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Bretwalda

FC Bayern

323 Beiträge in diesem Thema

Nachdem ich lange und verzweifelt gesucht habe und nichts gefunden habe, werd ich mal einen solchen Thread installieren.

Postanschrift

FC Bayern München AG

D-81504 München

Postfach 90 04 51

HRB 140475

Amtsgericht München

Ust.-ID: DE-155 069 311

vertreten durch den Vorstand; Säbenerstr. 51, 81547 München

Telefon (089) 699 31-0

Telefax (089) 64 41 65

Internet www.fcbayern.de

E-Mail Adresse Feedback

FCB Champions fcbchampions@fcbayern.de

Hotline 0190/150 995 (0,62 EUR / Min. aus Festn.) von 8:30-12:00 u. 13:00-17:00 Uhr

Gegründet 27. Februar 1900

Vereinsfarben Rot-Weiß

Mitglieder 97.000 (Stand Anfang August 2004)

Sportarten

Fußball (Lizenzspieler-, Amateur-, Jugend-, Damen- und Schiedsrichter-Abteilung), Basketball, Handball, Kegeln,

Schach, Tischtennis, Turnen

Vereinsanlage

Bayern-Zentrum (ca. 70.000 m2 groß) mit:

* Verwaltungsgebäude/Geschäftsstelle

* Lizenzspielergebäude

* Jugend-Appartementhaus mit Büros des FC Bayern junior teams

* Mehrzweck-Sporthalle

* vier Rasenplätzen (einem mit Rasenheizung)

und einem Kunstrasen-Platz

* Fan-Boutique, Tel. (089) 699 31-0

* Klub-Restaurant, Tel.(089) 64 52 85

Geschäftsstelle

81547 München, Säbener Straße 51

Geöffnet von Montag bis Mittwoch von 8.30 - 17.00 Uhr,

Donnerstag 8.30 - 18.00 Uhr,

Freitag von 8.30 - 17.00 Uhr.

München, Säbener Straße 51, Tel. (0 89) 699 31-0

München, Orlandostraße 1 (Nähe Hofbräuhaus)

München, im Hauptbahnhof Zwischengeschoss

Oberhausen, im Centro,Ladenlokal B 109

Autogramme

FC Bayern München, Autogrammkartenstelle,

Postfach 90 04 51, 81504 München

Stadion

Allianz Arena (66.000 Zuschauerplätze)

Mannschaft

NR. Tor

1 Oliver Kahn

22 Michael Rensing

Abwehr

NR. SPIELER

2 Willy Sagnol

3 Lucio

4 Samuel Kuffour

5 Robert Kovac

6 Martin Demichelis

15 Tobias Rau

18 Andreas Görlitz

25 Thomas Linke

69 Bixente Lizarazu

Mittelfeld

NR. SPIELER

7 Mehmet Scholl

8 Torsten Frings

11 Zé Roberto

13 Michael Ballack

16 Jens Jeremies

20 Hasan Salihamidzic

23 Owen Hargreaves

26 Sebastian Deisler

31 Bastian Schweinsteiger

Angriff

NR. SPIELER

9 Vahid Hashemian

10 Roy Makaay

14 Claudio Pizarro

21 Alexander Zickler

24 Roque Santa Cruz

33 José Paolo Guerrero

Der Kader ist von Beginn 2004/05!

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Bekannte Spieler:

Franz Beckenbauer

Am Anfang stand eine Ohrfeige. Nur weil ein Spieler des Lokalrivalen TSV 1860 München dem 13-jährigen Franz Beckenbauer eine solche verpasste, schloss sich dieser nicht den „Löwen“ an, sondern dem FC Bayern. Das war 1958 und es war der Beginn einer unvergleichlichen Karriere.

Im Verlauf von mehr als 40 Jahre, bis heute, hat Beckenbauer, den FC Bayern geprägt wie kaum ein anderer. 1965 stieg er mit dem Klub in die Bundesliga auf, je vier Mal wurde er Deutscher Meister (1969, 1972-74) und Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971), drei Mal Europapokalsieger der Landesmeister (1974-76), je ein Mal Europapokalsieger der Pokalsieger (1967) Weltpokalsieger (1976). Alles mit dem FC Bayern.

Der Weltmeistertitel 1974 war jedoch die „Krönung“ des „Kaisers“. Seine Eleganz, seine scheinbare Schwerelosigkeit am Ball und seine Genialität trugen ihm diesen Beinamen ein. Nach 396 Bundesligaspielen mit 44 Toren verließ er 1977 den FC Bayern, um bei Cosmos New York und beim Hamburger SV seine Karriere ausklingenzu lassen.

Doch nun begann für den mehrmaligen deutschen „Fußballer des Jahres“ (1966, 1968, 1974, 1976) eine zweite Laufbahn – zunächst als Teamchef der Nationalmannschaft, mit der ihm ein herausragendes Kunststück gelang: Nach 1974 als Spieler wurde er 1990 auch als Trainer (1990) Weltmeister. Dann führte ihn sein Weg zurück zum FC Bayern.

Vom 28. Dezember 1993 bis 30. Juni 1994 sowie vom 29. April 1996 bis 30. Juni 1996 trainierte er den Rekordmeister. Dabei holte er zwei Titel nach München: 1994 die Meisterschaft und 1996 den UEFA-Pokal. 1994 wurde er schließlich Präsident des FC Bayern. Als solcher hatte er maßgeblichen Anteil am Erfolg des Vereins in den folgenden Jahren. Nach der Umwandlung des Vereins in eine Aktiengesellschaft ist er seit Anfang 2002 Aufsichtsratsvorsitzender.

Verantwortung trägt Beckenbauer aber nicht nur beim FC Bayern, sondern auch beim DFB. Dort wurde er 1998 zum Vize-Präsidenten gewählt und unter seiner Regie bewarb sich Deutschland erfolgreich für die WM 2006. Nun ist er Chef des Organisationskomitees für dieses Turnier.

Franz Beckenbauer ist die unbestrittene „Lichtgestalt“ des deutschen Fußballs. Und wenn er einen „Kaiser“-Thron hätte, dann stünde dieser in der Säbener Straße.

Gerd Müller

40 Tore in einer Bundesligasaison – das schafft nur einer: Gerd Müller. 1972 war es, als der kleine, bullige Bayern-Stürmer diesen bis heute gültigen Liga-Rekord aufstellte. Insgesamt hat er sage und schreibe sieben Mal die Torjägerkrone gewonnen: 1967, 1969, 1970, 1972, 1973, 1974 und 1978. Zwei Mal war Europas bester Torjäger (1970, 1972), zwei Mal deutscher Fußballer des Jahres (1967, 1969) und ein Mal sogar Europas Fußballer des Jahres (1970).

All diese Titel gewann Müller mit dem FC Bayern. 1964 kam er an die Isar. Zuvor hatte er in seinem Heimatort Nördlingen gespielt, wo er am 3. November 1945 geboren worden war und später eine Lehre als Weber gemacht hatte.

Doch Müllers Leidenschaft war der Fußball. In München gelang ihm der große Durchbruch. Der FC Bayern und Müller passten einfach ideal zusammen. Trainer Zlatko „Tschik“ Cajkovski liebte das Offensiv-Spiel und „kleines, dickes Müller“, wie „Tschik“ seinen Torjäger nannte, konnte das tun, was er am liebsten machte: Tore schießen.

Diese Tätigkeit brachte er zur Perfektion. In unvergleichlicher Weise erzielte er seine Treffer, bald sprach man respektvoll von „müllern“. Gerd Müller wurde zum Inbegriff des Strafraumstürmers und zum Schrecken der gegnerischen Torhüter. In 427 Bundesligaspielen für den FC Bayern traf er 365 Mal ins Netz – eine Quote, die bis heute weltweit ihresgleichen sucht. Und nicht zuletzt seinen Toren ist es zu verdanken, dass der FC Bayern Ende der 60-er und im Laufe der 70-er Jahre eine wahrlich „goldene“ Zeit erlebte.

Je vier Mal wurde der „Bomber der Nation“ mit dem FC Bayern Meister (1969, 1972-1974) und Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971), drei Mal gewann er den Europapokal der Landesmeister (1974-1976) sowie je ein Mal den Europapokal der Pokalsieger (1967) und den Weltpokal (1976). „Ohne ihn wären wir vielleicht heute noch in dem alten Holzhäusl“, urteilte Franz Beckenbauer über seinen alten Mitspieler, der immer bescheiden und ehrlich geblieben war.

1979 verließ Gerd Müller München undspielte noch ein Jahr in den USA bei den Fort Lauderdale Strikers, bevor er seine erfolgreiche Karriere beendete. 1992 kam er zurück zum FC Bayern und arbeitet seitdem als Jugend- und Amateurtrainer. Im Strafraum hat er sich immer wohl gefühlt, doch beimFC Bayern ist er zu Hause.

Sepp Maier

Ist er der bekannteste Bayer der Welt? Vielleicht. Jedenfalls war er einer der besten Torhüter der Welt: Josef-Dieter Maier, weltweit bekannt als „Sepp“ Maier. Knielange Hosen waren sein Markenzeichen als Spieler, heute ist es der Schnupftabak, den er stets bei sich trägt. Unverändert ist „Sepp“ Maier jedoch heute immer noch ein Spaßvogel durch und durch. „Ich habe eine positive Lebenseinstellung, bevorzuge die fröhliche, humorvolle Art. Wenn ich mich ärgere, lege ich das schnell wieder ab“, meint Maier.

So gelang es ihm leicht, den Tiefpunkt seines Fußballerlebens zu verkraften: 1979 beendete ein schwerer Autounfall seine Spieler-Karriere. 35 Jahre war Maier damals alt. Gewonnen hatte er zu diesem Zeitpunkt fast alles, was es zu gewinnen gibt: Deutscher Meister (1969, 1972-74), Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971), Europapokalsieger (1967, 1974-76) und Weltpokalsieger (1976), Europameister (1972), Weltmeister (1974).

Seit 1958 stand die „Katze von Anzing“, wie Maier genannt wurde, im Tor des FC Bayern. 473 Bundesligaspiele hat er für die Münchner bestritten, davon 422 ohne Unterbrechung – Bundesliga-Rekord! Maiers Leistungen wurden mehrfach gewürdigt. Drei Mal wurde er zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt (1975, 1977, 1978), 1978 erhielt er das Bundesverdienstkreuz und auch „Deutschlands Torhüter des Jahrhunderts“ darf er sich nennen.

An einen Vereinswechsel hat Maier nie gedacht: „Wir waren eine so starke Mannschaft, vielleicht die stärkste Bayern-Elf, die es je gab, warum hätte ich wechseln sollen? Außerdem ist ein Bayer sehr bodenständig, den kann man schlecht verpflanzen.“ So trifft man Maier auch heute noch beim FC Bayern an. Als Torwart- und Jugendtrainer gibt er seine Erfahrung an seine Nachfolger im Tor des Rekordmeisters weiter – und seine bayerische Heiterkeit.

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Bekannte Spieler(1):

Paul Breitner

Exzentriker, Revoluzzer, Querkopf, unbequemer Rebell – Paul Breitner war ein Fußballer an dem sich die Geister schieden. Fußballerisch prägte er als großer Stratege entscheidend den Bayern-Stil der frühen 80er Jahre und war zudem einer dominierenden Persönlichkeiten in der Nationalmannschaft.

Mit dem Fußballspielen begann Breitner als Sechsjähriger beim SV Kolbermoor. Von hier wechselte er 1961 zum ESV Freilassing, wo sein Vater, ein Verwaltungsangestellter, sein Jugendtrainer war. Schon im jüngeren Jahrgang schaffte er den Sprung in die von Udo Lattek trainierte Jugendnationalmannschaft. Dabei lernte er auch seinen späteren Weggefährten Uli Hoeneß kennen. Als Lattek 1969 Trainer beim FC Bayern München wurde, nahm er seine beiden Musterschüler Breitner und Hoeneß mit.

Im Trikot der Bayern sicherte sich Breitner schnell einen Stammplatz. Hart, energisch, reaktionsschnell, konditionsstark und schussfreudig trug er als Offensivverteidiger und Mittelfeldspieler wesentlich zu den Erfolgen seiner Mannschaft bei. Mit den Münchnern erlebte er Anfang der 70er Jahre seine größten sportlichen Erfolge. 1971 gewann er den DFB-Pokal, 1972-1974 die Deutsche Meisterschaft und 1974 den Europapokal der Landesmeister.

Bereits als Neunzehnjähriger gab Breitner seinen Einstand in der Nationalelf. Am 22. Juni 1971 debütierte er neben Berti Vogts als Verteidiger beim 7:1-Sieg der DFB-Auswahl in Oslo gegen Norwegen. Im Jahre 1972 folgte dann schon gleich seiner erster internationaler Erfolg mit dem EM-Titel in Belgien. Bei der Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland machte er sein Meisterstück. Im Finale gegen Holland (2:1) schoss er per Elfmeter den wichtigen 1:1 Ausgleich. „Ich war für den Elfmeter nicht vorgesehen, ich stand aber als nächster am Ball“, bekannte der damalige Torschütze hinterher.

Nach der WM wechselte Breitner zu Real Madrid, wo er zusammen mit Günter Netzer ein glänzendes Mittelfeld-Gespann bildete. Mit den Königlichen wurde er 1975 Meister und Pokalsieger, 1976 holte er dann wiederum die spanische Meisterschaft. „Bei Real habe ich gesehen, wie wichtig es für einen Spieler ist, als Mensch zu gelten und geachtet zu werden“, so der Mittelfeldstratege später.

Während seiner Zeit bei den Madrilenen trat Breitner sogar als Schauspieler auf. Er mimte in dem mäßig erfolgreichen Film „Potato-Fritz“ mit Hardy Krüger.

Im Sommer 1977 kehrte er dann wieder zurück in die Bundesliga zu Eintracht Braunschweig. Bei den Niedersachsen blieb er aber nur eine Saison und schloss sich 1978 erneut dem FC Bayern an.

In seiner zweiten Zeit beim deutschen Rekordmeister wurde Paul Breitner zum Wortführer und absoluten Chef der Mannschaft, bald auch Mannschaftskapitän und neben Karl-Heinz Rummenigge der große Star. Mit den Münchnern feierte er 1980 und 1981 seine Meistertitel vier und fünf und wurde 1982 sogar nochmals DFB-Pokalsieger.

1981 kehrte der Spielführer der Bayern auch zurück in die Nationalmannschaft. Dort hatte er sich am 11. Oktober 1975 in Düsseldorf nach dem Spiel gegen Griechenland mit dem Hinweis verabschiedet: „Ich erneuere meine Abneigung gegen die Nationalmannschaft täglich“.

Der Münchner absolvierte nochmals 20 Länderspiele und avancierte zum großen Mittelfeldregisseur. Bei der Fußball-WM 1982 in Spanien war Breitner der „Leitwolf“ der deutschen Nationalelf und erreichte mit seinen Mannschaftskollegen das Finale, wo man sich mit 1:3 gegen Italien geschlagen geben musste.

Nach einem Foul des Hamburgers Wolfgang Rolff musste er zur Mitte der Saison 1982/83 seine Laufbahn beenden. Seine letzte große Begegnung war sein Abschiedsspiel, das eine Weltauswahl mit 3:2 gegen den FC Bayern gewann.

Lothar Matthäus

Es war einer dieser Momente, bei denen einem eine Gänsehaut über den Rücken läuft: der 8. März 2000, 22:37 Uhr MEZ im ausverkauften Münchner Olympiastadion – der Spieler mit der Nummer 10 verlässt in der 90. Minute des Champions League-Spiels zwischen Bayern München und Real Madrid (4:1) den Rasen. Mit Standing Ovations wird er von den Zuschauern verabschiedet, Schilder mit „Danke Lothar“ und „Es war uns eine Ehre“ werden hochgehalten, Blitzlichtgewitter. Es war Lothar Matthäus’ letztes Pflichtspiel für den FC Bayern.

Zwölf Jahre lang spielte der gelernte Raumausstatter beim deutschen Rekordmeister, zwölf erfolgreiche Jahre. Angefangen hatte alles aber beim FC Herzogenaurach, wo Matthäus das Fußballspielen gelernt hat. Jupp Heynckes holte den 18-Jährigen dann 1979 zu Borussia Mönchengladbach, bevor er 1984 schließlich zum FC Bayern kam.

In München wurde Matthäus zu einem der erfolgreichsten Fußballspieler der Geschichte. Sieben Mal gewann er dort die Meisterschaft (1985-87, 1994, 1997, 1999,2000), drei Mal den DFB-Pokal (1986, 1998, 2000) und ein Mal den UEFA-Cup (1996). „Es gibt wenige Spieler in der Geschichte des FC Bayern, die so viel für den Klub getan haben“, würdigte Karl- Heinz Rummenigge die Verdienste Matthäus’.

Unterbrochen wurde die erfolgreiche Beziehung zwischen Matthäus und dem FCB nur von einem vierjährigen Gastspiel des Ersteren bei Inter Mailand (1988-1992), wo er 1989 die italienische Meisterschaft und 1991 den UEFA-Cup gewann. Die Krönung von Matthäus’ Karriere war aber der Gewinn des Weltmeistertitels 1990.

150 Mal hat Matthäus für die Nationalelf gespielt – so oft wie keiner vor ihm und wohl auch lange keiner mehr nach ihm. Für den FC Bayern bestritt er 302 Bundesligaspiele und erzielte dabei 85 Tore. 1990 und 1999 war er „Fußballer des Jahres“ in Deutschland, 1990 zusätzlich in Europa. Als „Weltfußballer des Jahres“ wurde er 1990 und 1991 ausgezeichnet. Als einer von nur zwei Spielern in der Welt hat er an insgesamt fünf Weltmeisterschaften teilgenommen.

Als Fußballer zeichnete sich Matthäus durch Laufstärke, Übersicht, Passgenauigkeit, Kampfeswillen und Schussstärke aus. In der Mannschaft übernahm er stets Verantwortung. Über Jahre hinaus war er der „Leitwolf“ im Team des Rekordmeisters. Im Frühjahr 2000 verließ Matthäus den FC Bayern. Eine Rückkehr schließt er jedoch nicht aus: „Ich lasse das jetzt mal auf mich zukommen. Eines Tage würde ich vielleicht Mal gerne Trainer beim FC Bayern sein.“

Karl-Heinz Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge hielt es im Nachhinein für ein „Harakiri-Unternehmen“, dass er sich 1974 dem FC Bayern anschloss. Drei Mal in Folge hatte der Klub damals gerade die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Wie sollte da ein unbekannter 18-jähriger Stürmer von Borussia Lippstadt den Durchbruch schaffen?

Aber Rummenigge hat es geschafft. Schon in seiner zweiten Saison beim FC Bayern (1975/76) war er Stammspieler, am 6. Oktober 1976 debütierte er in der deutschen Nationalmannschaft. Dynamik, Schnelligkeit und Entschlossenheit beschreiben sein Auftreten auf dem Fußballplatz. Dazu kam noch ein unglaublicher Torriecher: Statistisch traf er praktisch in jedem zweiten Spiel, 162 Tore in 310 Bundesligaspielen. Hinter Gerd Müller hat er die meisten Tore für den Rekordmeister erzielt.

Auszeichnungen und Titel hat Rummenigge mit dem FC Bayern in Fülle gewonnen: Bundesliga-Torschützenkönig (1980, 1981, 1984), „Fußballer des Jahres“ in Deutschland (1980) und Europa (1980,1981), Weltpokalsieger (1976), Gewinner des Landesmeister-Cups (1975, 1976), Pokalsieger (1982, 1984), Deutscher Meister (1980, 1981). 1980 wurde er mit der Nationalmannschaft außerdem Europameister.

1984 verließ „Kalle“, wie er mit Spitznamen heißt, den FC Bayern. Für die damalige Rekordablösesumme von fast 6 Millionen Euro wechselte er zu Inter Mailand, wo er bis 1987 spielte. Bei Servette Genf lies er seine Karriere ausklingen (1987-1989).

„Ich nehme gern Abschied, denn ich habe meinen Job 15 Jahre lang total ausgelebt und ausgekostet“, sagte er nach seinem Rücktritt. Für Schlagzeilen hatte der „Musterprofi“ Rummenigge immer nur auf dem Rasen gesorgt, nie außerhalb. Ein Skandaltyp wollte er nicht sein, auf korrektes Auftreten legt er bis heute Wert.

Zum FC Bayern kehrte „Kalle“ 1991 zurück, als der Verein gerade ein wenig erfolgreiches Jahr durchmachte. Als Vize-Präsident brachte er den Klub zusammen mit Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß zurück auf den Erfolgskurs. „Fußball-Visionär“ wurde er bald betitelt. Seine Qualitäten bringt er auch außerhalb des FC Bayern ein, er ist der sogenannte 'Außenminister' des Rekordmeisters. Er nimmt mehrere Funktionen in den verschiedenen UEFA-Club-Gremien ein und ist Vizepräsident der Vereinigung der europäischen Großklubs (G 14).

In München übernahm er 2002 als Vorstandsvorsitzender der neu geschaffenen FC Bayern AG das Ruder. Er ist nun dafür verantwortlich, dass der Verein kein „Harakiri-Unternehmen“ wird.

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Eine kurze Statistik der Erfolge des FCB!

National

National

DEUTSCHER MEISTER

1932,1969, 1972,1973,1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005

DFB-POKAL

1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000, 2003, 2005

LIGAPOKAL

1997, 1998, 1999, 2000, 2004

International

WELTPOKAL

1976, 2001

CHAMPIONSLEAGUE

2001

EC LANDESMEISTER

1974, 1975, 1976

EC POKALSIEGER

1967

UEFA-CUP

1996

Bayern gehört daher zu den wenigen Vereinen, die alle wichtigen internationalen Pokale gewonnen haben :clap::clap:

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Der spektakuläre Doppel-Wechsel von

Abwehrspieler Valérien Ismael vom SV Werder Bremen zum FC Bayern

München und des deutschen Nationalspielers Torsten Frings in

umgekehrter Richtung ist perfekt. Die beiden Fußball-Bundesligisten

bestätigten am Freitag das erwartete Tauschgeschäft, über die

finanziellen Konditionen hüllten sie sich in Stillschweigen.

Unter dem Strich dürfte allerdings für die Bremer ein Transfer-

Gewinn stehen, der sich auf mindestens drei Millionen Euro belaufen

dürfte. Der 29-jährige Ismael und der ein Jahr jüngere Frings

erhalten bei ihren neuen Vereinen jeweils Dreijahresverträge. Einen

Nachfolger für Ismael, was eigentlich Voraussetzung für einen

entsprechenden «Deal» mit den Bayern sein sollte, präsentierten die

Bremer am Freitag nicht. Top-Kandidat ist Sylvain Mansoreau vom

französischen Erstligisten FC Sochaux.

Nach dem Verlust von Robert Kovac haben die Bayern mit Ismael

ihren Wunschspieler für die Innenverteidigung erhalten. Manager Uli

Hoeneß sieht nach der Verpflichtung des Franzosen auch keinen

weiteren Handlungsbedarf in der Abwehrzentrale mehr. «Wenn wir Ismael

kriegen, haben wir mit ihm, Lucio und Martin Demichelis drei

erstklassige Spieler. Das reicht», hatte Hoeneß erklärt. Ismael ist

nach dem allerdings langfristig verletzten Rückkehrer Philipp Lahm

(VfB Stuttgart) und dem Iraner Ali Karimi (Dubai) der dritte und

vermutlich letzte Neuzugang beim Rekordmeister.

Ismael, der vor zwei Jahren für nur 600 000 Euro von Racing

Straßburg nach Bremen gewechselt und mit dem SV Werder im vergangenen

Jahr auf Anhieb Meister und Pokalsieger geworden war, wollte

unbedingt nach München wechseln: «Bayern ist ein großer Club auf

einer Stufe mit Real Madrid oder Juventus Turin. Ich wäre verrückt,

wenn ich das nicht machen würde», hatte er nach der Kontaktaufnahme

der Bayern gesagt. Neben einer geschätzten Verdreifachung seines

Gehaltes von 700 000 auf rund zwei Millionen Euro rechnet sich Ismael

bei den Bayern auch bessere Chancen auf eine Berufung in die

französische Nationalmannschaft und eine mögliche WM-Teilnahme 2006

in Deutschland aus.

Der vorzeitige Abschied von Frings, dessen Vertrag noch bis 2007

lief, ist sportlich kein erheblicher Verlust für den deutschen

Meister. Der Nationalspieler, für den die Bayern vor einem Jahr neun

Millionen Euro an Borussia Dortmund gezahlt hatten, konnte die

Erwartungen von Trainer Felix Magath und der Vereinsführung in seinem

Premieren-Jahr nicht erfüllen. Seine Rückkehr nach Bremen entschärft

darüber hinaus den von Hoeneß als «unmenschlich» bezeichneten

Konkurrenzkampf im personell überbesetzten Bayern-Mittelfeld.

Anders in Bremen: Bei seinem zweiten Engagement beim SV Werder,

für den Frings bereits zwischen 1996 und 2002 insgesamt 162

Bundesligaspiele (16 Tore) absolvierte und mit dem er 1999 den DFB-

Pokal gewann, soll der Rückkehrer die Lücke im Mittelfeld schließen,

die sein Nationalmannschafts-Kollege Fabian Ernst mit seinem Wechsel

zum FC Schalke 04 hinterlässt. Die Gehaltseinbußen, die Frings in

Bremen in Kauf nehmen muss, dürften sich durch eine wahrscheinlich

ausgehandelte Abfindung seitens der Bayern für ihn erträglich

gestalten.

Damit seh ich die Aufstellung 05/06 so:

KAHN

SAGNOL-ISMAEL-LUCIO-LAHM/LIZARAZU

DEMICHELIS

DEISLER-SCHWEINSTEIGER

BALLACK

PIZARRO-MAKAAY

bearbeitet von austroitalo87

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Meiner Meinung nach schaut die Mannschaft so aus:

Kahn/Rensing

Sagnol/Salihamidzic---Ismael---Lucio---Lahm/Lizarazu

Hargreaves?/Demichelis

Schweinsteiger/Deisler---Ballack---Karimi/Scholl

Makaay---Pizarro/Guerrero

Schon ne verdammt gute Mannschaft und auch noch halbwegs jung bis auf Ismael und Makaay wäre kein Spieler über 30.

Das einzige was noch fehlt ist ein Ersatzinneverteidiger und vielleicht noch ein Stürmer (kommt auf Santa Cruz an)

bearbeitet von lois

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Das einzige was noch fehlt ist ein Ersatzinneverteidiger und vielleicht noch ein Stürmer (kommt auf Santa Cruz an)

Ich denk mal das diese Positionen mit jungen Spielern von den Amateuren besetzt werden.

Als 5. Stürmer neben Makaay, Pizarro, Guerrero und Santa Cruz tipp ich mal auf Borut Semler, dem slowenischen U21 Teamstürmer.

bearbeitet von austroitalo87

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Nachbericht auf der Bayernhomepage über Ismael

11.06.2005

Es war nicht mehr die ganz große Überraschung, die der FC Bayern und der SV Werder am Freitagnachmittag gegen 17.00 Uhr fast zeitgleich mitteilten: Valerien Ismael wechselt von Bremen nach München, im Gegenzug kehrt Torsten Frings nach nur einem Jahr beim Double-Gewinner zu seinem früheren Klub an die Weser zurück. Beide Spieler erhalten bei ihrem neuen Arbeitgeber einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2008. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Werders Sportmanager Klaus Allofs sagte lediglich: „Es wurden klare Abmachungen getroffen, mit denen alle Beteiligten leben können.“

Schon seit Tagen hielten sich hartnäckig die Spekulationen über diesen Doppelwechsel. In verschiedenen Medien wurden die beiden Personalien bereits als perfekt gemeldet. „Wir sind auf einem guten Weg“, ließ Manager Uli Hoeneß in der Sache Ismael Anfang der Woche aus seinem französischem Urlaubsdomizil wissen. Perfekt sei der Wechsel allerdings noch nicht. Das war er dann erst am Freitag.

Damit sind die Personalplanungen des FC Bayern für die neue Saison so gut wie abgeschlossen. Mit Thomas Linke, Alexander Zickler (beide Red Bull Salzburg), Sammy Kuffour (AS Rom), Vahid Hashemian (Hannover 96), Robert Kovac (Ziel noch unbekannt) und Frings verlassen sechs Spieler den FCB. Mit Rückkehrer Philipp Lahm (VfB Stuttgart), dem Iraner Ali Karimi (Al-Ahli Dubai) und nun Ismael wurden drei Neuzugänge verpflichtet. Offen ist noch die Personalie Zé Roberto. Der Brasilianer hat sich immer noch nicht geäußert, ob er das neue Vertragsangebot der Münchner annehmen wird.

Sollte sich Zé für einen Wechsel entscheiden, wird der Rekordmeister dennoch nicht noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden, so Hoeneß vor ein paar Tagen. Der Manager hatte die Konkurrenzsituation im Bayern-Mittelfeld der letzten Saison kürzlich als „unmenschlich“ bezeichnet und betont, dass dann mehr „Platz wäre für Deisler, Hargreaves, Schweinsteiger, Scholl, Demichelis“. Hinzu kommt noch Michael Ballack, der aber im Mittelfeld ohnehin gesetzt ist.

Mit Ismael haben die Bayern und Chefcoach Felix Magath ihren Wunschspieler zur Verstärkung der Innenverteidigung hinzu gewonnen. Gemeinsam mit dem Brasilianer Lucio soll der kopfballstarke Rechtsfuß zukünftig die Defensive noch stärker werden lassen als sie in der letzten Saison ohnehin schon war. Mit Demichelis steht ein weiterer „erstklassiger Spieler“ (Hoeneß) für die Innenverteidigung zur Verfügung.

Ismael selbst sieht seinen Wechsel in die bayrische Landeshauptstadt als „eine Riesenchance." Der 29-Jährige hofft beim FC Bayern endlich auf seine Berufung in die französische Nationalmannschaft. „In Frankreich redet man nur über Bayern, über Bremen nur ein bisschen - und das wegen Micoud und mir“, sagte er in einem Interview mit der „Kreiszeitung Syke“.

Neben dem Sprung in die „Equipe Tricolore“ hat Ismael in München ein weiteres Ziel. „Mein Traum ist es, die Champions League gewinnen.“ Zumal das Finale im nächsten Jahr in Paris ausgetragen wird: „Das wäre das Größte.“ Worte, die man bei der sportlichen Leitung an der Säbener Straße gerne hören wird.

Herzlich willkommen, Valerien beim FCB

Auf eine erfolgreiche Saison :clap::clap:

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Gerade auf orf.at gefunden

Falls Ze Roberto bleibt, sind wir nächste Saison so gut wie Meister ;):D

orf.at

Kompromiss Ze Roberto - Bayern in Sicht

Brasiliens Nationalspieler Ze Roberto bleibt dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München möglicherweise doch erhalten. Nach seinem "Abschiedsspiel" im DFB-Pokalfinale gegen Schalke hat der 30-jährige Mittelfeldspieler nun seinen Verbleib beim Double-Gewinner in Aussicht gestellt.

"Jetzt sieht's so aus, dass ich mit den Bayern einen Kompromiss finde", erklärte der Brasilianer am Dienstag der "Bild"-Zeitung. "Ich möchte nicht aus Deutschland weg, meine Familie liebt es, hier zu leben."

Angebot ausgeschlagen

Der vor drei Jahren für 9,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen gekommene Ze Roberto hatte kurz vor dem DFB-Pokalfinale Ende Mai ein vom FC Bayern "nochmals angehobenes" Angebot ausgeschlagen.

Nicht zuletzt wegen seiner starken Leistung im Pokal-Endspiel buhlte der FC Bayern aber weiter um den abwanderungswilligen Brasilianer. "Versuche irgendwie einen Deal mit dem FC Bayern zu machen", appellierte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an den Spieler.

Entscheidung in zwei Wochen

"Die endgültige Entscheidung fälle ich nach dem Cup", erklärte nun der für Brasilien beim Confederations Cup auflaufende Spieler. "Mein Herz schlägt aber ganz deutlich für Deutschland."

Zugleich kritisierte Ze Roberto die Bayern-Verantwortlichen: "Diese ganzen Diskussionen haben ja nur begonnen, weil Bayern mir von Anfang an 30 Prozent meines Gehaltes streichen wollte und nur einen Einjahresvertrag angeboten hat. Ich dachte, ich bin ein bisschen mehr wert."

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Gerade auf orf.at gefunden

Falls Ze Roberto bleibt, sind wir nächste Saison so gut wie Meister  ;)  :D

Ich bin schon gespannt wie die Bayern mit dem neuen Stadion zurechtkommen werden. Einige Vereine wie z.B.: Schalke oder Gladbach hatten in den ersten Jahren doch ihre Probleme zuhause, und das neue Stadion mit dadurch großen sportlichen Erwartungen ist doch eher zu einer Last geworden. Ich glaube aber das dies bei den Bayern nicht zutreffen wird, und sie mit einen ähnlich großen Vorsprung wie in dieser Saison wieder Meister werden!

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Zé Roberto bleibt!

Beim zweiten Bayern-Spieler der im kicker zum Thema wird, handelt es sich um Zé Roberto. Zum Brasilianer bringt das Fachmagazin die Überschrift: „Ein einziges Spiel ändert alles: Zé Roberto bleibt bei Bayern“. Über den einstmals abwanderungswilligen Brasilianer schreibt der kicker: „Nach der starken Leistung Zé Robertos im Pokalfinale am 28. Mai gegen Schalke dachten beide Parteien um: Bayern bot ihm doch den gewünschten Zweijahresvertrag zu weniger drastisch gekürzten Bezügen.“ So glaubt das Blatt: „Inzwischen haben Rummenigge und Zé Robertos Berater Juan Figer offensichtlich einen Kompromiss gefunden.“

bearbeitet von austroitalo87

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