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badest

Stockers Beteiligungsmodell

8 Beiträge in diesem Thema

Stocker redet übers Geld

Es ist wieder soweit. Gerhard Stocker lädt zu seiner alljährlichen Vortragsreihe. Heuriges Thema: Das Mitarbeiter-Beteiligungsmodell, seine Folgen und Chancen.

Schon seit Montag doziert der Wacker-Obmann über sein Steckenpferd namens Beteiligungsmodell, das er in der vergangenen Saison beim Klub eingeführt hatte. Nun referiert Stocker tagtäglich vor den Spielern, um der Mannschaft das ungewöhnliche Lohnsystem für ein weiteres Spieljahr schmackhaft zu machen. "In Vierergruppen, damit ich auf die Fragen eingehen kann", erklärt Stocker.

Neun Wacker-Spieler haben den zweistündigen Vortrag bereits besucht. Tendenz: "Eindeutig positiv", versichert Stocker. Die budgetären Entwicklungen des Vereins helfen ihm bei der Überzeugungsarbeit. Der FC Wacker wird in der laufenden Saison schwarze Zahlen schreiben und daher sogar Gewinne an die Spieler ausschütten können. "Für mich ist die Entscheidung gefallen, ich mach' mit", sagt Kapitän Grüner. "Aber das muss jeder selbst wissen, ob ihm das Risiko zu groß ist."

Stocker kennt inzwischen längst alle Fragen. Seit Jahren hält er Vorträge über das Beteiligungsmodell, sogar bei Frank Stronach musste Stocker bereits vorsprechen. "Ich weiß, das hat Zukunft."

Selbst für Wackers Afrika-Legionäre ist gesorgt. Stocker hat Dolmetscher engagiert. Den Vortrag gibt's nun wahlweise französisch oder englisch. -Christoph Geiler

www.kurier.at

da geht mir das herz auf. schwarze zahlen, der obmann und der kapitän klingen durchaus begeistert, sogar Stronach zeigt sich interessiert, dolmetscher für legionäre.. schön :)

bearbeitet von badest

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zwar nicht ganz passend,

aber in heutiger TT findet sich ein ausführliches interview mit Obmann Gerhard Stocker "Pfeiler der nächsten Vision stehen", der recht zuversichtlich in die nähere zukunft blickt.

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FC Wacker verabschiedet sich von Erfolgsbeteiligungsmodell

Die Basis für das Modell sei nicht mehr vorhanden, so Wacker-Obmann Gerhard Stocker bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

"Es fehlen einfach die Gewinnaussichten. Wir wollen aber die Verträge mit den Spielern einhalten", so Stocker weiter. Falls in Zukunft beim FC Wacker wieder ein Gewinn gemacht wird, soll dieser als Prämie an alle Mitarbeiter ausgeschüttet werden, kündigte der Obmann an.

Stocker führte vor drei Jahren sein "Beteiligungsmodell" ein. Im ersten Jahr wurde an die Spieler 120 Prozent des vertraglich vereinbarten Gehaltes ausbezahlt. Im Vorjahr waren es 88 Prozent. Dass dieses Modell ruhend gestellt wird, war eine Entscheidung des Obmanns, denn die Spieler sprachen sich in einer Versammlung klar dafür aus.

Wacker: eine Million Euro Schulden

"Ich will aber, dass die Spieler im Kopf frei sind, sich nur um Fußball kümmern müssen, nicht immer über Finanzen diskutieren müssen", begründete Stocker. Spieler Dennis Mimm sagte, dass die Idee hinter diesem Modell sehr gut sei. "Ich bin froh, dass diese Diskussion nun beendet ist, die Spieler sich nun auf den Fußball konzentrieren", so Trainer Frantisek Straka.

Im Vorjahr verbuchte der FC Wacker 290.000 Euro Schulden. "Heuer kommen noch einmal rund 600.000 bis 700.000 Euro Schulden dazu", sagte Stocker, der aber zuversichtlich ist, bis zum Ende seiner Funktionsperiode im Februar 2009 den FC Wacker wieder schuldenfrei zu haben.

APA / www.tirol.com

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Sportlicher Betrug...

Im ernst. Eigentlich AM PAPIER ein Modell, dass durchaus der Zukunft gehören könnte. Endlich erwartet man sich auch beim SK Sturm, zumindest was Eigenbauspieler angeht.

Leider wurde es nur am Papier konzepiert, brachte aber in der Realität keinen Cent!

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Sportlicher Betrug...

Im ernst. Eigentlich AM PAPIER ein Modell, dass durchaus der Zukunft gehören könnte. Endlich erwartet man sich auch beim SK Sturm, zumindest was Eigenbauspieler angeht.

Leider wurde es nur am Papier konzepiert, brachte aber in der Realität keinen Cent!

Auch hier will mir der Sinn des Beitrags nicht einleuchten. Warum denn "sportlicher" Betrug? Und wem brachte es keinen Cent?

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Leider wurde es nur am Papier konzepiert, brachte aber in der Realität keinen Cent!

2004/05 verdienten die spieler damit ~115% ihres zugesicherten lohns, weil sie am gewinn von ~700.000 beteiligt waren. 2005/06 verdienten sie aber nur ~90%, weil sie am verlust von ~300.000 beteiligt waren. ich weiss also nit, aus welcher perspektive du es siehst, aber es "bringt" dem einen oder anderen - je nach dem - schon was. (zahlen teilweise geschätzt, will jetzt nicht alles nachrecherchieren.)

und die spieler wollten mit ihrer zustimmung sogar mithelfen, die diesjährigen schulden mitzutragen (!), Stocker lehnte ab, will nicht, dass die mitarbeiter den verein sanieren.

Sportlicher Betrug...

im unterschied zu Sturm stehen wir für unsere verluste grade und werden diese in den folgenden jahren abarbeiten und unsere personalkosten senken. etwas, das Sturm nie als notwendig erachtete und trotzdem nie dafür sportlich bestraft wurde.

zur verdeutlichung:

"Laut Protokoll vom 12. 3. 2003 habe ich an diesem Tag interimistisch die Obmannschaft beim FC Wacker Tirol angetreten, ein ganz schön langes Provisorium", mit diesen Worten eröffnete Gerhard Stocker die heutige Pressekonferenz in den Räumen des Tivoli Stadions.

Vor versammelter Presse und in Beisein von Trainer Frantisek Straka und Dennis Mimm gab unser Obmann einen Ausblick in die Zukunft.

Obwohl der Verlustvortrag für die heurige Saison die bereits verlauteten 600.000 - 700.000 Euro betragen könnte, sieht der sichtlich motivierte Stocker positiv in die Zukunft. "Die Gespräche und Zeichen in der letzten Zeit, sowohl mit der Politik als auch mit der Wirtschaft, geben berechtigte Hoffnung, dass wir im besten Fall sogar ohne Verlustvortrag in die nächste Saison gehen könnten."

Erfolgsbeteiligungsmodell stillgelegt

Nichts desto trotz gab der Obmann bekannt, dass sein Erfolgsbeteiligungsmodell stillgelegt wird. "Mein Modell ist eine richtige Erfolgsbeteiligung und kein Sanierungsmodell, dafür ist es gänzlich ungeeignet.

Die ganze Mannschaft wollte sich geschlossen am Modell beteiligen, ich habe dieses sensationelle Angebot bewusst abgelehnt. Sollte ein Gewinn erwirtschaftet werden, wird dieser trotzdem auf die Mitarbeiter aufgeteilt."

Von Rücktritt ist keine Rede. Wir sind bis 2009 im Amt, und werden es bis dahin schaffen unsere Visionen umzusetzen, oder einen sanierten Verein zu übergeben, so Stocker weiter.

Dies schließt auch Einsparungsmaßnahmen in einigen Bereichen ein. "Man muss sich Kostenstellen dann genau ansehen, das ist klar. Aber was soll man bei einem Skelett noch abmagern?"

Positive Signale aus der Wirtschaft

Stocker betonte noch einmal klar, dass die Zeichen so positiv wie nie sind, den FC Wacker Tirol auch als Tiroler Anliegen zu sehen.

Trainer Straka und Dennis Mimm waren sich einig: "Die Mannschaft glaubt an das Modell und wollte helfen, es war für Gerhard die logische Konsequenz das Modell auszusetzen. Wir können uns jetzt mit freien Köpfen auf das Sportliche konzentrieren und mit Leistung auf dem Platz zum Erfolg des Gesamtvereines beitragen."

Wacker-HP

bearbeitet von badest

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Ich bin froh, dass bei uns (seit dem Desaster) so seriös gearbeitet wird, aber es ärgert mich andereseits schon wenn man sich sportlich mit Vereinen messen muss die es eigentlich aus wirtschaftlicher Sicht gar nicht mehr geben dürfte.... .

Ich bin umso stolzer auf die Leistung dieser Mannschaft und Führung des Vereins. Es freut mich wenn Stocker positive Zeichen erkennt und wünsche dem Verein, dass diese Unterstützung auch kommt.

Auf Dauer müsste doch ein seriös geführter (und echt österreichischer/ tiroler) Verein für Sponsoren viel interessanter sein als irgendwelche zusammengekaufte, verschuldete Söldnertruppen die mit dem ursprünglichen Verein nur noch die Farben und das Stadion gemein haben....

Aber vermutlich bin ich da wieder einmal zu idealistisch....

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