Dannyo

Was wurde aus...?

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Ex-Profi Peter Burgstaller erschossen

Ehemaliger Salzburg-Tormann tot auf südafrikanischem Golfplatz gefunden

Linz - Der 43-jährige ehemalige Profi-Fußballer Peter Burgstaller ist am Freitag auf einem Golfplatz in Durban in Südafrika erschossen worden. Er sei vom Sicherheitspersonal auf der mit einem Elektrozaun gesicherten Anlage mit einem Brustschuss gefunden worden.

Burgstaller, früher Tormann beim SV Salzburg, befand sind seit Freitag in Südafrika. Die südafrikanische Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, man geht von Raub als Tatmotiv aus.

Peter Burgstaller führte zuletzt die Event-Agentur BSP in Salzburg-Hallein. In der Hafenstadt Durban sind über das Wochenende mehr als 3.000 Sportfunktionäre und Journalisten zu Gast, um die Vorrundenauslosung für die Fußball-WM 2010 in Südafrika zu verfolgen. (APA/dpa)

Raubmord an österreichischem Ex-Profi

Die Ermordung des österreichischen Ex-Fußball-Profis Peter Burgstaller in Durban hat eine neue Debatte um die Sicherheit der WM in Südafrika entfacht. Franz Beckenbauer zeigte sich bestürzt über die Erschießung des 43-jährigen. Fifa-Chef Blatter warnte vor Panikmache.

Der 43-Jährige war unmittelbar vor der WM-Auslosung auf einem luxuriösen Golfplatz nahe der Stadt mit einem Brustschuss entdeckt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Burgstaller war nicht Mitglied der österreichischen Delegation, doch sein gewaltsamer Tod sorgte für einen Schock in der versammelten Fußball-Familie. "Das ist ein Wahnsinn", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Andreas Herzog als Mitglied der österreichischen Delegation. Der Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, betonte in der ARD, dass Südafrika als Gastgeber weiter großes Vertrauen genieße, auch "wenn es im Moment schwer fällt".

Fifa-Präsident Joseph Blatter versuchte, den tragischen Vorfall herunterzuspielen und dementierte eine Verbindung zu dem sportlichen Großereignis - das Opfer sei nicht für die Auslosung nach Südafrika gereist. "Er ist ein Tourist. Er ist kein Mitglied der Delegation. Wir beklagen den Tod, so wie wir in unserer Organisation jeden Tod beklagen", sagte der Chef des Weltverbandes. Man könne das Verbrechen nicht in Beziehung zu den Vorbereitungen auf die erste Fußball-WM in Afrika setzen. "Eine Parallelität herzustellen, wäre eine unzulässige Antwort", sagte der Schweizer. Weltweit gebe es Verbrechen, sagte Blatter und verwies auf einen Überfall auf ein 16 Jahre altes Mädchen in Zürich.

Beckenbauer traf Burgstaller auf dem Flug

Nach Angaben von DFB-Generalsekretär Niersbach hatten sich Burgstaller und Franz Beckenbauer zufällig auf dem Flug nach Durban getroffen. Dabei habe der Österreicher Beckenbauer um Karten für die Auslosung gebeten. "Diese Anfrage wurde auf dem Weg gebracht", sagte Niersbach. Burgstaller befand sind seit Freitag in Südafrika und war nach dem Einchecken im Hotel auf den mit einem Elektrozaun gesicherten Golfplatz gegangen. Als Sicherheitspersonal seine Leiche fand, waren Handy und Golfausrüstung verschwunden. Der zweifache Familienvater hatte nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA eine Event-Agentur in Salzburg geführt.

Sein Tod ist eine weitere Gewalttat im künftigen WM-Gastland, wo nach der jüngsten offiziellen Polizeistatistik im vergangenen Jahr 19 202 Morde registriert wurden - mehr als 52 Morde pro Tag. Hinzu kommt eine ebenso hohe Zahl versuchter Morde. Die Zahl der schweren Raubüberfälle lag 2006/07 (31. März) bei 126 558. Auch die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen erreicht mit mehr als 50.000 pro Jahr traurige Rekordwerte. Nach den Erkenntnissen eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses enden gerade mal 30 Prozent aller Straftaten mit einer Verurteilung der Täter.

Bierhoff wurde beklaut

Die oppositionelle Demokratische Allianz (DA) sprach von einem "Weckruf" für die Polizei. Sie müsse endlich effektiver gegen Verbrechen vorgehen. Der Präsident der südafrikanischen Golfanlage, auf der Burgstaller erschossen wurde, forderte in der Zeitung "Sunday Tribune" angesichts der Unfähigkeit der Regierung bei der Kriminalitätsbekämpfung zum WM-Boykott auf.

Die Organisatoren hatten betont, dass sich kein Auslosungs-Gast Sorgen um seine Sicherheit machen müsse. Oliver Bierhoff erlebte unterdessen eine unangenehme Überraschung. Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet wurde dem Nationalmannschaftsmanager des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Hotel die Aktentasche geklaut. Darin befanden sich neben Unterlagen für die Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen auch der Reisepass und das Mobiltelefon des Ex-Profis. Seit der Vergabe der WM an Südafrika im Mai 2004 wird die hohe Kriminalitätsrate im Kap-Staat als großes Problem für das Turnier im Jahr 2010 gesehen.

In Durban sind über das Wochenende mehr als 3000 Sportfunktionäre und Journalisten zu Gast, um die in weltweit 200 Ländern übertragene Vorrundenauslosung für die Fußball-WM zu verfolgen. In der Stadt patrouillieren daher mehr als 1000 zusätzlichen Soldaten und Polizisten. Zusätzlich sind diverse Armee-und Polizeihelikopter aufgeboten.

Ralf E. Krüger und Arne Richter/DPA

Traurige Sache! Mir fehlen die Worte! Längere Admira-Fans wissen noch, welchen Bezug er zur Admira hatte!!!

bearbeitet von BertlSF95

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orf.at, 28.11.2007

Der Rubel rollt

Rachimow liegt Angebot aus Moskau vor.

Die hervorragende Arbeit von Raschid Rachimow und Alfred Tatar in Russland dürfte Früchte tragen.

Der russische Traditionsverein Lok Moskau angelt mit einem Millionenangebot nach dem erfolgreichen Trainerduo des Provinzclubs Amkar Perm.

Rachimow bestätigte nach einer Anfrage von ORF.at das Interesse der Moskauer: "Wir haben mehrere Angebote, eines davon ist von Lok."

Lok-Trainer Byschowez entlassen

Der zweifache russische Meister (2002, 2004) befindet sich nach dem Ende einer enttäuschenden Meisterschaft und der damit verbundenen Entlassung von Coach Anatoli Byschowez fieberhaft auch Trainersuche.

Denn während für die Moskauer der siebente Endrang alles andere als erfreulich war, erreichte Amkar Perm unter der Führung von Rachimow/Tatar mit dem achten Rang die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte. Immerhin rettete das Ex-Admira-Trainergespann den Club vor einem Jahr praktisch vor dem Abstieg.

"Topadresse im Fußball"

Sowohl Amkar-Coach Rachimow als auch sein Kotrainer Tatar können sich trotz eines laufenden Vertrags bis Dezember 2008 einen Tapetenwechsel vorstellen.

"Lok ist eine Topadresse im internationalen Fußball", sind sich beide einig und verweisen trotz des schwachen Abschneidens der Moskauer in der Meisterschaft auf die aktuelle UEFA-Cup-Gruppenphase, in der Lok in der Gruppe B um den Aufstieg in die Runde der letzten 32 kämpft.

Amkar als Angstgegner

Spätestens in der abgelaufenen Spielzeit dürfte die Vereinsführung von Lok Moskau aber bereits auf das Trainerduo Rachimow/Tatar aufmerksam geworden sein.

Immerhin ging der Hauptstadtclub in beiden Ligaduellen mit dem Provinzclub als Verlierer vom Platz. Als Draufgabe gelang Lok in beiden Spielen (jeweils 0:1) nicht einmal ein Torerfolg.

Flugticket schon gebucht?

Tatar, der derzeit auf Heimaturlaub weilt, bleibt trotz der reizvollen Aufgabe gewohnt gelassen: "Der Ball liegt bei Lok. Wir sind in der Warteposition. Mein nächster Flug nach Perm geht am 16. Jänner. Sollte sich davor etwas mit Lok ergeben, sitze ich natürlich früher im Flieger nach Russland."

Rainer Titsch, ORF.at

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Weiß jemand,was aus ehemaligen Admiraspielern wie Roger Ljung,Ken Burwall oder Uwe Müller geworden ist--sind die noch in irgendeiner Form dem Fußball erhalten geblieben(Trainer?)-Orman ist ja kürzlich in der BL wieder aufgetaucht.Spielt Astafiews irgendwo?

Und was treiben eigentlich die ehemaligen Admiragrößen Baumeister und Kühbauer--Scherzerl :con : ;)

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Weiß jemand,was aus ehemaligen Admiraspielern wie Roger Ljung,Ken Burwall oder Uwe Müller geworden ist--sind die noch in irgendeiner Form dem Fußball erhalten geblieben(Trainer?)-Orman ist ja kürzlich in der BL wieder aufgetaucht.Spielt Astafiews irgendwo?

Und was treiben eigentlich die ehemaligen Admiragrößen Baumeister und Kühbauer--Scherzerl :con : ;)

Roger Ljung:

11. Ex-Admira/Wacker-Spieler Roger Ljung als Berater seine Schützlinge wie Allbäck, Källström, Isaakson, Linderoth immer wieder zu Spitzenklubs vermittelt

Gefunden in den Salzburger Nachrichen

http://blogs.salzburg.com/euro2008/

Uwe Müller:

Abschiedsspiel Bindewald/Schur

Freitag, 27.07.2007 Bad-Homburg Kirdorf

Erst ein Nachschlagen im Programm brachte die Erkenntnis: Uwe Müller war’s, der seinerzeit mit der A-Jugend unter Klaus Mank deutscher Meister wurde.

Gefunden im Eintracht Frankfurt Archiv

http://www.eintracht-archiv.de/2007/2007-07-27st.html

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RWO: Delic mit dem zweiten Neuanfang – Dank an Duo

"Riesige Freude" auf Vorbereitung

So stellt man sich das erste halbe Jahr im neuen Verein sicher nicht vor. Ahmet Delic kam im Sommer aus Österreich (Admira Wacker Mödling) und brachte es bis zur Winterpause nur auf zwei Einsätze (27 Minuten). Dabei sollte der 21-Jährige dem RWO-Angriff richtig Druck machen und eine echte Alternative im Sturm werden. Es kam etwas anders, daher betont Delic: "Es ist nicht so verlaufen wie gedacht.

Ich hatte am Anfang Probleme, mich zu integrieren. Und das, obwohl mir die Elf sehr entgegen kam. Ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten sollte, daher habe ich auch den Draht zu den Jungs nicht gefunden."

Es folgte das zweite Problem: "Dann habe ich mich verletzt, daher hat es bis jetzt nicht gepasst." Denn der Mann mit der Doppelstaatsbürgerschaft (Serbien und Österreich) zog sich eine Schambeinentzündung zu. Hinzu kam eine instabile Hüfte. "Ich sollte drei Wochen nichts machen, aber es wurde kaum besser. Zuletzt bekam ich Spritzen, jetzt geht es aufwärts." Und das soll sich ab dem 5. Januar auch auf dem Feld zeigen, denn Delic legt sich fest: "Man muss sich wohl fühlen, um Leistung zu bringen. Und die Probleme haben sich alle erledigt. Besonders bei Benjamin Reichert und Dimitrios Pappas muss ich mich bedanken, obwohl man eigentlich niemanden aus der Truppe herausheben sollte. Aber die beiden haben sich super um mich gekümmert."

Und dann schiebt der gelernte Kaufmann nach: "Zu Beginn wurde ich oft gefragt, ob ich mit den Spielern etwas unternehme. Ich wollte mich nicht aufdrängen, vermutlich dachten die anderen, der hat keine Lust. So entstehen dann schnell Missverständnisse, die haben sich jetzt erledigt. Denn ich kann nun klar sagen, in so einem Team habe ich noch nie gespielt. Hier kann man tatsächlich von Freunden sprechen, niemand tanzt aus der Reihe, das kenne ich aus Österreich nicht."

Und auf den Sport bezogen zieht der Offensiv-Kicker den Hut vor den neuen Kollegen: "Wahnsinn, was die geleistet haben. Man muss neidlos anerkennen, die haben eine riesige Hinserie gespielt." Und so soll es im Februar 2008 auch weitergehen, dann mit einem fitten Delic, der einen Ausblick wagt: "Mein Vertrag läuft im Sommer aus, ich möchte mich gerne für eine Verlängerung empfehlen. Ich freue mich schon richtig auf die Vorbereitung, dann werden die Karten wieder neu gemischt."

Quelle: RevierSport

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Sport1.at hat die 111 größten Transfer-Flops des Jahrtausends definiert. Auch wir sind dabei...

OLEG SUSLOV - 7/0

Ex-Team-Goalie der Ukraine. In den 90ern geflopter Konrad-Erbe in Salzburg. Admira grub ihn in Lichtenwörth aus…

DIRK SCHUSTER – 10/1

Einer der Karlsruher Europacup-Helden der 90er um Oliver Kahn. In der Südstadt eine Eintagsfliege.

HARALD GÄRTNER – 4/0

Der Deutsche verbrachte Großteil seiner Karriere beim SV Meppen, Admira ließ sich trotzdem neppen…

PAWEL SOBCZAK – 10/0

1999 schon bei der Austria gescheitert, wurde auch Admira aus Schaden nicht klug. 2 Mal in Startelf.

TOMISLAV MISURA 17/0

Kam im Winter 2002. Stürmer, die kein Tor schießen, hätte man in Österreich auch gefunden…

MATE BRAJKOVIC 17/0

Gern gesehener Gast in diversen kroatischen Lokalitäten. Am Platz ohne Auge für den Abschluss.

DR. AKOS FÜZI 4/0

Der Doktor ordinierte im Herbst 2005 vornehmlich von der Ersatzbank aus. Musste dieser Transfer sein…?

GABOR EGRESSY 11/1

Ungarischer Stürmer-Pfefferoni ungefähr so scharf wie Honig. 1 Mal Startelf + 1 Tor = Ticket nach Hause.

MIROSLAV HYLL 1/0

Unglaublich, aber wahr: 1 Mal im Tor der Admira, dabei verschuldete er gegen GAK 2 Tore. Richtig schlecht!

KHODADAD AZIZI 0/0

Eine unglaubliche Lachnummer! Aber nicht mal die größte iranische im Pishyar-Verein…

MOHSEN FARAJI 11/1

Seinen größten Auftritt hatte er in „Südstadt Fight Night“ gegen FC Wacker. 20 Spiele Sperre – ein Volltreffer!

Meine Hitliste:

1. AZIZI (was hab ich bei den Vorbereitungsspielen gelacht...)

2. HYLL (an das GAK Spiel kann ich mich noch heute erinnern...)

3. MISURA (würd zu unseren heutigen Stürmern passen...)

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RWO: Delic mit dem zweiten Neuanfang – Dank an Duo

"Riesige Freude" auf Vorbereitung

So stellt man sich das erste halbe Jahr im neuen Verein sicher nicht vor. Ahmet Delic kam im Sommer aus Österreich (Admira Wacker Mödling) und brachte es bis zur Winterpause nur auf zwei Einsätze (27 Minuten). Dabei sollte der 21-Jährige dem RWO-Angriff richtig Druck machen und eine echte Alternative im Sturm werden. Es kam etwas anders, daher betont Delic: "Es ist nicht so verlaufen wie gedacht.

Ich hatte am Anfang Probleme, mich zu integrieren. Und das, obwohl mir die Elf sehr entgegen kam. Ich wusste nicht genau, wie ich mich verhalten sollte, daher habe ich auch den Draht zu den Jungs nicht gefunden."

Es folgte das zweite Problem: "Dann habe ich mich verletzt, daher hat es bis jetzt nicht gepasst." Denn der Mann mit der Doppelstaatsbürgerschaft (Serbien und Österreich) zog sich eine Schambeinentzündung zu. Hinzu kam eine instabile Hüfte. "Ich sollte drei Wochen nichts machen, aber es wurde kaum besser. Zuletzt bekam ich Spritzen, jetzt geht es aufwärts." Und das soll sich ab dem 5. Januar auch auf dem Feld zeigen, denn Delic legt sich fest: "Man muss sich wohl fühlen, um Leistung zu bringen. Und die Probleme haben sich alle erledigt. Besonders bei Benjamin Reichert und Dimitrios Pappas muss ich mich bedanken, obwohl man eigentlich niemanden aus der Truppe herausheben sollte. Aber die beiden haben sich super um mich gekümmert."

Und dann schiebt der gelernte Kaufmann nach: "Zu Beginn wurde ich oft gefragt, ob ich mit den Spielern etwas unternehme. Ich wollte mich nicht aufdrängen, vermutlich dachten die anderen, der hat keine Lust. So entstehen dann schnell Missverständnisse, die haben sich jetzt erledigt. Denn ich kann nun klar sagen, in so einem Team habe ich noch nie gespielt. Hier kann man tatsächlich von Freunden sprechen, niemand tanzt aus der Reihe, das kenne ich aus Österreich nicht."

Und auf den Sport bezogen zieht der Offensiv-Kicker den Hut vor den neuen Kollegen: "Wahnsinn, was die geleistet haben. Man muss neidlos anerkennen, die haben eine riesige Hinserie gespielt." Und so soll es im Februar 2008 auch weitergehen, dann mit einem fitten Delic, der einen Ausblick wagt: "Mein Vertrag läuft im Sommer aus, ich möchte mich gerne für eine Verlängerung empfehlen. Ich freue mich schon richtig auf die Vorbereitung, dann werden die Karten wieder neu gemischt."

Quelle: RevierSport

7 Kilometer weiter westlich würd ich ihn lieber sehen, scheiß RWO.

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46 Jahre und nicht leise

The Neverending Story (Part II)

Im Sportplatz.at Interview nimmt sich der 46jährige Einsertormann des burgenländischen Regionalligisten ASK Baumgarten kein Blatt vor dem Mund und rechnet ab mit Kritikern, zieht aber auch Bilanz über den österreichischen Fußball, den er aktiv seit fast drei Jahrzehnten mitgestaltet.

Die Fortsetzung des Interviews.

Werden wir irgendwann den Tormanntrainer Wolfgang Knaller wieder im Profifußball sehen?

Es ist auch ein Ziel von mir in der Bundesliga als Tormanntrainer zu arbeiten. Ich habe seit 1996 die Trainerlizenz, 519 Spiele in der 1. Bundesliga, 186 Spiele in der 2. Bundesliga, 30 Europacupspiele und 6 Länderspiele. Ich war über 20 Jahre durchgehend bei jedem Teamchef im Teamkader und hatte in 28 Jahren Profifußball sehr viele Trainer und mir auch daher sehr viel Erfahrung und Wissen angeeignet, welche ich weitergeben möchte. Mein Leidfaden war immer: Wer aufhört besser zu werden, der hört auf gut zu sein.

Deutschland 2006, Österreich 2008. Tormannrotation ist ein Trend in der Vorbereitung auf ein großes Turnier? Was halten sie von diesem Modell?

Im Nationalteam mag es vielleicht funktionieren, muss es aber nicht. Wir haben zurzeit keine absolute Nummer Eins, da sollte man Allen die gleiche Chance geben. Im Klubfußball hingegen halte ich nichts davon, denn ein Tormann muss mit seiner Mannschaft eingespielt sein, und der Tormann braucht auch die Sicherheit. Er muss wissen, dass er nicht sofort bei jedem Fehler wieder auf der Bank sitzt.

England scheiterte in der EM-Qualifikation nicht zuletzt an den eigenen Torleuten. Wie erklären sie sich, dass Österreich regelmäßig viele Klassetorleute hervorbrachte während in Teams großer Fußballnationen gerade diese Position eher schwach besetzt ist?

Ich habe in den letzten 20 bis 25 Jahren keinen einzigen englischen Tormann mit internationaler Klasse gesehen! Auch Seaman war für mich kein Top-Mann, und Alexander Manninger der mit ihm zusammen trainierte, hat mir, bevor er nach England gegangen ist, von seinem Spiel her auch besser gefallen. Jedes Land hat eine eigene Tormannschule. Ein Kroate trainiert anders wie ein Holländer, usw.. Wir hatten da über die letzten Jahrzehnte immer wieder Torleute mit internationaler Klasse. Leider bin ich um 20 Jahre zu früh geboren, denn jetzt hätte ich gute Chancen auf 50 Länderspiele, da meiner Meinung die jetzige Team-Konkurrenz nicht mehr gegeben ist. Wir haben zwar noch immer gute Torleute, aber leider nicht mehr mit Klasse!

Im österr. Fußball herrscht ein Chaos. Konkurse und Geldsorgen bestimmen die Schlagzeilen. Was sagen Sie zu dieser Problematik?

Wir habe jetzt die Chance durch die Euro endlich die Infrastruktur der Stadien zu verbessern! Es ist leider oft so, dass Funktionäre bei sportlichen Dingen mitreden und Entscheidungen treffen dürfen, von denen sie aber keine Ahnung haben. Jeder sollte in dem Bereich arbeiten, den er beherrscht! Für was gibt es eine Lizenz, wenn immer wieder solche Dinge auftreten, die dem Image unseres Fußballs schaden.

Welche Ratschläge geben bzw. gaben sie ihrem Sohn mit auf den Weg?

Ich habe zwei Söhne die schon mit 4 Jahren anfingen beim Verein Fußball zu spielen.

Dieser Sport hat mir in meiner Entwicklungen sehr viel geholfen und gegeben und genau das haben sich die Beiden auch geholt. Ich versuche nur alles was Ihnen schaden könnte fernzuhalten, damit sie sich voll auf den Sport konzentrieren können. Deshalb habe ich im Sommer, als mein Sohn Probleme mit der Admira bekam, auch meine Karriere vorerst beendet, obwohl ich noch ein Angebot aus der Red Zac- Liga hatte! Vier Monate lang, hatte es gedauert bis mein Sohn endlich zu seinem Recht kam. Er verlor seinen Stammplatz im österreichischen U21 Nationalteam, durfte bei keinem Verein trainieren und sein fehlendes Gehalt für die alte Saison, hat man bis heute nicht vollständig bezahlt. Die Admira hat ihn auch nicht abgemeldet und dennoch in dieser Zeit kein Gehalt bezahlt. Aufgrund der Nichtabmeldung bekam er aber auch keine Arbeitslose. Mein Sohn hatte zwei Angebote aus dem Ausland und drei aus der österreichischen Bundesliga. Leider konnte er auch diese nicht annehmen, da Admira Wacker Mödling die ihm zustehende Freigabe nicht erteilte. Mein Sohn erlitt dadurch einen großen sportlichen und finanziellen Schaden! Ich habe in der Zeit mit Marco und meinem zweiten Sohn Stefan fast täglich trainiert, da auch Stefan nach drei Knieoperationen einen Trainingsrückstand hatte.

Mir ist es auch ein Anliegen richtig zu stellen, was im Vorfeld der U-20-WM passiert ist.

Marco wurde von dem Trainern Gludowaz und Tormanntrainer Kohlbacher nie berücksichtigt, trotzdem ließ sich Marco auf seinen Weg nicht aufhalten. Er überholte die Torleute von Herrn Gludowitz- so heißt er für mich seit dieser Aktion- und wurde Einsertormann im höher gestellten U21 Nationalteam. Marco wurde aber kurz vor der U20 WM noch zu einem Testspiel nachnominiert, weil Tormann Kuru für ein Spiel suspendiert wurde. Beim ersten Training ging der Tormanntrainer Kohlbacher auf meinen Sohn zu und sagt zu Ihm: „Wie komme ich dazu, dass ich wegen dir unter Druck komme?“ Mein Sohn nannte ihm als Gründe, dass er bei ihm nie eine Chance bekommen hat und er im höher gestellten U21 Nationalteam Einsergoalie ist und in der Red Zac zum besten Tormann gewählt wurde, doch in der U20 nicht einmal dritter Tormann ist. Nach dem Spiel, wo er in der zweiten Halbzeit spielen durfte, wurde ihm vom Trainerteam aber quasi klargemacht, dass er bei der U20-WM nicht dabei ist, obwohl sie wissen das er in einem Konkurrenzkampf sich als erster Tormann gegen die drei Konkurrenten durchsetzen würde! Mein Sohn erklärte sich dennoch auch bereit, sich als Abrufspieler aufstellen zu lassen. Als „Dank“ dafür, schob der Herr Gludowitz gegenüber den Medien und dem ÖFB Marco den Schwarzen Peter zu. Er fuhr nicht mit nach Kanada und es wurde so dargestellt, dass er sich geweigert hätte. In der Euphorie um die tollen Leistungen bei der WM ging das Thema unter und mein Sohn ist immer noch der Buhmann – und das völlig ungerechtfertigt! Ich habe bei allen österreichischen Medien versucht das richtig zu stellen, nur gibt anscheinend so etwas wie ein Abkommen vor der Euro 2008, dass man nichts Negatives berichten soll. Ich gratuliere der U20-Mannschaft zu Ihrem Erfolg, aber wer weiß, vielleicht wäre noch mehr möglich gewesen, wenn man bedenkt, dass vielleicht noch einige andere Talente durch ein ähnliches Schicksal bei diesem Trainergespann auf der Strecke geblieben sind!?! Ein Trainer muss Entscheidungen treffen, aber er sollte dann auch dazu stehen und ich finde es charakterlos und schwach, einen jungen unschuldigen Sportler die Schuld zuzuschieben!

Sie gelten als ein Spieler, dem auch immer wieder ein offener Zugang zu Fußballfans nachgesagt wurde/wird. Das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Wie wichtig waren und sind Ihnen die Fans?

Ich habe es als Selbstverständlichkeit empfunden für die Fans dazu zu sein, ihre Fragen zu beantworten oder Fanclubabende zu besuchen. Ich würde mir nur wünschen, dass man die Energie wieder mehr für positivere Gesänge nützt und man ins Stadion, um sein Mannschaft zu unterstützen! Diverse Dinge haben im Stadion einfach nichts verloren. Ein Beispiel aus Pasching: Ich wurde dort schwer verletzt vom Spielfeld getragen und ein unverbesserlicher Pasching-Fan stimmte an: „Grabt sas ein, die alte Sau!“ Das schlimme daran war, als plötzlich die ganze Tribüne mit machte. Das ist doch einfach nur tief! In England gibt es Applaus, wenn man in der Defensive den Ball ins Out spielt. Bei uns wirst von der Tribüne beschimpft ausgelacht dafür.

Was sagt Wolfgang Knaller zur EM 2008 und wie stehen unsere Chancen in der Gruppe B?

Ich bin Patriot, aber sehe momentan leider nicht sehr viel erfreuliches, wo man sagen könnte, dass da noch was daraus werden könnte. Ich hoffe trotzdem noch auf ein Wunder. Ich glaube aber, dass wir momentan nicht die Qualität frühere Jahre haben. Das fängt bei unserer Bundesliga an, geht weiter über die Legionäre, die wir früher im Ausland hatten und setzt sich in weiterer Folge dann auch beim Nationalteam und dessen Qualität fort. Es steht mir nicht zu über Teamtrainer, Spieler oder ÖFB-Funktionär zu urteilen, nur ich habe dazu meine eigene Meinung! Ich kann mich genau daran erinnern, wie lange man früher konstant gute Leistungen in der Meisterschaft erbringen musste, um ins Team zu kommen. Heute ist jeder der zwei, dreimal gut spielt sofort Nationalspieler

Danke für das ausführliche Interview.

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Sehr geehrte Damen und Herren!

Piacenza setzte sich am gestrigen Nachmittag gegen Ascoli mit 2-1 durch.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Dedic die Hausherren mit einem

Penalty in Führung. Kurz vor Schluss gelang Sommese der Ausgleich, doch in der Nachspielzeit erzielte Bianchi den verdienten Siegestreffer für Piacenza. Das Spiel wurde geprägt von viel Aggressivität und so kam es zu 3 Ausschlüssen. Daniel Wolf war wieder in der Startelf, doch in der 68. Minute kam es zu einem Disput mit seinem Gegenspieler Pesce. Nach einem harmlosen Foulspiel attackierte Pesce den Wiener und der Schiedsrichter schickte beide Streithähne vom Feld."Ich weiß wirklich nicht warum auch ich vom Platz gehen musste, ich bin mir keiner Schuld bewusst\", zeigte sich Daniel fassungslos. In der 78. Minute schickte der Unparteische einen weiteren Spieler der Gäste (Cioffi) vorzeitig unter die Dusche.

Bis zu seinem Ausschluss zeigte Daniel Wolf eine starke Leistung.

--

mit freundlichem Gruß / best regards

PRESSESERVICE - DANIEL WOLF

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