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edelbaer

Austrias neue Trainer heissen?

12 Beiträge in diesem Thema

Frank Stronach (Austria-Mäzen):

"Toni Poster ist ein netter Bursche, wir haben aber andere Ansichten. Sonst will ich zu diesem Thema keinen Kommentar abgeben. Markus Kraetschmer wird jetzt extra Verantwortung bekommen, er wird mehr Verantwortung in der Geschäftsführung haben. Peter Stöger und Frenkie Schinkels haben bis jetzt noch kein Spiel verloren. Wenn sie auch in den nächsten fünf Jahren nicht verlieren, sind sie die nächsten fünf Saisonen Trainer. Wenn sie gegen Liverpool verlieren, wird das verziehen. Ich hoffe, dass wir jetzt die Harmonie gefunden haben."

Und diese Aussage is kein Schmäh, dieser Trottel meint das ernst und das stimmt mich traurig. Wie kann ein Mensch wie dieser, mit so wenig Ahnung so viel Macht haben?

Aber nun zu euren Tips. Wie heissen die neuen Austria Trainer?

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sportdirektor: Otto B. (Held unsrer Kurve)

generalberatermanager: Hojac

spielerscoutingvermarktungsundverträgemanager: fani (nach dem motto: wenns bei rapid ned klappt den verein kaputt zu machen, probier ma´s halt bei der austria...)

trainer: Trappatoni, Krankl, Schinkels und noch 4 hansln (denn 14 augen sehen mehr als 2)

pressechef: skocek (für gute publicity jeah)

FK MAGNA ale ale ale

mfg

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Kraetschmer im Interview:

"Ich begreife dieses Zusammenspiel"

Markus Kraetschmer wurde von Stronach zum neuen starken Mann der Austria bestellt - Er kennt den Klub, hat schon 16 Trainerteams erlebt - ein Interview

Der langjährige brave Diener Kraetschmer befindet sich auf der äußerst wackligen violetten Karriereleiter ziemlich weit oben, zahlreiche Sportdirektoren und Trainer, wie Jogi Löw, hat sie bereits abgeworfen.

Standard: Toni Polster meint, er sei gescheitert, weil er sich von Stronach nicht biegen hat lassen. Sind Sie biegsam?

Kraetschmer: Biegsam ist negativ behaftet. Ich bin Teamplayer, treffe Entscheidungen, die von Stronach abgesegnet werden müssen. Er ist der Big Boss, es funktioniert nach dem Prinzip, wer zahlt, der malt. An diese Regeln muss man sich halten, auch wenn es nicht einfach ist. Ich begreife dieses Zusammenspiel.

STANDARD: Welche Kompetenzen haben Sie?

Kraetschmer: Ich bin kein General Manager, es geht nicht um Titel. Wir müssen intern zusammenhalten, gemeinsam mit der sportlichen Führung so gute und nachvollziehbare Ideen entwickeln, dass Stronach einfach zustimmen muss. Es darf aber nicht der Eindruck der Freunderlwirtschaft entstehen, dagegen ist der Boss allergisch.

STANDARD: Worin liegt das Kernproblem der Austria?

Kraetschmer: Es ist die fehlende sportliche Kontinuität. Ich bin seit 1997, also mehr als zwei Jahre länger als Stronach im Verein tätig, und habe seither 16 Trainerteams und fünf Sportdirektoren überstanden. Da gibt es keine Linie.

STANDARD: Glauben Sie, dass Sie diesen Zustand ändern können?

Kraetschmer: Ich bin nicht blauäugig, denke mir: Schuster, bleibe bei deinen Leisten. Ich habe die wirtschaftliche Kompetenz, das Sportliche kann ich nicht gestalten, muss es halt zum Teil verantworten. Die Austria ist ein Diamant, der geschliffen gehört. Das Wichtigste ist immer der Erfolg der Kampfmannschaft. Gewinnt sie, werden andere Schwierigkeiten zugedeckt. Man kann diese dann tatsächlich intern beheben.

STANDARD: Die eigenen Fans haben offensichtlich ein Problem mit Stronach. Ist er anwesend, wird er ausgepfiffen.

Kraetschmer: Sie haben eine Sehnsucht nach Kontinuität. Der Arbeiterklub Rapid hat sie vorgelebt. Auch aus einer wirtschaftlichen Notwendigkeit heraus. Die Zugehörigkeit zu einem Klub ist gleichbedeutend mit dem Eintritt in eine völlig andere Welt. Wir müssen unseren Fans klar machen, dass die Austria-Welt trotz einiger Fehler keine so schlechte ist. Und sie müssen sich an demokratische Regeln halten. Ohne Magna und Stronach würden hier niemals Leute wie Rushfeldt oder Sionko kicken. Man soll nicht immer alles infrage stellen. Aber wir müssen uns am Riemen reißen. Es kann nicht sein, dass die Austria neben Fußball auch Mensch-ärgere-dich-nicht spielt. Raushauen und immer wieder von neuem würfeln, geht nicht. (DER STANDARD, Printausgabe, Freitag, 3. Juni 2005, Christian Hackl)

ZUR PERSON:

Mag. Markus Kraetschmer

(33, ledig) studierte in Wien Betriebswirtschaft und wechselte 1997 von der Schoellerbank zur Austria.

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STANDARD: Worin liegt das Kernproblem der Austria?

Kraetschmer: Es ist die fehlende sportliche Kontinuität. Ich bin seit 1997, also mehr als zwei Jahre länger als Stronach im Verein tätig, und habe seither 16 Trainerteams und fünf Sportdirektoren überstanden. Da gibt es keine Linie.

natürlich gibt es da eine Linie ... nur is es die falsche...!

bearbeitet von dos Santos

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Was der Kraetschmer im Interview gesagt hat, das klingt für mich alles ziemlich vernünftig. Es ist positiv, dass er schon so lange bei der Austria ist und - wie man hört - immer solide Arbeit abgeliefert hat. Endlich, so scheint's, kein eitler Selbstdarsteller. In seiner Position braucht es einen Manager, der das betriebswirtschaftliche Handwerkszeug gelernt hat. Und eher keine Gallionsfiguren als Beruhigungsmittel für die Fans (soll aber kein Angriff auf Polster sein, er hätte der Austria nur in anderer Funktion wesentlich dienlicher sein können).

Kraetschmer mit mehr Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich auszustatten (wenn's wahr ist!), ist endlich einmal eine gute Entscheidung Stronachs. Auch wenn da ein dubioser "Chefcontroller" scheinbar auch noch mitmischt. Hoffentlich kommt nicht wieder irgendein prominenter "General Manager" o.ä. Meiner Meinung nach braucht die Austria v.a. zwei Dinge, um erfolgreich zu sein: fähige Personen in den Entscheidungspositionen und eine klare und einfache Kompetenzverteilung.

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zahlreiche Sportdirektoren und Trainer, wie Jogi Löw, hat sie bereits abgeworfen.

Hat zwar nichts mit dem Artikel zu tun, allerdings würde mich interessieren warum da gerade Jogi Löw erwähnt wurde?! :D

Ich habe die wirtschaftliche Kompetenz, das Sportliche kann ich nicht gestalten, muss es halt zum Teil verantworten.

Häh? Er kann das Sportliche nicht gestalten, muss es aber - und wenn auch nur zum Teil - verantworten? Uiii... ich glaube, Stronach hat sich da das nächste Opfer ausgesucht. :D

Gewinnt sie, werden andere Schwierigkeiten zugedeckt.

Wie ich soetwas liebe... Hoffentlich bleiben die Fans diesmal echt ihrer Linie treu und werden nicht großartig feiern wenn es was zu feiern gäbe. :mad:

Kraetschmer mit mehr Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich auszustatten (wenn's wahr ist!), ist endlich einmal eine gute Entscheidung Stronachs.

Mich würde nur interessieren welche Kompetenzen er jetzt "mehr" hat bzw. was er davor dann gemacht hat? Wenn er sich nicht um Finanzen/Budget kümmerte, um was dann? Nur wie viel eine Neulackierung der Sessel auf der Nord kostet, wie die Umsatzbeteiligung der Austria an verkauften Würsteln ist oder welcher Spieler einen Dienstwagen kriegt, wird es ja nicht gewesen sein?!

bearbeitet von Relii

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Wie ich soetwas liebe... Hoffentlich bleiben die Fans diesmal echt ihrer Linie treu und werden nicht großartig feiern wenn es was zu feiern gäbe. :mad:

Träum weiter, siehe CUP Sieg, danach ham sich auch schon wieder einige gedacht "naja schaun wir mal wies weitergeht"

Ist doch immer das gleiche, 3 Siege und alles wieder GEIL SUPER TOLL...

bearbeitet von HUJILU

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Mich würde nur interessieren welche Kompetenzen er jetzt "mehr" hat bzw. was er davor dann gemacht hat? Wenn er sich nicht um Finanzen/Budget kümmerte, um was dann? Nur wie viel eine Neulackierung der Sessel auf der Nord kostet, wie die Umsatzbeteiligung der Austria an verkauften Würsteln ist oder welcher Spieler einen Dienstwagen kriegt, wird es ja nicht gewesen sein?!

Kraetschmer wird hoffentlich mehr zu entscheiden haben. Er soll im Rahmen eines im Wesentlichen von Magna bestimmten Budgets gut wirtschaften. Wenn eine Investition in einen Spieler, der von der sportlichen Leitung (dürfte Stöger sein) für tauglich befunden wurde, im Budget Deckung findet, soll Kraetschmer das Recht haben, den Transfer wirtschaftlich abzusegnen. Dann kann es nicht zu solchen unerträglichen Situationen kommen, dass wochenlang keine Entscheidungen (Papac! Vastic!) getroffen werden, nur weil Stronach gerade nicht da ist oder sonst "indisponiert". Das kann's ja nicht sein! Leider fürchte ich, dass sich Stronach die Entscheidung über neue Spieler bzw. Vertragsverlängerungen immer selbst vorbehalten wird - es wäre zu hoffen, dass ich mich hier irre, weil Stronach - wie viele andere - sicher kein Fußball-Experte ist. (Nach welchen Kriterien sollte er bestimmen, welcher Fußballer zur Austria kommen bzw. bleiben soll?)

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