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Osttribünensteher

Der Fans und Supporter-Thread

332 posts in this topic

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Wie definierst du den managertypen? Am Gehalt, am aussehen, an der liebe zum Verein, an dem was sie außerhalb des Stadions machen.

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Ich hab etwas den Eindruck, dass sich viele auf der Süd nicht damit identifizieren können, wenn plötzlich Gestalten, die man bis vor einem Jahr nie am Platz gesehen hat, einen auf Ultras machen. Und wenn diese Ultras dann nichtmal ordentliche Stimmung und choreos zusammenbringen (was eigentlich Ultras ausmacht soweit ich weiß) und hauptsächlich durch sinnlose SV auffallen, wirkt das ganze etwas unglaubwürdig.  MMn Grenzen sich einfach viele davon ab und der Support ist dann sehr abhängig davon, was die Mannschaft am Feld zustande bringt.

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Interessant, dass uns man dem Verein 86% der Polizeikosten  in Amstetten aufdonnert...:confused:

Warum muss das  der Verein 'brennen', dachte das bezahlt die Allgemeinheit alles was auserhalb des Stadions/Platzes passiert?

@Lustenauspiel: Was kann der Verein fuer die Inkompetenz des Polizeioberchief in Steyr dafuer, das er den Auswärtsbus nicht zum Auswärtssektor leitet?

Wie wird der Verein reagieren, wenn es keine Besserungen gibt? Weiterverrechnung an die Störenfriede?

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https://www.vorwaerts-steyr.at/news/nulltoleranz-bei-gewaltbereitschaft.html

@Milamber hat es zwar schon in den Medienthread reingestellt, aber ich bin sicher, wir wollen auch drüber diskutieren, was dort ja nicht sein soll. Was denkt ihr darüber?

Kollege M. meint, die Querverrechnung ist eine Frechheit. Ich meine, Jein. Wenn die Behörde von sich aus bestimmt, was ein Risikospiel ist, dann ist es ihr Problem und ich bin dagegen, dass wir den Einsatz zahlen müssen (ob wir da mitreden können, ist eine andere Frage, aber das lässt sich eventuell mit dem Moser ausdiskutieren, schlimmstenfalls ausjudizieren). Auch wenn es ihre eigene Inkompetenz ist. Und es ist nicht jedes Spiel automatisch riskant, nur weil es beim letzten Bröseln gegeben hat, das ist ja lächerlich!
Wenn aber Konsens besteht, weil es schon ein-schlägige Erfahrungen gibt (z.B. bei BW), dass ein Spiel unter Hochrisiko läuft, dann wird uns nichts anderes übrig bleiben. Verursacherprinzip. Eine private Security müssten wir ja auch zahlen.

Zum Verhalten auf der Tribüne: Das letzte, was ich möchte, ist wieder ein Netz. Diese Schmeißerei muss endlich einmal ein Ende haben, MUSS. Ich weiß, manche leben noch im letzten Jahrtausend, da gehörte es zum guten Ton. Aber das ist vorbei. Über den Zaun hat nichts drüber zu gehen, das ist einfach so, und wer das nicht akzeptieren kann, der soll bitte draußen vor dem Stadion bleiben, ob freiwillig oder net so ganz.
Bei der Pyro bin ich gespalten - so lang sie auf der Tribüne bleibt, wär es von mir aus okay, ich seh sie auch gern leuchten. Aber das andere ist halt wieder, dass sie nun mal verboten ist und den Verein Geld kostet. Dass der damit keine Freude hat, versteh ich auch.

Der Verein hat auf jeden Fall das Recht HV auszusprechen, und gewaltbereites bzw. vereinsschädigendes Verhalten ist sicher eine Begründung. Ob jetzt alles, was sich außerhalb des Stadions abspielt und eventuell den Verein (auch indirekt) schädigen könnte, schon ein HV begründet, da bin ich skeptisch. Aber für alles innerhalb der Stadionmauern hat der Verein die absolute Kontrolle und Kompetenz und auch Verantwortung.

Mein Vorschlag wäre ja, dass sich Fanvertreter (insbesondere der offizielle Fanbeauftragte) mit der Vereinsführung zusammensetzen und das Thema besprechen. Und das dann auch auf der Süd konsequent umgesetzt wird, sprich dass wir da ein bisserl auf uns selber aufpassen - dass Becherwürfe etc. einfach nicht geduldet werden. Aber ich will da niemandem vorgreifen. Nur, eines weiß ich: Wenn ein Netz vor die Süd gezogen wird, bin ich ab sofort nicht mehr dort. Wird den meisten zwar wurscht sein, aber ich lass mich nicht einsperren.

Edited by firewhoman

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Werndlstädter schrieb vor 4 Minuten:

Interessant, dass uns man dem Verein 86% der Polizeikosten  in Amstetten aufdonnert...:confused:

Warum muss das  der Verein 'brennen', dachte das bezahlt die Allgemeinheit alles was auserhalb des Stadions/Platzes passiert?

@Lustenauspiel: Was kann der Verein fuer die Inkompetenz des Polizeioberchief in Steyr dafuer, das er den Auswärtsbus nicht zum Auswärtssektor leitet?

Wie wird der Verein reagieren, wenn es keine Besserungen gibt? Weiterverrechnung an die Störenfriede?

Vorschlag: Diskutier ma das im "Fans&Supporter"-Thread weiter?

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firewhoman schrieb vor 2 Stunden:

Wenn ein Netz vor die Süd gezogen wird, bin ich ab sofort nicht mehr dort. Wird den meisten zwar wurscht sein, aber ich lass mich nicht einsperren.

...netz ist noch das wenigste, wenngleich wir auf der SÜD eben die "chance" hatten, eine zeitlang spiele durch eben dieses zu sehen, nochdazu in der gut - aber falsch gedachten farbe grün und daher die netzlose SÜD seit dem noch mehr zu schätzen wissen...dennoch...quer durch die oberligen der meisten länder ist hinterm tor nahezu in jedem stadion ein netz gespannt und in schlankem schwarz ist es ehrlich gesagt keine große sache....nur, ohne ist eben ohne...kann durch nix ersetzt werden...und das hat die SÜD eben alleinig in der hand, ob sie das beibehalten kann...

...kompletter scheiß ist aber das mit den ständigen strafen, die dem verein immer wieder aufgrund einer handvoll bemitleidenswerter vollidioten ( bzw. kleinkrimineller) auf den schreibtisch flattern und unser eh schon winziges budget unnötig belasten...wenn ich ein ums andere mal mitkriege, welch dringende sanierungen, anschaffungen aufgrund dieser ständigen strafzahlungen nicht getätigt werden können, kommen mir die kabeln raus....nona :angry:

...das worte bei manchen personen, die weder des wortes mächtig noch des verstehens in der lage sind, ein ums andere gut gemeint aber sinnlos sind, haben viele ja mittlerweile leider zur kenntnis nehmen müssen und daher geht´s eben nur über sanktionen...das sanktionen das problem in sich tragen, dass da dann oft auch der eine oder andere unschuldige dazurutscht, ist leider auch fakt...aber, hüft nix, so ist´s und wir hätten da alle gemeinsam eine verantwortung gegenüber unserem SKV....schau ma amoi...

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Ich verstehe grundsätzlich das Ansinnen des Vereins, halte die Stellungnahme in Summe aber dennoch für eher unglücklich:

1. Die Zeiten und Umstände für Fans haben sich geändert, das ist jedem klar. In den 80ern war alles erlaubt, im Unterhaus war sowieso alles entspannt. Jetzt spielen wir in der 2. Bundesliga und die Rechtslage hat sich geändert; Pyro hat einst jedem getaugt und ist jetzt gesetzlich untersagt, über Becherwerfen und Bierschütten wurde früher geschmunzelt, heute wird es von der Bundesliga anzeigt. Es ist verständlich, dass der Verein versucht, die negativen finanziellen Folgen hintanzuhalten und von den Fans möchte, dass sie kein sanktionierbares Verhalten setzen. So weit so gut.

2. Grundlegender Fehler ist in der Stellungnahme mA aber die gehäufte Verwendung des Wortes "Gewalt" für ein Verhalten, das in keiner sprachlichen - oder gar juristischen Form - als solche gelten kann. Weder das Zünden von Bengalen noch Bierschütten ist Gewalt. Die eigenen Fans, deren Verhalten über Jahrzehnte für den Verein nicht nur kein Problem, sondern sogar das große Plus war, nun öffentlich als "gewaltbereit" und "verhaltensoriginell" zu bezeichnen, halte ich für unklug.

3. Hätte der Verein gesagt "Liebe Leute, leider wird Pyro und Bierschütten heutzutage bestraft. Das kostet uns Geld, das wir nicht haben. Bitte lasst es bleiben." - es hätte jeder verstanden. Stattdessen wurde die große moralische Keule ausgepackt und von Gewalttätern, die gegen die Werte des SK Vorwärts verstoßen, gesprochen.

4. Die Stellungnahme kommt in einer Zeit, in der auch in Steyr der Bewegungsspielraum für Fans eingeengt wird, wie man es noch vor kurzem nicht für möglich gehalten hätte. 150 Euro Verwaltungsstrafe für Gestikulieren gegen Lustenau, 500 Euro für das Halten einer Überziehfahne in Ried und für Schimpfen im Salzburger Stadion wird man von der Polizei abgeführt - alles Beispiele aus den letzten drei Wochen und da habe ich noch nicht einmal von den folgenden Haus- bzw. Stadionverboten gesprochen. Das betrifft mitnichten nur Kleinkriminelle; jeder Normalo, der mithilft, eine größere Fahne zu halten, kann plötzlich betroffen sein und nach der neuen Diktion nun als potentieller Gewalttäter gelten. In derartigen Fällen hätte ich die Hoffnung gehabt, dass der Verein diese Empörungsspirale durchbricht und mithilft, den derzeit laufenden Erosionsprozess auf der Tribüne zu stoppen. Die Stellungnahme mit ihrer Gewalt-Gleichsetzung klingt leider nicht danach.

5. Die erwähnte "einzigartige Stimmung im Vorwärts-Stadion" ist letztlich nur mehr eine Schimäre. Der Verein lebt von der Legende, die wir alle stimmungsmäßig und fantechnisch einst im Unterhaus geschaffen haben. Die heutige Fanszene hat kaum mehr Luft zum Atmen, geschweige denn einen Handlungsspielraum, um wieder derartige Atmosphäre zu erzeugen, wie wir sie damals hatten. Ich sage nicht, dass alle Fans unschuldig waren und sind, ganz im Gegenteil. Es muss aber dem Verein klar sein, dass es ein Widerspruch ist, eine tolle Stimmung haben zu wollen und gleichzeitig diejenigen, die dafür sorgen könnten, mit HV/SV einzudecken.

6. Rabauke hat letztens zutreffend analysiert, dass der Zuschauerschnitt früher ua deswegen höher war, weil zw. ca. 2004 und 2011 jeder wusste, dass auf der Tribüne immer Party war, selbst wenn Liga, Spiel und Gegner wenig aufregend waren. Heute spielen wir in der 2. Liga oben mit und haben ernsthaft 1300 Zuschauer gegen Lustenau. Dies liegt auch daran, dass mit der konsequenten Reduktion der Zahl der aktiven Fans konsequenterweise auch die Stimmung sinkt. Und ohne Partyfaktor bleiben dann halt auch viele Normalos daheim. Mit graut vor dem Zeitpunkt, wenn der sportliche Erfolg einmal ausbleiben sollte, dann spielen wir vor 900 Leuten. Und dann tut es dem Verein nämlich auch finanziell richtig weh.

7. Verbleibt die Frage nach der Zukunft. Option 1: Weiter wie bisher. Eine Negativspirale von Unverständnis und Repression gegen Fans einerseits und Opposition gegen den Vorstand anderseits. Verfahrene Positionen auf beiden Seiten. Weiterer Niedergang des Supports bis der Block endgültig leer ist. Option 2: Man redet miteinander, geht aufeinander zu und versucht, eine Versöhnung zwischen Vorstand und den handelnden Personen der Fanszene zu suchen. Das bringt mich zum letzten Punkt der Stellungnahme, der mich zumindest vorsichtig positiv stimmt, nämlich die darin genannte Aufforderung zum Dialog. Unser Fanbeauftragter ist ein guter Mann mit viel Ahnung, aber der Vorstand muss ihm schon auch echte Kompetenzen geben, um diesen Dialog einzuleiten und zu führen. Wenn der Verein bereit ist zu erkennen, was er an den aktiven Fans hat und sie - im Rahmen des rechtlich Zulässigen – auch tatsächlich unterstützt und ihnen Bewährungsmöglichkeiten gibt, und wenn gleichzeitig auch jene Fans, die sich in der Vergangenheit daneben benommen haben, Einsicht zeigen und sich in Hinkunft wohlverhalten, dann kann das noch einmal etwas Gutes werden. Wenn nicht, dann war es das mit dem Mythos Zuschauermagnet und „Kultklub Vorwärts“.

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Was ich nicht verstehe ist, warum Anteile vom Spiel in Amstetten von der Vorwärts zu tragen sind??? Das ist eigentlich frech.

Kosten bzw. STRAFEN bei einem angekündigten FanMarsch wo nano nana, bengalen oder der gleichen brennen, ist doch auch lachhaft!! Siehe in Deutschland, da gibt es jedes Wochenende so einen Marsch...

Aber meisten stört es mich bezüglich Lustenau Spiel, dies war ein Fehlverhalten der Polizei bzw. Ordner!!

Naja...bin gespannt was aus unserer Süd wird, denn von Woche zu Woche wird die Stimmung ohnehin schlechter obwohl die jungs besser spielen als letzte Saison 

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@Amarildo:
Da ist sehr viel Gescheites und Richtiges drinnen. Vor allem deiner Option 2 in Punkt 7. möchte ich mich genau so anschließen, wie du es gesagt hast.

Was den Fanbeauftragten betrifft: Ich kenne ihn zufällig (wenn es immer noch derselbe ist). Aber wieviele kennen ihn und wissen das? Wie präsent ist er in seiner Funktion? Welches Standing hat er, auch unter den verschiedenen Gruppen, dass er für sie sprechen kann bzw. mit ihnen für den Verein?
Ich würde es schon mal befürworten, dass er auf der Vereins-HP als Ansprechpartner und Vermittler genannt wird. Damit man weiß, es gibt einen, der für diese Belange zuständig ist. Und dann eben bei solchen Runden Tischen die Fans repräsentiert - und dann auch das, was dort besprochen und beschlossen wird, zu diesen transportiert. Und dafür sorgt, dass es dort auch ankommt.

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Amarildo Lambrechtsteiner schrieb vor 14 Minuten:

Ich verstehe grundsätzlich das Ansinnen des Vereins, halte die Stellungnahme in Summe aber dennoch für eher unglücklich:

 

 

1. Die Zeiten und Umstände für Fans haben sich geändert, das ist jedem klar. In den 80ern war alles erlaubt, im Unterhaus war sowieso alles entspannt. Jetzt spielen wir in der 2. Bundesliga und die Rechtslage hat sich geändert; Pyro hat einst jedem getaugt und ist jetzt gesetzlich untersagt, über Becherwerfen und Bierschütten wurde früher geschmunzelt, heute wird es von der Bundesliga anzeigt. Es ist verständlich, dass der Verein versucht, die negativen finanziellen Folgen hintanzuhalten und von den Fans möchte, dass sie kein sanktionierbares Verhalten setzen. So weit so gut.

 

 

2. Grundlegender Fehler ist in der Stellungnahme mA aber die gehäufte Verwendung des Wortes "Gewalt" für ein Verhalten, das in keiner sprachlichen - oder gar juristischen Form - als solche gelten kann. Weder das Zünden von Bengalen noch Bierschütten ist Gewalt. Die eigenen Fans, deren Verhalten über Jahrzehnte für den Verein nicht nur kein Problem, sondern sogar das große Plus war, nun öffentlich als "gewaltbereit" und "verhaltensoriginell" zu bezeichnen, halte ich für unklug.

 

 

3. Hätte der Verein gesagt "Liebe Leute, leider wird Pyro und Bierschütten heutzutage bestraft. Das kostet uns Geld, das wir nicht haben. Bitte lasst es bleiben." - es hätte jeder verstanden. Stattdessen wurde die große moralische Keule ausgepackt und von Gewalttätern, die gegen die Werte des SK Vorwärts verstoßen, gesprochen.

 

 

4. Die Stellungnahme kommt in einer Zeit, in der auch in Steyr der Bewegungsspielraum für Fans eingeengt wird, wie man es noch vor kurzem nicht für möglich gehalten hätte. 150 Euro Verwaltungsstrafe für Gestikulieren gegen Lustenau, 500 Euro für das Halten einer Überziehfahne in Ried und für Schimpfen im Salzburger Stadion wird man von der Polizei abgeführt - alles Beispiele aus den letzten drei Wochen und da habe ich noch nicht einmal von den folgenden Haus- bzw. Stadionverboten gesprochen. Das betrifft mitnichten nur Kleinkriminelle; jeder Normalo, der mithilft, eine größere Fahne zu halten, kann plötzlich betroffen sein und nach der neuen Diktion nun als potentieller Gewalttäter gelten. In derartigen Fällen hätte ich die Hoffnung gehabt, dass der Verein diese Empörungsspirale durchbricht und mithilft, den derzeit laufenden Erosionsprozess auf der Tribüne zu stoppen. Die Stellungnahme mit ihrer Gewalt-Gleichsetzung klingt leider nicht danach.

 

 

5. Die erwähnte "einzigartige Stimmung im Vorwärts-Stadion" ist letztlich nur mehr eine Schimäre. Der Verein lebt von der Legende, die wir alle stimmungsmäßig und fantechnisch einst im Unterhaus geschaffen haben. Die heutige Fanszene hat kaum mehr Luft zum Atmen, geschweige denn einen Handlungsspielraum, um wieder derartige Atmosphäre zu erzeugen, wie wir sie damals hatten. Ich sage nicht, dass alle Fans unschuldig waren und sind, ganz im Gegenteil. Es muss aber dem Verein klar sein, dass es ein Widerspruch ist, eine tolle Stimmung haben zu wollen und gleichzeitig diejenigen, die dafür sorgen könnten, mit HV/SV einzudecken.

 

 

6. Rabauke hat letztens zutreffend analysiert, dass der Zuschauerschnitt früher ua deswegen höher war, weil zw. ca. 2004 und 2011 jeder wusste, dass auf der Tribüne immer Party war, selbst wenn Liga, Spiel und Gegner wenig aufregend waren. Heute spielen wir in der 2. Liga oben mit und haben ernsthaft 1300 Zuschauer gegen Lustenau. Dies liegt auch daran, dass mit der konsequenten Reduktion der Zahl der aktiven Fans konsequenterweise auch die Stimmung sinkt. Und ohne Partyfaktor bleiben dann halt auch viele Normalos daheim. Mit graut vor dem Zeitpunkt, wenn der sportliche Erfolg einmal ausbleiben sollte, dann spielen wir vor 900 Leuten. Und dann tut es dem Verein nämlich auch finanziell richtig weh.

 

 

7. Verbleibt die Frage nach der Zukunft. Option 1: Weiter wie bisher. Eine Negativspirale von Unverständnis und Repression gegen Fans einerseits und Opposition gegen den Vorstand anderseits. Verfahrene Positionen auf beiden Seiten. Weiterer Niedergang des Supports bis der Block endgültig leer ist. Option 2: Man redet miteinander, geht aufeinander zu und versucht, eine Versöhnung zwischen Vorstand und den handelnden Personen der Fanszene zu suchen. Das bringt mich zum letzten Punkt der Stellungnahme, der mich zumindest vorsichtig positiv stimmt, nämlich die darin genannte Aufforderung zum Dialog. Unser Fanbeauftragter ist ein guter Mann mit viel Ahnung, aber der Vorstand muss ihm schon auch echte Kompetenzen geben, um diesen Dialog einzuleiten und zu führen. Wenn der Verein bereit ist zu erkennen, was er an den aktiven Fans hat und sie - im Rahmen des rechtlich Zulässigen – auch tatsächlich unterstützt und ihnen Bewährungsmöglichkeiten gibt, und wenn gleichzeitig auch jene Fans, die sich in der Vergangenheit daneben benommen haben, Einsicht zeigen und sich in Hinkunft wohlverhalten, dann kann das noch einmal etwas Gutes werden. Wenn nicht, dann war es das mit dem Mythos Zuschauermagnet und „Kultklub Vorwärts“.

 

 

100% Zustimmung...geiler Text 👏👏👏👏

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Amarildo Lambrechtsteiner schrieb vor 35 Minuten:

Ich verstehe grundsätzlich das Ansinnen des Vereins,....

...Wenn nicht, dann war es das mit dem Mythos Zuschauermagnet und „Kultklub Vorwärts“.

Das ist mit Abstand das Beste was zu diesem Thema gesagt/geschrieben wurde. Nothing more to say. Mach einen offenen Brief draus, ich unterschreibe!! 

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Rosedoma schrieb vor 41 Minuten:

Was ich nicht verstehe ist, warum Anteile vom Spiel in Amstetten von der Vorwärts zu tragen sind??? Das ist eigentlich frech.

Kosten bzw. STRAFEN bei einem angekündigten FanMarsch wo nano nana, bengalen oder der gleichen brennen, ist doch auch lachhaft!! Siehe in Deutschland, da gibt es jedes Wochenende so einen Marsch...

Weil es das Gesetz hergibt und die BH Amstetten das rigoros exekutiert. Hohe Kosten aufgrund der Fans aus Steyr, daher zahlt auch Steyr den Großteil der Kosten. Ist leider so.

 

Leider sagt das Gesetz auch, dass der Gang des Fans zum Stadion und vom Stadion wieder heim in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Spiel stehen und gleich zu exekutieren ist.

D.h., zündest du heute in deinem Garten ein Lichtlein an, ist es ok, zündest du es in deinem Garten unmittelbar vor deinem Abmarsch zum Stadion, zeigt dich die Polizei an und es gibt SV.

Klingt komisch, is aber so.

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