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badest

SV Wörgl-thread

13 Beiträge in diesem Thema

ist erlaubt, so ein thread, oder?

sportlich ist der SV Wörgl wieder mal auf einem recht guten weg, noch mal die kurve zu kriegen und den klassenerhalt sicher zu stellen, in der frage der lizenz siehts dagegen schlechter aus.

SV Wörgl weiter ohne Lizenz - Protestkomitee weist Tiroler ab

Obmann Widschwentner will das Ständige Neutrale Schiedsgericht anrufen; Auch Untersiebenbrunn und Bregenz vorerst lizenzlos

Der SV Wörgl hatte mit seinem Einspruch vor dem Protestkomitee der Fußball-Bundesliga gegen die Verweigerung der Spielgenehmigung für die Saison 2005/06 in der Red Zac-Erste Liga keinen Erfolg. Die zweite Instanz wies den Protest der Tiroler zurück. "Wir gehen nun vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht", erklärte Klub-Obmann Andreas Widschwentner.

Der Obmann argumentiert, dass SV Wörgl den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk bei den Finanzen erhalten habe und der Vorwurf, man habe im Stadion 470 Plätze zu wenig, nicht greife. Denn der Verein habe einen Zuschauerschnitt von 500, das Stadion sei zuletzt 1988 ausverkauft gewesen.

Neben Wörgl erhielten auch Untersiebenbrunn und SW Bregenz vorerst keine Lizenz.

www.tirol.com

wär ja wirklich unfassbar traurig, wenn Wörgl nach beinhartem abstiegskampf das sportliche soll erfüllt, und dann wegen 470 fehlender sitzplätze nicht mehr mitmachen dürfte. da sind die spieler eh schon genug gestraft mit kulissen von 500 bis 800 zuschauern, und dann sind es auch noch die plätze für die eh nicht vorhandenen zuschauern, die den sargnagel für die Wörgler bedeuten würden.

ich kann die Bundesliga ja verstehen, wenn sie lieber eine zehnerliga weiterführen wollte, aber ich bitte doch um so viel fairness, das nicht auf kosten von vereinen wie dem SV Wörgl oder dem FC Hard brachial durchzusetzen.

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Wörgl will sich die verwehrte Lizenz zurückfighten

Mit einer Bankgarantie über 150.000 Euro und dem guten Willen des Schiedsgerichtes.

Die Lizenz können sich die Wörgler nicht erkicken: Wenn die Bundesliga nicht will, dann hilft gar nichts.

Bild: gepa

Sportlich sind die Wörgler ja echte Stehaufmännchen. Das haben sie mit dem 1:0-Sieg über Kärnten bewiesen. "Was unsere Buam am Feld können, können wir am grünen Tisch auch", hat sich Wörgl Obmann Andi Widschwenter von der Kampfkraft seiner Kicker anstecken lassen. Freitag auf Samstag war der Bescheid über die Verweigerung einer Lizenz für 2005/06 in der Kanzlei Widschwenters "eingetrudelt". Bis Freitag hat der Obmann Zeit, die Katastrophe abzuwenden.

Das Ständig Neutrale Schiedsgericht der Bundesliga wird entscheiden. Die Bundesliga sieht nicht nur in den fehlenden 400 Sitzplätzen im Wörgler Stadion Grund zur Verweigerung der Lizenz. Das finanzielle, budgetäre Konstrukt, das die Wörgler den Prüfern übermittelt haben, erscheint diesen zu wenig schlüssig, zu unsicher.

Das kann Obmann Widschwenter sogar nachvollziehen: "Ich gebe ja zu, dass eine Bankgarantie nachhaltiger wirken würde." Um die wird er sich in den nächsten Tagen kümmern: "Es geht bei uns ja nicht um verschleuderte Millionen, um unstatthafte Investitionen - es geht höchstens um 150.000 Euro." Aber aufgeb'n wollen die Wörgler ohnehin nur den Brief ans Bundesliga-Schiedsgericht. Sonst, so der Wörgler "Macher", komme ein Aufgeben nicht in Frage. Für den SV Wörgl müsse auch sprechen, dass die Gemeinde ein Trainingszentrum gebaut hat, das nunmehr seiner Bestimmung übergeben werde. Widschwenter: "Das muss doch mehr zählen, als die paar Sitzplätze, die bei uns ohnehin nicht gebraucht werden."

Und auch die Vernunft, die bei der Zukunftsplanung Regie führte, sollte Anerkennung finden: In der kommenden Saison sollen alle Spieler zumindest einer Teilzeitarbeit nachgehen. Wenn sich die Bundesliga dennoch quer legt? Widschwenter: "Daran denk' ich gar nicht!"

www.tirol.com

es sind also nicht nur die fehlenden sitzplätze ein problem.

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Wörgler drohen der Liga jetzt mit Klage

Empörung in Wörgl, weil der Erstligist wegen zu "weniger Sitzplätze" (Obmann Widschwenter) keine Lizenz mehr erhalten hat.

Aus und vorbei - der SV Wörgl erhielt endgültig die rote Karte von der Bundesliga.

Bild: gepa

Wörgl-Obmann Andreas Widschwenter schäumt. "Obwohl wir eine Bankgarantie in Höhe von 150.000 Euro hatten, ging das Ständig Neutrale Schiedsgericht nicht einmal darauf ein." Nach dem Thema Infrastruktur, das heißt Wörgl hat 395 Sitzplätze zu wenig, habe das Schiedsgericht keine weiteren Beweisanträge mehr zugelassen. "So kann die Bundesliga mit uns nicht umgehen. Beim Bundesligisten Pasching wurde sehr wohl eine Ausnahme gemacht", schimpft Widschwenter. Tatsächlich erfüllt Pasching mit 1800 Sitzplätzen nicht die von der Bundesliga geforderte Anzahl von 3000 Plätzen.

Die Ungleichbehandlung wurmt Widschwenter, er will sich noch heute mit einem Rechtsanwalt beraten und Schritte gegen die Bundesliga einleiten. "Ich habe Bundesliga-Vorstand Georg Pangl schon mitgeteilt, dass ich auch eine Schadenersatzforderung erwäge und die Hauptversammlung der Liga anrufen werde." Mit der Zukunft eines lizenzlosen SV Wörgl wollte sich Widschwenter gestern noch nicht beschäftigen.

Gegen die Lizenzverweigerung ist kein Rechtsmittel bei der Bundesliga mehr zulässig, Wörgl und Untersiebenbrunn - ebenfalls keine Lizenz - müssen die Erste Liga verlassen. Trotzdem drängen sich beim SV Wörgl noch viele Fragen auf:

* Was passiert mit den seit April ausständigen Spielergehältern und den Punkteprämien? Die Spieler haben sich noch Dienstagabend entsetzt zusammengerufen. "Der Schock sitzt tief", sagte etwa Mario Höck. Ob man dem Verein eine Zahlungsfrist setzen werde, darüber konnte er noch nichts sagen. Kann der Verein die Gehälter nicht zahlen, sind die Spieler jedoch ablösefrei.

* Was passiert mit den Schulden? Es ist nicht auszuschließen, dass die Lizenzverweigerung eine Lawine auslöst und dem SV Wörgl wie seinerzeit dem FC Tirol der Konkurs droht.

* Was bedeutet die Lizenzverweigerung der Wörgler für den Tiroler Fußball-Betrieb? Laut letzter Sitzung der Westligakommission sind Absteiger aus der Ersten Liga - auch ohne Bundesliga-Lizenz - automatisch in der Regionalliga West spielberechtigt. Nur muss die Nennung bald abgegeben werden. Am 3. Juni endete nämlich die Meldefrist beim Tiroler Fußballverband.

* Eines dürfte jedoch gewiss sein: Trainer Markus Schnellrieder wird wohl nach Axams übersiedeln und künftig den Westligaverein betreuen.

Schlechte Nachrichten gab es Dienstag außerdem für den Tabellenletzten der Bundesliga, SW Bregenz. Den Vorarlbergern wurde ebenfalls die Bundesligalizenz entzogen.

Quelle: www.tirol.com

:heul::heul::heul:

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News:

Spielt Wörgl vielleicht doch in der Westliga 2005/2006? Der letztjährige Erstligist aus Tirol hat schriftlich um eine Neuaufnahme des Lizenzierungsverfahrens gebeten. Die Tiroler fordern bis 27.Juni eine Entscheidung von der Bundesliga, sonst geht Wörgl in die Öffentlichkeit und wird diese Causa in einer Pressekonferenz an die Medien weitergeben. Schadenersatz fordern die Wörgler in Höhe von 330.000 Euro und wenn schon nicht Erste Liga, dann wenigstens RLW. Vor zwei Wochen hat es noch geheißen,Wörgl spielt nur Tiroler Liga. Man darf gespannt sein, wie die Entscheidung ausfällt.....(tk)

rlw.at

so stellt sich für mich die lage dar:

- lizenzverweigerung in erster instanz auf grund finanzieller unsicherheit: korrekt

- lizenzverweigerung in zweiter instanz auf grund finanzieller unsicherheit: korrekt

- lizenzverweigerung vor neutralem schiedsgericht auf grund fehlender sitzplätze: vollkommen unfair, warum hat Pasching dann die lizenz

zu den finanziellen dingen ist man ja vorm neutralen schiedsgericht gar nicht mehr gekommen. inzwischen hatte der Wörgl-obmann ja eine bankgarantie aufgetrieben, wodurch die finanzierungs des budgets abgesichert worden wäre.

also ungeachtet der tatsache, dass die spieler die leidtragenden dieser ganzen causa sind, da sie sich weder mit Wörgl noch mit einem anderen klub über ihre zukunft unterhalten können (es sei denn, ihr vertrag lief aus), halt ich eine neuaufrollung des lizenzierungsverfahrens für richtig!

bearbeitet von badest

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So weit ich informiert bin, hat Pasching die Lizenz bekommen weil der Neubau der Westtribüne im Zuge der U19-EM bald erfolgen wird. Dann kann auch Pasching diese extrem sinnlose Richtlinie der Bundesliga erfüllen. Ich glaube die Geschichte wird entweder im Winter oder nächsten Sommer über die Bühne gehen weil erst dann die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

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So weit ich informiert bin, hat Pasching die Lizenz bekommen weil der Neubau der Westtribüne im Zuge der U19-EM bald erfolgen wird. Dann kann auch Pasching diese extrem sinnlose Richtlinie der Bundesliga erfüllen. Ich glaube die Geschichte wird entweder im Winter oder nächsten Sommer über die Bühne gehen weil erst dann die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

in Wörgl hat man sich auch schon mit dem thema befasst, wie die situation in zukunft zu lösen sein wird. ich weiss nicht, ob beim schiedsgericht schon ein konkretes konzept vorgelegt wurde, fakt ist aber, dass beide vereine aktuell zu wenig sitzplätze haben, und einer dafür bestraft wurde, der andere nicht.

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Ich bin mir ja nicht ganz sicher aber wenn ich mich nicht täusche dann hat Franz Grad eine Garantieerklärung für die neue Tribüne und die damit verbunde Aufstockung des Sitzplatzkontingents abgegeben.

Wörgl aufgrund dieser idiotischen Regelung die Lizenz zu entziehen, find ich aber trotzdem extrem stumpfsinnig.

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Wörgls Kampf ist jetzt zu Ende

Die Einstweilige Verfügung auf einen weiteren Verbleib in der Ersten Fußball-Liga wurde am Dienstag abgelehnt.

Die Wörgler Spieler trainieren jetzt für die Telesystem Tirol Liga.

Bild: GEPA

Obmann Andi Widschwenter hat es schon geahnt, auch der letzte Versuch, die Erstliga-Lizenz für den SV Wörgl zu erhalten, ist gescheitert. Am Dienstag wurde sein Antrag auf Einstweilige Verfügung abgelehnt, die den Wörglern die Teilnahme an der am Freitag beginnenden Ersten Liga ermöglichen hätte sollen. "Das muss ich so zur Kenntnis nehmen", sagte Widschwenter am Dienstag zur TT. Doch Wörgl werde weiterkämpfen, der Spielbetrieb aufrecht bleiben.

Widschwenter will mit einer jungen Mannschaft in der Telesystem Tirol Liga spielen, Gespräche über einen Fortbestand des Vereins habe es bereits gegeben. Bekanntlich hat der Verein rund 300.000 Euro Schulden. "Es wird schwer werden, doch wir haben positive Signale, vor allem von unseren Gönnern", verspricht Widschwenter weiter Fußball in Wörgl. Detail am Rande: Auch in der schriftlichen Begründung des Ständig Neutralen Schiedsgerichts seien keine wirtschaftlichen Gründe für die Nichterteilung der Lizenz angeführt worden.

www.tirol.com

sieht ganz so aus, als wär Wörgl da ein bauernopfer für die liga gewesen, die unbedingt die ungeliebte 12-er-liga vermeiden wollte. der einzige offizielle auch in der begründung des ständig neutralen schiedsgerichts angegebene grund muss wohl der mangel an sitzplätzen gewesen sein, so wie ihn ja auch Pasching hat. die dürfen halt bleiben.

trotzdem: der SV Wörgl hat als zehnter der abgelaufenen meisterschaft rein sportlich gesehen kein anrecht auf ein verbleiben in der liga, allerdings haben die vor ihnen platzierten Untersiebenbrunner das lizenz-ziel weit klarer verpasst...

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sieht ganz so aus, als wär Wörgl da ein bauernopfer für die liga gewesen, die unbedingt die ungeliebte 12-er-liga vermeiden wollte.

Sehe ich auch so. Man darf gespannt sein, welche Klubs die Bundesliga nächste Saison über die Klinge springen lässt... Man sucht sich wahrscheinlich wieder die Vereine mit den geringsten Zuseherzahlen raus, da regt sich weniger Widerstand...

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