohne Auswechslung durch, als einer von nur 2 österreichischen Bundesliga-Legionären. In den letzten 4 Runden war er sogar Kapitän. Und er schoss 1 Tor. Er bringt also eine tolle Leistung in dieser Saison., aber es reicht bisher nicht für die Mannschaft insgesamt, die Nürnberger sind 18. und Letzter.

 

Darko Bodul (29), Jenissei Krasnojarsk, Russland (6.): In der bereits dritten Saison in Russland ist der Stürmer zum sibirischen Aufsteiger gewechselt. Insgesamt ist er dort allerdings weniger erfolgreich als in Perm. In den bisher 17 Runden kam er nur 10x zum Einsatz (vor allem am Beginn der Saison, bevor seine Spielminuten-Bilanz immer schwächer wurde), davon 7x von Beginn an, er spielte 3x durch, wurde 4x aus- und 3x eingewechselt. Und er blieb leider ohne Torerfolg. Sein Team ist noch dazu abgeschlagener Letzter. Insgesamt hält sich Bodul immer noch gut, da er in der starken russischen Liga spielt, aber es scheint in seiner Karriere nun bergab zu gehen.

 

Maximilian Wöber (20), Ajax Amsterdam, Niederlande (11.): Die zweite Saison für den jungen Verteidiger beim niederländischen Vizemeister, der auch heuer auf Rang 2 liegt. Im Prinzip läuft die Saison wie die erste – er bekommt seine Einsätze, aber eher wenn ein Mitspieler verletzt ist oder als Einwechselspieler, verbringt viel Zeit auf der Bank. Er wurde in 8 der 17 Meisterschaftsspiele eingesetzt, 4x von Beginn an, spielte nur 1x durch, wurde 3x aus- und 4x eingetauscht. In den 12 Spielen der CL (Quali und Gruppe, Ajax weiter ins Achtelfinale aufgestiegen) spielte er 6x, 4x von Beginn an, 2x durch, wurde je 1x ausgewechselt und auch ausgeschlossen, kam 2x von der Bank. Er ist noch zu inkonstant.

 

Armin Mujakic (23), Atromitos Athen, Griechenland (13.): Der Stürmer, der es vom Amateurteam Rapids in der Regionalliga in die griechische Super League geschafft hat, weil ihn Trainer Canadi von früher her offenbar schätzte, hat seine Chance angesichts des sportlichen Sprungs relativ gut genutzt. Er kam in 11 der bisher 14 Spiele zum Einsatz, 3x von Beginn an, wurde allerdings jedes Mal ausgetauscht und kam 8x als Einwechselspieler. Tor hat er leider noch keines geschossen. In den 2 Spielen der EL Quali, nach denen Atromitos gleich ausschied, spielte er 1x von Beginn an und wurde aus- sowie 1x eingetauscht. Aber er hat sicher die Chance sich weiter zu entwickeln. Atromitos, im Vorjahr 4., liegt heuer bisher sogar auf dem hervorragenden 3. Rang.

 

Emanuel Sakic (27), Atromitos Athen, Griechenland (13.): Der Defensivspieler, den Canadi schon im Januar geholt hatte, hat in dieser Saison voll eingeschlagen. Er stand in allen 14 Meisterschaftsspielen in der Startelf, spielte 12x durch, und wurde nur in 2 Spielen (in den letzten Minuten) ausgetauscht. Und er schoss sogar ein Tor. In den 2 EL-Spielen kam er einmal zum Einsatz und wurde ausgetauscht. Wenn man die relative Stärke der Liga und des Klubs berücksichtigt, gehört dieser eher wenig bekannte in Wien geborene Ex-Altacher sicher zu den bemerkenswerten Legionären in dieser Saison.

 

Srdjan Spiridonovic (25), Panionios Athen, Griechenland (13.): Der Wiener mit serbischen Wurzeln spielt nun die zweite Saison bei diesem Athener Mittelständler und ist gut etabliert. Er spielte in 11 der 14 Runden (3x hintereinander fehlte er aus unbekannten Gründen), und zwar immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 5x ausgewechselt. Tor schoss der Stürmer allerdings leider keines in dieser Saison. Panionios, im Vorjahr 7, liegt heuer auf dem etwas enttäuschenden 10. Rang. Insgesamt eine solide Leistung von Spiridonovic.

 

Marvin Egho (24), Randers FC, Dänemark (14.): Der geborene Wiener, der sich in Österreich nicht so recht durchsetzen konnte, dann in der Slowakei Meister wurde, ist nun in der stärkeren dänischen Liga angekommen. Nach schwierigem Start wurde der Stürmer gegen Ende der Herbstsaison Stammspieler des heuer als derzeit 6. erfolgreichen Klub (im Vorjahr als Vorletzter nur nach Relegation nicht abgestiegen). Insgesamt spielte er in den für ihn möglichen 14 Runden 13x, 9x von Beginn an, in den letzten 4 Runden durch, wurde davor 5x aus- und 4x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore. Egho scheint sich eingelebt zu haben.

 

Thorsten Schick (28), Young Boys Bern, Schweiz (15.): Der steirische defensive Mittelfeldspieler behält auch in seiner nun schon dritten Saison beim Schweizer Meister, der die heurige Saison noch stärker dominiert als die vergangene, seine Rolle als eine Art Joker bei. Insgesamt ist seine Einsatzstatistik aber doch mager, mit 11 Einsätzen in 18 Runden, davon 4 von Beginn an, wobei er 2x durchspielte und 2x ausgewechselt wurde. 7 x kam er von der Bank. In den 8 Spielen der CL kam er nur zu 2 Einsätzen, spielte 1x durch und wurde 1x eingewechselt (YB schied als Gruppenletzter aus). Aber immerhin, er ist beim mit Abstand besten Schweizer Team und scheint dort eben seine Rolle gefunden zu haben.

 

Dejan Stojanovic (25), FC St. Gallen, Schweiz (15.): Der mazedonisch-stämmige Tormann hat sich endgültig für die österreichische Staatsbürgerschaft entschieden und gilt damit natürlich wieder als österreichischer Legionär. Beim Schweizer Mittelständler, wo er seit Sommer 2016 spielt, ist er seit einiger Zeit Stammkeeper, spielte in 17 der 18 Runden durch, fehlte nur in der letzten Runde krankheitsbedingt. Auch in den 2 Quali-Spielen für die EL (ausgeschieden) spielte er durch. St. Gallen ist heuer bisher 6., war im Vorjahr 5. Er ist wohl nicht schlechter als Teamtormann Lindner.

 

Peter Tschernegg (26), FC St. Gallen, Schweiz (15.): Das zweite Jahr in St. Gallen läuft für den Mittelfeldspieler nicht so gut. Er verlor seinen früheren Stammplatz, spielte nur in 7 der 18 Runden, davon 4x von Beginn an, nur 1x durch, wurde 3x aus- und 3x eingewechselt. Im Finish der Herbstrunde war er dazu noch verletzt. In der EL-Quali spielte er gar nicht. Die Karriere des Steirers steckt also ein wenig in der Sackgasse.

 

Marc Janko (35), FC Lugano, Schweiz (15.): Der heuer nun älteste Legionär, der es sogar wieder ins Nationalteam geschafft hat, spielt in seiner ersten ganzen Saison in Lugano eine noch kleinere Rolle als im ersten Halbjahr. Zu Beginn und zum Ende der Herbstsaison war verletzt, dazwischen fast immer auf der Bank. Nur in 6 der 18 Runden kam er zum Einsatz, gar nur 1x von Beginn an, wurde ausgewechselt, und 5x eingetauscht. Tor schoss er keines. Lugano ist, wie im Vorjahr, nur 8. Es ist nicht schwer vorherzusagen, dass wohl im Sommer, zumindest in der Schweiz, Jankos Karriere beendet wird.

 

Marco Djuricin (26), Grashopper Club Zürich, Schweiz (15.): Der Stürmer ist nun das zweite Jahr in Zürich, die Grashoppers haben ihn nach einer Leihe im ersten Jahr ganz von Salzburg verpflichtet. Leider lief es für ihn persönlich nur im ersten Drittel der Meisterschaft gut, danach wurde er schwer verletzt. So kam er nur in 9 der 18 Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore. Der Verein ist noch dazu wie im Vorjahr nur 9. und Vorletzter und kämpft gegen den Abstieg. Der Wiener hat aber immer noch die Chance, seine Karriere voranzubringen.

 

Raphael Holzhauser (25), Grashopper Club Zürich, Schweiz (15.): Der Mittelfeldspieler, schon früher in der deutschen Bundesliga, versucht in der Schweiz seine Legionärs-Karriere wiederzubeleben. Er war auch durchgehend Stammspieler, spielte in 14 der 18 Runden von Beginn an, fehlte nur in den letzten 3 Runden wegen Verletzung und wegen einer Gelbsperre. Aber seine Leistungen waren sehr durchwachsen. Er spielte nur 6x durch und wurde 8x ausgewechselt. Und er schoss 2 Tore. Auch wenn man sich die Situation des Vereins ansieht, scheint es sportlich für ihn nicht besser zu laufen als zuvor bei Austria Wien.

 

Heinz Lindner (28), Grashopper Club Zürich, Schweiz (15.): Der Teamtormann ist auch in der zweiten Saison absoluter Stammspieler bei den Grashoppers, obwohl es sportlich nicht so gut lief. Er spielte alle 18 bisherigen Partien durch. Mit 34 erhielt er bisher allerdings die zweitmeisten Tore, fast zwei pro Spiel, in der Liga (ex aequo mit Stojanovic!). Er bleibt zumindest einer der besten österreichischen Tormänner, auch wenn er Schwächen hat, die er wohl nicht mehr ausmerzen wird.

 

Emir Dilaver (27), Dinamo Zagreb, Kroatien (17.): Der Verteidiger, seit Jahren in eher schwächeren Ligen unterwegs, ist heuer beim kroatischen Meister, der auch heuer wieder klar voran liegt, bei einem relativ starken Team gelandet. Was seine Einsätze betrifft, hatte er ein Auf und Ab, fehlte vor allem dann, wenn er leider verletzt war. So kam er auf nur 8 Einsätze in 18 Runden, aber immer von Beginn an, spielte 7x durch und wurde 1x ausgewechselt. In der CL-Quali, wo man in der letzten Runde ausschied, spielte er dafür in allen 8 Spielen durch, in den folgenden 6 Spielen der EL machte er 4 der 6 Partien von Beginn an, spielte 3x durch und wurde 1x ausgewechselt (Zagreb klar aufgestiegen). Wenn nicht verletzt, scheint er ein guter, unterschätzter Legionär zu sein.

 

Alexander Gorgon (30), HNK Rijeka, Kroatien (17.): Der mittlerweile routinierte Offensivspieler spielt nun schon seine dritte Saison beim vorjährigen Vizemeister, der heuer mit einem Spiel Rückstand knapp am 3. Platz liegt. Der Wiener ist nach wie vor unumstrittener Stammspieler, der in 16 von bisher 17 Runden von Beginn an spielte, davon 9x durch, er wurde 7x aus- und 1x eingewechselt. Seit der 11. Runde ist er Kapitän. Und er schoss bisher 4 Tore. In den 2 Spielen der EL-Quali (ausgeschieden) spielte er auch durch und schoss 1 Tor. Es gibt Gerüchte, dass er den Verein im Winter verlassen könnte, bevor sein Vertrag im Sommer ausläuft.

 

Mario Pavelic (25), HNK Rijeka, Kroatien (17.): Der im Sommer von Rapid neu gekommene Rechtsverteidiger war anfangs meist in der Startelf, doch gegen Ende der Herbstsaison rückt er leider stärker auf die Ersatzbank. Insgesamt kam er auf 9 Einsätze in 17 Runden, immerhin immer von Beginn an, spielte 8x durch und wurde nur 1x ausgewechselt. Und er machte 1 Tor. Die zwei Spiele in der EL-Quali absolvierte er auch von Beginn an, wurde 1x ausgewechselt. Hoffentlich kann er sich im Frühjahr wieder durchsetzen.

 

Mario L. Vojkovic (23), NK Rudes, Kroatien (17.): Dieser weitgehend unbekannte Österreicher mit kroatischen Wurzeln, der schon im Alter von 12 Jahren von Klagenfurt nach Kroatien umzog, hat es heuer zu einem A-Liga-Team geschafft, wenn auch zu einem, das heuer als 10. und Letzter (Vorjahr 8.) der absolute Prügelknabe ist. Aber immerhin spielte er in 16 von 18 Runden, 13x von Beginn an, 10x durch, wurde je 3x aus- und eingewechselt, und schoss 1 Tor.

 

Daniel Sikorski (31), Nea Salamis, Zypern (18.): In seinem zweiten Jahr in Zypern wechselte der „Weltenbummler“ zu diesem Klub nach Famagusta. Aber fußballerisch hat es sich für ihn kaum ausgezahlt, da er immer nur eingewechselt wurde, das immerhin 12x in 14 Runden, aber nie in der Startelf stand. Und er schoss als Stürmer auch kein Tor. Der Klub (im Vorjahr nur 7.) ist derzeit mit Platz 5 auf Kurs ins obere Playoff. Sikorski ist jedoch ein wenig im Out.

 

Armin Gremsl (24), Doxa Katokopias, Zypern (18.): Die zweite Saison für den Tormann bei dem Verein aus einem Vorort Nikosias, und er ist auch heuer Stammtormann. Er spielte in 13 der bisherigen 14 Runde durch. Auf dem Niveau eines zyprischen Mittelständlers, und so schlecht ist das auch nicht, bringt er offenbar gute Leistungen. Der Verein, im Vorjahr 9., ist mit Rang 8 leider wieder auf Kurs unteres Playoff.

 

Nils Zatl (26), Doxa Katokopias, Zypern (18.): Auch der niederösterreichische Stürmer spielt seine zweite Saison bei Katokopias, und auch er ist weitgehend Stammspieler. In 11 der 14 Begegnungen spielte er von Beginn an, davon 6x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam 3x von der Bank. Mit dem Toreschießen klappt es heuer nicht so gut, er hat erst 2x getroffen. Ansonsten gilt für ihn ähnliches wie für Gremsl.

 

Daniel Bachmann (24), Kilmarnock FC (Leihe), Schottland (20.): Diese (zweite) Leihe zu einem schottischen Klub (von Watford) ist die wohl letzte Chance für den Tormann, sich auf der britischen Insel zu behaupten und vielleicht doch noch in der PL eine Rolle zu spielen. Doch auch bei dem Verein aus einem Glasgower Vorort brauchte er viel Geduld, bevor er seine Chance bekam. Erst ab der 13. Runde spielte er, somit kam er auf 9 durchgespielte Partien in für ihn möglichen 20 Runden. Dabei soll er allerdings überzeugt haben. Der Verein, im Vorjahr 5., liegt auf dem hervorragenden 3. Platz.

 

Peter Haring (25), Hearts of Midlothian, Schottland (20.): Der Burgenländer wagte den Sprung aus der zweiten österreichischen Liga (Ried) zu diesem Traditionsklub, und er hat voll eingeschlagen. Er spielte in 19 der 21 Begegnungen (fehlte in zwei Runden nur wegen Verletzung), immer von Beginn an, spielte 17x durch, wurde nur in den letzten 2 Runden ausgewechselt. Und er schoss auch 4 Tore. Die Hearts sind momentan 5. (Vorjahr 6.). Das Schottland-Abenteuer scheint sich voll auszuzahlen.

 

Samuel Sahin-Radlinger (26), SK Brann Bergen, Norwegen (23.): In der deutschen Bundesliga bei Hannover nicht zum Zug gekommen, wurde er in die schwache norwegische Liga verliehen, von wo aber schon so mancher Spieler Karriere machte. Der Tormann kam auch in den ersten 22 Runden durchgehend zum Einsatz, bevor ihn eine Knieverletzung bis zum Ende der Meisterschaft nach 30 Runden zurückwarf. Der Verein, im Vorjahr 5., schaffte als 3. die EL-Qualifikation. Brann wird eine Kaufoption nicht nutzen, offenbar muss der Oberösterreicher zu Hannover (ohne realistische Einsatzchancen) zurückkehren.

 

David Stec (24), Pogon Stettin, Polen (25.): Die erste Legionärs-Station führt den Wiener in die an sich recht schwache polnische Liga. Bald in der Stammelf, gab es dann doch Rückschläge für den Rechtsverteidiger. In 20 Runden wurde er 13x eingesetzt, 9x von Beginn an, er spielte 7x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt. Pogon, im Vorjahr 11., ist heuer als 5. immerhin auf Playoff-Kurs. Wie weit diese Verpflichtung den Ex-St.Pöltner weiterbringt, bleibt abzuwarten.

 

Richard Windbichler (27), Ulsan Hyundai, Südkorea (3. AFC): Die zweite Saison in Ulsan verlief für den verlässlichen Wiener Innenverteidiger fast spiegelgleich wie die erste. Wieder war er die meiste Zeit Stammspieler, fehlte nur in relativ wenigen Spielen, davon 2x wegen Rotsperre. In 28 der 38 Runden (einschließlich Meister-Playoff) wurde er eingesetzt, davon 26x von Beginn an, wobei er 25x durchspielte und 1x eben ausgeschlossen wurde. 2x kam er von der Bank. Und er machte 1 Tor. Als 3. (Vorjahr nur 4.) erreichte man die CL-Qualifikation über die Meisterschaft, sodass es nicht so störte, dass man in dieser Saison das Cupfinale verlor. Windbichler kündigte an, den Klub nach den zwei durchaus erfolgreichen Jahren zu verlassen.

 

Daniel Royer (28), Red Bulls New York, USA (2. CONCACAF): Die zweite volle Saison in New York (von 2 ½) war für den Stürmer die erfolgreichste in den USA. Er kam in 33 der 38 Meisterschaftsspiele (einschließlich Playoff) zum Einsatz, davon 28x von Beginn an, spielte 11x durch, wurde 16x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, und er musste nur 5x von der Bank kommen. Mit 13 geschossenen Toren bewirbt er sich um die Torschützenkrone der Legionäre (wird nach dem Frühjahr 2019 gewertet). Und er gewann mit seinem Klub den Grunddurchgang der MLS und erreichte immerhin das Halbfinale der Playoffs (Vorjahr nur Viertelfinale). Er dürfte ein weiteres Jahr bei den Bullen bleiben.

 

(Roland Putsche (27), Cape Town City, Südafrika (nur noch 6. CAF): Südafrikas Liga ist gegenüber Beginn der Saison aus den Top 5 in Afrika rausgefallen, daher nur kurz zu seinem 3. Jahr in Kapstadt: In 14 Begegnungen spielte er 12x, 11x von Beginn an, 10x durch, wurde je 1x aus- und eingewechselt, der Verein ist momentan 10.)

 

Von den 26 Legionären im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Herbst 2018 22 Österreicher, das sind gleich viele wie im Frühjahr 2018. Nicht zum Einsatz kamen Christoph Schösswendter (U. Berlin), Sascha Horvath (Dresden), Markus Pavic (Sochaux) und Tanju Kayhan (Adana Demirspor, dauerverletzt). Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft:

Andreas Weimann (27), Bristol City (11.), ENG: Leider in der PL nicht mehr gefragt, stellt der Ex-Teamspieler in der zweithöchsten englischen Spielklasse doch seinen Mann. Im Sommer hierher gewechselt, ist er fast durchgehend in der ersten Elf gefragt. In 24 der bisherigen 25 Begegnungen eingesetzt, spielte er 21x von Beginn an, 12x durch, wurde 9x aus- und nur 3x eingewechselt. Er schoss 5 Tore, allerdings in den ersten 5 Runden, seine Formkurve scheint nach unten zu gehen.

Moritz Bauer (26), Stoke City (12.), ENG: Shootingstar Star im Nationalteam, entschied sich der staatsbürgerschaftsmäßig von der Schweiz nach Österreich gewechselte rechte Defensivspieler nach dem Abstieg aus der PL bei Stoke zu bleiben. Er spielte in den ersten 2 Runden durch, wurde dann noch 1x eingewechselt, aber wurde seither sogar kaum noch für den Kader berücksichtigt. Er sollte im Jänner wohl versuchen zu wechseln.

Louis Schaub (24), FC Köln (2.), DE: Seine erste Legionärs-Saison bei dem Bundesliga-Absteiger verläuft erfolgreich. Der offensive Mittelfeldspieler ist Stammkraft, fehlte nur 2x krankheitsbedingt. Er kam in 16 der 18 Runden zum Einsatz, 15x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 6x ausgetauscht und musste nur 1x von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. So kann es weitergehen.

Christopher Trimmel (31), Union Berlin (4.), DE: Bereits die fünfte Saison für den Rechtsverteidiger in Berlin, und er ist bei der Union mittlerweile eine Institution geworden und heuer Kapitän der Mannschaft. Er spielte in 17 der 18 Runden, immer von Beginn an und durch! In den Medien bei uns wenig präsent, könnte man ihn aber als besten Zweitliga-Legionär bezeichnen.

Robert Zulj (26), Union Berlin (Leihe) (4.), DE: Bei Hoffenheim klappte es nicht so, daher wurde der offensive Mittelfeldspieler wieder in die zweite Liga, nach Berlin, verliehen. Hier spielte er immerhin 15x in für ihn möglichen 16 Runden, 8x von Beginn an, 5x durch, wurde 3x aus- und 7x eingewechselt. Er schoss (nur) 1 Tor. Es dürfte wieder leicht aufwärts gehen mit ihm.

Mathias Honsak (22), Holstein Kiel (Leihe) (5.), DE: Der Linksaußen gilt als Talent und wurde von RB Salzburg nach Kiel verliehen. Zunächst war er Stammspieler, bevor ihn eine Verletzung für 4 Spiele auf die Tribüne verbannte, danach kam er von der Bank. Gesamt kam er auf 13 Einsätze in 18 Runden, 7x von Beginn an, er spielte 3x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt. Er schoss 2 Tore. Die Bilanz ist durchaus herzeigbar.

Nikola Dovedan (24), FC Heidenheim (6.), DE: Der meist als hängende Spitze spielende Niederösterreicher gehört fraglos zu den besten Österreichern in der 2. Liga (sein Vertrag wurde kürzlich bis 2023 verlängert). Er spielte in allen 18 Runden, 17x von Beginn an, 14x durch, wurde nur 3x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 5 Tore. Sein Verein ist mit ihm überraschend erfolgreich. Er könnte zu höherem berufen werden.

Lukas Hinterseer (27), VfL Bochum (8.), DE: Das zweite Jahr in Bochum, läuft die Saison für den Mittelstürmer, zumindest persönlich, hervorragend. Er stand in allen 18 Runden in der Stammformation, davon spielte er gleich 15x durch, wurde nur 3x ausgewechselt, ein toller Wert für einen Stürmer. Und er schoss gleich 11 Tore, ist damit Zweiter in der Torschützenliste der Liga. Wenn er so weiter macht, könnte er wieder ein Fall für das Nationalteam werden.

Patrick Möschl (25), Dynamo Dresden (10.), DE: Leider verläuft die zweite Saison in Dresden für den Salzburger auch nicht besser als die erste. Er kam auf ganze 3 Einsätze in 18 Runden, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 2x von der Bank. Der Rechtsaußen war obendrein ab der 12. Runde durchgehend verletzt. Eine sehr schwierige Phase für ihn.

Lukas Gugganig (23), Greuther Fürth (11.), DE: Schon die dritte Saison bei Fürth ist der defensive Mittelfeldspieler weiter eine unumstrittene Stammkraft. Der Kärntner spielte in 15 der 18 Begegnungen (1x gelbgesperrt), immer von Beginn an, 10x durch, und wurde 5x ausgewechselt. Und er schoss auch 2 Tore. Er hält ein gutes Niveau und sollte vielleicht einmal die Chance bekommen sich weiter zu entwickeln.

Dominik Wydra (24), Erzgebirge Aue (12.), DE: Die zweite Saison in Aue verläuft für den meist als defensiven Mittelfeldspieler eingesetzten Wiener ebenso wenig ideal wie die im Frühjahr die erste, da er mehr Zeit auf der Ersatzbank statt am Spielfeld verbringen musste. In den 18 Runden kam er nur auf 7 Einsätze, davon 3 von Beginn an, 2x durchgespielt und 1x aus- sowie 4x eingewechselt. Man kann für ihn nur hoffen, dass es bald besser läuft.

Manuel Prietl (27), Arminia Bielefeld (14.), DE: Schon die dritte Saison in Bielefeld, scheint sich der defensive Mittelfeldspieler hier ausgesprochen wohl zu fühlen. Er stand in allen 18 Spielen in der Anfangself, spielte 12x durch und wurde 6x ausgewechselt. Und er schoss 3 Tore. Gegenüber der tollen letzten Saison erlebt sein Verein einen Rückschlag, aber an dem Steirer scheint das nicht zu liegen.

Stefan Kulovits (35), SV Sandhausen (15.), DE: Mit dieser sechsten Saison ist der defensive Mittelfeldspieler heuer der längst dienende Legionär beim selben Verein, der heuer hart gegen den Abstieg spielt. Erstmals kam er aber nicht so häufig zum Einsatz, nämlich nur in 5 der 18 Spiele (dann aber als Kapitän), spielte 3x durch, wurde 2x ausgewechselt. Vielleicht neigt sich seine Karriere dem Ende entgegen.

Christian Gartner (24), MSV Duisburg, (16.), DE: Der Burgenländer galt als eines der größten Talente, spielt nun seit Beginn dieses Kalenderjahres beim heurigen Abstiegskandidaten Duisburg, und kam nur auf 2 Einwechslungen zu Beginn der Saison, wobei er einen Kreuzbandeinriss erlitt und wieder die gesamte Herbstsaison ausfiel. Hoffentlich erfängt er sich noch einmal.

Konstantin Kerschbaumer (26), FC Ingolstadt (18.), DE: Der im Sommer neu gekommene Niederösterreicher ist noch der erfolgreichste der 3 österreichischen Legionäre beim überraschend und enttäuschend Tabellenletzten. Er hat in 17 der 18 Runden gespielt, 16x von Beginn an, wobei der Mittelfeldspieler gleich 14x durchspielte, nur 2x aus- und 1x eingewechselt wurde und 2 Tore schoss. An ihm liegt die schlechte Leistung des Vereins wohl eher weniger.

Marco Knaller (31), FC Ingolstadt (18.), DE: In der zweiten Saison endlich zunächst zur Nr. 1 aufgestiegen, spielte der Tormann nur die ersten 9 der 18 Runden (durch), konnte nicht überzeugen und wanderte ab Runde 10 auf die Ersatzbank und ab Runde 15 sogar auf die Tribüne. Er kann wohl auch diesen Klub abschreiben, wie es aussieht.

Thorsten Röcher (27), FC Ingolstadt (18.), DE: Die erste Auslandssaison lief für den Niederösterreicher, der von Sturm gekommen war, persönlich bis auf die letzten Runden nicht so schlecht. Er spielte in 14 der 18 Runden, 10x von Beginn an, 4x durch, wurde 4x ausgetauscht und leider auch 1x ausgeschlossen, kam 4x von der Bank, fehlte 1x gesperrt. Er schoss nur 2 Tore und leidet sicher auch unter der Gesamtsituation der Bayern.

Erwin Hoffer (31), KFCO Beerschot (3. in Periode 1, 1. in Periode 2), BEL: Der Stürmer hängt eine zweite Saison in der zweiten belgischen Liga an, und das wenigstens mittelmäßig erfolgreich. In den 20 Runden des komplizierten Meisterschaftssystems kam er zu 15 Einsätzen, 7x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 4x aus- und 8x eingewechselt. Er schoss nur 1 mageres Tor. Mehr ist für ihn wohl nicht mehr drinnen.

Rubin Okotie (31), KFCO Beerschot, (3. in P1, 1. in P2), BEL: Sein Verbleib bei dem Verein aus dem Antwerpener Stadtteil Wilrijk war nach dem verpatzten Frühjahr überraschend. Er kam aber auch heuer nur bis Runde 11 von 20 6x zum Einsatz, 2x von Beginn und und ausgewechselt, 4x von der Bank, danach nicht mehr. Und er schoss als Stürmer auch kein Tor. Die Karriere des Ex-Teamstürmers geht weiter steil bergab.

Yasin Pehlivan (29), Genclerbirligi (1.), TUR: In der zweiten türkischen Liga, und noch dazu beim Tabellenführer, ist der Ex-Teamspieler heuer wieder ein wenig im Blickfeld, umso mehr als der defensive Mittelfeldspieler absoluter Stammspieler ist. Er spielte in allen 17 Begegnungen von Anfang an, 15x durch, wurde nur 1x ausgetauscht und auch 1x ausgeschlossen. Es könnte noch ein ordentlicher letzter Abschnitt seiner Karriere werden.

Eren Keles (24), Adanaspor (11.), TUR: Der geborene Wiener, zuletzt bei St. Pölten, sucht seine Chance in der zweiten türkischen Liga. Die Statistik des Offensivspielers ist nicht so schlecht: 12 Einsätze in 17 Runden, 8x von Beginn an, 6x durchgespielt, 2x aus- und 4x eingewechselt, und 4 geschossene Tore.

Muhamed Ildiz (27), Giresunspor (13.), TUR: Zuletzt nur noch bei schwächeren Vereinen dieser Liga unterwegs, landete er im Sommer hier. In den für ihn möglichen 15 Runden spielte der Mittelfeldspieler 9x, 1x durch, wurde je 4x aus- und eingewechselt und schoss 1 Tor. In den letzten 2 Runden suspendiert, weil der Verein offenbar den Kader reduzieren musste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Österreichische Fußballlegionäre
Frühjahr 2019


Während das Winter-Transferfenster in den meisten Ländern am 31.1. endete, dauerte es in Österreich bis 6. Februar 2019, daher heuer erst jetzt mein halbjähriges Update zu den Transfers und der Aufstellung der Spieler. In einigen weiteren Ländern ist das Ende der Transferzeit zu einem noch späteren Zeitpunkt, und vertragslose Spieler können jederzeit wechseln, daher sind weitere Updates möglich.

Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Januar 2019) sowie in Top-5-A-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Champions League-Berechnung, (und wenn es sich mal ergibt in der Topliga Ozeaniens und den Top-1-B- Ligen außerhalb Europas). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Litauen, und auch Indien und Singapur, sowie ab sofort auch Südafrika, und B-Ligen wie in den Niederlanden, der Schweiz (und Liechtenstein), Tschechien, Kroatien, Dänemark, Zypern und Schottland, oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter.

Im Frühjahr 2019 stellt Österreich - nach Stand der Dinge - 60 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das ist um einer weniger als im Herbst 2018 (mittlerweile spielen 30 Österreicher, also die Hälfte, in der deutschen Bundesliga). Von diesen Legionären sind allerdings 25 Spieler oder 42% in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die österreichische Bundesliga (laut UEFA-5-Jahreswertung) als immer noch ausgezeichneter 12. ist.

 

Zugänge aus Österreich:

3 Spieler sind hier zu verzeichnen. Herausstechend natürlich der Wechsel von Teamspieler Peter Zulj in die belgische Top-10-Liga zum Traditionsklub Anderlecht. Und der ein halbes Jahr vereinslose Tormann Osman Hadzikic (nach Vertragsende letzten Sommer bei Austria Wien) geht in die Schweizer Liga zum FC Zürich, dürfte dort aber nur als Nummer 2 oder gar 3 vorgesehen sein. Eher ein Abstieg ist natürlich der Wechsel von Aleksandar Kostic von Rapid, wo er halt nicht mehr gefragt war, zu Radnicki Nis in die schwächere serbische Liga.

 

Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen:

5 Spieler fallen in diese Kategorie. Der aus österreichischer Sicht sicher wichtigste Transfer des Winters ist der überraschende Wechsel von Maximilian Weber von Ajax Amsterdam, wo er eher ein Ergänzungsspieler war, in die beste Liga der Welt zum Spitzenklub FC Sevilla, vorerst auf Leihbasis, aber ab Sommer fix verpflichtet (vorgesehen); ein echter Aufstieg, wenn er sich durchsetzt. Sehr bemerkenswert natürlich der Wechsel von Martin Hinteregger nach dem Zwist in Augsburg zu Eintracht Frankfurt, auch auf Leihbasis; wenn man die Tabelle ansieht, ist das auch ein Aufstieg. Markus Suttner, in Brighton nicht mehr gefragt, schafft es durch eine weitere Leihe immerhin wieder in die deutsche Bundesliga zu Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Weniger vielversprechend die Rückkehr von Tormann Samuel Sahin-Radlinger nach dem Leihvertrag im norwegischen Bergen, wo man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte, zu Hannover 96, da er dort nicht als Nummer 1 vorgesehen ist. Darko Bodul verlässt die russische Liga und heuert in der weit schwächeren weißrussischen an – aber immerhin geht er vom Tabellenletzten Krasnojarsk zum Vizemeister Schachtjor Soligorsk.

 

Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder oder B/Jugendteams in relevante A-Ligen

2 Spieler sind hier zu nennen, doch nur für einen ist es ein Aufstieg. Das ist ein neues österreichisches Talent, Christoph Baumgartner, der es vom Amateurteam in Hoffenheim in den A-Kader schaffte. Hingegen ist der Wechsel von Markus Pavic vom französischen Zweitligisten Sochaux, wo er nicht zum Einsatz kam, zurück nach Kroatien, wieder zu einem Abstiegskandidaten, NK Istra, wohl kein Fortschritt.

 

Abgänge in niedrigere oder zu schwache Ligen

Auf 4 Spieler trifft diese Kategorie zu. Für Florian Kainz ist der Wechsel von der ersten in die zweite Bundesliga von Werder Bremen, wo er sich nicht recht durchsetzen konnte, zu Absteiger und Aufstiegskandidaten FC Köln wohl kein so schlechtes Geschäft. Richard Windbichler hingegen wechselt nach Vertragsende im südkoreanischen Ulsan nur in die zweite dänische Liga (Viborg FF) und gerät damit aus dem Blickfeld. Mario Lovre Vojkovic wechselt vom Letzten der kroatischen Liga, NK Rudes zum Letzten der zu schwachen slowenischen Liga (NK Krsko), und wird somit auch nicht weiter verfolgt. Und Roland Putsche fällt bei Cape Town City ebenso aus der Wertung, weil Südafrika nicht mehr unter den Top-5-Ligen Afrikas ist; ich werde aber seine schon dritte Saison bei dem Verein hier noch zu Ende verfolgen.

(An der Stelle sollte man auch einen der erfolgreichsten und längstdienenden Legionäre nennen: Andreas Ivanschitz hat nach 12 durchgehenden erfolgreichen Jahren im Ausland mit 35 Jahren seine Karriere beendet)

 

Rückkehrer aus A-Ligen nach Österreich:

Hier sind 2 Spieler zu nennen: Arnel Jakupovic, der sich in Italien bei Empoli nie durchsetzen konnte, wird an Sturm Graz verliehen. Und Peter Tschernegg kommt aus dem Schweizer St. Gallen zurück, und zwar zum FC Hartberg.


 

Und hier die Legionäre (die Zahl in der Klammer ist der Rang der Liga):
 

Spanien (1.):

Maximilian Wöber (21), FC Sevilla (Leihe)
 

England (2.):

Sebastian Prödl (31), FC Watford

Christian Fuchs (32), Leicester City

Marko Arnautovic (29), West Ham United

 

Deutschland (4.):

David Alaba (26), Bayern München

Stefan Ilsanker (29), RB Leipzig

Konrad Laimer (21), RB Leipzig

Marcel Sabitzer (24), RB Leipzig

Martin Hinteregger (26), Eintracht Frankfurt (Leihe)

Pavao Pervan (31), VfL Wolfsburg

Julian Baumgartlinger (31), Bayer Leverkusen

Aleksandar Dragovic (27), Bayer Leverkusen

Ramazan Özcan (34), Bayer Leverkusen

Christoph Baumgartner (19), TSG Hoffenheim

Florian Grillitsch (23), TSG Hoffenheim

Stefan Posch (21), TSG Hoffenheim

Valentino Lazaro (22), Hertha BSC

Marco Friedl (20), Werder Bremen (Leihe)

Martin Harnik (31), Werder Bremen

Phillipp Mwene (25), FSV Mainz 05

Karim Onisiwo (26), FSV Mainz 05

Guido Burgstaller (29), Schalke 04

Michael Langer (34), Schalke 04

Alessandro Schöpf (25), Schalke 04

Philipp Lienhart (22), SC Freiburg

Kevin Stöger (25), Fortuna Düsseldorf

Markus Suttner (31), Fortuna Düsseldorf (Leihe)

Kevin Danso (20), FC Augsburg

Michael Gregoritsch (24), FC Augsburg

Georg Teigl (28), FC Augsburg

Lukas Jäger (25), FC Nürnberg

Georg Margreitter (30), FC Nürnberg

Samuel Sahin-Radlinger (26), Hannover 96

Kevin Wimmer (26), Hannover 96 (Leihe)

 

Belgien (8.):

Peter Zulj (25), RSC Anderlecht

 

Griechenland (13.)

Armin Mujakic (23), Atromitos Athen

Emanuel Sakic (28), Atromitos Athen

Srdjan Spiridonovic (25), Panonios Athen

 

Dänemark (14.):

Marvin Egho (24), Randers FC

 

Schweiz (15.):

Thorsten Schick (28), BSC Young Boys

Osman Hadzikic (22), FC Zürich

Dejan Stojanovic (25), FC St. Gallen

Marc Janko (35), FC Lugano

Marco Djuricin (26), Grashopper Club Zürich

Raphael Holzhauser (26), Grashopper Club Zürich

Heinz Lindner (28), Grashopper Club Zürich

 

Kroatien (17.):
 

Emir Dilaver (27), Dinamo Zagreb

Alexander Gorgon (30), HNK Rijeka

Mario Pavelic (25), HNK Rijeka

Markus Pavic (23), NK Istra
 

Zypern (18.)

David Stemmer (21), Anorthosis Famagusta

Daniel Sikorski (31), Nea Salamis

Armin Gremsl (24), Doxa Katokopias

Nils Zatl (26), Doxa Katokopias


Serbien (19.)

Aleksandar Kostic (23), Radnicki Nis

 

Schottland (20.)

Daniel Bachmann (24), Kilmarnock FC (Leihe)

Peter Haring (25), Heart of Midlothian

 

Weißrussland (21.)

Darko Bodul (30), Schachtjor Soligorsk

 

Polen (25.)

David Stec (24), Pogon Stettin

 

USA (2. CONCACAF):

Daniel Royer (28), New York Red Bulls


 

Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Frühjahr 2019 26 Österreicher, gleich viele wie im im Herbst 2018.


Andreas Weimann (27), Bristol City, ENG

Moritz Bauer (27), Stoke City, ENG

Florian Kainz (26), 1. FC Köln, DE

Louis Schaub (24), 1. FC Köln, DE

Christopher Trimmel (32), Union Berlin, DE

Robert Zulj (27), Union Berlin (Leihe), DE

Mathias Honsak (22), Holstein Kiel (Leihe), DE

Nikola Dovedan (24), FC Heidenheim, DE

Dominik Baumgartner (22), VfL Bochum, DE

Lukas Hinterseer (27), VfL Bochum, DE

Patrick Möschl (25), Dynamo Dresden, DE

Manuel Prietl (27), Arminia Bielefeld, DE

Lukas Gugganig (24), Greuther Fürth, DE

Dominik Wydra (24), Erzgebirge Aue, DE

Philipp Zulechner (28), Erzgebirge Aue, DE

Stefan Kulovits (35), SV Sandhausen, DE

Christian Gartner (24), MSV Duisburg, DE

Konstantin Kerschbaumer (26), FC Ingolstadt, DE

Marco Knaller (31), FC Ingolstadt, DE

Thorsten Röcher (27), FC Ingolstadt, DE

Erwin Hoffer (31), KFCO Beerschot, BEL

Rubin Okotie (31), KFCO Beerschot, BEL

Yasin Pehlivan (30), Genclerbirligi, TUR

Tanju Kayhan (29), Adana Demirspor, TUR

Eren Keles (24), Adanaspor, TUR

Muhammed Ildiz (27), Elazigspor, TUR


 

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Edit:

Gegenüber der ursprünglichen obigen Aufstellung ist Darko Bodul vom russischen Krasnojarsk ins weißrussische Soligorsk gewechselt (upgedated).

Mario L. Vojkovic wechselt noch Ende Februar von seinem bisherigen kroatischen zu einem slowenischen Nachzügler (Krsko), siehe oben.

Richard Windbichler hat auch noch einen Verein gefunden, aber nur in der 2. dänischen Liga (Viborg), ebenfalls oben eingefügt.

bearbeitet von Lampard

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Österreichische Fußballlegionäre

Bilanz Frühjahr 2019

 

Die Meisterschaft ist in allen Ländern mit österreichischen Legionären beendet, außer in Weißrussland und den USA, wo die Meisterschaft im Frühjahr begann, daher ist Zeit für die halbjährliche Bilanz.

Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Anfang Juni 2019) sowie in Top-5-A-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Champions League-Berechnung (oder Top-1-B-Ligen außerhalb Europas, wenn es sich einmal ergibt). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Bulgarien, Rumänien, der Slowakei (dort wurde der im Winter zu Slovan Bratislava gewechselte Stefan Stangl immerhin Meister, wurde aber nur 1x eingesetzt) , Slowenien, Ungarn, Irland, Litauen, Lettland, Malta oder auch Indien und Singapur, und B-Ligen wie in den Niederlanden, Kroatien, der Schweiz (mit Liechtenstein), Zypern, Schottland, Tschechien, oder auch Südkorea und Japan, oder schwächere erste, zweite, dritte oder noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen.

 

Aus den Top 5 in Afrika gerutscht und somit ebenfalls nicht mehr in der Wertung ist Südafrika, aber da sie zu Beginn der Saison 2018/19 noch dabei waren, sei hier die Bilanz des österreichischen Legionärs noch erwähnt: Roland Putsche (28), Cape Town City, 4., wobei er nur in 16 von 30 Spielen spielte, 14x von Beginn an, aber im Frühjahr wegen einer Verletzung kaum noch.

 

Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter und Spieler, die eindeutig den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind.
 

Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht.

Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort immer noch hervorragender 12.

Von den 60 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Meisterschaft 52 zum Einsatz, das sind um 3 weniger als im Herbst 2018. 40 Prozent spielten allerdings in schwächeren Ligen (inklusive USA) als es die österreichische ist

 

In der Frühjahrssaison 2019 nicht zum Einsatz kamen Sebastian Prödl (Watford, somit bleibt es bei einem einzigen Einsatz in dieser Saison, ein Abgang erscheint trotz Vertrag wahrscheinlich), Ramazan Özcan (Leverkusen, somit nur 2 Einsätze im Herbst, hat aber Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert), Philipp Mwene (Kaiserslautern, das ganze Frühjahr verletzt, bleibt bei 6 Einsätzen im Herbst), Michael Langer (Schalke, dritter Tormann, aber öfters im Kader), Mario Pavelic (Rijeka, schaffte nach Verletzung den Anschluss nicht mehr, bleibt daher bei 9 Einsätzen im Herbst), David Stemmer (Anorthosis, dritter Tormann, ein paar mal auf der Bank), Aleksandar Kostic (Radnicki Nis), und Osman Hadzikic (FC Zürich, als dritter Tormann nur im B-Team eingesetzt),

 

Die in der Meisterschaft 2018/19 eingesetzten 52 Feldspieler (6 nur im Herbst) haben 80 Tore geschossen. Dazu kommen die 4 “Herbsttore” von Royer und Bodul. „Torschützenkönig“ wurde Arnautovic mit 10 Toren, oder, wenn man so will, Royer mit 13 Toren in der Gesamtsaison 2018.

 

Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler:

 

Maximilian Wöber (21), FC Sevilla (Leihe), Spanien (1.): Endlich hat Österreich wieder einen Spieler in der stärksten Liga Europas, und das bei einem Spitzenverein, der als 6. (Vorjahr 7.) immerhin wieder in der EL spielen wird. Vorerst von Ajax hierher verliehen, ist er ab nächster Saison fix verpflichtet. Der talentierte Verteidiger setzte sich gleich zu Beginn recht gut durch, spielte in 7 von für ihn möglichen 19 Spielen, 5x von Beginn an, wurde je 1x aus- und eingewechselt, fehlte leider in den letzten 9 Runden wegen eines Meniskusrisses. In den 4 Spielen in der vergangenen EL im Frühjahr (Achtelfinale ausgeschieden) spielte Wöber nur 1x von Anfang an und wurde ausgewechselt. Es wird spannend zu sehen sein, ob er sich nach Genesung durchsetzen kann.

Christian Fuchs (33), Leicester City, England (2.): Leider hat der Linksverteidiger in seiner vierten Saison in Leicester seinen Stammplatz endgültig verloren (an einen Engländer, der mittlerweile Teamspieler ist). Er kam in den 38 Runden nur ganze 3x zum Einsatz (2x im Frühjahr), davon spielte er 2x durch, wurde 1x ausgewechselt. Der langjährige Spitzenfußballer hat seinen Zenit überschritten und befindet sich nun offenbar wirklich im Herbst seiner Karriere. Trotzdem hat er überraschend seinen Vertrag bei dem Verein um ein weiteres Jahr bis 2020 verlängert. Leicester erreichte im Jahr Zwei nach dem Titel wie im Vorjahr den 9. Rang.

Marko Arnautovic (30), West Ham United, England (2.): Österreichs zweifellos weiterhin bester Stürmer hat in seiner zweiten Saison in London wieder gute Leistungen abgeliefert, obwohl er durch wiederkehrende leichte Verletzungen und die Diskussion um einen Wechsel nach China im Winter belastet war. Letztlich spielte er in 28 der 38 Runden (14x im Frühjahr), 24x von Beginn an, 9x durch, wurde doch 15x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Mit 10 geschossenen Toren war er der beste Torschütze West Hams. Mit Rang 10 gelang dem Verein wenigstens eine kleine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (13.). Arnautovic hat seinen Vertrag bis 2023 verlängert, trotzdem gibt es weiter Gerüchte um einen Abgang.

David Alaba (27), Bayern München, Deutschland (4.): Noch im besten Fußballalter, kann man den Wiener wohl als erfolgreichsten österreichischen Fußballer aller Zeiten auf Klubebene bezeichnen. Seit 2010 im A-Kader der Bayern, seit 2011 praktisch durchgehend Stammspieler hat er mit dem heurigen 8 Meistertitel und mit dem heurigen Double 4 Cupsiege im absoluten Spitzenfußball gefeiert. Alaba konnte heuer mit Ausnahme der Krisenphase seines Klubs zu Beginn der Saison auch an frühere starke Leistungen auf seiner Linksverteidigerposition anschließen. In den 34 Runden spielte er 31x, 29x von Beginn an, 24x durch, wurde 5x aus- und 2x eingewechselt, fehlte nur bei kurzfristigen Verletzungen. Und er schoss auch wieder 3 Tore. Nur in der CL bleibt es bei „nur“ einem Karrieretitel, da man schon im Achtelfinale – Alaba spielte in beiden Spielen durch – ausschied. Manchmal gibt es Transfergerüchte um ihn, aber echte Anzeichen, dass er seinen bis 2021 laufenden Vertrag nicht erfüllt, gibt es derzeit nicht.

Stefan Ilsanker (30), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Salzburger hat nun bereits seine vierte Saison in Leipzig absolviert. Er ist nach wie vor ein wichtiger Kaderspieler, aber eine Stammposition hat er nicht mehr. Der defensive Mittelfeldspieler (auch als Innenverteidiger eingesetzt) spielte in 19 der 34 Runden, 10x von Beginn an, 7x durch, er wurde 2x ausgetauscht und 1x auch ausgeschlossen, 9x musste er von der Bank kommen. In den letzten Minuten der letzten Runde war er sogar Kapitän, aber es könnte sein, dass spätestens die nächste Saison, nach der sein Vertrag ausläuft, die letzte in Leipzig sein wird. Der Verein war heuer als 3. mit CL-Qualifikation wieder erfolgreicher als im Vorjahr (6.).

Konrad Laimer (22), RB Leipzig, Deutschland (4.): In seiner zweiten Saison in Leipzig wuchs der vielfältig meist im Mittelfeld eingesetzte Salzburger immer besser in die Mannschaft hinein. Im Frühjahr kam er außer bei einer Gelbsperre in allen Meisterschaftsspielen zum Einsatz. Ingesamt bedeutet dies 29 Einsätze in 34 Runden, 20x von Beginn an. Er spielte 9x durch, wurde allerdings 11x ausgetauscht und kam 9x von der Bank. Er schoss ein Tor. Weiteres Steigerungspotential ist da, er könnte noch ein wichtiger Nationalteamspieler werden. Vertrag hat er in Leipzig bis 2021.

Marcel Sabitzer (25), RB Leipzig, Deutschland (4.): Mit fünf absolvierten Saisonen, und eigentlich verlässlich seine Leistung bringend ist der Oberösterreicher schon eine Art Institution in Leipzig. Auch heuer spielte der Offensivspieler (meist Rechtsaußen) immer, wenn er nicht, wie in der letzten Runde, geschont wurde oder kurz verletzt oder gesperrt war. Er kam auf 30 Einsätze in 34 Runden, 26 davon von Beginn an, spielte sehr gute 20x durch, wurde 6x aus- und 4x eingewechselt. Nur beim Toreschießen haperte es vielleicht ein wenig mit 4 erfolgreichen Abschlüssen. Man wünschte sich, er brächte die Klubleistungen auch im Nationalteam. Sabitzer hat noch Vertrag bis 2022.

Julian Baumgartlinger (31), Bayer Leverkusen, Deutschland (4.): Die dritte Saison verlief für den langjährigen Deutschland-Legionär und Teamkapitän zumindest im Frühjahr endlich erfreulich, denn er konnte sich endlich zu einer Stammkraft hochspielen. Insgesamt hatte der defensive Mittelfeldspieler zwar nur 21 Einsätzen in den 34 Runden, 16 davon von Beginn an, spielte 14x durch, wurde nur 2x aus und 5x eingewechselt, aber im Frühjahr spielte er bis auf die erste Partie immer und meistens durch. In den zwei EL-Spielen, wo man im 16-Finale ausschied, wurde er nur 1x eingewechselt. Baumgartlinger ist jedenfalls ein Jahr vor Vertragsende etabliert. Und der Verein war als 4. mit CL-Qualifikation (Vorjahr 5.) auch erfolgreich.

Aleksandar Dragovic (28), Bayer Leverkusen, Deutschland (4.): Nach der verpatzten Leihe nach England konnte sich der Teamverteidiger erwartungsgemäß bei Leverkusen nicht mehr voll durchsetzen, kam nur zu unregelmäßigen Einsätzen. Insgesamt waren es 18 in 34 Runden, 13x von Beginn an, dann aber 12x durchgespielt und 5x eingewechselt. Im Frühjahr waren es nur noch 7 Einsätze. In der EL spielte er in beiden Begegnungen, 1x von Beginn an und ausgetauscht, 1x eingewechselt. Die Leistungen des Wieners sind einfach zu instabil geworden, aber er hat noch zwei Jahre Vertrag.

Pavao Pervan (31), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Klar als Nummer zwei nach Wolfsburg geholt, bekam der Tormann vor allem in der Schlussphase der Meisterschaft wegen Verletzung des Stammkeepers Spielzeit und spielte die letzten 7 Runden durch, insgesamt und wurde davor 1x eingewechselt, sowie insgesamt 9x eingesetzt (1x im Herbst durchgespielt). Und sein Verein war als 6. mit EL-Qualifikation weit erfolgreicher als im Vorjahr, als man als 16. fast abstieg. Der gebürtige Bosnier hat noch bis 2021 Vertrag, wird aber wohl die Nummer 2 bleiben.

Martin Hinteregger (26), Eintracht Frankfurt (Leihe), Deutschland (4.): Der Streit in Augsburg war für den Teamverteidiger sozusagen ein Glücksfall, der den Wechsel im Winter per Leihe zum viel stärkeren Frankfurt brachte. Dort wurde er sofort zum Stammspieler und lieferte fast immer hervorragende Leistungen ab. Er spielte in 14 der für ihn möglichen 15 Spiele und immer durch, fehlte nur 1x wegen Verletzung. Und er machte auch ein Tor. Mit Rang 7 (Vorjahr Platz 8) schaffte Frankfurt gerade noch die EI-Qualifikation. In der heurigen EL kam man in der K.O-Phase bis ins Halbfinale, wobei Hinteregger in 7 der 8 Begegnungen, nur einmal (wieder verletzt) fehlte. Und er schoss auch hier 1 Tor. Der Kärntner gehört sicher zu momentan drei besten österreichischen Fußballern. Frankfurt könnte ihn nun von Augsburg kaufen, aber das ist noch nicht sicher.

Marco Friedl (21), Werder Bremen (Leihe), Deutschland (4.): Der talentierte Tiroler wurde von Bayern München für diese Saison nach Bremen verliehen, war aber letztlich nur ein – durchaus geschätzter – Kaderspieler. Der Verteidiger kam auf nur 7 Einsätze in 34 Runden, davon 4 (und immerhin die letzten 3) im Frühjahr, 5x spielte er von Beginn an, 4x durch, wurde 1x aus- und 2x eingetauscht. Ganz so großartig wie die Karriere von Vorgänger Alaba dürfte seine nicht verlaufen, aber es könnte noch was werden. Bremen nimmt Friedl nun ganz unter Vertrag.

Martin Harnik (32), Werder Bremen, Deutschland (4.): Rückkehr zu dem Verein, wo er karrieremäßig durchstartete. Stammspieler wurde er nicht mehr, aber doch ein sehr wertvoller Kaderspieler. Der in Deutschland geborene Stürmer kam auf 18 Einsätze in 34 Runden, 10x von Beginn an, spielte nur 1x durch, wurde 9x aus- und 8x eingewechselt. Im Frühjahr waren es nur 8 Spiele, er fehlte auch öfters verletzt. Er schoss 4 Tore. Bremen wurde immerhin 8., nach Rang 11 im Vorjahr. Wenn körperlich in Schuss ist Harnik immer noch ein wertvoller Spieler, und er hat auch noch bis 2021 Vertrag.

Christoph Baumgartner (19), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Seit der Saison 2017/18 in Hoffenheim, wurde das Mittelfeld-Talent im vergangenen Winter in den A-Kader hochgezogen. Zum Einsatz kam er allerdings erst in den letzten 2 Runden. 1 x wurde er eingewechselt, 1x spielte er von Beginn an, wurde aber leider ausgeschlossen. Der Niederösterreicher scheint jedoch ein Talent zu sein, wobei man sehen muss, ob er sich durchsetzen kann. Vertrag hat er bis 2021. Hoffenheim, im Vorjahr noch 3., belegte nur den enttäuschenden 9. Rang.

Florian Grillitsch (23), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Mit dem Wechsel von Bremen zu Hoffenheim wollte der Mittelfeldspieler den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, und das ist ihm auch gelungen, obwohl der neue Verein heuer nicht besser war als der alte. Aber er war Stammspieler, kam auf 30 Einsätze in 34 Runden, 27x von Beginn an, spielte 23x durch, wurde nur 2x aus- und 3x eingewechselt, fehlt meist nur wenn verletzt oder gesperrt (im Frühjahr nur einmal). Er gehört sicher zu den besten Legionären, obwohl die Saison für den Verein enttäuschend verlief. Der Vertrag des Niederösterreichers wurde bis 2023 verlängert.

Stefan Posch (22), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Ein weiterer Österreicher, der aus der Hoffenheim-Jugend hochgezogen wurde, aber schon zu Beginn der letzten Saison. In seinem zweiten Jahr im A-Kader konnte sich der Innenverteidiger nur phasenweise durchsetzen, vor allem in zu Ende des Herbstes und in der ersten Hälfte der Frühjahrssaison. Insgesamt kam er auf 17 Einsätze in 34 Runden (davon 10 im Frühjahr), 16x von Beginn an, spielte immerhin 13x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt. Gegen Ende der Saison war er wieder auf der Ersatzbank. Der Steirer hat noch Vertrag bis 2022, es wird spannend zu sehen sein, ob er sich ganz durchsetzen kann.

Kevin Stöger (25), Fortuna Düsseldorf, Deutschland (4.): Endlich hat der Mittelfeldspieler, der immer als Talent galt, durch den Wechsel zum Aufsteiger in dieser Saison den Durchbruch geschafft, vor allem im Frühjahr, wo er nur bei Sperre oder Verletzungen fehlte. Insgesamt kam er auf 25 Einsätze in 34 Runden (14 im Frühjahr), gleich 24x von Beginn an, spielte hervorragende 20x durch, wurde nur 4x aus- und 1x eingetauscht, und er schoss 1 Tor. Sein Kreuzbandriss im letzten Spiel ist natürlich eine persönliche Tragik, die seine aufstrebende Karriere wieder zum Stillstand bringen könnte. Der Oberösterreicher hat noch ein Jahr Vertrag. Düsseldorf erreichte als Aufsteiger den hervorragenden 10. Rang.

Markus Suttner (32), Fortuna Düsseldorf (Leihe), Deutschland (4.): In Brighton nicht mehr gefragt, sollte dem Linksverteidiger die Rückkehr nach Deutschland durch diese Leihe im Winter noch einmal eine Chance bieten. Am Düsseldorfer Stammspieler auf der Position kam er lange nicht vorbei, spielte dann aber doch im Finish der Meisterschaft, insgesamt aber nur 6x in 17 Runden, immer von Beginn an, 4x durch, wurde 2x ausgewechselt, und er schoss auch ein Tor. Eine kleine Chance hat der Niederösterreicher, ganz verpflichtet zu werden, weil Düsseldorf ihn schätzt.

Valentino Lazaro (23), Hertha BSC, Deutschland (4.): In seinem zweiten Jahr in Berlin, dem ersten fix verpflichtet, war der aufstrebende geborene Steirer weiterhin fast durchgehender Stammspieler. Der auf der rechten Seite vielseitig einsetzbare Teamspieler kam in 31 der 34 Runden zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 29x durch, wurde nur 2x ausgetauscht, fehlte im Gegensatz zum Herbst in 3 Begegnungen. Und er schoss 3 Tore. Lazaro gehört zweifellos zu den besten Legionären, auch wenn seine Leistungen im Frühjahr ein wenig schwankten und sein Verein als 11. (Vorjahr 10.) wieder enttäuschte. Er hat noch 2 Jahre Vertrag, aber ein Wechsel ist möglich.

Karim Onisiwo (27), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Dreieinhalb Jahre ist der Stürmer nun schon in Mainz, und er war meist ein Ergänzungs- , kein Stammspieler. In dieser Saison, besonders im Frühjahr, ist er nun aber durchgestartet. Er kam auf 26 Einsätze in 34 Runden (14 im Frühjahr!), 11x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 5x ausgewechselt, kam allerdings doch 15x nur von der Bank. Er schoss immerhin 7 Tore, 5 davon im Frühjahr. Sein Verein ist als 12. auch eine Spur besser als im Vorjahr als 14. Der Wiener hat noch 1 Jahr Vertrag, es sieht sogar nach vorzeitiger Verlängerung aus, aber auch ein Wechsel ist möglich.

Philipp Lienhart (22), SC Freiburg, Deutschland (4.): Das zweite Jahr in Freiburg, davon das erste Jahr fix verpflichtet, sah es sowohl im Herbst als auch im Frühjahr danach aus, dass sich der Innenverteidiger in die Stammelf spielen könnte, aber es kam immer wieder etwas dazwischen, im Frühjahr eine Gehirnerschütterung, die ihn die letzten 9 Runden zwang zuzusehen. Somit kam der Niederösterreicher auf nur 14 Einsätze in 34 Runden, 7 davon von Beginn an, er spielte 5x durch (jeweils im Frühjahr), wurde 2x aus- und 7x eingewechselt. Freiburg war heuer als 13. zwei Ränge besser als im Vorjahr. Lienhart wird beim Verein geschätzt, hat noch 2 Jahre Vertrag, und könnte sich sicherlich noch durchsetzen.

Guido Burgstaller (30), Schalke 04, Deutschland (4.): Zweieinhalb Jahre ist der Kärntner nun schon in Gelsenkirchen, und die zweite volle Saison lief für ihn nicht so gut wie die erste, aber für den Verein war sie noch schlechter, da er nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr heuer nur Rang 14 belegte. Der Mittelstürmer spielte in 24 der 34 Runden, 17x von Beginn an, immerhin 12x durch (besonders zu Ende der Saison), wurde 5x aus- und 7x eingewechselt. Das Frühjahr begann er mit einer Verletzung, sodass er nur zu 10 Einsätzen kam. Er schoss auch heuer nur 4 Tore. In den zwei Spielen des Achtelfinales der CL (ausgeschieden) spielte er 1x von Beginn an und wurde dabei aus- sowie 1x eingetauscht. Er war sicher nicht einer der schlechteren Schalker. Sein Vertrag wurde im März bis 2022 verlängert.

Alessandro Schöpf (25), Schalke 04, Deutschland (4.): Sogar schon dreieinhalb Jahre auf Schalke hatte der Mittelfeldspieler Pech, zog sich im ersten Frühjahrsspiel einen Außenbandriss im Knie zu und fiel für den Rest der Frühjahrssaison aus. Somit kam er nur auf 15 Spiele in 34 Runden, 11x von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 3x (auch im einzigen Frühjahrsspiel) aus- und 4x eingewechselt. Und er schoss ein Tor. Es ist zu hoffen, dass sich der Tiroler bald wieder erfängt und zu einer tragenden Rolle zurückkehren kann. Jedenfalls hat er noch 2 Jahre Vertrag.

Kevin Danso (20), FC Augsburg, Deutschland (4.): Schon seit März 2017 im A-Kader, verhalf ihm nach einer größeren Pause der Abgang von Hinteregger den Weg zurück in die Stammelf. Insgesamt spielte er nur in 18 der 34 Runden, 13x von Beginn an, 12x durch, wurde nur 1x ausgewechselt und kam 5x von der Bank. Im Frühjahr spielte er 13x. Und er schoss auch noch ein Tor. Die Abwehr der Augsburger war einschließlich des geborenen Steirers aber nicht sattelfest, sodass Danso eher nicht teamreif wirkt. Augsburg entrann heuer als 15. (Vorjahr 12.) auch nur knapp dem Abstieg. Der Innenverteidiger wird aber geschätzt und hat noch bis 2024 Vertrag.

Michael Gregoritsch (25), FC Augsburg, Deutschland (4.): Gegenüber dem glänzenden ersten Jahr mit 13 geschossenen Toren war die zweite Saison des Teamstürmers doch durchwachsener. Er blieb aber klarer Stammspieler mit 32 Einsätzen in 34 Runden, 28x von Beginn an, wobei er 18x durchspielte, 10x ausgetauscht wurde und 6x von der Bank kam. Im Frühjahr fehlte er nur 1x wegen Erkältung. Der Steirer schoss heuer aber nur 6 Tore, je 3 im Herbst und Frühjahr. Genau wie der Verein hat er wieder Verbesserungspotential – auf hohem Niveau natürlich. Vertrag hat er noch bis 2022, könnte aber nach Bremen wechseln.

Georg Teigl (28), FC Augsburg, Deutschland (4.): Der Wiener, seit 2016 bei den Augsburgern unter Vertrag, schien nach der vorjährigen Leihe zu einem Zweitliga-Absteiger auf dem Abstellgleis zu sein. Doch im Frühjahr kam er doch wieder zu ein paar Bundesligaeinsätzen, nämlich 6, wovon 2 von Beginn an (und durchgespielt), und 4 durch Einwechslungen zustande kamen. Eine große Zukunft kann man aber weiterhin nicht für den Wiener sehen, der noch ein Jahr Vertrag hat.

Samuel Sahin-Radlinger (26), Hannover 96, Deutschland (4.): Der Tormann ist schon seit 2011(!) in Hannover unter Vertrag, hat aber dort fast nicht gespielt, sondern wurde immer nur verliehen, zuletzt ins norwegische Bergen. Im Winter kehrte er wieder zurück, hatte aber beim Auf- und jetzt wieder Absteiger weiterhin kein Leiberl, außer auf der Ersatzbank. In der letzten Meisterschaftsrunde durfte er dann doch sein Bundesliga-Debüt feiern. Sein Vertrag läuft aus, in der 2. Liga könnte er aber noch einmal erneuert werden.

Kevin Wimmer (26), Hannover 96 (Leihe), Deutschland (4.): Die über Jahre vielversprechende Karriere des Innenverteidigers geht weiter eher bergab. Vom englischen Absteiger Stoke, wo er nicht mehr gefragt war, wurde er letztlich an einen deutschen Absteiger im Folgejahr verliehen. In Hannover war er auch nicht gerade Stammspieler, kam auf 22 Einsätze in 34 Runden, gleich verteilt über Herbst und Frühjahr, 17 davon von Beginn an, spielte immerhin 16x durch, wurde 1x aus- und 5x eingewechselt. Aber der Abstieg als 17. und Vorletzter (im Vorjahr noch 13.) ist ein weiterer Tiefschlag. Er wird wohl für die 2. Liga eher nicht verpflichtet werden.

Lukas Jäger (25), FC Nürnberg, Deutschland (4.): Schon im Vorjahr im Aufstiegsjahr kam der defensive Mittelfeldspieler nicht zum Einsatz, wurde nur noch wegen des Vertrags mitgeschleppt. Jetzt im Frühjahr wurde er doch noch 2x eingewechselt, kam also zu Einsatzminuten beim Letzten und Wiederabsteiger. Der Vorarlberger hat noch ein Jahr Vertrag, aber wohl auch in der 2. Liga keine echte Zukunft in Nürnberg.

Georg Margreitter (30), FC Nürnberg, Deutschland (4.): Der Innenverteidiger ist schon das vierte Jahr in Nürnberg, und er blieb auch im ersten Jahr in der Ersten Bundesliga Stammspieler, war gegen Ende der Herbstsaison sogar Kapitän. Im Frühjahr warf ihn eine Verletzung etwas zurück, sodass er nicht mehr alle Begegnungen (durch)spielte, sondern nur noch 10, davon einige von der Ersatzbank aus. Insgesamt kam er auf 27 Einsätze in 34 Runden, davon 22 von Beginn an, wobei er immer durchspielte, 5x eingewechselt wurde. Nürnberg war heuer der Prügelknabe als 18., Letzter und Absteiger, trotzdem gehörte der Vorarlberger noch zu den besseren Spielern und war ein starker Legionär. Er hat bis 2021 Vertrag und könnte dem Klub weiter treu bleiben.

Peter Zulj (26), RSC Anderlecht, (Belgien (8.): Der Mittelfeldspieler wollte mit Mitte 20 noch unbedingt ins Ausland, und versucht es seit der Frühjahrssaison bei dem belgischen Traditionsklub. In den 19 für ihn möglichen Spielen lief es zunächst gut und er war Stammspieler, doch in den 10 Playoff-Runden spielte der Oberösterreicher (nach Trainerwechsel) kaum noch. Somit kam er insgesamt auf 10 Einsätze, 8 davon von Beginn an, 3x spielte er durch, wurde 5x aus- und 2x eingewechselt. Der Verein enttäuschte, schaffte als 6. (und Letzter im Playoff) keine Europacup-Quali (im Vorjahr war man noch 3.). Das hätte sich Zulj sicher anders vorgestellt. Er hat aber jedenfalls bis 2022 Vertrag.

Armin Mujakic (24), Atromitos Athen, Griechenland (14.): Der bosnisch-stämmige Stürmer, dem Trainer Canadi nach seinem Rückschlag bei Rapid in dieser Saison eine neue Chance gab, schien sich langsam in die Mannschaft zu spielen, als ihn eine Verletzung zu Beginn der Frühjahrssaison, die ihn bis wenige Runden vor Schluss außer Gefecht setzte, zurückwarf. So kam er nur auf 17 Einsätze in 30 Runden (6 im Frühjahr, nur 3x von Beginn an und ausgewechselt, 14x (im Frühjahr jedes Mal) von der Bank. Und er schoss auch nur 1 Tor. Er hat noch ein Jahr Vertrag, doch mit Canadis Abgang vom Verein scheint seine Zukunft fraglich zu sein. Atromitos schaffte, wie im Vorjahr, wieder den hervorragenden 4. Platz und die EL-Qualifikation.

Emanuel Sakic (28), Atromitos Athen, Griechenland (14.): Der Rechtsverteidiger, aber auf mehreren Defensivposten einsetzbare Wiener spielt schon seit Jahresbeginn 2018 in Athen und schaffte es rasch zum Stammspieler. Im Gegensatz zum Herbst kam er nicht mehr in allen Spielen zum Einsatz (u.a. wegen drei Gelbsperren), aber er hat wesentlich zum Erfolg des Vereins beigetragen. Er spielte in 25 der 30 Partien, immer von Beginn an, gleich 23x durch, wurde nur 2x in der Schlussphase ausgewechselt. Und er schoss 1 Tor. Sein Vertrag läuft aus, auch er dürfte nach Canadis Abgang wechseln.

Srdjan Spiridonovic (25), Panionios Athen, Griechenland (14.): Der Wiener mit serbischen Wurzeln absolvierte seine zweite Saison bei diesem weiteren kleineren Verein in Athen, und wie im Vorjahr konnte sich der Offensivspieler schlecht und recht in der Mannschaft etablieren, auch wenn er im Frühjahr öfters fehlte. Insgesamt kam er auf 19 Einsätze in 30 Runden, davon 14 von Beginn an, spielte je 7x durch und wurde ebenso oft ausgewechselt, 5x kam er von der Bank. Er schoss 2 Tore. Panionios schaffte den 6. Platz (Vorjahr 7.), allerdings mit negativer Gewinnbilanz. Spiridonovic hat noch ein Jahr Vertrag.

Emir Dilaver (28), Dinamo Zagreb, Kroatien (15.): Langsam arbeitet sich der geborene Bosnier wieder zu guten Vereinen hinauf. Diese Saison ist es der kroatische Meister, der seinen Titel sehr souverän verteidigte, Der Innenverteidiger kam zu wechselnden Einsätzen, war aber doch ein wichtiger Bestandteil des Teams. Er spielte in der Meisterschaft in 18 der 36 Runden, 17x von Beginn an, 15x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt. Er war offenbar auch von Verletzungen nicht verschont, einmal jedenfalls für vier Runden hintereinander. In der EL gab es im Frühjahr noch 4 Spiele, bevor man im Achtelfinale ausschied, wobei Dilaver immer durchspielte, 1x 120 Minuten. Und er schoss dabei sogar 1 Tor. Er hat noch Vertrag bis 2021.

Alexander Gorgon (30), HNK Rijeka, Kroatien (15.): In seiner schon dritten Saison in Rijeka schaffte der Wiener nach einem Meistertitel im ersten Jahr so wie im Vorjahr den Vizemeistertitel, dazu diesmal auch den Cupsieg. Gorgon bleibt Stammkraft. Er spielte in 26 der 36 Meisterschaftsspiele, 23x von Beginn an, 12x durch, wurde 11x ausgewechselt (3x wegen Verletzung und 3x eingewechselt. Überhaupt fehlte er nur wegen Verletzungen (einmal langwierig). Und er schoss wieder beachtliche 8 Tore. Der Offensivspieler ist bei dem Verein offenbar sehr angesehen, denn er wurde nach einem Drittel der Meisterschaft Kapitän. Und er hat nun seinen Vertrag bis 2023 verlängert.

Markus Pavic (24), NK Istra, Kroatien (15.): Nach einem missglückten halben Jahr in der zweiten Liga Frankreichs landete der Linksverteidiger im Winter also wieder bei einem Abstiegskandidaten, diesmal in Pula. Wie im Vorjahr schaffte der Verein nur den 9. und vorletzten Platz, bliebt aber nach einer Relegation in der ersten Liga. In für ihn möglichen 20 Spielen kam Pavic auf 16 Einsätze, davon 15 von Beginn an, wurde nur je 1x aus- und eingewechselt, war also ein Stammspieler. Und er schoss 1 Tor. Wie weit der Wiener seine Karriere bei solch schwächeren Vereinen weiterbringen kann, sei dahingestellt, er hat jedenfalls noch ein Jahr Vertrag.

Marvin Egho (25), Randers FC, Dänemark (16.): Dieser dänische Mittelfeldverein taugt dem Stürmer aus Wien. Er spielte sich rasch ins Team, und in 31 möglichen Spielen zu 29 Einsätzen, 23 von Beginn an, spielte 10x durch, wurde 13x ausgetauscht und kam 6x von der Bank. Und er schoss immerhin 7 Tore. Als 8. im Grunddurchgang (im Vorjahr als 13. und Vorletzter fast abgestiegen) verpasste man in einer Abstiegs- und Playoff-Runde den EL-Platz nur knapp. Egho hat noch 2 Jahre Vertrag und möchte offenbar bleiben.

Thorsten Schick (29), BSC Young Boys, Schweiz (17.): Drei Jahre hat der rechte defensive Mittelfeldspieler in Bern verbracht und nun das zweite Mal hintereinander den Meistertitel geholt! Wie in den ersten zwei Jahren war er nicht Stammspieler, aber er hat gerade in diesem Jahr und besonders im Frühjahr eine beachtliche Einsatzzeit erzielt. In den 36 Runden spielte er 26x (im Frühjahr 15x), 14x von Beginn an, 11x durch (im Frühjahr 9x), wurde 4x ausgetauscht und kam 12x von der Bank. Er hat also signifikanten Anteil am Erfolg in dieser Saison, trotzdem läuft sein Vertrag aus und er wird nach Österreich zurückkehren, zu Rapid..

Marc Janko (36), FC Lugano, Schweiz (17.): Österreichs ältester Legionär im Profifußball, in dieser Saison sogar wieder ins Nationalteam berufen, hatte in der ersten vollen Saison in Lugano leider nur noch eine Reservistenrolle. Er kam nur auf 8 Einsätze in 36 Runden, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, 7x von der Bank, darunter auch seine einzigen beiden Einsätze im Frühjahr. Und er blieb ohne Tor. Der Wiener hat somit nicht viel zum hervorragenden 3. Platz der Tessiner mit EL-Qualifikation beigetragen. Zuletzt musste er sich einer Operation unterziehen. Sein Vertrag läuft aus. Die durchaus bemerkenswerte Karriere scheint sich dem Ende zuzubewegen.

Dejan Stojanovic (25), FC St.Gallen, Schweiz (17.): Der unbekanntere der beiden österreichischen Tormänner in der Schweizer Super League ist aktuell zumindest der erfolgreichere. In seiner dritten Saison bei den Ostschweizern war er unbestrittene Stammkraft. Er fehlte nur je einmal krank und gesperrt. Somit kam er auf 34 Einsätze in 36 Runden, immer von Beginn an, spielte 33x durch, wurde leider einmal ausgeschlossen. Er scheint unumstritten zu sein und hat noch ein Jahr Vertrag. St. Gallen schaffte heuer allerdings heuer nur den 6. Platz und verpasste gegenüber dem Vorjahr (5.), die EL-Qualifikation.

Marco Djuricin (26), Grashoppers, Schweiz (17.): Diese zweite Saison in Zürich, die erste mit fixer Verpflichtung, ist sicher wieder kein Highlight in der bewegten Karriere des Stürmers, in der er wenig Glück hatte. Wenn der Verein der Prügelknabe der Saison ist, nutzt es auch nichts wenn man weitgehend Stammspieler ist, solange keine Verletzung auszukurieren war. Er spielte in 23 der 34 Runden, 19x von Beginn an, 17x durch (1x bis zum Spielabbruch), wurde nur 2x in der Schlussphase ausgewechselt, kam 4x von der Bank. Und er schoss 6 Tore (3 im Frühjahr). Sein Vertrag läuft noch ein Jahr, aber nach dem Abstieg stehen die Zeichen wohl auf Abschied.

Raphael Holzhauser (26), Grashoppers, Schweiz (17.): Von den drei Österreichern beim Züricher Chaosklub lief es für den Mittelfeldspieler in seiner ersten und einzigen Saison dort am allerschlechtesten. Er wurde Mitte März aus dem Kader entlassen und sein Vertrag wurde Anfang April 2019 aufgelöst. Und das, obwohl er eigentlich immer spielte, wenn er nicht verletzt war, das war in 21 von möglichen 25 Runden immer von Beginn an, wobei er 12x durchspielte und 9x ausgewechselt wurde. Der Mittelfeldspieler schoss auch 3 Tore. Aber er stand meist in der Kritik, und ein neuer Trainer verzichtete dann ganz auf ihn. Daher ist der Niederösterreicher seit April vereinslos.

Heinz Lindner (28), Grashoppers, Schweiz (17.): Letztlich eine Unglückssaison für den Teamtorhüter in seinem zweiten Jahr bei dem Traditionsklub. Er war unumstrittene Stammkraft, in der Mehrzahl der Spiele sogar Kapitän, aber wenn man am Ende als klar Letzter (Vorjahr noch 9. und Vorletzter) absteigt und dabei auch noch die meisten Tore kassiert, ist die übrige Statistik ein schwacher Trost. Der Oberösterreicher spielte in 35 der 36 Runden durch (darunter einmal nur 68 Minuten im Abbruchspiel), fehlte nur 1x krank. Lindner ist beliebt in Zürich, trotz der Krise des Vereins, wird aber seinen Vertrag heuer auslaufen lassen und sich nach Neuem umsehen.

Daniel Sikorski (31), Nea Salamis, Zypern (18.): In seinem zweiten Jahr in Zypern spielte der Globetrotter durch die etwas kleineren Ligen für diesen Verein aus Famagusta, konnte sich aber nicht recht durchsetzen, war nur ein Ergänzungsspieler. Er spielte relativ gleich verteilt über die Saison in 24 der 32 Begegnungen, aber nur 3x von Beginn an, 1x durch, und wurde 2x ausgetauscht. Gleich 21x kam er von der Bank. Und er schoss als Stürmer kein einziges Tor. Der Verein war als 5. im oberen Playoff erfolgreicher als letztes Jahr (gesamt 7., im unteren Playoff), aber für den geborenen Warschauer war es kein erfolgreiches Jahr. An sich hat er noch ein Jahr Vertrag.

Armin Gremsl (24), Doxa Katokopias, Zypern (18.): Der Tormann absolvierte seine zweite Saison bei diesem Klub aus einem Vorort Nikosias, und er war weiterhin Stammspieler. Er spielte 31 der 32 Runden durch, fehlte nur einmal (im Herbst). Der Verein erreichte wie im Vorjahr Rang 9 (unteres Playoff), musste aber diesmal bis zur letzten Runde gegen den Abstieg kämpfen. Gremsl war aber offenbar sehr angesehen. Seine Vertragssituation ist unbekannt. Seine Leistungsstärke dürfte unterdurchschnittlichen Ligen wie der zyprischen entsprechen.

Nils Zatl (27), Doxa Katokopias, Zypern (18.): Gleich lange wie Gremsl bei diesem Vorortverein, ist auch der Stürmer weitgehend ein Stammspieler bei Doxa. Er spielte in allen 32 Spielen, 25x von Beginn an, 10x durch, wurde 15x aus- und 7x eingewechselt. Er schoss heuer weniger Tore als im letzten Jahr, nämlich (nur) 4. Auch bei ihm weiß man nicht, ob er in Zypern bleibt, aber ein Verein wie dieser dürfte seiner Spielstärke entsprechen.

Daniel Bachmann (24), FC Kilmarnock, Schottland (20.): Das ewige Talent unter den österreichischen Tormännern, das sich bisher in der englischen PL nicht durchsetzen konnte, wurde wieder einmal verliehen, diese Saison nach Schottland – und hier konnte der Wiener nach einer Anlaufphase endlich auf sich aufmerksam machen und war mit sehr guten Leistungen maßgeblich beteiligt, dass der Verein mit Rang 3 die EL-Qualifikation schaffte (Vorjahr noch 5.). Ab der 13. Runde spielte er durchgehend bis auf den letzten Spieltag, kam somit auf 25 durchgespielte Einsätze in 37 Runden. Er kehrt zu Watford zurück und hofft auch dort die Nr. 1 werden zu können.

Peter Haring (26), Hearts of Midlothian, Schottland (20.): Der Burgenländer, der überraschend nach Edinburgh ging, um dort seine Legionärskarriere zu starten, hatte sich bei den Hearts rasch etabliert. Leider warfen ihn im Frühjahr zwei hartnäckige Verletzungen zurück, sodass er nur noch zu relativ wenigen Einsätzen kam. Insgesamt waren es 26 in 38 Runden, immer von Beginn an, wobei er gleich 23x durchspielte, nur 3x ausgetauscht wurde (2x wegen Verletzung. Im Frühjahr konnte er aber nur noch 7x aufs Feld. Man ist aber jedenfalls zufrieden mit dem Mittelfeldspieler und verlängerte seinen Vertrag bis 2022. Die Hearts erreichten, wie im Vorjahr nur den 6. Platz in der Meisterrunde.

Darko Bodul (30), Schachtjor Soligorsk, Belarus (21.): Vom Letzten der russischen zum 2. der letzten Saison in Belarus gewechselt, hoffte der Stürmer noch einmal auf einen Stammplatz. Das gelang dem Mittelstürmer nur mäßig. Er spielte in 6 der ersten 10 Runden, immerhin immer von Beginn an, aber nur 1x durch, wurde 5x ausgewechselt. Und er schoss nur 1 Tor. Der Verein ist vorerst 3. Die Zeit im Spitzenfußball neigt sich für den geborenen Bosnier wohl langsam dem Ende zu.

David Stec (25), Pogon Stettin, Polen (25.): Der Defensivspieler auf der rechten Seite versuchte sich in seiner ersten Legionärssaison in der schwächeren polnischen Liga. Er gehörte in der Regel, aber nicht immer, zum Stammpersonal. Er kam auf 26 Einsätze in 37 Runden, spielte 21x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde 7x aus- und 5x eingewechselt. Sein Verein war als 7. (im oberen Playoff) erfolgreicher als in vergangenen Saison (11. im unteren Playoff). Der Wiener hat noch ein Jahr Vertrag; wie gut diese Saison für seine Karriere war, sei dahingestellt.

Daniel Royer (29), New York Red Bulls, (2. CONCACAF): Der Steirer ist nun schon schon das zweieinhalbte Jahr in den USA, wird seine zweite volle Saison hier spielen. Der zum Linksaußen gewordene Stürmer ist auch heuer zumeist Stammspieler. In den ersten 14 Runden spielte er 12x, gute 10x von Beginn an, 4x durch, wurde auch 5x ausgewechselt und kam 2x von der Bank. Und er schoss 3 Tore. Der Verein ist vorerst 5. in der Eastern Conference, die er im Vorjahr gewonnen hat. Royer spielt offenbar weiter auf hohem Niveau.

 

Von den 26 Legionären im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Frühjahr 2019 22 Österreicher, das sind gleich viele wie im Herbst 2018. Nicht zum Einsatz kamen Marco Knaller (Ingolstadt, es bleibt bei 9 Einsätzen), Christian Gartner (Duisburg, 2 Einsätze im Herbst), Rubin Okotie (Beerschot, 6 Einsätze im Herbst) und Tanju Kayhan (Adana Demirspor, dauerverletzt) . Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft:

Andreas Weimann (27), Bristol City (8.), ENG: Das erste Jahr in Bristol verlief für den Stürmer sehr gut. Er spielte gleich in 44 der 46 Runden, und ausgezeichnete 40x von Beginn an, spielte je 20x durch und wurde 20x ausgewechselt, nur 4x musste er von der Bank kommen. Und er schoss über die Saison gleichmäßig verteilt 10 Tore. Der Wiener hat jedenfalls noch einmal aufgezeigt. Er hat noch 2 Jahre Vertrag.

Moritz Bauer (27), Stoke City (16.), ENG: Nach einem Trainerwechsel lief er für den Rechtsverteidiger im Frühjahr nur um Nuancen besser bei dem Absteiger. Er kam auf insgesamt nur 8 Einsätze (5 im Frühjahr) in 46 Runden, 6 davon von Beginn an und durchgespielt, 2x eingewechselt. Er hat noch bis 2023 Vertrag, aber die Zukunft des Neo-Österreichers ist wohl fraglich.

Florian Kainz (26), 1. FC Köln (1., Aufstieg), DE: Im Winter für einen Neuanfang hier her gekommen, hat sich der Offensivspieler auf der linken Seite zunächst recht gut durchgesetzt, bevor ihn eine leichte Verletzung aus der Bahn warf. Er spielte in in 8 der für ihn möglichen 17 Spiele, 5x von Beginn an, wurde allerdings immer ausgewechselt, kam 3x von der Bank. Er hat noch Vertrag bis 2023, ob er wieder erstligatauglich ist, wird man sehen.

Louis Schaub (24), 1. FC Köln (1., Aufstieg), DE: Der offensive Mittelfeldspieler war in seiner ersten Saison im Herbst einer der auffälligsten Spieler, doch Verletzungen warfen ihn zurück, sodass er im Frühjahr lange seinen Stammplatz verlor. Insgesamt kam er auf 27 Spiele in 34 Runden, 20 von Beginn an (davon nur 5 im Frühjahr zum Ende der Saison), spielte 12x durch, wurde 8x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore. Er hat Vertrag bis 2022 und sollte auch in der Ersten Bundesliga zum Einsatz kommen.

Christopher Trimmel (32), Union Berlin (3., Aufstieg nach Relegation), DE: Der rechte Verteidiger hat nur bereits die fünfte Saison für die Berliner absolviert, wieder als Stammspieler, und sie endete traumhaft mit dem Aufstieg. Der Burgenländer war heuer sogar Kapitän. Er spielte in 33 der 36 Begegnungen, immer von Beginn an, 32x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, fehlte nur gesperrt. Er hat noch 1 Jahr Vertrag, falls er sich in der Ersten Bundesliga durchsetzt, sollte man ihn trotz seines Alters als Teamkandidat in Betracht ziehen.

Robert Zulj (27), Union Berlin, (Leihe, 3., Aufstieg), DE: In Hoffenheim konnte er sich nicht recht durchsetzen, daher ist er für diese Saison hierher verliehen.Hier hat er eine gute Bilanz. In 34 für ihn möglichen Spielen kam er 31x zum Einsatz, 19x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam12x von der Bank. Als offensiver Mittelfeldspieler schoss er 4 Tore. Ob er bei Hoffenheim nun noch eine Chance bekommen kann?

Nikola Dovedan (24), FC Heidenheim (5.), DE: Der Niederösterreicher gilt als einer der talentiertesten Österreicher. In seiner zweiten Saison hier kam er in 29 der 34 Runden zum Einsatz, 26x von Beginn an, spielte 18x durch, wurde 8x aus- und 4x eingewechselt, wobei er im Frühjahr etwas öfter fehlte. Als hängende Spitze machte er 8 Tore. Sein Vertrag wurde bis 2023 verlängert, er hat Potential nach oben.

Mathias Honsak (22), Holstein Kiel (Leihe, 6.), DE: Von Salzburg hierher verliehen, hat der Stürmer durchaus eingeschlagen. Er spielte immerhin in 25 der 34 Runden, 14x von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 9x aus- und 11x eingewechselt. Im Herbst war er eine zeitlang verletzt, im Frühjahr blieb er ein paar Mal auf der Bank. Er schoss 4 Tore. Der Verein mag ihn, vielleicht wird der Wiener ganz verpflichtet.

Manuel Prietl (27), Arminia Bielefeld (7.), DE: Der vielfältig einsetzbare Mittelfeldspieler hat nun schon 3 Saisonen für die Arminia absolviert. Er ist nach wie vor absoluter Leistungsträger. Er spielte in 32 der 34 Runden, immer von Beginn an, 26x durch, wurde nur 6x ausgewechselt (1x im Frühjahr), fehlte nur je einmal krank und gesperrt. Der Steirer hat noch 2 Jahre Vertrag.

Dominik Baumgartner (22), VfL Bochum (11.), DE: Im Winter von Innsbruck bis 2022 geholt, hat sich der Innenverteidiger in Bochum gut akklimatisiert. Er spielte in immerhin 11 der für ihn 16 möglichen Runden, 8x von Beginn, wurde 4x aus- und 3x eingewechselt. Und er machte 1 Tor. Leider erlitt der Niederösterreicher eine Verletzung in der letzten Runde.

Lukas Hinterseer (28), VfL Bochum (11.), DE: Zwei Jahre hat der Stürmer jetzt für den VfL gespielt, und das (persönlich) sehr erfolgreich. Heuer spielte er in 31 der 34 Runden, immer von Beginn an, für einen Stürmer überragende 26x durch, wurde nur 5x ausgewechselt. Und er schoss gleich 18 Tore, was ihm Rang 3 in der Torjägerliste der Liga einbrachte. So sollte er auch wieder ein Kandidat für das Nationalteam sein. Er wird zum HSV wechseln.

Patrick Möschl (26), Dynamo Dresden (12.), DE: Er war im zweiten Jahr schon fast ausgemustert, erlitt dann noch eine langfristige Verletzung, aber in den letzten 12 Runden schaffte er es doch wieder aufs Spielfeld. Somit kam der offensive Mittelfeldspieler noch auf 15 Einsätze in 34 Runden, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. Er hat noch ein Jahr Vertrag.

Lukas Gugganig (24), Greuther Fürth (13.), DE: Der heuer im defensiven Mittelfeld eingesetzte absolvierte nun 3 Saisonen für die Bayern, verlor aber im Frühjahr leider seinen Stammplatz, kam nur noch zu 5 Einsätzen. Insgesamt waren es immer noch 20 Spiele in 34 Runden, 17x von Beginn and, 12x durchgespielt, 5x aus- und 3x eingewechselt. Er schoss (im Herbst) 2 Tore. Sein Vertrag läuft aus, er wird wechseln.

Dominik Wydra (25), Erzgebirge Aue (14.), DE: Der vielfältig, in der Regel heuer im defensiven Mittelfeld oder als Innenverteidiger eingesetzte Wiener hat seine zweite Saison in Aue absolviert. Nach einer Durststrecke im Herbst wurde er im Frühjahr wieder Stammspieler, fehlte nur einmal wegen einer Sperre. Insgesamt kam er damit noch auf 22 Einsätze in 34 Runden, 17x von Beginn an, 15x durchgespielt (im Frühjahr fast immer), 2x aus- und 5x eingewechselt. Der Verein ist zufrieden, sein Vertrag wurde bis 2021 verlängert.

Philipp Zulechner (29), Erzgebirge Aue, (14.), DE: Nach einem vereinslosen halben Jahr bekam der Stürmer hier eine Chance. Leider hatte er Trainingsrückstand und war gegen Ende der Meisterschaft wieder einmal verletzt, sodass er in für ihn möglichen 15 Runden auf nur 7 Einsätze kam, 3x von Beginn an und immer ausgewechselt, 4x eingetauscht. Er schoss dabei immerhin 4 Tore. Vertrag hat der Wiener an sich noch ein Jahr.

Stefan Kulovits (36), SV Sandhausen (15.), DE: Mit 6 Jahren in Sandhausen der derzeit längst dienende österreichische Legionär beim selben Verein und heuer Kapitän, hat den Wiener leider der Verletzungsteufel aus der Bahn geworfen. Im Frühjahr konnte er nur ein einziges Spiel machen, insgesamt 6 in 34 Runden, jeweils von Beginn an, 3x durch, 3x ausgetauscht. Er hat aber noch ein Jahr Vertrag, soll als Co-Trainer arbeiten, bei Bedarf aber weiterhin spielen.

Konstantin Kerschbaumer (26), FC Ingolstadt (16., Abstieg nach Relegation), DE: Der heurige Wechsel zu Ingolstadt sah wie ein Aufstieg für den Mittelfeldspieler aus, führt aber zum Abstieg, im wahrsten Sinn des Wortes. Persönlich lief es nicht so schlecht mit 30 Einsätzen in 36 Begegnungen, 26x von Beginn an, 15x durchgespielt, 11 aus- und 4 Einwechslungen, wobei seine Zeit auf dem Feld im Frühjahr deutlich abnahm. Er schoss 4 Tore. Er hat noch 2 Jahre Vertrag, wird sich jetzt aber wohl um einen Wechsel kümmern müssen.

Thorsten Röcher (28), FC Ingolstadt (16.), DE: Die erste Legionärssaison ging für den Niederösterreicher ziemlich daneben. Er kam auf 17 Einsätze in 36 Spielen, 10 von Beginn an, wobei er 4x durchspielte, 5x ausgetauscht und 1x auch ausgeschlossen wurde. 7 x kam er von der Bank und wurde ein weiteres Mal ausgeschlossen. Im Frühjahr kam er nur noch zu 2 Einwechslungen. Seine 2 Tore schoss der Stürmer in der Anfangsphase der Meisterschaft. Er hat noch 2 Jahre Vertrag, wird aber wohl nach Österreich (wieder Sturm?) zurückkehren.

Erwin Hoffer (32), KFCO Beerschot (2. Playoff, wahrscheinlich Aufsteiger), BEL: Es war das zweite Jahr für den altbekannten Stürmer bei diesem Verein, und es lief wieder durchwachsen. In 40 möglichen Spielen kam er auf 27 Einsätze, 11 von Beginn an, er spielte allerdings nur 4x durch wurde 7x aus- und 16x eingewechselt. Und er schoss als Stürmer nur 3 Tore. Im komplizierten zweiteiligen Meisterschaftsmodus kam man ins Playoff-Finale, verlor es zwar wie im Vorjahr, aber der Verein steigt vermutlich trotzdem wegen eines Bestechungsskandals des Siegers auf. Hoffers Vertrag läuft allerdings aus.

Yasin Pehlivan (30), Genclerbirligi (2., Aufstieg), TUR: Wieder eine Saison im Land seiner Vorfahren für den Wiener, nur in der 2. Liga, aber erfolgreich. Der defensive Mittelfeldspieler kam auf 29 Einsätze in 34 Runden, immer von Beginn an, er spielte 25x durch und wurde nur 3x ausgewechselt, und auch 1x ausgeschlossen. Sein Vertrag beim Aufsteiger läuft allerdings aus.

Eren Keles (25), Adanaspor (12.), TUR: In seiner ersten Saison in der Türkei lieferte der Linksaußen eine ordentliche Leistung ab. Er spielte in 26 der 34 Runden, 16x von Beginn an, 9x durch, wurde 7x aus- und 10x eingewechselt. Und er schoss 5 Tore (nur eines im Frühjahr). Der Wiener hat noch ein Jahr Vertrag.

Muhammed Ildiz (28), Elazigspor (17., Absteiger): Der sportliche Abstieg des Wieners geht nach der Rückkehr im Winter zu diesem schwachen Verein weiter. In für ihn möglichen 15 Spielen kam er nur zu 3 Einätzen, 2x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht. Für die letzten 8 Runden wurde er aus dem Kader entlassen.

bearbeitet von Lampard

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Einsatzzeiten 2018/19

 

Hier werden nur die Spieler berücksichtigt, die über eine gesamte Saison (Herbst und Frühjahr) beim selben Verein gespielt haben. Wie man sieht sind Stammtorhüter bevorzugt...

Die Zahlen bedeuten (Anzahl der gespielten Minuten) : (Anzahl der möglichen Einsatzminuten) = prozentuelle Einsatzzeit.

Lindner 3150/3240 = 97%

Gremsl 2790/2880 = 97%

Stojanovic 3006/3240 = 93%

Lazaro 2743/3060 = 90%

Sakic 2244/2700 = 83%

Alaba 2532/3060 = 83%

Gregoritsch 2492/3060 = 81%

Grillitsch 2395/3060 = 78%

Sabitzer 2353/3060 = 77%

Holzhauser 1726/2340 = 74%

Zatl 2090/2880 = 73%

Egho 1941/2790 = 70%

Stöger 2120/3060 = 69%

Bachmann 2250/3330 = 68%

Margreitter 2059/3060 = 67%

Haring 2273/3420 = 66%

Laimer 1876/3060 = 61%

Gorgon 1914/3240 = 59%

Arnautovic 2000/3420 = 58%

Stec 1874/3330 = 56%

Djuricin 1794/3240 = 55%

Wimmer 1679/3060 = 55%

Baumgartlinger 1557/3060 = 51%

Burgstaller 1522/3060 = 50%

Spiridonovic 1297/2700 = 48%

Dilaver 1524/3240 = 47%

Posch 1404/3060 = 46%

Dragovic 1331/3060 = 43%

Schick 1392/3240 = 43%

Danso 1243/3060 = 41%

Onisiwo 1152/3060 = 38%

Schöpf 1003/3060 = 33%

Ilsanker 926/3060 = 30%

Harnik 828/3060 = 27%

Pervan 764/3060 = 25%

Pavelic 808/3240 = 25%

Lienhart 607/3060 = 20%

Mujakic 453/2700 = 17%

Friedl 472/3060 = 15%

Sikorski 371/2880 = 13%

Teigl 292/3060 = 10%

Mwene 270/3060 = 8%

Fuchs 206/3420 = 6%

Özcan 180//3060 = 6%

Janko 149/3240 = 5%

Ch Baumgartner 85/3060 = 3%

Jäger 25/3060 = 1%

Prödl 13/3420 = <1%

 

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