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chili

Eisregen

2 Beiträge in diesem Thema

Herzblut

Mondlicht bescheint deinen offenen Leib

Mein Herz voll Glut, nach dir es schreit

Augen, voller Anklage,

überkochende Agonie

Zuckende Glieder, Rinnsale von

Blut, Katatonie

Herzblut - ich hab dein Herz gebrochen

Herzblut - hab seinen Duft gerochen

Herzblut - schenk mir dein Herz...

Zwei schnell Schnitte, Augen in

meiner Hand

Ein Reißen am Fleisch, das Herz

befreit, erkannt

Welch zauberhafter Muskel, von

Blut durchspült

Ein heftiger Biß, der Geschmack

leicht kühl

Herzblut...

Sie suchen nach mir seit vielen Jahren

Durch mich hat die Welt ihr Leid erfahren

Das Herz allein steckt voller Glauben

Durch es allein kann die Seele ich

rauben

Meine Sammlung sie wächst

von Nacht zu Nacht

Ein Berg aus Menschenfleisch,

meine Seele lacht

Nichts erreicht diese unsäglichen Gefühle

Wenn ich an deinem Körper nach

dem Herzen wühle

Durch die Jahrhunderte führt mich mein Pfad

Meine Gier nach Fleisch ist meine Saat

Zerstückelte Leiber pflastern meine Wege

Zeugen vom Tod, den ich euch

gebe...

Krebskolonie

Ich liebe es wenn der Tag vergeht

In einem letzten Spiel des Abendrots

Wenn der Mond sich uber die Hugel erhebt

Und Dunkelheit die Leichenberge verdeckt

Ich liebe die Wanderung bei Nacht

Wenn der Nebel sich auf die Toten legt

Wenn die Qual ihrer Fratzen das Dunkel tilgt

Und nur der Wind ihren Gestank mit sich tragt

Bei Tag schaffen sie die Toten hinaus

Nach drau?en zu uns in die Krebskolonie

Es sind nicht mehr viele, die sich nicht infizierten

Und taglich schwindet die Zahl der Negativen

Vor drei Jahren hat das Sterben begonnen

Der Virus kam zu uns uber den Ozean

Dann wurden ganze Landstriche entvolkert

Und Krebskolonien die Orte der Kranken genannt

Ich habe die Symptome an mir entdeckt

Ich ging in die Kolonie, bevor sie mich dazu zwangen

Meine einzigen Freunde sind nun die Virustoten

Denn bald werde ich einer von ihnen sein

An vielen Stellen platzt mein Korper entzwei

Durch faulendes Fleisch seh ich die eignen Knochen

Wenigstens nimmt der Virus einem die Schmerzen

Und schaltet dein Gehirn fast ganzlich aus

Gestern zwang mich der Hunger von den Toten zu essen

Der Geschmack war zwar bitter, aber sonst O.K.

Die Augen des Leichnams blickten mich dabei an

Dann fra? ich auch sie, und ihre Anklage verschwand

Ich liebe es, wenn mein Korper vergeht

Denn der Tod ist besser als ein Leben hier

Voller Inbrunst sehn ich mich nach jener Stunde

Wenn der Mond sich uber meiner Leiche erhebt

Und Dunkelheit den Verstand mit sich tragt...

Mein Hirn zersetzt sich

Bestandig mit jeder Stunde

Doch mein Leben klammert sich an mich

La?t mich nicht frei

Metastasen verbeulen meinen Leib

Ein schmieriges Grau lauft aus meinem Auge

Der Gestank schreit himmelweit

Wenn ich an den Wunden sauge...

Krebs macht frei

Alles verliert seinen Sinn

Doch bevor ich sterbe

Nehm ich noch manchen mit

Kraft durch Krebs

Mein Korper tut kaum mehr seinen Dienst

Kraft durch Krebs

Ich bin der wandelnde Tod

Ich schlachte eine der Wachen

Am Rande der Krebskolonie

Jetzt hab ich all die Waffen

Und betrete im Fieberwahn die Stadt

Die Kugeln finden ihr Ziel

Und Dutzende fallen in den Staub

Sie wissen nicht warum sie sterben

Der Asphalt farbt sich scharlachrot

Der sanfte Abendwind

Tragt den Hall der Kugelsalven fort

Meine Munition droht zu versiegen

Noch drei weitre Negative sterben

Dann ist nur noch eine Kugel im Lauf

Ich heb sie fur mich auf

Krebs macht frei

Ich nehm es fur mich als gegeben

Jetzt ist die Zeit gekommen

Um zu beenden mein Leben

Kraft durch Krebs

Mein Korper kann kaum mehr aufrecht stehen

Krebs macht frei

Und die Kugel rei?t den Schadel entzwei...

Deutschland in Flammen

Diese Welt wird brennen

Und was von ihr bleibt

Kaum mehr als Asche

Nicht mehr als der Dreck

Aus der sie... entstand

Benzin ist mein Begleiter

Mein Freund und Wegbereiter

Sein Geruch an meiner Seite

Und Asche wird sein, was jetzt noch lebt

Deutschland in Flammen... Brenne, deutsches Vaterland

Deutschland in Flammen... Brenne, mein Vaterland...

Mein ist die Macht über Tod und Leben

Die Spur fährt brennend durch das Land

Sie werden mich nie lebend erwischen

Bevor dies geschieht, sind sie längst verbrannt

Gesichter in den Flammen

Gestank von Fleisch erfüllt die Luft

Ich bringe den Tod in eure Häuser

Und mache die Nacht zu hellichtem Tag

Jeden Tag berichten die Medien

Allein mein Gesicht bleibt unerkannt

Einzig mein Tun erweckt euer Grauen

Wer ist der nächste auf dem Weg in den Tod?

Ich allein weiß, warum ich dies tue

Die Zahl ihrer Leichen ist mir Lohn genug

Welche Stadt wird heut nacht verglühen?

Wieviele sehn den morgigen Tag?

Die Flammen lecken an der Pforte des Himmels

Die Häuser kaum mehr als ein brennendes Grab

Die Anzahl der Toten lässt sich nicht zählen

Sie wächst beständig in jeder Nacht

Zu dieser Stunde werden ihre Leiber brennen

Danach die Seele für die Ewigkeit

Folget mir in die wahre Bestimmung

Wartet auf mich, bis ich bei euch bin

Ich bringe zu euch die säubernden Flammen

Beende euer Leben im Feuersturm

Deutschland in Flammen... Brenne, deutsches Vaterland

Deutschland in Flammen... Brenne, mein Vaterland...

Sie haben es geschafft, mich heute zu stellen

Sie erwarten mich vor den Toren der Stadt

Doch wenn sie mich töten, werd ich sie mit mir nehmen

Mein Körper ist getränkt von der Flammen Saat...

Deutschland in Flammen... Brenne, brenne......

Schwarze Rose

Denke zurück an die Zeit vor 70 Jahren

Als die Jugend deinen Geist bestimmte

Und jeder neue Tag voller Farben war

Deine Kraft war ungebrochen

Das ganze Leben lag vor dir...

Der Tod soweit entfernt im Niemandsland

Denke zurück an die Zeit vor 50 Jahren

Als dein Sohn im Kriege fiel

Leblos lag sein Leib gebettet

Gefallen für das Vaterland

Und ein Teil von dir ging mit ihm fort

Und kehrte nie zurück...

Denke zurück an die Zeit vor 7 Jahren

Als dein Weib dem Krebs verfiel

Sie starb in deinen Armen

in der letzen Stunde warst du bei ihr

Und ein weitrer Teil starb von dir...

Nun hat das Alter dich gebrochen

Rasselnd geht der Atem

Die Gicht hat dir verkrümmt die Glieder

Und wenig nützt dir noch das Augenlicht

Den Rücken hat der Schmerz geformt

Und welk ist deine Haut geworden

Den letzten Rest von Würde

Nahm man dir im Altersheim

Es ist erreicht, das Ende deines Lebens

Der Tod steht lächelnd neben dir

und nimmt dich leise bei der Hand

Du legst dich nieder auf den Boden

Ein letzter Atemzug noch bleibt

Dann erlischt die Flamme in den Augen

Und nur der Leib bleibt starr zurück...

Sie verbrennen deinen Körper

Bis nichts mehr von ihm bleibt

Im schwarzen Rauch des Schornsteins

Trägt dich der Nachtwind fort

Und nieder sinkt die kalte Asche

Auf nahen Wiesenboden

Eine Rose wächst daraus

So schwarz wie nur die Nacht

Ein Kind pflückt diese Rose

Und nimmt sie mit nach Hause

Sie steht dort auf der Fensterbank

In hellstem Sonnenglanz

Doch welken bald schon ihre Blätter

Und fallen sacht zu Boden

Die Mutter kehrt sie still zusammen

Und wirft sie lächelnd auf den Müll...

Die schwarze Rose ist verblüht...

Das Scharlachrote Kleid

Leblos liegst du da

Mit dem Geruch von Fleisch im Haar

Leblos ist dein Leib

Nur ein Beweis von Endlichkeit

Verfarbt ist deine Haut

Der Tod hat ihr den Glanz geraubt

Heute war dein letzter Tag

Dein neues Heim ein kaltes Grab

Heute war ein Neubeginn

Mein Leben verliert seinen Sinn

Du warst mein letzter Halt

Ohne dich ist alles leer und kalt

Mit deinem Blut schreib ich ein Gedicht

Verschließ deine Augen ewiglich

Du warst die Quelle meiner Kraft

Doch eine Kugel hat dich hingerafft

Mein Glauben an die Wirklichkeit

Weicht der schlimmsten Form von Einsamkeit

Und alles, was mir von dir bleibt

Sind Gedanken voller Zartlichkeit

Wenn endlich dann die Nacht anbricht

Komm ich zu dir und hole dich

Trag es fur mich, nur ein einziges Mal

Das scharlachrote Kleid

Trag es fur mich, es schmucket dich

Das scharlachrote Kleid

...auf erstarrtem Fleisch...

Trag es, wurdevoll

Das scharlachrote Kleid

Trag es, bis die Faulnis kommt

Das scharlachrote Kleid

...auf erstarrtem Fleisch...

Der, der dich von mir nahm

Verspruhte sein Blut, klebrigwarm

Sein Leichnam verlor jede Form

Keine Spur von Menschennorm

Den Rest verbrannte ich

Mit einem Lacheln auf dem Gesicht

Dein Bildnis versiegelt mein Herz

Doch Liebe besiegt jeden Schmerz

Wenn denn einst meine Stunde naht

Steig ich mit Wurde in mein Grab...

Und trag es dann fur dich, nur ein einziges Mal

Das scharlachrote Kleid

Ich trag es fur dich, es schmucket mich

Das scharlachrote Kleid

...auf erstarrtem Fleisch...

Trag es, wurdevoll

Das scharlachrote Kleid

Ich trag es, bis die Faulnis kommt

Das scharlachrote Kleid

...auf erstarrtem Fleisch...

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