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Gigi

Hoeneß will Klose - aber nicht um jeden Preis

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"Er muss sagen, dass er zu uns möchte"

Gewiss ist für Miroslav Klose (24) derzeit allein die Ungewissheit. Und die wird allmählich immer größer, wenn es um seinen künftigen Arbeitgeber geht. Er habe sich "noch nicht definitiv entschieden", sagt der 24malige Nationalstürmer. Er wolle "noch ein paar Spiele abwarten", um dann mitzuteilen, "wo ich nächste Saison spiele". Sicher nicht in Dortmund. Auch nicht beim FC Bayern?

"Wenn Elber bleibt, kommt Klose nicht", sagt Uli Hoeneß in München. Warum diese abrupte Wende, wo doch Beckenbauer, Rummenigge und Hoeneß immer wieder ihre Wertschätzung für Klose äußerten? Zudem hatten Rummenigge und Hoeneß doch kürzlich mit Kloses Berater Dr. Becker über eine mögliche Kooperation verhandelt.

Zunächst steht da immer noch Kloses klares Bekenntnis zum FC Bayern aus. Deshalb sagt Hoeneß, es müsse zuallererst "die erste Entscheidung" fallen, diese: "Der Spieler muss sagen, ich möchte zum FC Bayern." Erst dann mache eine Prüfung der Personalie Giovane Elber Sinn. Allerdings werden die Münchner Macher den Stürmer aus Brasilien keinesfalls vorzeitig aus dem bis 2004 gültigen Vertrag drängen. Außer Elber präsentiert einen neuen Arbeitgeber, der angesichts der Ansprüche des Spielers und der internationalen Marktlage nicht leicht zu finden ist. In diesem Falle würden sie über eine Beendigung der Zusammenarbeit zum 30. Juni nachdenken.

Für den FC Bayern arbeitet in jeder Beziehung die Zeit. "Wir können in aller Ruhe abwarten", sagt Hoeneß. Sicher, "wir würden Klose gerne nehmen", ergänzt der Manager, "aber nicht um jeden Preis." René C. Jäggis Hoffnung in Lautern, die Dortmunder und Bayern würden sich gegenseitig hochpokern, greift nicht. Hoeneß nennt klipp und klar "fünf Millionen Euro" als Transferentschädigung, "mehr gibt es nicht".

Exakt für diesen Betrag hat der 1. FC Kaiserslautern seinen Angreifer an die Lottogesellschaft Rheinlandpfalz verpfändet (plus 20 Prozent jener Euro-Summe, die höher ist). Kommt es auf dem Betzenberg aber zur Insolvenz, könnte der Spieler sogar ablösefrei wechseln.

Also wollen und müssen ihn die Lauterer zum 1. Juli 2003 weiterreichen, was auch Kloses weiterer sportlichen Entwicklung förderlich wäre. Freilich nicht, wenn ihn ein Elber, in toller Form und dann von den Fans verehrt, blockieren würde. All dies scheinen die Bayern- Bosse zurzeit zu erwägen - und offenbar fehlt ihnen mittlerweile die letzte Überzeugung für diesen Transfer. Kommt Zeit, kommt Entscheidung - oder ein anderer Stürmer, wo doch künftig auch die internationalen Stars billiger zu haben sind.

(kicker.de)

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