Bochums Kalla droht Doping-Sperre


Gigi

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Wirbel um Raymond Kalla

Nur wenige Tage nach der Affäre um U-20-Nationaltorhüter Alexander Walke steht beim Deutschen Fußball-Bund erneut das Thema Doping auf der Tagesordnung. Diesmal betrifft es den Bochumer Abwehrspieler Raymond Kalla, der gegen die Durchführungs-Bestimmungen beim Dopingtest-Verfahren verstoßen hat.

Der kamerunische Nationalspieler hatte sich vor der Bundesliga-Partie bei Schalke 04 (2:0) am 19. Oktober von seinem Privatarzt wegen Rückenschmerzen das entzündungshemmende Mittel Triamcinolon verabreichen lassen.

Dieses Mittel steht zwar auf der Dopingliste des DFB nicht in der Kategorie "verboten", seine Verabreichung muss allerdings 72 Stunden vor einem Spiel angemeldet werden. Da Kalla dies versäumt hatte, droht ihm nun eine mehrwöchige Sperre.

Unklarheiten herrschen indes bereits über die Dauer dieser Sperre. Während Kallas Verein auf einer Pressekonferenz bereits verkündete, dass der Defensivstratege für drei Partien aus dem Verkehr gezogen wurde, wollte der Verband davon nichts wissen.

"Wir können bestätigen, dass es eine Anklage des Kontrollausschusses gab und ein Verfahren eingeleitet wurde. Über das Strafmaß ist jedoch noch keine abschließende Entscheidung gefallen", sagte Pressesprecher Harald Stenger.

Stenger machte ferner deutlich, dass dem VfL keine Geldstrafe und auch kein Punktabzug drohe. "Da das Mittel nicht verboten ist, sondern nur angegeben werden muss, war es ein persönlicher Formfehler, der nicht den Verein betrifft", so der DFB-Vertreter.

Schalkes Manager Rudi Assauer machte am Donnerstag deutlich, dass sein Klub keinen Protest gegen die Wertung einlegen werde. "Ich frage mich überhaupt, warum der Spieler jetzt gesperrt werden soll. Ich dachte, der Fall sei längst erledigt."

Bochums Trainer Peter Neururer nahm Kalla in Schutz: "Wahrscheinlich ist das alles nur aus Unwissenheit passiert, und das kann man bei einem Spieler, der aus Kamerun kommt, durchaus nachvollziehen. Da hätte eher der Arzt Bescheid wissen müssen."

Sollte der Spieler noch vor dem Samstags-Match gegen Eintracht Frankfurt von offizieller Seite gesperrt werden, wäre dies für den VfL Bochum ohnehin nicht dramatisch, da der 28-Jährige in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause wegen eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung steht.

(kicker.de)

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