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vantheman10

1.FC Köln

308 posts in this topic

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tja...der Untergang war - als man Stöger die besten Spieler verkauft hat (zB Modeste) und sich dann gewundert hat, warum es nicht mehr läuft. Dann mußte er das Bauer-Opfer geben und Veh hat auch noch schnell geschimpft über ihn.

Ziemlich traurig, wie man mit dem letzten erfolgreichen FC-Trainer der letzten Jahre umgegangen ist. SSKM

Edited by capRapidler82

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capRapidler82 schrieb vor 4 Stunden:

tja...der Untergang war - als man Stöger die besten Spieler verkauft hat (zB Modeste) und sich dann gewundert hat, warum es nicht mehr läuft. Dann mußte er das Bauer-Opfer geben und Veh hat auch noch schnell geschimpft über ihn.

Ziemlich traurig, wie man mit dem letzten erfolgreichen FC-Trainer der letzten Jahre umgegangen ist. SSKM

Naja, ich denk, ganz so einfach ist es nicht.

Der FC ist halt ein riesiger Verein, in einer sehr grossen Stadt, mit einer grossen, relativ aggressiven Medienlandschaft und mit Erfolgen, die lange her sind, aber nicht so lange, dass sich keiner mehr dran erinnern kann. Es ist da für viele sehr schwer zu akzeptieren, dass man mittlerweile halt zu den (finanziell) kleinen Verein gehört und eigentlich eher schauen müsste, wie Freiburg etwas macht, anstatt zu schauen, wie es Bayern macht.

Stöger hat da über einen längeren Zeitraum eine tolle Arbeit geleistet, das weiss jeder und das wird auch niemand in Köln bestreiten, aber wenn du als "kleiner" Verein relativ grossen Erfolg hast, dann weckt das eben Begehrlichkeiten. Dein Beispiel Modeste zeigt das ja ganz gut, bei Dir klingt das ja so, als hätte man den halt nur so zum Spass verkauft, die Wahrheit ist, dass der einfach nicht zu halten war. Der Spieler wollte weg, weil er anderswo das dreifache Geld verdienen konnte, was willst da machen? 

Stöger war beim FC dann nicht mehr Bauern-Opfer, als jeder andere Trainer auf der Welt, bei jedem beliebigen Verein. Wenn es derart schlecht läuft, dann muss die sportliche Leitung eben reagieren, weil man nicht absteigen und sich dann fragen lassen will, warum man gar nichts mehr probiert hat. Dann ist eben der Trainer immer das Bauernopfer, weil 10 Spieler kann man halt nicht rauswerfen und kurzfristig ersetzen. 

Ich mag Stöger gern und halte ihn auf jeden Fall auch für einen brauchbaren Coach, aber wenn man in der Situation ganz ehrlich ist und sich die damalige Abstiegssaison nochmal anschaut, dann hat man sogar eher zu lange an ihm festgehalten. Es gab nach dem Trainerwechsel durchaus noch einen kleinen Aufschwung, der halt im Endeffekt nicht mehr ausgereicht hat.

In Köln läuft sicher vieles schief und das ist wahrscheinlich auch einfach unabänderbar. Das Anspruchsdenken des Vereins an sich, der Fans, der Medien wird immer zu gross bleiben und nie so werden wie z.B. das des SC Freiburg. Gleichzeitig kannst du im Fussball, wie er heutzutage ist, nicht mehr wirklich nach oben kommen. Eine halbwegs erfolgreiche Saison und du musst sofort danach 3-4 Schlüsselspieler abgeben, weil einfach viel zu viel Geld im ganzen System ist.

In diesem Zwiespalt bleiben Vereine wie Köln oder der HSV stecken und das sorgt für dauernde Unruhe im Verein und viele, viele rollende Trainerköpfe.

Naja, der Stöger hat das ja alles gewusst, er ist ja schliesslich kein Idiot. Trotz alledem wie chaotisch das in Köln abläuft ist das ja auch irgendwo ein sehr besonderer Verein. Traditionsreich, mit einer riesigen Fan-Base, mit ausverkauftem Stadion. Ich denk Stöger hat da auch sehr gern gearbeitet, obwohl er wusste, dass das ein Schleudersitz ist. Irgendwann ist er den normalen Gesetzen dieses Markts zum Opfer gefallen, wurde davor aber ja sicher auch nicht schlecht bezahlt und danach, für seine gute Arbeit dort, indirekt auch noch mit einem Engagement bei einem noch grösseren Club belohnt.

Also insgesamt muss man das dann nicht so hindrehen, als hätte der böse FC dem armen Peter so böse mitgespielt, so wars sicher nicht.

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wynton schrieb vor einer Stunde:

Eine halbwegs erfolgreiche Saison und du musst sofort danach 3-4 Schlüsselspieler abgeben, weil einfach viel zu viel Geld im ganzen System ist.

Sinnvolles nachrüsten wäre halt auch angebracht gewesen. Außerdem hatten sie damals bis zu 10 Ausfälle gleichzeitig, oft nur noch 3 Verteidiger, von denen einer dann 17 war. Dazu spielte man im Herbst sogar noch Europa League und war aber gleichzeitig im Tabellenkeller. Damals war Stöger sicher nicht zu beneiden.

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wynton schrieb vor 20 Stunden:

Naja, ich denk, ganz so einfach ist es nicht.

Der FC ist halt ein riesiger Verein, in einer sehr grossen Stadt, mit einer grossen, relativ aggressiven Medienlandschaft und mit Erfolgen, die lange her sind, aber nicht so lange, dass sich keiner mehr dran erinnern kann. Es ist da für viele sehr schwer zu akzeptieren, dass man mittlerweile halt zu den (finanziell) kleinen Verein gehört und eigentlich eher schauen müsste, wie Freiburg etwas macht, anstatt zu schauen, wie es Bayern macht.

Stöger hat da über einen längeren Zeitraum eine tolle Arbeit geleistet, das weiss jeder und das wird auch niemand in Köln bestreiten, aber wenn du als "kleiner" Verein relativ grossen Erfolg hast, dann weckt das eben Begehrlichkeiten. Dein Beispiel Modeste zeigt das ja ganz gut, bei Dir klingt das ja so, als hätte man den halt nur so zum Spass verkauft, die Wahrheit ist, dass der einfach nicht zu halten war. Der Spieler wollte weg, weil er anderswo das dreifache Geld verdienen konnte, was willst da machen? 

Stöger war beim FC dann nicht mehr Bauern-Opfer, als jeder andere Trainer auf der Welt, bei jedem beliebigen Verein. Wenn es derart schlecht läuft, dann muss die sportliche Leitung eben reagieren, weil man nicht absteigen und sich dann fragen lassen will, warum man gar nichts mehr probiert hat. Dann ist eben der Trainer immer das Bauernopfer, weil 10 Spieler kann man halt nicht rauswerfen und kurzfristig ersetzen. 

Ich mag Stöger gern und halte ihn auf jeden Fall auch für einen brauchbaren Coach, aber wenn man in der Situation ganz ehrlich ist und sich die damalige Abstiegssaison nochmal anschaut, dann hat man sogar eher zu lange an ihm festgehalten. Es gab nach dem Trainerwechsel durchaus noch einen kleinen Aufschwung, der halt im Endeffekt nicht mehr ausgereicht hat.

In Köln läuft sicher vieles schief und das ist wahrscheinlich auch einfach unabänderbar. Das Anspruchsdenken des Vereins an sich, der Fans, der Medien wird immer zu gross bleiben und nie so werden wie z.B. das des SC Freiburg. Gleichzeitig kannst du im Fussball, wie er heutzutage ist, nicht mehr wirklich nach oben kommen. Eine halbwegs erfolgreiche Saison und du musst sofort danach 3-4 Schlüsselspieler abgeben, weil einfach viel zu viel Geld im ganzen System ist.

In diesem Zwiespalt bleiben Vereine wie Köln oder der HSV stecken und das sorgt für dauernde Unruhe im Verein und viele, viele rollende Trainerköpfe.

Naja, der Stöger hat das ja alles gewusst, er ist ja schliesslich kein Idiot. Trotz alledem wie chaotisch das in Köln abläuft ist das ja auch irgendwo ein sehr besonderer Verein. Traditionsreich, mit einer riesigen Fan-Base, mit ausverkauftem Stadion. Ich denk Stöger hat da auch sehr gern gearbeitet, obwohl er wusste, dass das ein Schleudersitz ist. Irgendwann ist er den normalen Gesetzen dieses Markts zum Opfer gefallen, wurde davor aber ja sicher auch nicht schlecht bezahlt und danach, für seine gute Arbeit dort, indirekt auch noch mit einem Engagement bei einem noch grösseren Club belohnt.

Also insgesamt muss man das dann nicht so hindrehen, als hätte der böse FC dem armen Peter so böse mitgespielt, so wars sicher nicht.

Danke für Dein Statment. Dem möchte ich überhaupt nicht widersprechen.

Ich mache den Verantwortlichen des FC überhaupt keine Vorwürfe, Spieler zu verkaufen. Noch dazu wenn diese weg wollen. Der Verein hat ja - meines Wissen - gutes Geld gemacht.

 

Was mir aber sauer aufstößt: wer wurde denn als Ersatz geholt? Von vornherein Spieler, wo man wußte (glaub Cordoba war damals einer davon, wenn ich mich richtig erinnere), dass diese ihn NIE auch nur annähernd ersetzen werden können. Das Geld war doch da, jemand bzw gute Leute zu holen...

Beispiel Frankfurt: die verlieren ihr Bestes TRIO (!!) und sieh Dir an, wie die reagiert haben. Tolle Leute geholt. Köln war damals auch international unterwegs, da hätte man sicher gutes Personal bekommen.

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Juvenal schrieb vor 13 Stunden:

interessante Konstallation. So rasch wie das jetzt ging: hat der Sportdirektor überhaupt schon den Trainer verpflichten können?

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capRapidler82 schrieb am 15.11.2019 um 17:32 :

Danke für Dein Statment. Dem möchte ich überhaupt nicht widersprechen.

Ich mache den Verantwortlichen des FC überhaupt keine Vorwürfe, Spieler zu verkaufen. Noch dazu wenn diese weg wollen. Der Verein hat ja - meines Wissen - gutes Geld gemacht.

 

Was mir aber sauer aufstößt: wer wurde denn als Ersatz geholt? Von vornherein Spieler, wo man wußte (glaub Cordoba war damals einer davon, wenn ich mich richtig erinnere), dass diese ihn NIE auch nur annähernd ersetzen werden können. Das Geld war doch da, jemand bzw gute Leute zu holen...

Beispiel Frankfurt: die verlieren ihr Bestes TRIO (!!) und sieh Dir an, wie die reagiert haben. Tolle Leute geholt. Köln war damals auch international unterwegs, da hätte man sicher gutes Personal bekommen.

Grundsätzlich hast Du sicher recht, aber auch das, also z.B. den Vergleich mit Frankfurt, muss man näher beleuchten. 

Frankfurt hat natürlich schonmal für Haller und Jovic ca. 100 Mio. bekommen und zu dem Rebic mehr oder weniger gegen Andre Silva getauscht, dagegen stehen die alles in allem ca. 35 Mio. die der FC für Modeste bekommen hat. Das ist natürlich schon durchaus ein eklatanter Unterschied und vor allem eine Sache macht den Unterschied noch grösser. Die Eintracht stand vor diesen Verkäufen schon relativ gesund da, d.h. es war möglich (aber im Endeffekt gar nicht nötig) einen Grossteil dieser Summen direkt wieder in den Kader zu investieren, während Schmadtke den FC damals 2013 mit ca. 35 Mio. Schulden übernommen hat.

Richtig ist, dass beide Vereine dann EL gespielt haben, aber das ist dann schon die einzige Gemeinsamkeit. Die Kölner, die davor ja noch nicht lange in der erste Liga waren, brauchten das Geld auch in erster Linie um den gesamten Verein zu konsolidieren, da war es nicht drin zu sagen, wir re-investieren alles  in einen Stürmer bei dem die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er uns gut 15 Bundesliga-Tore pro Saison macht, es mussten mit dem Geld halt auch andere Löcher gestopft werden.

Die Frankfurter haben, den Markwert für Silva ungefähr eingerechnet, fast das vierfache Geld bekommen und dieses Geld fiel da halt auf gesünderen Boden. Paciencia der ein guter Mann ist, war eh schon vorher da und dazu noch das Schnäppchen Dost, das Glück hatten die Kölner vielleicht auch damals nicht, dass so ein Spieler dann da gerade so günstig zu haben ist. Also eigentlich haben die Frankfurter da gar nicht so viel gemacht, die drei Top-Stürmer, die gegangen sind, konnten sie durch einen der eh schon da war, einen Tausch und einen billigen Glücksgriff, nicht ganz gleichwertig, aber sehr solide ersetzen. 

Insgesamt ist das halt so, um das mal zu vergleichen. Nehmen wir an es kommt in absehbarer Zeit mal einer daher und sagt zu Rapid, wir wollen den Taxi haben und zahlen euch 25 Mio. und gleichzeitig bekommt RBS 100 Mio. für Haaland. Dann ist es halt easy für RBS ziemlich viel dieses Geldes in einen neuen Stürmer zu stecken, während Rapid da ganz anders haushalten müsste, da könnte man dann nie sagen, ok, dann nehmen wir 20 Mio. von den 25 für einen neuen Stürmer her. Und selbst wenn, einer der nen Marktwert von 20 Mio. hat geht nicht zu Rapid, auch wenn sies zahlen können, zu RBS aber evtl. schon.

Naja, ist ja auch egal, fest steht, es ist schwer in Köln zu arbeiten. War schwer für Stöger, genauso wie für das Management, Schmadtke, Veh usw.. Wie gesagt, grosse Ansprüche sollen aus einer schwierigen finanziellen Basis gestillt werden, da werden sich noch viele die Zähne daran ausbeissen. Da müsste man halt geduldig abwarten und solide arbeiten, die Frankfurter, die Gladbacher hatten auch schon schwere Zeiten und sind wieder rausgekommen. Geduld und solides arbeiten sind aber halt keine Kölner Tugenden, schau mer mal...

Zum Schluss noch, da hab ich in meinem ersten Post zu wenig drüber nachgedacht und da muss ich dem @Simon96 voll recht geben, der Anfang vom Ende war in der Saison damals sicher die wirklich üble Verletzten-Misere. Das war so schlimm, dass es für einen Verein der kurz zuvor aufgestiegen und dann schnell in die Doppelbelastung mit EL geriet, kaum zu bewältigen war. Und da war Stöger dann sicher nicht zu beneiden, absolut richtig...

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wynton schrieb vor 11 Stunden:

Die Kölner, die davor ja noch nicht lange in der erste Liga waren, brauchten das Geld auch in erster Linie um den gesamten Verein zu konsolidieren, da war es nicht drin zu sagen, wir re-investieren alles  in einen Stürmer bei dem die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er uns gut 15 Bundesliga-Tore pro Saison macht, es mussten mit dem Geld halt auch andere Löcher gestopft werden.

Und dennoch hat man damals 40 Millionen für Transfers ausgegeben und ein Transferminus gemacht, alleine 17 Millionen für Cordoba und 3,8 für Guirassy. Zudem waren in den 3-4 Transferfenstern doch auch einige Flops dabei, da ist doch auch der Sportdirektor zu hinterfragen.

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