#17

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  1. Das Problem ist ja, dass in den letzten Jahren die Marketingmaschine auf Hochtouren lief, jeder Euro aus den Fans gequetscht wurde, man sportlich aber trotzdem nicht gut genug war. Ich gehöre eig. zu der Sorte, die das Marketing tolerieren können, weil ich der Meinung bin, dass Geld eben doch zu einem gewissen Teil Fußball spielt und wir die finanzielle Lücke zu Red Bull so gut es geht schließen müssen. Leider wurde das Geld in den letzten Jahren aber nicht sinnvoll verwendet. Wenn man sportlich wieder erfolgreicher ist, wird sich auch niemand mehr über das Marketing oder die 17€ pro Jahr für Rapid TV aufregen.
  2. Ist der nicht schon verheiratet?
  3. Ich halte von Schmid am wenigsten. Er will viel ändern, hat gleichzeitig aber kaum sportliche Kompetenz und versucht sich diese mit einem aufgeblähten Beraterstab hinzuzuholen, wo niemand weiß, welche Legenden und "Experten" dann wieder mal einflüstern. Die große Frage ist: wie viel Veränderung braucht Rapid überhaupt? Womöglich hat man mit der Veränderung des Postens Geschäftsführer Sport bereits die wichtigste Änderung getätigt. Denn der sportliche Bereich ist es ja, der in den letzten Jahren hinterherhinkte und Barisic wird ja wiederum auch selber einige Änderungen durchführen, auch personell. Da hat man also bereits gehandelt und jetzt muss man abwarten, wie sich das entwickelt. Es kann sehr gut sein, dass wir bereits jetzt auf dem richtigen Weg sind, es aber noch nicht sichtbar ist. Wenn es darum geht, den Verein sportlich weiterzubringen, vertraue ich jedenfalls einem Barisic mehr als einem Schmid und dessen Expertenteams.
  4. Nein, ich denke dass Barisic genau das Richtige macht, indem er öffentlich sagt, dass er und Kühbauer auf einer Linie sind. Was anderes würde auch überhaupt nicht Sinn machen. Auch ein Trainerwechsel macht keinen Sinn. Trotzdem bezweifle ich, dass beide wirklich die gleiche Vorstellung davon haben, wie Rapid spielen soll. Es kommt halt in allen öffentlichen Aussagen so rüber, dass der Fokus auf Einstellung und Mentalität gelegt wird, auch an den Transfers ist das zu erkennen. Man hat ganz klar einen neuen Weg eingeschlagen, den Weg von mehr Leidenschaft, Kampf und Laufbereitschaft. Es ist eher selten, dass Kühbauer taktische Sachen anspricht (wobei man natürlich die öffentlichen Aussagen nicht überbewerten darf und ich die interne Kommunikation nicht kenne). Aber hast du nicht den Eindruck, dass seit Kühbauer viel mehr Wert auf Kampf, Mentalität und die körperliche Komponente gelegt wird, als davor? Gleichzeitig bin ich immer noch davon überzeugt, dass unser Kader nicht perfekt für diesen neuen Weg ist. Wir haben mehr "Künstler" als "Kämpfer". Schwab, Knasi, Schobi, Murg - die wollen alle den Ball haben, nicht dem Ball nachjagen. Ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass es für Rapid das beste ist, jeden Gegner mit spielerischer Raffinesse zu dominieren. Wir haben immer noch die besten Einzelspieler der Liga (nach Salzburg) und diesen Qualitätsunterschied kann man mMn mit dominantem Ballbesitzfußball viel leichter auf den Platz bringen. In dieser Hinsicht sind wir sehr wohl mit Man City und Barcelona oder auch Bayern vergleichbar. Klar passt Koya zur Vorstellung von Kühbauer und natürlich muss Barisic jene Spieler holen, die dazu passen. Das habe ich ja gar nicht bestritten. Würde er das nicht machen, wäre das äußerst unprofessionell von Zoki. Zum Rest: am besten Abwarten. Das Frühjahr war unter Kühbauer sehr gut. Ich bin auch kein Kühbauer-Gegner, auch wenn ich jetzt mal etwas kritischer geschrieben habe. Ich bin da relativ entspannt und schaue mir an, was in den nächsten Monaten passieren wird.
  5. Natürlich stellt sich das auch Kühbauer anders vor. Aber alleine die Tatsache, dass Altach in Wien 60% Ballbesitz haben kann, is für mich ziemlich erschreckend und sicherlich auch eine Folge des Spielsystems (damit meine ich nicht nur die Grundformation). Die negativen Momente aus Barisic' Zeit waren meist die Spiele auf den Dorfplätzen, wo man überlegen war und dann trotzdem irgendwie Punkte verloren hat. Das kann man mit den Punkteverlusten unter Kühbauer überhaupt nicht vergleichen. Unter Kühbauer hat man schon relativ oft verdient verloren oder unenschieden gespielt. Nicht selten war man da gegen Teams wie Hartberg, Altach oder Mattersburg über 90 Minuten unterlegen und das darf es einfach nicht geben.
  6. Es ist halt die Frage, wem man trauen kann. Der Kurier schießt scharf gegen Schmid, der dann wiederum natürlich darauf bedacht ist, einige der Vorwürfe zu entkräften. Ich traue dem Schmid irgendwie nicht.
  7. Die für mich wichtigsten Punkte: er wird entgegen bisherigen Meldungen nicht gleich mal das komplette operative Geschäft austauschen. Seine erste Handlung wird sein, sich alles anzusehen und zu schauen, wo man die Strukturen verbessern kann (keine Ahnung ob er das nur sagt, weil es sich gut anhört, oder ob er es ehrlich meint) er möchte ein Sportkompetenz-Team (5-10 Leute, die sich im Fußball auskennen), sowie ein Legendenteam haben (rund um Funki Feurer), die ihn in sportlichen Angelegenheiten beraten. Das Legendenteam soll dabei mehr bezüglich Emotionen, Stimmung im Verein und Rapidgeist beratend zur Seite stehen. Konsel ist nur für VIP / Hospitality geplant Insgesamt hört sich das Interview deutlich besser an, als alles was ich bisher über Schmid gelesen habe.
  8. Ich denke halt, dass man noch viel mehr rausholen könnte, wenn der Trainer und der Sportdirektor wirklich die genau gleiche Spielphilosophie verfolgen. Ein Mitgrund, warum die Transfers in der Ära Barisic damals so gut waren, war sicherlich dass Barisic als Trainer und "Erschaffer" der Philosophie haargenau wusste, welche Spieler er braucht und die dann größtenteils auch bekommen hat. Vor allem bei Beric war das damals ja sehr gut zu erkennen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass Barisic sich Kühbauer nie ausgesucht hat. Der kam zu Kühbauer so wie Bickel zu Canadi kam. Aber nochmal: das ganze ist unter der Annahme, dass Zoki und Kühbauer - entgegen deren Aussagen in den Interviews -tatsächlich unterschiedliche Auffassungen davon haben, wie die Mannschaft spielen soll.
  9. Das Ballgeschiebe hatte ironischerweise immer nur intern einen schlechten Ruf. Fast jeder Bundesligatrainer und auch viele TV Experten haben es regelmäßig öffentlich gelobt. Gab sogar mal eine Zeit wo nicht wenige Trainer und Experten Rapid als beste Mannschaft in Österreich bezeichnet haben und Rapid nach dem ersten Saisonviertel relativ souverän an der Tabellenspitze war. Damals hatte Rapid auswärts gegen RBS 55% Ballbesitz. Heute hat Altach gegen Rapid in Wien 60% Ballbesitz und man muss sich vor jedem Angriff fürchten
  10. Die Spielweise von Rapid hat seine Identität mit dem Abgang von Barisic verloren. Man wollte unbedingt weg vom Ballbesitzfußball, weil sich zu viele darüber aufgeregt haben. Im Zuge dessen hat man versucht, schrittweise immer direkter, riskanter und schneller zu spielen und man hat dadurch komplett die eigentliche Philosophie verloren. Dazu kam, dass man von Anfang an die Nachteile einer direkteren Spielweise ignoriert hat. Die eigentlichen Stärken des Ballbesitzfußballs von Barisic hat nie jemand durchblickt, weil sie immer unsichtbar blieben. Nämlich dass man fast jeden Gegner so stark kontrollierte, dass dieser nur zu 2-3 Halbchancen aus Kontern pro Spiel kommt. Man war dadurch defensiv automatisch viel stabiler, als es danach jemals der Fall war. Inzwischen spielen uns ja schon regelmäßig Dorfvereine an die Wand und wir müssen unbedingt die Zweikämpfe gewinnen, um das Spiel zu kontrollieren. Früher wurden die Spiele mit Passspiel und Ballzirkulation kontrolliert, heute müssen wir es erkämpfen. Blöd nur, dass immer noch die meisten Spieler im Kader eher zur Sorte "Ballbesitz", als zur Sorte "Kampf" zählen. Das große Problem, das ich derzeit sehe, ist, dass Kühbauer und Barisic nicht kompatibel sind. Letzterer betont in Interviews zwar immer wieder, dass sie die gleiche Auffassung von Fußball haben, ganz glauben kann ich es aber trotzdem nicht. Ich bin mir sicher: wäre Barisic Trainer, würde er komplett anders an die Sache rangehen. Kühbauer legt für meinen Geschmack viel zu viel Wert auf Mentalität und Kampf. Ich habe vor ein paar Wochen schon geschrieben, dass andere Dinge viel zu kurz kommen und viel zu viel Fokus auf die Mentalitätsfrage gelegt wurde. Auch gegen Altach war das wieder das Hauptthema. Ein Mitgrund ist da sicherlich, dass - wie oben erwähnt - die Spielausrichtung inzwischen viel mehr von der Mentalität und Zweikampfführung abhängt, als früher. Man kann fast sagen, man hat absichtlich die Spielweise so umgestellt, dass die Nachteile des Kaders mehr zum Vorschein kommen.
  11. Irgendwo vorne.
  12. Direkt vom Trainingsgelände am Smartphone.
  13. Ich habe Demir vor und nach dem Trainingslager ein paar mal beim Training mit den Profis gesehen. Ohne jetzt in Euphorie fallen zu wollen: es ist nun mal so dass er mit 16 schon technisch und von den Bewegungsabläufen her zu den besten im Kader zählt. Was die Ballbehandlung angeht ist da schon ein Riesenunterschied zwischen ihm und den meisten anderen Spielern. Sollte keine Verletzung dazwischen kommen, werden wir den bestimmt noch diese Saison debütieren sehen. Kavlak hat auch mit 16 debütiert, Schaub mit 17. Wer spielerisch gut genug ist, spielt in diesem Alter bei den Profis. Denn körperlich ist in dem Alter ohnehin kaum jemand konkurrenzfähig.
  14. Es gab meines Wissens nach nur 2 Spiele mit Raute. Eines war richtig gut, das andere eine Katastrophe.
  15. Das mag teilweise sicherlich stimmen. Aus der Vogelperspektive betrachtet ist Rapid aber immer dann abgestürzt, wenn krasse Veränderungen durchgeführt wurden. Deswegen habe ich ein bisschen Angst vor Schmid als Präsidenten. Ich denke nicht, dass Bruckner absichtlich schlecht geführte Bereiche unverändert lassen würde. Das wäre ja auch nicht in seinem Interesse. Davon abgesehen sind die sportlichen Bereiche ja sowieso Barisic unterstellt und dem wird das Präsidium ja hoffentlich nicht dazwischenreden, wenn es bereits jetzt die Aussagen Pro Barisic gibt.