LASK1965

Die Gugl Neu

918 Beiträge in diesem Thema

Poto versucht nun nichts anderes als Kindesweglegung. Oh, Strategie nicht aufgegangen, das Stadion als Aufhänger für die politischen Spielchen, für die er im Gemeinderat keine Mehrheiten hat, zu missbrauchen? Na so ein Pech auch.

Es ist kein Zufall, dass direkte Demokratie als Instrument für Bürgerinitiativen gedacht ist und nicht als Spielwiese für profilierungssüchtige Politiker. Passiert nur leider doch.

Potos Bobos hätten nun Gelegenheit, das wahrzumachen, wovon sie immer geredet haben: „Es geht nicht um Fußball, es geht nicht um den Lask, es geht nicht (nur) um das Stadion. Es geht um den Grüngürtel und um die Bodenversiegelung und überhaupt ums Prinzip!“

Um das geht nun also doch nicht? Sondern nur darum, eine Megablamage zu verhindern? Na sowas.

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beLOYAL schrieb vor 2 Stunden:

dafür lieber 1 mio ausn fenster werfen und eine sinnlose befragung durchführen lassen?

ich kenne die forderungen der initiative nicht im detail, aber da werden sie sicher einen kompromiss finden, wenn alle Parteien gesprächsbereit sind. 

geht ja irgendwie in der fragestellung darum den grüngürtel zu schützen und nichtsmehr dort umzuwidmen.. beschließt man einmal sowas verbaut man sich komplett die möglichkeit irgendwann mal vll doch noch etwas in diese gegend zu bauen

da wäre es alles andere als klug sowas zu beschließen...
dass man nun 1mio aus dem fenster wirft gefällt mir natürlich genauso wenig wie dir.. 

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Das sind alles politische Spielchen, die uns Gott sei Dank nicht mehr so prickelnd interessieren müssen. Grün geht‘s ums Grün rund um den Pichlingersee. Popo und Pink geht‘s ums eigene Leiberl bei der nächsten Gemeinderatswahl. Man hat beim Wählerpotential nicht unerhebliche Schnittmengen mit den Grünen. Und dem Bürgermeister und der SPÖ geht’s natürlich auch um die eigene Macht und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten im Visier des pinken Querulanten.

Ohne Stadion-Aufreger wäre die Mobilisierung für die Bürgerinitiative nicht (so einfach) möglich gewesen. Das Stadion-Thema fällt nun weg. Und die Bürgerinitiative hatte schon bei Abgabe der Unterschriften verlautbart, man würde auf die Volksbefragung (nur) verzichten, wenn der LASK seine Stadionpläne zurück zieht.

Trotzdem hat die Bürgerinitiative die Fragestellung breiter aufgestellt, um sich einerseits nicht dem Vorwurf einer Anti-LASK-Kampagne auszusetzen (obwohl es natürlich mitunter eine war) und andererseits um die echten Grün-Fanatiker und „Pichling muss ein Dorf bleiben“ Fraktion mitzunehmen. Letztere sind natürlich noch nicht zufrieden gestellt.

Der Plan ist klar. Der Gemeinderat soll quasi beschließen, dass dort nichts gebaut werden darf. Dann würde man auf die teure Volksbefragung verzichten. Luger will das nicht beschließen, weil er grundsätzlich - wie öffentlich kommuniziert - nichts gegen eine Umwidmung dort hätte. Und Luger dreht den Spieß um im Wissen, dass das Verständnis für eine teure Volksbefragung nach Präsentation der neuen Stadionlösung sehr gering wäre.

Gott sei Dank können wir uns dieses Match erste Reihe fußfrei anschauen. Meiner Einschätzung nach wird’s ein Unentschieden, das beide Seiten als Sieg verkaufen wollen und das in der Öffentlichkeit wie ein Unentschieden mit zwei Verlierern aussieht.

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