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valery

Collina beendet seine karriere

3 Beiträge in diesem Thema

auf spiegel.de

NACH DEGRADIERUNG

Collina beendet Karriere

Star-Schiedsrichter Pierluigi Collina, der wegen eines umstrittenen Werbevertrags mit Opel nicht mehr in der Serie A pfeifen darf, hat mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt erklärt. Er zog damit die Konsequenz aus dem Streit mit dem italienischen Schiedsrichterverband.

Schiedsrichter Collina: "Korrekter Mensch"

Rom - "Ich habe diesen Entschluss nach 28 Dienstjahren gefasst. Am Schluss haben wir alle verloren", sagte Collina auf einer Pressekonferenz in seiner Heimatstadt Viareggio in der Toskana. "Ich bin ein korrekter Mensch, und auch in diesem Fall habe ich wie immer gehandelt", so der Glatzkopf und wehrte sich damit gegen den Vorwurf der Interessenskollision wegen seines Werbevertrags mit Opel. Der 45-Jährige hatte auf den Kontrakt nicht verzichten wollen und durfte als Folge nicht mehr in der ersten italienischen Liga pfeifen, da der deutsche Autoproduzent gleichzeitig Hauptsponsor des AC Mailand ist. Stattdessen sollte der Referee nur noch in der Serie B zum Einsatz kommen.

Collina berichtete, der Chef des Schiedsrichterverbands, Tullio Lanese, sei über seinen Werbevertrag mit Opel informiert gewesen. "Nachdem ich Lanese über den abgeschlossenen Vertrag informiert habe, gratulierte er mir. Auch bei den anderen Werbekampagnen habe ich keine schriftlichen Genehmigungen vom Schiedsrichterverband erhalten", erklärte Collina. "Ich könnte ruhig weiter in der Serie B pfeifen. Die Frage lautet jedoch, ob man in Italien noch Vertrauen in die Schiedsrichter hat. Wenn nicht, muss man sich fragen warum. Ohne Vertrauen in den Schiedsrichter, hat es keinen Sinn weiterzumachen."

Collina hat auch keine Absicht, in der englischen Premier League seine Karriere fortzusetzen. Dies hatten italienische Medien in den vergangenen Wochen spekuliert. Der Schiedsrichter erhielt unterdessen zahlreiche Solidaritätserklärungen. "Collina ist der beste Schiedsrichter der Welt, er sollte weiterhin pfeifen", sagte der Trainer von Inter Mailand, Roberto Mancini.

Der Entschluss, seiner Karriere ein Ende zu setzen, habe Collina schweren Herzens gefasst. "Ich habe in der letzten Nacht weniger als vor dem WM-Finale geschlafen", sagte der Unparteiische, der 2002 das Endspiel zwischen Brasilien und Deutschland (2:0) in Yokohama geleitet hatte.

Kritik musste Collina vom Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees von Italien, Gianni Petrucci, hinnehmen. "Wer Sport liebt, sollte mehr an Fußball und weniger an Werbeverträge denken", so Petrucci. Dieser Ansicht ist auch der Vizepräsident des Fußballverbands FIGC, Giancarlo Abete: "Es gibt Regeln, die wir nicht für Collina ändern können

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Endlich :clap::clap::clap::clap::clap:

Ein Schiri der immer selbst Mittelpunkt des Geschehens sein muss und nur durch die Medien zur absoluten Nr 1 gepusht wurde.

Seine Karriere beendete er wunderbar mit einem gravierenden Fehlpfiff gegen Everton der ihnen die Chance auf die Cl versaute. :nope:

Zahlreiche andere Aktionen inkl. unnötiger Roter Karten gegen Spieler auf der Ersatzbank sind mir leider in Erinnerung.

Oder auch die Massiv geschobene Partie Chelsea - Barcelona :knife:

Allein schon dass es eine Lex Collina gab um sein Schaffen zu verlängern ist zum :kotz:

:support: Auf Niemehrwiedersehen und fall net. :winke:

bearbeitet von Obsolet

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auf kicker de.

Collina bleibt im Ruhestand

"Es gibt Regeln, die respektiert werden müssen", kommentierte Carraro das Scheitern der Aktion. Das an den italienischen Fußball-Verband gerichtete Schreiben, welches von mehreren Präsidenten der italienischen Serie A sowie der Serie B unterzeichnet worden war, forderte Initiativen für eine Rückkehr von Collina. Dieser war vom Fußball-Verband für Serie-A-Spiele nicht mehr berücksichtigt worden, nachdem er einen mit 800 000 Euro datierten Werbevertrag mit der Firma Opel abgeschlossen hatte.

Da der Automobilhersteller zugleich Hauptsponsor des AC Mailands ist, befürchteten die Funktionäre des Verbandes Interessenskonflikte. Collina hatte stets betont, den Chef des Schiedsrichterverbandes AIA, Tullio Lanese, über sein Vorgehen vorab informiert zu haben. Der nicht nur durch seine charakteristische Glatze weltweit bekannte Referee beendete daraufhin seine Karriere im vergangenen August.

In seiner 28-jährigen Karriere leitete der Toskaner unter anderem das WM-Endspiel von 2002 zwischen Brasilien und Deutschland (2:0) sowie das denkwürdige Champions-League-Finale von 1999, als Manchester United gegen den FC Bayern München erst in der Nachspielzeit die entscheidenden beiden Tore zum 2:1-Endstand erzielte.

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