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bertl80

Bode Miller macht sich Gedanken...

2 Beiträge in diesem Thema

Was die großen Autokonzerne der Formel 1 androhen, könnte auch im Skizirkus Wirklichkeit werden: die Gründung einer zweiten Rennserie.

Bode Miller überlegt, nach den Olympischen Spielen 2006 der FIS mit einer eigenen Profitour Konkurrenz zu machen.

In seiner Kolumne in der "Denver Post" und im "Kurier" macht sich Miller über die Bezahlung einiger Athleten im alpinen Weltcup Gedanken. Er könne sich die Gründung einer zweiten Rennserie neben dem Weltcup der FIS vorstellen, so Miller.

Pause oder Umstieg?

"Viele Leute fragen sich, ob ich nach den Olympischen Spielen 2006 aufhören werde. Das ist durchaus möglich. Eine Möglichkeit wäre, ein Jahr Pause zu machen. Ich könnte aber auch aus dem US-Skiteam aussteigen und mein eigenes Team gründen", so Miller in der Zeitungskolumne.

Zu wenig zum Leben

"Mein Teamkollege Erik Schlopy und ich haben über die Gründung einer Profitour gesprochen. Wir könnten auch ein Team zusammenstellen, das dann im Weltcup fährt. Wir könnten Barilla oder einen anderen meiner Sponsoren dazu bringen, uns zu unterstützen. Jeder im Team bekäme ein Gehalt, sodass die Burschen, die nicht so gut fahren, ein fixes Einkommen hätten. Ich könnte Antrittsprämien lukrieren, die ich unter den Kollegen aufteile. Wir könnten so arbeiten, wie ich mir vorstelle, dass ein Team laufen soll."

It's partytime

Als Grund für diese Überlegungen gibt Miller seine Unzufriedenheit mit der Führung des US-Teams an.

"Ich glaube nicht, dass das US-Skiteam den Sport so behandelt, wie er es sich verdient. Viele Läufer verdienen nicht genug, um davon leben zu können, sie bekommen keine ausreichende medizinische Versorgung. Es wird erwartet, dass sie sich allen Regeln, der Terminplanung, den Strukturen unterwerfen. Deswegen haben sie auch nicht den Spaß, den normale Leute in unserem Alter haben. In meinem Team hingegen hätte jeder eine Chance, Freizeit zu haben und Partys zu feiern."

sport.orf.at

Also, ich finds ja gut dass er sich über solche Sachen den Kopf zerbricht, aber mir scheint der Junge stellt sich das Leben a bissl leichter vor als es ist. Wär neugierig, wie weit er mit so einer Profi-Tour kommen würde, ich befürchte aber dass er da einen ordentlichen Bauchfleck machen würde damit...

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Das würde sicher nicht funktionieren, hat man schon beim Snowboard gesehen. Wenn er wirklich aufhört, soll er lieber schauen, dass er in die FIS reinkommt und versuchen, dort Reformen durchzuführen, viellecht gemeinsam mit anderen Fahrern wie Kilian Albrecht, die sich auch Gedanken machen. Das würde sicher neuen Schwung in den Weltcup bringen.

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