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Paros

"Der Wille kann Berge versetzen"

28 Beiträge in diesem Thema

Das deutsche Fachmagazin "kicker" (Montag-Ausgabe) nimmt in seiner Serie WM-Extra Österreichs Fußball-Nationalteam unter die Lupe. Darin beleuchtet die Sportzeitung die laufende Qualifikation, die Chancen auf dem Weg nach Deutschland und führte mit dem 52-jährigen Teamchef Hans Krankl ("Viel Feind, viel Ehr`") ein Interview. Hier ein kurzer Auszug aus dem Frage-und-Antwort-Spiel:

kicker: Sie haben einmal gesagt, Deutschland hat fußballerisch die gleichen Probleme wie Österreich. Glauben Sie das wirklich?

Krankl: Natürlich auf unterschiedlichem Niveau. Von den Deutschen den WM-Titel zu fordern ist so vermessen, wie von uns die Qualifikation zu erwarten. Die Ansprüche an uns gehen mit unserem derzeitigen Möglichkeiten nicht konform. Aber Ziele sind zu erreichen: Für Deutschland und uns.

Sie haben bisher nur einmal verloren, haben zuletzt gegen Wales zwei Mal gesiegt - dennoch stehen Sie im Kreuzfeuer der Kritik?

Im Kreuzfeuer der Kritik? Nicht bei meinen Spielern und sicher auch nicht bei den Fans. Nie zuvor hat eine österreichische Nationalelf in einer WM-Qualifikation so viele Fans ins Happel-Stadion gelockt wie die jetzige. Darauf lege ich Wert. Das hat auch etwas mit mir und meiner Beziehung zu den Fans zu tun.

Hat die Kritik an Ihnen etwas mit Ihrer Beziehung zu den Medien zu tun? Zuletzt sah es ganz danach aus, dass Ihnen im Ungang mit Reportern wenig an Diplomatie liegt.

Das ist keine generelle Haltung von mir. Es kommt auf die Person an. Ich orte zu oft mangelndes Fachwissen. Was soll ich mit Reportern über Taktik reden, wenn ich ganz genau weiß, dass sie es ohnehin nicht verstehen? Von denen die sich auskennen, akzeptiere ich Kritik. Die ist mir sogar wichtig.

Als sich Österreich 1998 letztmals für eine WM qualifizierte, spielten noch Konsel, Herzog, Feiersinger oder Polster. Wo sind heute Österreichs Persönlichkeiten?

Die oft vergebliche Suche nach großen Persönlichkeiten beschränkt sich nicht auf unsere Landesgrenzen. Also brauchen wir nicht extrem darüber zu lamentieren. Es stimmt schon, dass uns die fehlen. Deshalb machen mich unsere Erfolge auch stolzer. Das 2:2 gegen England nach einem 0:2 zeigt uns, dass der Wille Berge versetzen kann.

Österreich liegt in der Weltrangliste an 72. Stelle, dennoch fordern die Fans, dass England und Polen besiegt werden. Vermessen?

Die Rangliste interessiert mich so sehr, wie sie alle Fachleute interessiert. Nämlich gar nicht. Fußball lebt von der David-Goliath-Konstellation, davon, dass an manchen Tagen vermeintliche Underdogs zu Königen mutieren. Daran glaube ich. Und auch an unsere WM-Chance.

www.kurier.at

Kurze Anmerkung: jetzt ist es für mich fix- ganz normal ist Krankl nicht.

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Ich orte zu oft mangelndes Fachwissen. Was soll ich mit Reportern über Taktik reden, wenn ich ganz genau weiß, dass sie es ohnehin nicht verstehen?

Das ist wohl schon wieder ironisch gemeint vom Johann K., oder ist irgendwem auf diesem Planeten schon ein Taktikverständnis bei ihm aufgefallen?

bearbeitet von Vicious

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Sie haben bisher nur einmal verloren, haben zuletzt gegen Wales zwei Mal gesiegt - dennoch stehen Sie im Kreuzfeuer der Kritik?

Im Kreuzfeuer der Kritik? Nicht bei meinen Spielern und sicher auch nicht bei den Fans. Nie zuvor hat eine österreichische Nationalelf in einer WM-Qualifikation so viele Fans ins Happel-Stadion gelockt wie die jetzige. Darauf lege ich Wert. Das hat auch etwas mit mir und meiner Beziehung zu den Fans zu tun.

Na sicher. Die Fans kommen nur wegen der Pfeife ins Stadion.

Und die Spieler kritisieren den Krankl sehr wohl. Man denke nur an Cerny. Der hats damals auf den Punkt gebracht.

Hat die Kritik an Ihnen etwas mit Ihrer Beziehung zu den Medien zu tun? Zuletzt sah es ganz danach aus, dass Ihnen im Ungang mit Reportern wenig an Diplomatie liegt.?

Das ist keine generelle Haltung von mir. Es kommt auf die Person an. Ich orte zu oft mangelndes Fachwissen. Was soll ich mit Reportern über Taktik reden, wenn ich ganz genau weiß, dass sie es ohnehin nicht verstehen? Von denen die sich auskennen, akzeptiere ich Kritik. Die ist mir sogar wichtig.

Wer kann schon eine Taktik verstehen die nicht existiert.

Wechselt beim Freundschaftsspiel gegen Russland in Graz beim Spielstand von 0:3 in der 91. Minute !!!!!!! den kerngesunden Torhüter (Mandl?) aus und bringt stattdessen Arzberger.

So eine Entscheidung kann man ja auch nicht verstehen.

Österreich war bei Krankls Antritt 16 (oder 18) in der FIFA Weltrangliste jetzt auf Platz 72 hinter Fußballgroßmächten wie Sambia, Mali und dem WM Favoriten Trinidad und Tobago.

Fazit : Krankl soll sich schleichen und der Stickler auch gleich wenn er sich die Pfeife nicht entlassen traut.

bearbeitet von unimatrix

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wußte gar nicht, daß es ein erfolg ist, zu hause in der wm-quali unentschieden zu spielen

und seine these, daß so viele fans wie nie zuvor ins stadion kommen, stimmt auch nicht.

bei der erfolgreichen wm-quali 98 war sogar gegen weißrußland ausverkauft.

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und noch nie war der rasen so grün, die trikots so rot und die aussichten so schwarz...

und der Wind so mild möcht ich noch hinzufügen :lol:

Apropo Cerny hats auf den Punkt gebracht was war den mit dem?

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Österreich war bei Krankls Antritt 16 (oder 18) in der FIFA Weltrangliste jetzt auf Platz 72 hinter Fußballgroßmächten wie Sambia, Mali und dem WM Favoriten Trinidad und Tobago.

16. waren wir unter herbert prohaska. bitte sich an die fakten zu halten ;)

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Das deutsche Fachmagazin "kicker" (Montag-Ausgabe) nimmt in seiner Serie WM-Extra Österreichs Fußball-Nationalteam unter die Lupe. Darin beleuchtet die Sportzeitung die laufende Qualifikation, die Chancen auf dem Weg nach Deutschland und führte mit dem 52-jährigen Teamchef Hans Krankl ("Viel Feind, viel Ehr`") ein Interview. Hier ein kurzer Auszug aus dem Frage-und-Antwort-Spiel:

kicker: Sie haben einmal gesagt, Deutschland hat fußballerisch die gleichen Probleme wie Österreich. Glauben Sie das wirklich?

Krankl: Natürlich auf unterschiedlichem Niveau. Von den Deutschen den WM-Titel zu fordern ist so vermessen, wie von uns die Qualifikation zu erwarten. Die Ansprüche an uns gehen mit unserem derzeitigen Möglichkeiten nicht konform. Aber Ziele sind zu erreichen: Für Deutschland und uns.

Sie haben bisher nur einmal verloren, haben zuletzt gegen Wales zwei Mal gesiegt - dennoch stehen Sie im Kreuzfeuer der Kritik?

Im Kreuzfeuer der Kritik? Nicht bei meinen Spielern und sicher auch nicht bei den Fans. Nie zuvor hat eine österreichische Nationalelf in einer WM-Qualifikation so viele Fans ins Happel-Stadion gelockt wie die jetzige. Darauf lege ich Wert. Das hat auch etwas mit mir und meiner Beziehung zu den Fans zu tun.

Hat die Kritik an Ihnen etwas mit Ihrer Beziehung zu den Medien zu tun? Zuletzt sah es ganz danach aus, dass Ihnen im Ungang mit Reportern wenig an Diplomatie liegt.

Das ist keine generelle Haltung von mir. Es kommt auf die Person an. Ich orte zu oft mangelndes Fachwissen. Was soll ich mit Reportern über Taktik reden, wenn ich ganz genau weiß, dass sie es ohnehin nicht verstehen? Von denen die sich auskennen, akzeptiere ich Kritik. Die ist mir sogar wichtig.

Als sich Österreich 1998 letztmals für eine WM qualifizierte, spielten noch Konsel, Herzog, Feiersinger oder Polster. Wo sind heute Österreichs Persönlichkeiten?

Die oft vergebliche Suche nach großen Persönlichkeiten beschränkt sich nicht auf unsere Landesgrenzen. Also brauchen wir nicht extrem darüber zu lamentieren. Es stimmt schon, dass uns die fehlen. Deshalb machen mich unsere Erfolge auch stolzer. Das 2:2 gegen England nach einem 0:2 zeigt uns, dass der Wille Berge versetzen kann.

Österreich liegt in der Weltrangliste an 72. Stelle, dennoch fordern die Fans, dass England und Polen besiegt werden. Vermessen?

Die Rangliste interessiert mich so sehr, wie sie alle Fachleute interessiert. Nämlich gar nicht. Fußball lebt von der David-Goliath-Konstellation, davon, dass an manchen Tagen vermeintliche Underdogs zu Königen mutieren. Daran glaube ich. Und auch an unsere WM-Chance.

www.kurier.at

Kurze Anmerkung: jetzt ist es für mich fix- ganz normal ist Krankl nicht.

Ein arrogantes Arschloch, mehr nicht - langsam hat er jeden Funken Sympathie bei mir verspielt

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Das hat auch etwas mit mir und meiner Beziehung zu den Fans zu tun.

Meine Beziehung mit Krankl ist schon längst in Brüche gegangen, schade nur, dass er das Nationteam behalten darf :nein:

Einfach nur mehr peinlich der Typ :aaarrrggghhh:

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djet

Gutes Interview, ich kann alle seine Aussagen nachvollziehen und unterstreichen.

:super: hoechstens der teil mit den fans klingt vermessen. ansonnsten alles klar auf den punkt gebracht.

an die kritiker:

zaehlt die weltrangliste denn ploetzlich wieder? sprechen etwa die gleichen leute krankl fachwissen ab, die so eine liste als kriterium verwenden?

schwejk

bei der erfolgreichen wm-quali 98 war sogar gegen weißrußland ausverkauft.

natuerlich kein zusammenhang mit einer erfolgreichen wm quali und dazugehoerigen feiern im letzten spiel.

oesterreich hat keine stuermer und wenige gute innenverteidiger. bis 2008 ist es nicht unwahrscheinlich das oesterreich ohne mayrleb, vastic, kollmann, glieder und haas dasteht. der sturm stellt sich fuer diese jahre mit mair und linz/t. wagner quasi von selbst auf. dafuer kann krankl wenig!

die edith bringt es auf den punkt: dieses spielermaterial verdient keinen besseren trainer.

was soll zB ein hitzfeld mit diesem team anfangen? alle die jetzt sagen zur wm fahren: haette oesterr. in n. irland kein irregulaeres tor in der 93 bekommen, waere das polenspiel spielverlaufgemaesz ausgegangen wuerde krank mit dieser gurkentruppe in die barragespiele kommen - oder gar als bester 2er zur wm fahren.

bearbeitet von shibuya

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oesterreich hat keine stuermer und wenige gute innenverteidiger. bis 2008 ist es nicht unwahrscheinlich das oesterreich ohne mayrleb, vastic, kollmann, glieder und haas dasteht. der sturm stellt sich fuer diese jahre mit mair und linz/t. wagner quasi von selbst auf. dafuer kann krankl wenig!

die edith bringt es auf den punkt: dieses spielermaterial verdient keinen besseren trainer.

was soll zB ein hitzfeld mit diesem team anfangen? alle die jetzt sagen zur wm fahren: haette oesterr. in n. irland kein irregulaeres tor in der 93 bekommen, waere das polenspiel spielverlaufgemaesz ausgegangen wuerde krank mit dieser gurkentruppe in die barragespiele kommen - oder gar als bester 2er zur wm fahren.

wenn meine oma ein bus wäre, dann könnte sie hupen

dieses hättiwäritätti-gejammer geht mir ziemlich auf den geist

er hat aber nicht in nordirland gewonnen und er hat nicht mal einen punkt zu hause gegen polen geholt

und wenn man das hättiwäritäti-konsequent weiterdenkt: was wäre, wenn david jones den rückpass von ivanschitz gefangt hätte und nicht ins tor kullern ließe, was wäre wenn der walisische goalie nicht kurz vor schluß ein ei bekommen hätte und bellamy eine seiner 10 chancen in wien verwertet hätte?

dann hätten wir einen punkt in nordirland, drei gegen aserbaidschan und drei gegen wales und hätten nicht mal einen hoffnungsschimmer......

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