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Saragossa - Austria

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Spaniens Presse ist sich nach dem Einzug der Wiener Austria ins Viertelfinale des UEFA-Cups einig: Real Saragossa hat am Donnerstag im Achtelfinal-Rückspiel gegen Austria Magna (2:2) die ersten 15 Minuten verschlafen und zwei vernichtende Tore eingefangen. Die Wiener hätten zudem gut verteidigt. Das spanische Staatsfernsehen TVE bezeichnete Austria Magna bereits als "schwarze Bestie" für spanische Mannschaften im UEFA-Cup.

El Pais: "Saragossa bezahlt seine anfängliche Schlafsucht teuer. Seiner Überlegenheit bewusst, spazierte das aragonesische Team schläfrig und zu entspannt auf den Platz. Austria Wien, das sich seiner Schwächen ebenfalls bewusst war, nutzte seine gefährlichste Waffe aus: Hohe Bälle. So ließ Austria mit zwei frühen Toren Saragossa förmlich erröten. Der österreichische Fußball, der in Europa seit Jahren durch schlechte Leistungen besticht, hat es geschafft, bereits zwei spanische Mannschaften aus dem Rennen zu schmeißen."

"Marca": "Fünf tödliche Minuten verdammten Saragossa. Es war unglaublich, dass diesem Team zwei identisch gespielte Bälle ins Netz gelegt werden konnten. Später stellten sich die Österreicher mit zehn Spielern hinten rein und bildeten eine undurchlässige "Maginot-Linie". Austria hielt stand und konnte sogar mit zehn Spielern noch Kontermöglichkeiten herausspielen. Sie hatten schon Athletic abserviert und gestern machten sie das gleiche mit Saragossa, obwohl niemand nur eine Pesete auf sie gewettet hätte. Vielleicht ist der spanische Fußball nicht mehr das, was er einmal war. Es braucht nur einen Blick aufs Viertelfinale in der Champions League und im UEFA-Cup, um zu merken, dass irgendetwas in der "Star-Liga" nicht so läuft, wie es laufen sollte."

"As": "Ein Tor der Austria war eine schlechte Nachricht. Das zweite ein Drama. Saragossa fehlte zum Schluss die Zeit, seine Aufholjagd erfolgreich zu beenden. Austria, ein Team ohne Künstler und ohne berühmte Gesichter, gewann das Ausscheidungsspiel."

"Sport": "Austria vereiste auch La Romareda. Austria Wien überrascht nach dem Sieg im San Mames erneut in La Romareda. Nach zwei vernichtenden Abwehrfehlern kämpfte Saragossa heldenhaft, um die zwei Austria-Tore aufzuholen, aber zum Schluss fehlte ein Tor zum Sieg. Victor Munoz wollte nicht den gleichen Fehler wie Athletic begehen, brachte drei Mittelfeldspieler, aber mit den zwei Toren der Österreicher ging alles den Bach runter."

Nachrichtenagentur EFE: "Saragossa bezahlte seine Fehler in der Defensive teuer. Im Kampf mit dem Tod gegen Austria Wien kassierte das aragonesische Team gleich nach Beginn zwei Tore, das zu einer heroischen Aufholjagd verpflichtete, welche allerdings nur zur Hälfte erledigt wurde. Nach dem Ausschluss von Didulica war die Truppe von Victor Munoz der totale und absolute Dominator der Partie, obwohl sich kurioserweise kaum Torchancen ergaben, weil sich das Team aus Mitteleuropa sehr geordnet und treffsicher zurückzog."

El Mundo: "Saragossa war knapp daran, die Heldentat doch zu vollbringen."

ABC: "Ein weiterer Prankenhieb von Austria Wien."

Europapress: "Saragossa verabschiedet sich vom UEFA-Cup durch die Hintertür. Die österreichische Mannschaft lieferte wie schon in Bilbao eine neue Überraschung und überlebte nach dem Ausschluss von Didulica sogar 60 Minuten mit einem Spieler weniger. Austria überraschte gleich zu Beginn mit zwei Treffern, die das Estadio La Romareda erstarren ließen."

El Mundo Deportivo: "Der europäische Traum von Saragossa ist zu Ende."

El Heraldo de Aragon: "Tod durch Standardsituationen. Die Hoffnung, dass der UEFA-Cup irgendeinen wichtigen Ertrag für die laufende Saison bringen könnte, wurde unerwartet und abrupt gestoppt. Real Saragossa wird nicht im Finale von Lissabon dabei sein. Nicht einmal bei der Auslosung in Nyon. Seinen Platz wird Austria Wien einnehmen, eine Mannschaft, der man vielleicht wenige fußballerische Tugenden nachsagen kann, die aber vollendete Tatsachen schuf: Sie steht im Viertelfinale. Die beiden frühen Tore richteten einen erheblichen Schaden an. In der zweiten Hälfte machte Saragossa mehrere Minuten den Eindruck als könnte die Mannschaft mit epischem Mut und immenser, unerschöpflicher Hingabe doch die nächste Runde erreichen. Es blieben dreißig Minuten, um eine Gruppe von Fußballern anzugreifen, die keine andere Parole als den Widerstand zu haben schien. Weil sie machten nichts anderes, als eine feste Mauer aus immens großen Steinen zu errichten, die uneinnehmbar blieb."

edit: Quelle: www.kurier.at

bearbeitet von multispeed

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